Acht US-Bundesstaaten verbieten Schokoladenaroma

Es wird „Gesetz der unbeabsichtigten Konsequenzen“ genannt, oder auch „was passiert wenn ein Haufen ignoranter Gesetzesmacher versuchen, das Leben von Leuten zu stören, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben.“

Einer Pressemitteilung der Retail Compliance Association, einer Händlervereinigung von Verkäufern des sogenannten „synthetischen Marihuanas“ auch als Spice bekannt, haben acht Bundesstaaten der USA, darunter Texas, Wisconsin und Florida effektiv Tylenol (einem freiverkäuflichen Schmerzstiller) in ihrem Gesetztesrausch verboten:

„Was uns fasziniert ist, dass alles von künstlichem Schokoladenaroma bis zu synthetischen Motorenöl analoge der synthetischen Cannabionide enthält, die gerade verboten wurden. Es ist eine brandneue Wissenschaft, diese Rezeptoren sind verantwortlich für so viele Körperfunktionen, so dass es unmöglich scheint, dass diese neuen Gesetze nicht kippen mit ihrer extrem wagen beschreibung von möglicherweise verbotenen Substanzen“ sagte Daniel Francis, Vorstand der RCA.

Der genaue Wortlaut des Texanischen Gesetzes SB 331 sagt „jede Menge von synthetischen chemischen Komponenten, die ein Cannabionidrezeptor Agonist ist und die pharmakologischen Effekte von natürlich vorkommenden Cannabioniden imitiert“.

Informierte Leser wissen, dass der Schmerzstiller Tylenol funktioniert, indem die CB1 und CB2 Cannabionidrezeptoren im Körper aktiviert werden. Dies hat OldHippie in einem Artikel geschrieben, der auch der Vorgänger für die FDA Profilserie im The420Times war.

Das ganze ist nicht nur auf Tylenol beschränkt. Auch Echinacea ist ein Cannabinoidrezeptor Typ Eins Stimulanz. Die natürliche Komponenten in Echinacea werden „Alkylamide“ genannt und existieren in vielen Pflanzen, und sie können alle den CB1 Rezeptor stimulieren.

„Die natürlichen Komponenten, die wir als Alkylamide kennen wurden auch als Cannabinomimetika klassifizert – Substanzen die mit den Cannabionidrezeptoren interagieren, bekannt als CB1 und CB2. Ja, Marihuana aktiviert diese Cannabinoidrezeptoren, und gibt den Menschen den „Fressflash“; Echinacea kann das gleiche hervorrufen, legal.“ (siehe findarticles.com)

OldHippie hat sich die Texanischen Statuten angeschaut, und sie wurden tatsächlich durchgewunken und vom Governeur von Texas unterschrieben und werden am 1. September 2011 effektiv. Somit können wir von SWAT Razzien in jeder Apotheke, Supermarkt und Warenhaus in Texas an diesem Tag ausgehen.

Die Gesetzesmacher, die dabei waren, werden keine Scham zeigen oder ihren Schwachsinn sehen, aber wir können das auf den großen Haufen der Fakten legen, die zeigen dass die Cannabisverbote die größte Farce sind und eine Kontrolle der Menschen.

Der chemie Teil ist ein weiterer Beweis, wie sehr Cannabis und der menschliche Körper verwoben sind, und um so früher die Gesetzesmacher verstehen, dass es normal ist, um so früher wird es der Menschheit besser gehen.

Cannabis Culture: Eight States Have Banned Tylenol In Anti-Marijuana Hysteria, BeyondChronic.

Erfinder von „synthetischen Gras“ K2, Spice usw. sagt Legalisiert Marihuana

Alle Hanfseiten bekommen viele Kommentare zu den Geschichten rund um K2 und Spice mit den chemischen Komponenten „JWH-018“, „JWH-122“ und vielen anderen, die unter „synthetischem Gras“ und „Räuchermischungen“ bekannt geworden sind. Der Grund dafür, dass es solche Substanzen gibt, ist dass ein Wissenschaftler diese Erfunden hat, da er selbst keinen Zugang zu natürlichen Cannabis erhalten konnte: John W. Huffmann. Er wollte die Cannabionide studieren. Nun erzählt er in ABC News, was wir schon lange sagen: Die Verbote erschaffen gefährlichere Drogen.

ABC News: Jetzt da „Spice“ und andere Arten von Marihuana-imitierenden Räuchermischungen ihre Benutzer quer durch die USA in die Notaufnahme schicken, hat der berentete Professor eine Idee wie man die Epidemie stoppen kann. Wenn die Föderalregierung das „Echte“ Legalisieren würde, sagte Huffman, würden die Konsumenten sich nicht diesem viel gefährlicheren Produkt zuwenden.

Huffman hat mehr als 400 dieser sogenannten „Cannabinoide“ als Chemiker für organische Chemie an der Clemson Universität erzeugt. Er sagt dass Marihuana den Vorteil habe, dass es eine bekannte Größe sei und darüberhinaus eine nicht besonders Gefährliche. Wir kennen die biologischen Effekte von THC, der aktiven Substanz in Marihuana, da sie sehr gut studiert worden sei, sagte Huffman der ABC News. „Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sagen, dass es eine nicht besonders gefährliche Droge ist“, sagte Huffman.

„Ich habe mit einer Marihuanaabgabestelle in Kalifornien und Ärzten geredet“, erklärt Huffman: „und sie sagten, dass in Kalifornien die Probleme nicht so groß sind, da im Gegensatz zum Rest des Landes Marihuana selbst für Genussgebrauch einfach zu erhalten ist. Es ist dort entkriminalisiert. Marihuana ist nicht annähernd gefährlich wie diese [synthetischen] Komponenten.“

via NORML

Polen schliesst Smartshops

Die Polnische Regierung verkündete am letzten Montag, dass sie etwa 1000 Läden geschlossen hat, welche die neueren Designerdrogen, wie Mephedron und Kräutermischungen mit synthetischen Cannabioniden (unter Namen wie Spice und K2), verkauft haben. Sie wollen auch ihre Drogengesetze den neuen Substanzen anpassen.

„Der Staat wird nicht davor zurückweichen, wenn es um die rechtliche Seite im Kampf gegen die Verfügbarkeit dieser Substanzen.“ sagte Justizminister Krzysztof Kwiatkowski am Montag den Journalisten. „Dies wird ein sehr langer und schwieriger Kampf, da unsere Gegner sehr gut vorbereit, Reich und entschlossen sind.“ sagte Kwiatkowski.
Continue reading

24. BtMÄndV: Mephedron und Spice zum 22. Januar 2010 verboten

22. Januar 2010: Mit der 24. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (24. BtMÄndV) wurden zum 22. Januar 2010 folgende Stoffe in die Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgenommen:

  • 4-Methylmethcathinon (Mephedron,4-MMC) wurde in Anlage I (nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel) aufgenommen.
  • Die bereits mit der 22. BtMÄndV befristet unterstellten synthetischen Cannabinoide CP-47,497 samt Homologen und JWH-018 wurden dauerhaft in Anlage II (verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige Betäubungsmittel) aufgenommen.
  • JWH-019 und JWH-073, zwei weitere in der Modedroge „Spice“ und vergleichbaren Produkten identifizierte Stoffe mit Missbrauchspotential, wurden in Anlage II aufgenommen.

Quelle: Bfarm

Die 10 besten Gründe, warum „Legale Highs“ legal bleiben sollten

In den letzten Wochen wurden weitere „legale Highs“, meist auch als „Kräutermischungen“ bekannt, verboten. Dies wird mit höchster Wahrscheinlichkeit zu mehr Problemen für die Gesellschaft führen, als wenn sie legal geblieben wären. Hier die 10 wichtigsten Gründe, die jeder Nutzer von „Legalen Highs“ kennen sollte:

Continue reading

Wie giftig ist Spice – JWH-018 Toxikologie

Foto einer Spice VerpackungDas Syncronium-Blog hat schon mehr über Spice (und die anderen Mixturen wie Smoke, Serenity Now, K2, Sence) geschrieben. Der Besitzer ist offensichtlich jemand, der einen Online-Headshop für „Kräutermixturen“ in Großbritannien anbietet. Nun hat er einen Artikel über die Toxizität, also Giftigkeit von JWH-018 geschrieben. Trotzdem sich der Medienstaub um diese Substanz gelegt hat, gehen die Untersuchungen natürlich weiter! Davon liegen die ersten Ergebnisse vor.

Continue reading

Amt der Drogenbeauftragten erreicht dritten Platz auf Abgeordnetenwatch

Lakritz oder Spice ist die große Frage – und das Interesse am Amt der Drogenzarin ist groß: Die derzeitige Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans hält Platz 3 auf Abgeordnetenwatch. Mit aktuell 50 Fragen und 39 Antworten liegt sie hinter Andrea Nahles (49 Fragen, 44 Antworten, SPD) und Gregor Gysi (61 Fragen, 52 Antworten, die Linke).

Continue reading

Kaum ist es illegal gibt es einen Schwarzmarkt für „Spice“

Kaum ist die Kräutermischung in Österreich illegalisiert worden, ist ein Schwarzmarkt für die Kräutermischung Spice entstanden. Toxikologe Rainer Schmid vom AKH in Wien berichtet dass für ein halbes Gramm etwa 100 Euro verlangt werde (Quelle siehe unten). Er spricht von einer „psychischen Bombe“. Ein super Stichwort für die Regenbogenpresse. Ich denke er bezieht sich da auf die reine Wirksubstanz und nicht auf die Kräutermischungen.

Ich bin gespannt, wie sich die illegalisierung auf den Spice-Markt in Deutschland auswirken wird… Die Strafverfolgung nimmt ja schon formen an, siehe den Link zuvor. Auf EBay konnte ich diesen Preis für Spice nicht ausmachen – allerdings geht es dort um die 40 Dollar los. Grosse Spice-Sammelpakete sind aber schonmal teurer: 6 Packungen a 3 Gramm für 300 Dollar. Nicht gerade Preisgünstig!

Die reinen Substanzen können im Internet von, zum Beispiel, chinesischen Herstellern zu beziehen. Von dem JWH-018 welches ich im Internet gesehen habe rate ich ab. Das was ich gesehen habe war bräunlich. Der Mensch, der das Molekül entwickelt hat, schrieb aber von einem „hellen beige“. Die industrielle Herstellung scheint also nicht sonderlich sauber abzulaufen.

Weiterhin wurde ein drittes Molekül HU-210 bei einer Beschlagnahme in Ohoi gefunden. Dieses Molekül ist in der medizinischen Cannabisforschung schon mehr bekannt als JWH-018 oder CP-47,497.

HU-210 soll sich ebenso stark an die Cannabinoid-Rezeptoren im Körper binden wie ‚CP-47,497‘, die Wirkung ist also um einiges intensiver als natürliches Cannabis sagte Schmid.

HU-210 wurde 1988 in einer Gruppe um Prof. Raphael Mechoulam entwickelt. Mechoulam hat auch das THC entdeckt und dessen wirksames Prinzip beschrieben.

Quelle: DiePresse Österreich

Inhaltsstoffe von Spice – JWH-018 und CP-47,497 ab morgen verboten

Mit einer Eilmeldung, der sogenannten 22. BtMÄndV werden zum 21. Januar 2009 die Substanzen JWH-018 und CP-47,497 sowie Derivate in Anlage 2 dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Es ist damit ein „verkehrsfähiges, aber nicht verschreibungsfähiges Betäubungsmittel“. Hier ist das PDF Dokument dazu.
JWH-018 Molekülstruktur Interessant ist dabei, dass nicht das Produkt Spice als Kräutermischung an sich verboten wird, sondern die wirkenden Substanzen. Das daraus folgende Konsequenz ist, dass in Zukunft weitere solcher „Kräutermischungen“ auf den Markt kommen werden mit noch legalen Abwandlungen dieser Substanzen. Damit geht das Spiel von vorne los. Das sieht auch Harald Terpe von den Grünen so.Warum dies gemacht wird beantwortete Sabine Bätzing bei Günter Jauch in der Sendung. Leider wich sie der Antwort aus. Natürlich kommt keiner der Politiker auf die Idee, das soetwas wie Spice nur durch die Cannabisprohibition entstehen konnte!
Continue reading

Seiten: 1 2 Nächste Seite