USA: Delaware ist der 16. Bundesstaat mit medizinischem Marihuana Programm

Delaware, ein Bundesstaat der USADie Washington Post berichtet, dass am heutigen Freitag der Gouverneur Jack Markell ein Gesetz unterschrieben hat, dass Delaware zu dem 16. Bundesstaat macht, in dem medizinisches Marihuana möglich wird.

Ohne große Fanfaren wurde das Gesetz verabschiedet. Ein Sprecher sagte, der Markell wolle das Gesetz so schnell wie möglich Unterzeichnen damit die lange Zeit bis das Programm am laufen ist nicht noch weiter Verzögert wird.

Das neue Gesetz erlaubt es Personen ab 18 Jahren oder Älter mit bestimmten schweren Krankheiten, die durch Marihuana erleichtert werden können, bis zu sechs Unzen (eta 168 Gramm) der Droge besitzen zu dürfen. Patienten die sich dafür Qualifizieren können dann zu staatlich lizensierten und regulierten „Abgabezentren“ gehen, die sich in jeder der drei Counties in Delaware befinden werden. Diese Zentren bauen dann das Cannabis an und produzieren und geben Marihuana ab.

via Washington Post

Kanada: Autoversicherung muss für Marihuana zahlen

Quebec’s Autoversicherungsagentur muss 5000 Dollar an einen Man aus Quebec zahlen, so dass er bei sich Zuhause Marihuana anbauen und dann Rauchen kann.

Der Mann, dessen Namen geschützt wird, erlitt bei einem Autounfall 1986 schwere Verletzungen.

Der 40-jährige stellte zuerst den Antrag, dass die Versicherung die Kosten für Marihuana übernehmen um seine Spasmen im Rücken zu behandeln, da die traditionelle Medizin nicht funktionierte.

Aber es wurde ihm verweigert.

Nun sagte in einer unerwarteten Entscheidung ein Sonderverwaltungsgericht in Quebec, das auch Stimmen von Bürgern anhört, dass notwendige Schritte unternommen werden müssen, um den Menschen bei der Rehabilitation von Autounfällen zu helfen.
Continue reading

Marihuana tötet Krebszellen und unsere Regierung weiss das seit 36 Jahren

Heute, am 4. Februar ist Weltkrebstag.

Weiter unten findet ihr eine Kopie eines Artikels, welcher im November 2003 von der Organisation „Amerikaner für einen sicheren Zugang“ veröffentlicht wurde. Dieser Artikel beschreibt wie Cannabinoide, die aktiven Komponenten in Marihuana, den Tumorwachstum in Labortieren verzögert und auch Krebszellen tötet. Er endet damit, dass geschrieben wird, dass die US-Regierung dies schon seit 35 Jahren wusste. Normalerweise müssten die Medien Verrückt nach so einer Krebsheilungs-Story sein. Aber tatsächlich machen sie das nicht und scheinen die Story eher begraben zu wollen. Es zeigt sich wiedereinmal an dem Standpunkt der Regierungen gegenüber Marihuana und ihren verfehlten „Krieg gegen die Drogen“, dass sie eher einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen.

Wahrscheinlich werden einfach zuviele Menschen am Krieg gegen Drogen reich.

Continue reading

Tschechische Polizei möchte beschlagnahmtes Cannabis für medizinische Zwecke nutzen

Cannabispflanze und Marihuana aus den NiederlandenPrag: Die Polizei in Tschechischen haben vorgeschlagen, das beschlagnahmte Marihuana zu medizinischen Zwecken einzusetzen. Dies solle zum Beispiel bei der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose oder Parkinson genutzt werden, so berichtet die Zeitung Lidove noviny (LN) am letzten Freitag. Das Justizministerium stehe der Idee nicht im Weg, fügte LN hinzu.

„Es ist ziemlich logisch“ sagte Justizminister Jiri Pospisil (ODS) der Zeitung.

Dennoch sagte er, dass in diesem Fall die Polizei die gesetzestreue Verteilung der Droge sicherstellen müsse.
Continue reading

Neue Literaturübersicht: 200 Studien zu dem therapeutischen Potential von Cannabis von NORML

Grafik des NORML Booklet Cover - Cannabis in der TherapieIn dieser Woche hat die US-Amerikanische Legalize-Organisation NORML die vierte Auflage ihrer Literaturübersicht zu dem therapeutischen Nutzen von Cannabis veröffentlicht. Das Review umfasst nahezu 200 Studien und ist auf dem neusten Stand (2011).

„Emerging Clinical Applications for Cannabis & Cannabinoids: A Review of the Recent Scientific Literature“

In dem jetzt erhältlichen Bericht werden etwa 200 neu veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Sicherheit und Effektivität von Marihuana und seinen Komponenten in der Behandlung und Handhabung von neunzehn Krankheitsbildern besprochen: Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), chronische Schmerzen, Diabetes Mellitus, Dystonie, Fibromyalgie, gastrointestinale Störungen, Gliome und andere Krebs-Arten, Hepatites C, Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Inkontinenz, arterielle Hypertonie, Multiresistente Staphyloccus aureus (MRSA), Multiple Sklerose, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Tourette Syndrom, Juckreiz und Atemstillstand im Schlaf.
Continue reading

30 Fakten über Arizonas neue Marihuana als Medizin Gesetze

USA: Die Wahl ist ausgezählt und die Proposition 203 in Arizona – dem Gesetz zu medizinischen Marihuana in Arizona – wurde mit der knappen Mehrheit von 4341 Stimmen (841346 JA, 837005 NEIN) angenommen. Nun gibt es viele Personen, die sich für die Details des neuen Gesetzes interessieren. Hier einige Highlights aus dem Gesetzesvorhaben:

  • Die erlaubte Menge an Marihuana für Patienten und Fürsorger beträgt 2,5 Unzen (etwa 70 Gramm).
  • Wenn einem Patienten oder Fürsorger die Erlaubnis zum Anbau erteilt wird, beträgt das Limit 12 Pflanzen, die in einer „geschlossenen und gesicherten Anlage“ angebaut werden müssen, die als „Eckkammer, Raum, Treibhaus oder einem anderen geschlossenen Bereich“ definiert ist.
  • Um sich zu Qualifizieren benötigt es folgende Krankheiten: Krebs, Glaukom, HIV/AIDS, Hepatites C, ALS (Lou Gehrig’s), Crohn’s, ALzheimer, Kachexie und Abmagerungssyndrome, starke und chronische Schmerzen, starke Übelkeit, Krämpfe (wie bei Epilepsi) und andere heftige und anhaltende Spastiken (wie bei Multipler Sklerose).
  • Fürsorger müssen 21 Jahre alt sein und eine Überprüfung ihres Strafregisters auf bestimmte Vergehen über sich ergehen lassen.
  • Fürsorger dürfen nicht mehr als fünf Patienten versorgen, es muss eine Ausweiskarte für jeden geführt werden.
  • Fürsorger können eine Aufwandsentschädigung erhalten – keinen Lohn – und nur von ihren eigenen Patienten.
  • Patienten- und Fürsorgerkarten für medizinisches Marihuana halten ein Jahr und enthalten ihr Foto, Name, Addresse, Geburtsdatum und die Markierung ob es genehmigt worden ist, medzinisches Marihuana zuhause anzubauen.
  • Wenn der Bundesstaat innerhalb von 45 Tagen keine Karte ausstellen konnte, hat eine Kopie des Antrags die gleiche Kraft wie die Karte.
  • Patienten und Fürsorger müssen ihre Fingerabdrücke an die Strafverfolgungsbehörden übermitteln und einen Vertrag unterschreiben, dass sie kein Marihuana an Nicht-Patienten abgeben werden.
  • Patienten und Fürsorger können Marihuana an andere Patienten für eine Gebühr abgeben, solange sie nicht wissentlich die Vorratshaltung von 2,5 Unzen des Patienten überschreiten.
  • Nicht-Profitorientierte Abgabestellen für medizinisches Marihuana werden erlaubt.
  • Ein Patient, welcher innerhalb von 25 Meilen zu einer Abgabestellt wohnt, soll nicht sein eigenes medizinisches Marihuana anbauen.
  • Patienten und Fürsorger sollen kein medizinisches Marihuana in einem Schulbus, der Schule oder Besserungsanstalten bei sich führen.
  • Patienten sollen kein Marihuana in öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderen öffentlichen Plätzen rauchen.
  • Patienten sollen nicht unter dem Einfluss von Marihuana Auto fahren; dennoch sind Abbauprodukte von Marihuana kein Anzeichen für einen Einfluss.
  • Die Bebühr für nicht-profitorientierte Abgabestellen soll nicht mehr als 5000 oder 1000 US-Dollar betragen um eine Lizens erneuert zu bekommen.
  • Abgabestellen müssen ihr eigenes medizinisches Marihuana kultivieren, dies können sie vor Ort oder an einer anderen physikalischen Addresse.
  • Patienten und Fürsorger können Marihuana an Abgabestellen abtreten, aber nicht gegen Entschädigung.
  • Weder die Abgabestelle noch der Anbau soll innerhalb von 500 Fuss zu einer Schule stattfinden.
  • Es dürfen nicht mehr als eine Abgabestelle pro 10 Apotheken existieren, mit der Ausnahme dass es mindestens eine Abgabestelle in jedem Bezirk geben kann.
  • Die Karte oder Empfehlung für Patienten aus anderen Bundesstaaten, die medizinisches Marihuana ermöglichen, werden in Arizona anerkannt, aber sie dürfen nicht unbedingt in den Abgabestellen einkaufen.
  • Patienten in Betreuungsanstalten können auf nicht-Rauch Methoden limitiert werden und nur in bestimmten Gebieten; trotzdem müssen solche Anstalten diese Limitationen nicht umsetzen.
  • Abgabestellen müssen einen einzelnen sicheren Eingang und ein starkes Sicherheitssystem haben und weiterhin ist keinerlei Medikamentation an diesem Ort gestattet.
  • Abgabestellen müssen die Käufe der Patienten registrieren und sicherstellen, dass sie nicht mehr als 2,5 Unzen von jeder Abgabestelle innerhalb einer 14-tägigen Periode erhalten.
  • Es soll ein sicheres, webbasiertes Überprüfungssystem geben, zugänglich für die Strafverfolgungsbehörden und die Abgabestellen um die Namen von Patienten und Fürsorgern anzugeben, aber nicht ihre Addressen und wieviel Marihuana ein Patient von den Abgabestellen in den letzten 60 Tagen erhalten hat.
  • Nicht-Patienten können nicht bestraft werden wenn sie in Nähe einer gesetzestreuen Nutzung von medizinischem Marihuana sind oder dem Patienten Paraphernalia (Blättchen, Tabak..) geben.
  • Schulen und Hauseigentümer dürfen die Nutzer von medizinischem Marihuana und ihre Fürsorger nicht diskriminieren außer sie unterstehen einer Strafe der Förderalbehörden.
  • Arbeitgeber dürfen Patienten und ihre Fürsorger nicht diskriminieren und ein positiver Test auf Marihuanaabbauprodukte sind kein Grund für eine Disziplinierung oder einen Patienten zu entlassen.
  • Krankenhäuser oder medizinische Behandlungen, inklusive Organtransplantationen, dürfen den Patienten nicht wegen ihrem Gebrauch von medizinischem Marihuana verweigert werden.
  • Die Fürsorgepflicht von Patienten kann nicht wegen ihrer Nutzung von medizinischen Marihuana entzogen werden.

Der gesamte Text des Gesetzesvorhabens ist bei NORML Stash zu finden. Via NORML Blog

Petition gegen Heilkräuter-Richtline (THMPD) erreicht 110000!

Es geht an vielen Stellen ‚rum, die Aufforderung zur Teilnahme an der Petition gegen die Europäische Heilkräuter-Richtlinie. Diese hat am 11.10.2010 schon 112945 MitzeichnerInnen erreicht. Mal schauen, wie es weitergeht..
Continue reading

LU: Teilerfolg für Cannabis-Arzt – Petition für Cannabis als Medizin kommt

Luxemburg: Aus der Antwort von Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo auf einen Brief des Abgeordneten Dr. Jean Colombera (ADR) geht hervor, dass Cannabishaltige Medikamente, für die eine Genehmigung für das Inverkehrbringen („autorisation de mise sur le marché“) in einem anderen Land vorliegen, auch in Luxemburg von Ärzten verschrieben und dementsprechend genutzt werden könnten. Colombera, der vor kurzem wegen der Abgabe von natürlichem Cannabis als Medizin verhaftet worden ist, bewerte die Antwort als ersten Erfolg in seinem Kampf für den Cannabis, erklärte er am Dienstag anlässlich einer Pressekonferenz.

Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober in der Arztpraxis von Colombera wurden neben Patientendossiers auch Cannabis von der holländischen Firma Bedrocan beschlagnahmt. Colombera hatte in einem Brief vom 25. Oktober 2010 den Minister um Erlaubnis gebeten, einigen von seinen Patienten Cannabis haltige Medikamente verschreiben zu dürfen. Insbesonders handelte es sich dabei um drei Medikamente (Bedrocan, Bediol und Bedrobinol), welche in den Niederlanden erhältlich sind.

Continue reading

Cannabis als Medizin auf Deutschland Radio

Aus der Ankündigung: Rausch auf Rezept – Marihuana drängt in die Medizin am 31.10.2010, 16:30 Uhr auf Deutschland Radio

Rausch auf Rezept – in Kalifornien ist das bereits seit knapp fünfzehn Jahren möglich. Patienten brauchen dort nur eine Bescheinigung von ihrem Arzt, um sich mit Marihuana selbst behandeln zu dürfen. HIV-Patienten zum Beispiel dämpfen damit Schmerzen und regen ihren Appetit an. Menschen, die an Krebs leiden, bekämpfen mit Cannabis ihre Übelkeit nach einer Chemotherapie.


Nun steht in dem Bundesstaat eine Abstimmung an, die weitreichende Folgen haben könnte: Die Bürgerinnen und Bürger werden Anfang November darüber entscheiden, Marihuana generell für den privaten Gebrauch zu legalisieren. Proposition 19 nennt sich diese Initiative.

Andere Länder mögen sich da etwas zurückhaltender geben, aber in verschiedenen Teilen der Welt hat Cannabis als Arzneimittel neuen Aufwind erfahren: Kanada, Großbritannien und Spanien haben ein Pflanzenextrakt als Medikament zugelassen, das die beiden wichtigsten aktiven Stoffe des Krauts enthält. Und Deutschland könnte schon bald nachziehen. Gleichzeitig arbeiten Mediziner daran, den Nutzen und die Nebenwirkungen von Cannabis intensiver zu erforschen – damit dem Rausch nicht die Ernüchterung folgt.

via DRadio

Luxemburg: Demo für die Legalisierung von Cannabis als Medizin

Am Donnerstagnachmittag demonstrierten in Luxemburg rund 30 Demonstranten für die Legalisierung von medizinischem Cannabis. Organisiert wurde die Demo von der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“. Präsident dieser Vereinigung ist der Arzt und ADR-Abgeordnete Jean Colombera, gegen den die Staatsanwaltschaft Diekirch Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen hat.

Dem Allgemeinmediziner wird vorgeworfen, Medikamente auf Cannabis-Basis verschrieben zu haben.

Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober in der Arztpraxis von Colombera wurden neben Patientendossiers auch Cannabis von der holländischen Firma Bedrocan beschlagnahmt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“ hervor. Rund 20 Patienten könnten zurzeit nicht mehr mit medizinischen Präparaten versorgt werden. Einige von ihnen würden sich in einem schlimmen Gesundheitszustand befinden.

Vor dem Gesundheitsministerium:

Foto von der Demonstration für Cannabis als Medikament in Luxemburg, vor dem Gesundheitsministerium

via wort.lu

Seiten: 1 2 Nächste Seite