Heroinabgabe erfolgreicher als Methadontherapie

Der Lancet vom 28.5.2010 berichtet: „RIOTT-Studie: Überwachte Heroinabgabe erfolgreicher als Methadontherapie“


Die überwachte Gabe von medizinisch dosiertem injizierbarem Heroin führt gegenüber injiziertem oder oral verabreichtem Methadon zu einem stärkeren Rückgang des Missbrauchs illegalen Straßenheroins bei jenen chronisch Süchtigen, die in Therapien versagen. Die Ergebnisse der RIOTT-Studie werden in einem aktuellen Artikel von Professor John Strang und Kollegen vom National Addiction Centre am Institute of Psychiatry des King’s College London vorgestellt.

Hier gehts zur Quelle: bei Wissenschaft Online

USA: Pennsylvanien soll medizinisches Cannabis bekommen

Pennsylvanien ist ein Bundesstaat der USA5.5.2010, USA: Senator Leach hat einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der es kranken Menschen im Bundesstaat Pennsylvanien, ähnlich wie in 14 anderen Bundesstaaten der USA und dem Bundesstaat Columbia, ermöglicht medizinisches Marihuana zu bekommen. Der viertkleinste Bundesstaat New Jersey, gleich nebenan, hatte Anfang des Jahres 2010 einem ähnlichen Gesetz zur kontrollierten Abgabe zugestimmt.

Leach sagte: „Die Abgabe einer Medizin an Menschen, damit es ihnen besser geht, ist überfällig. Es gab zulange Desinformationen und Alte-Weibergeschichten! Medizinisches Marihuana hat sich wiederholt Bewährt, um Personen zu helfen die ernsthaft Krank sind. Es gibt keine größere Grausamkeit, als es ihnen zu verweigern.“

Darstellung zu medizinischem MarihuanaLeach’s Gesetzesvorschlag würde es Ärzten in Pennsylvanien erlauben, medizinisches Marihuana an dafür in Frage kommende Patienten zu verschreiben. Laut aktueller Studien hat sich natürliches Marihuana als effektiv bei dem Begegnen von Nebenwirkungen der Chemotherapie, Schmerztherapie, Grüner Star und andere chronischen Zuständen herausgestellt. Der Gesetzesvorschlag wird den Gesetzesvorschlag „H.B. 1393“, The Compassionate Use Act, aus dem letzten Jahr wiederspiegeln. Dieser Gesetzesvorschlag ist gerade in der Beratung durch die Gesundheitsdienste.

Akzeptierende Eltern: Offener Brief an die Drogenbeauftragte

Die Initiative der akzeptierenden Eltern hat einen offenen Brief an die Drogenbeauftragte wegen der Regelversorgung mit Heroin an die Bedürftigen. So sind die neuen Regelungen deutlich strenger als die bisherigen in der Heroinstudie. Es steht zu befürchten, dass zum einen viele Personen aus der Abdeckung herausfallen, zum anderen das nur noch in großen Städten eine Heroinambulanz aufgebaut werden kann.
Mehr dazu im „Offenen Brief“:
Continue reading

UK: Cleane Gefangene werden vor der Entlassung auf Methadon gesetzt

UK: Berichte sagen aus, dass Gefangene die ihre Sucht im Gefängnis überwunden hatten Substanzen wie Methadon – ein höchst abhängig machendes Heroinsubstitut – vor ihrer Entlassung gegeben wurde.

Der Prozess, „Retoxification“ genannt, ist gemacht um die Toleranz der ehemaligen Abhängigen zu steigern, da diese „natürlich“ nach ihrer Entlassung wieder Drogen nehmen werden würden. Damit soll das Risiko der Überdosis minimiert werden. Aber Kritiker dieser Behandlung haben Gefängnisdoktoren, die auch an den Richtlinien für Gesundheit gebunden sind, angegriffen und beschuldigten sie des „staatsgesponsorten“ Drogendealens und dem „Aufgeben“ des Problems. Auch in Deutschland wird soetwas praktiziert und hat sich wohl auf Wunsch der Betroffenen aus Vorsicht vor Rückfällen durchgesetzt.
Continue reading

Berlin am Donnerstag: Prozessbeginn gegen Psycholyse-Arzt

Do., 11. März 10, 9:30, Saal 500, Landgericht Berlin, Turmstr. 91
Angeklagt: Versuchter Mord, gef. Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge

Der Vorwurf: Prozess gegen einen Hermsdorfer Psychotherapeuten, der im September vergangenen Jahres während einer Therapiesitzung Substanzen (angeblich Methylone + „Ecstasypulver“) an seine ihm vertrauenden Patienten vergeben und damit den Tod zweier Personen (59 und 28 Jahre alt) verursacht haben soll. Weitere Infos bei berlin.de (weiter am 15., 18., 22., 25., 29.03., 12., 15., 22., 26., 29.04., 03.05.2010)

Continue reading

Cannabis als Medizin Umfrage: Noch bis Ende Januar 2010

Es bleibt noch Zeit bis Ende Januar 2010, um an der Patientenumfrage zur Einnahme von Cannabis und Cannabinoiden für medizinische Zwecke teilzunehmen. Bis zum 31. Dezember 2009 gab es 1094 Teilnehmer an dieser Umfrage (795 vollständig
ausgefüllte und 299 nicht vollständig ausgefüllte Fragebögen).

Zur Umfrage des ACM zu Cannabinoiden und Cannabis als Medizin

Hanf bzw. Cannabis als Medizin bei Rheuma

Ist ja sehr interessant, auf dem Rheuma-Online Forum gibt es eine ausführliche Cannabis als Medikament-Diskussion, und sie ist schon 14 Seiten lang…
Es sind auch gut informierte ForennutzerInnen dabei: Die Bundestagsdebatte zu Cannabis als Medzin ist auch erwähnt.

Es gibt auch ein europäisches Projekt: „Cannabis gegen Schmerzen“. Und wie immer ist ein Link zur Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin sinnvoll für Hintergrundinformationen.

Seiten: Vorherige Seite 1 2