Usualredant über mich: „Martin wer? Ein Aktivistenportrait“

Steffen Geyer hat eine neue Reihe begonnen, mit dem Namen „Buntes Rauschen“ und dieses Mal als Podcast. Er stosse im Rahmen seiner drogenpolitischen Arbeit immer wieder auf Themen, über die er zu wenig weiß, um für euch und auch ihn selbst befriedigende Artikel zu schreiben. Mitunter sind die Zusammenhänge schlicht zu komplex, um sie in ein paar Zeilen abzuhandeln oder alle Seiten eines Konflikts zu beleuchten.
Für solche Themen trifft er sich mit Fachleuten aus der Drogenkultur- und Dogenpolitikszene und führt Gespräche. Davon gibt es nun schon zwei Teile, und einer davon handelt „Über mich“ – mit Linkliste, hier auf Usualredant.de:

Die deutsche Legalizeszene ist personell leider nicht so breit aufgestellt, wie ich mir dies wünschen würde und es für substanzielle Politikänderungen nötig wäre. Dazu kommt, dass die Öffentlichkeit längst nicht alle Aktiven mit Aufmerksamkeit überschüttet.
Einen der weniger sichtbaren, dafür aber umso fleißigeren Aktivposten der Hanfszene stelle ich euch in der heutigen Ausgabe meines Podcasts „Martin wer? Ein Aktivistenportrait“ vor.
Die Rede ist von Martin „Tribble“ Steldinger, der seit zehn Jahren drogenpolitisch aktiv ist und trotz seiner vielen Projekte leider viel zu selten anständig gelobt wird.
Das will ich mit der „Buntes Rauschen“-Episode „Martin wer? Ein Aktivistenportrait“ ändern

Enthüllender Europa-Bericht: Was sagt die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans dazu

Heute wurde auf Abgeordnetenwatch meine erste Anfrage an die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, eingestellt. Sie behandelt den als „Reuter-Trautmann“ bekannt gewordenen Bericht der Europäischen Kommission „Bericht über den globalen illegalen Drogenmarkt 1998 – 2007„.

In diesem Bericht sind Daten und Schlüsse enthalten, die wiedereinmal vernichtend für die Drogenpolitik der Länder in der Europäischen Union ausfallen und damit andere Studien und Berichte bestätigt.

So sind viele Ziele der Drogenpolitik fehlgeschlagen: Zum einen die Reduzierung der Nachfrage und des Angebots von illegalisierten Drogen, zum anderen die Anerkennung, dass die Politik ein kritischer Faktor bei der Erzeugung und Verstärkung von Schäden durch den individuellen Drogengebrauchenden, ihrer direkten Umgebung sowie der Gesellschaft als ganzes, ist.

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