Colorado: Erste Industriehanfernte seit 56 Jahren

colorado-in-usaDie MPP in den USA verkündet, dass in Colorado die erste Industriehanfernte seit 56 Jahren stattgefunden hat. Die Ernte wurde per Hand durchgeführt mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern. Die Stängel der Pflanze und die Samen sollen genutzt werden. Erstes zur Herstellung von Baumaterial und Tierstreu, die Samen sollen zu Öl gepresst werden für Seifen.

MPP: Colorado Sees First Hemp Crop in 56 Years

„Shutdown“ der USA betrifft auch Büro des Drogenbeauftragten

government-shutdown-salaries_full_380Falls du es noch nicht gehört hast: Wegen dem Schuldenstreit in den USA werden mittlerweile große Teile der öffentlichen Verwaltung heruntergefahren und in den Urlaub geschickt – „Government Shutdown“. So schreibt die High Times über einen Artikel aus der New York Times, dass auch das Büro des Drogenbeauftragten Gil Kerlikowske große Personalprobleme habe, seitdem 80 von 88 Mitarbeitern beurlaubt wurden.

Man kann sich natürlich fragen, was die restlichen Mitarbeiter machen. Wie zum Beispiel neue Pläne schmieden um es den Abgabestellen für medizinisches Cannabis schwerer zu machen oder die Krawatten des Drogenzars zu bügeln.

Wäre dies eine gerechte Welt, wären 100% des Büros des Drogenbeauftragten überflüssig, da das Thema von der Lebensmittel- und Gesundheitsbehörde behandelt werden würde. Du weisst schon: Wissenschaftler und Ärzte – nicht Polizisten und Ex-Militärs.
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Grover Norquist will den Medizinalhanfabgabestellen bei ihrem Steuerproblem helfen

Grover-Norquist-199x300Der Prominente konservative Aktivist und Gründer der „Americans for Tax Reform“ möchte den Abgabestellen für medizinisches Marihuana in den USA bei ihrem Steuerproblemen helfen. Die ATR ist eine der politisch am mächtigsten Gruppen der konservativen Rechten.

Das Problem ist, dass die Föderalregierung noch immer Marihuana als Klasse 1 Droge einstuft und somit auch Konsum zu Genusszwecken oder die medizinische Nutzung – wie sie in einigen Bundesstaaten erlaubt ist – nach Föderalgesetzen noch immer illegal ist. In den Steuergesetzen steht, dass „kriminelle Vereinigungen“, die illegale Drogen wie Cannabis verkaufen, ihre normalen Geschäftsausgaben nicht von der Steuer absetzen dürfen. Dies wurde nun auf die Abgabestellen für medizinisches Cannabis angewendet. Es führt bei den Abgabestellen zu Steuerproblemen.

Um diese offensichtlich unfaire Behandlung der Abgabestellen zu beenden, hat die ATR einen Unterstützerbrief für Senator Earl Blumenauers „Small Business Tax Equity Act of 2013“ geschrieben.

Dies ist ein zeigenswertes Beispiel, wie die Regulierung von Marihuana der Mainstream wird. Es ist nicht so, als dass die ATR auf den Zug der Cannabisbewegung aufsteigt. Die ATR sieht einfach, dass es da eine Gruppe von Steuerzahlern gibt, die Diskriminiert werden, und so machen sie dass, was die ATR normalerweise in einem solchen Fall machen würde. Der ATR ist eine grundsätzliche steuerliche Gleichbehandlung wichtig, und dies soll auch für das Cannabisgeschäft gelten.

Vor nicht allzulanger Zeit war noch alles, was mit Cannabis zu tun hat als politisch Hinderlich angesehen worden, insbesondere für konservative Gruppen und Politiker. Nun wird es wie jede anderes legitimes Geschäft angesehen, dass auch genau den gleichen Regulierungen wie jedes andere Geschäft unterliegen sollte: Steuern, Sicherheit und Beschäftigtenschutz sind alle gleich wichtig.

Foto von Gage Skidmore mit Creative Commons Lizenz.

via Grover Norquist Is Going to Help Marijuana Dispensaries With Their Tax Problem von John Walker

Washington: Finale Regeln für die Cannabisregulierung – Maximale Produktion: 40 Tonnen Marihuana

Grafik, Karte Washington State in den USAUSA: Die Kontrollbehörde für Alkohol – und jetzt auch Cannabis – im Bundesstaat Washington hat die finalen Regeln für die legale Cannabisindustrie verkündet. Hier sind einige Details:

Limitierung der Geschäfte

Die Konsumenten in Washington werden ihr Cannabis von bis zu 334 Läden beziehen können. Diese werden auf die Counties und Städte aufgeteilt. In Seattle werden 21 legale Cannabisläden erlaubt sein, eine großer Unterschied von den geforderten 100 Läden plus Abgabestellen für Medizinalhanf, den die Stadtbewohner wollten.

Produktionslimits

Der Bundesstaat hat eine maximale jährliche Produktion von etwa 40 Tonnen festgelegt. Das ist etwas mehr als 1.4 Millionen Unzen (28,35 Gramm) von Cannabisblüten. Das sind etwa vier Unzen pro Jahr pro Teilnehmer des Hempfest.

Limits für die Anbaugrößen

Produktionsstätten für die Cannabisproduktion werden auf 30.0000 Quadratfuß (etwa 2787 m²) beschränkt sein. Der Bundesstaat wird drei verschiedene Arten von Lizenzen vergeben: Unter 2000 Quadratfuß (etwa 186 m²) , 2000-10000 Quadratfuß (etwa 929 m²) sowie 10000-30000 Quadratfuß. Der maximale Flächenverbrauch für Cannabisanbau wird auf 2 Millionen Quadratfuß (ca. 185806 m²) begrenzt.

Abstand von Schulen u.ä.

Bislang ist die beste Neuigkeit, dass die Kontrollbehörde entschieden hat, dass die 1000-Fuß-Zone um Schulen, Parks und ähnlichen Anlagen als „üblicher Anfahrtsweg“ betrachtet werden und nicht „direkte Sichtlinie“. Das bedeutet, dass ein Laden auch nur über eine Autobahn (darf nicht überquert werden) entfernt von einer Schule sein darf, solange dort keine Schulkinder auf legale Weise hinkommen können.

Die Förderalbehörden haben schon angekündigt, die Auslegung der 1000-Fuß-Regel des Kontrollgremiums nicht zu akzeptieren.

Die beschlossenen Regeln werden an dieser Stelle veröffentlicht, die Zusammenfassung der Änderungen hier und die Liste der häufig gestellten Fragen des Kontrollgremiums wurden hier aktualisiert.

via The Stranger

Colorado: Ärger mit der Datenbank der Medizinalhanfpatienten

colorado-in-usaAm 21. August versammelten sich Patienten des Medizinalhanfprogrammes im US-Bundesstaat Colorado um gegen die Sicherheitsprobleme der Patientendatenbank zu demonstrieren. Die Demonstraten zogen dazu Papiertüten über ihre Gesichter, um das Problem darzustellen: Der Einbruch der Polizei in ihre Privatsphäre. Die Datenbank der Patienten im Programm wurde, nicht wie man erwarten könnte im Gesundheitsministerium angesiedelt, sondern bei der Polizei, der Strafverfolgung. Etwa 107000 Personen sind betroffen.

Die Liste der Medinzinalhanfpatienten sollte eigentlich nur unter ganz bestimmten Umständen für die Strafverfolgung zugänglich sein. Aber bei einer Überprüfung im Juni zeigte sich, dass bei dem Gesundheitsministerium nur laxe Sicherheitsvorkehrungen für die Datenbank angelegt hatte. Eine Petition, diese Datenbank zu zerstören, wurde abgelehnt. Die Beamten, die diese Datenbank führen, sagten, die Sicherheitsprobleme würden angegangen..

Das Gesundheitsministerium entschuldigte sich am letzten Mittwoch bei den Patienten, welche die Zerstörung der etwa 107.000 Personen umfassenden Datenbank forderten. Die Patienten sind über die Sicherheitsprobleme verärgert. Neben der fehlenden Trennung könnten die Förderalbehörden die Daten nutzen, um die Patienten wegen ihrem Marihuanabesitzes zu verfolgen.

The Denver Channel und WestWord.

USA: Krieg gegen Marihuana geht weiter: Förderalbehörden wollen Abgabestellen schliessen

Seattle, USA: Die Drogenverfolgungsbehörde DEA hat 11 bundesstaatlich lizensierten Abgabestellen einen erschreckenden Brief überstellt. Sie sollen innerhalb von 30 Tagen schliessen oder sich der Beschlagnahme gegenübersehen.

Trotz der Initiative 502, welche Marihuana für alle Erwachsene über 21 im Bundesstaat Washington legalisierte und der die Wähler von Washington zustimmten, und dem schon 1998 zugestimmten Vorhaben 692, welches medizinisches Marihuana im Bundesstaat legalisierte, haben jetzt 11 Abgabestellen Briefe von der Drogenverfolgungsbehörde DEA erhalten. Der Verkauf von Marihuana sei illegal unter Föderalgesetzen und sie müssten innerhalb 30 Tagen schliessen. Ansonsten könnte ihr Eigentum beschlagnahmt werden.

„Die Bürger in Washington haben gesprochen“, so Kari Boiter vom Washingtoner Chapter der Americans für einen sicheren Zugang. „Eine Mehrheit der Wähler sagen dass Cannabis kein Verbrechen sei, insbesondere für kranke Personen. Dennoch sind die Förderalbehörden weiterhin hinter Patienten und ihren Fürsorgern hinterher mit Strafen. Soll soe die I-502 Industrie behandelt werden?“

Die bundesstaatliche Kontrollbehörde für Alkoholika arbeitet zur Zeit an einen Plan zur Besteuerung und Regulierung von Marihuana. Die Pläne umfassen lizensierte Produzenten, Verarbeiter und Verteilungszentren.

Es ist unklar, warum die 11 Abgabestellen herausgepickt worden sind. Einige Besitzer der angeschriebenen Abgabestellen gaben an, dass sie völlig innerhalb der lokalen und bundesstaatlichen Regeln arbeiten.

„Diese Kollektive haben intensiv mit den Stadt und dem Bundesstaat zusammengearbeitet um Arbeiten zu können“, so Rachel Kurtz, die Anwältin, welche die Abgabestellen vertritt. „Der Brief der DEA macht keinen Unterschied zwischen legitimen Geschäften und jenen, die keine Anstrengungen unternehmen um bundesstaatliche und lokale Gesetze zu befolgen.“

„Ich würde es sehr gut finden, wenn die DEA herkommt und einen Blick reinwirft“ so Douglas Gerdes, Besitzer von „The Only Natural“, der den Brief am letzten Dienstag erhielt. „Ich habe nichts falsches getan.“

Die Sprecherin der Seattler DEA, Jodie Underwood, sagte zu den Briefen, dass sie identisch seien mit den anderen Briefen im letzten Sommer, in denen es um härtere Strafen gehe für Drogenstraftaten innerhalb von 1000 Fuss bis zu einer Schule, einen Park, oder einen anderen „sensiblen Ort“.

Underwood fügte hinzu, dass der Brief „nicht mit den Gesetzen in Washington zu tun habe.“

Sprecher des Bundesstaates Roger Goodman, ein Befürworter von medizinischen Marihuana sagte dazu, dass die Behörde übertrieben habe. Es gäbe gar keine Regelung, wie weit eine Abgabestelle von einer Schule oder ähnlichem entfernt sein dürfe.
Wegen der hohen Bevölkerungsdichte wäre so ein Geschäft – egal ob nun mit Marihuana oder nicht- auch gar nicht möglich.

Trotzdem gab es einige Abgabestellenbesitzer, die darauf geachtet haben. Aber das zählte nicht für die DEA. „Als ich meinen Shop in Shoreline eröffnete, schätzte die Stadt die Distanz zwischen meiner Zugangstür und der Schultür die Strasse runter auf 1058 Fuss. Aber der Brief sagte, ich wäre innerhalb von 1000 Fuss.“

via the daily chronic: War on Marijuana Returns with Federal Crackdown on Seattle Dispensaries

US-Rechnungshof sagt die nationale Anti-Drogenstrategie sei ineffektiv und uneffizient

Washington, DC: Der Rechnungshof (GAO) der USA hat in der letzten Woche einen Bericht veröffentlicht, der aussagt, dass die staatlichen Anti-Drogenbemühungen ineffizient und uneffektiv sind. Der Rechnungshof ist ein überparteiliches Untersuchungsorgan des Kongress der Vereinigten Staaten. Es prüft staatliche Vorhaben im Hinblick auf Korruption, Effizienz und Missmanagement. In seinen Aufgaben ähnelt es dem deutschen Bundesrechnungshof und der Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt.

Der Bericht sollte zusammenfassen ob die Antidrogenstrategie der Obamaadministration ihre Ziele erreicht habe. 2010 hatte das Büro des Weissen Hauses zur nationalen Drogenpolitik (ONDCP) in seiner nationalen Drogenstrategie seine Ziele festgelegt. In fast allen Fällen wurden diese nicht erreicht, so die Autoren.

Der Bericht fasst zusammen: „Die öffentliche Gesundheit, die sozialen und ökonomischen Konsequenzen des Drogenkonsums, verbunden mit dem eingeschränkten finanziellen Umfeld der letzten Jahre zeigt, dass es notwendig ist, dass föderale Programme effizient und effektiv mit ihren Ressourcen umgehen. ONDCP hat eine 5-Jahres Strategie entwickelt um den Gebrauch illegaler Drogen und dessen Konsequenzen zu reduzieren, aber unsere Analyse zeigt Stagnation im Fortschritt bei vier von fünf Zielen, für die Primärdaten verfügbar waren.“

Insbesondere kritisieren die Autoren des Rechnungshof den verfehlten Umgang mit der wachsenden Anzahl von jungen Cannabiskonsumenten. Sie wiesen auch die Behauptung der ONDCP zurück, dass ein vermehrter Konsum unter Erwachsenen auf die größere Verfügbarkeit von medizinischen Cannabis zurückzuführen sei. So schreiben sie, „Die Studie untersuchte den Effekt der Gesetze zu medizinischen Marihuana. Die Studien ausserhalb unserer Kritieren zeigten gemischte Effekte auf den Konsum unter jungen Menschen auf. Die Studien, die in unsere Kritieren passten, zeigten geringen bis keinen Effekt der Gesetze auf das Konsumverhalten von jungen Menschen.“

Der gesamte Text des Berichts ist online Verfügbar auf: der Webseite der GAO, Id 653354

Interessant wäre es auch mal, den deutschen Bundesrechnungshof darüber zu befragen…

via NORML

Colorados erste Hashbar und Coffeeshop eröffnet am 1. Januar 2013

Grafik Logo der Hashbar und Coffeeshop Whitehorse Inn in ColoradoGenau am 1. Januar 2013 auf Schlag Mitternacht wird etwas sehr magisches Passieren. Wir reden hier nicht von irgendwelchen Treffen zu Neujahr oder ‚reinfeiern, sondern die von der Eröffnung von Colorados erster Haschbar nd Coffeeshop, dem Whitehorse Inn. Von Paul Lovato, dem Besitzer des White Horse Inn.

Das Whitehorse Inn ist in Del Norte, Colorado beheimatet und wird der erste bundesstaatlich legale Coffeeshop seiner Art in den USA sein. Wenn du nur ein bischen wie ich bist, hast du immer geträumt, wie es ist, in einem Coffeeshopsetting wie in Amsterdam und British Columbia (Kanada) einen zu rauchen, aber wie wäre es in Amerika? Man muss sich es jetzt nicht länger nur Vorstellen, liebe Rauchergemeinde, da der Traum Realität geworden ist und nicht nur für ambitionierte Raucher wie mich.
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USA 6 November: Wahlen auch zur Cannabislegalisierung

Am 6. November 2012 wird in den USA der Präsident gewählt. In den Bundesstaaten Colorado, Washington und Oregon haben die Wähler darüber hinaus die möglichkeit, Marihuana in ihrem Bundesstaat zu legalisieren. Dies ist unzweifelhaft ein weiterer Meilenstein in diesem Jahr, der schon lange schwelt und die Drogenpolitikreform weiterbringen wird. Die USA sind eine treibende Kraft hinter dem „Krieg gegen die Drogen“ und den internationalen Drogenabkommen. Eine Veränderung innerhalb der USA bringt auch eine Veränderung der Aussenpolitik, und somit können diese Abstimmungen die globale Debatte um die Drogenpolitik anheizen und die US-Strategie schwächen.

Deine Unterstützung ist für diese Initiativen wichtig an diesem Punkt. Die Chancen sind gut und wir können sie nicht verstreichen lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, zu helfen. Du kannst zum Beispiel direkt etwas Geld an eine der lokalen Kampagnen geben: Colorado http://www.regulatemarijuana.org/ (Facebook), Oregon www.octa2012.com (Facebook) und Washington http://www.newapproachwa.org (Facebook). Schreibe dich auf ihren Info-Listen ein. Werde ihr Freund auf Facebook, Like und Teile ihre Inhalte!

Du kannst auch die Personen unterstützen, die in den Gräben sitzen um die Legalisierung voran zubringen und die auch diese Kampagnen unterstützen: wie zb. die LEAP, DPA, SSDP, NORML oder die MPP. In Deutschland wären das die Hanfparade in Berlin, die Grüne Hilfe Netzwerk e.V., das Hanf Museum oder der Deutsche Hanf Verband.

Hilf mit, diese Kampagnen und Vereine in den sozialen Netzwerken und per E-Mail bekannt zu machen!

Update

Auch der Hanfverband berichtet auf seiner Homepage:

Unsere Kollegen von der National Organization for the Reform of Marijuana Laws (NORML) berichten in ihrem aktuellen Newsletter vom 20.9.2012 von sechs Abstimmungen in den USA am 6.11.:

In den sechs US-Staaten – Arkansas, Colorado, Massachusetts, Montana, Oregon, und Washington – können die Wähler parallel zur Wahl des Präsidenten über Cannabis-Initiativen abstimmen. In Massachusetts und Arkansas soll der Besitz und Erwerb von Cannabis mit einer medizinischen Verschreibung erlaubt werden. Die Wähler in Montana sind aufgerufen, über eine Einschränkung des medizinischen Einsatzes von Cannabis zu entscheiden.

Um Cannabis zu Genusszwecken geht es in Colorado, Oregon und Washington. Alle drei Initiativen beschränken sich nicht auf eine Entkriminalisierung, sondern fordern eine Legalisierung von Besitz, Handel und Anbau von Cannabis. In Colorado soll der Besitz von bis zu einer Unze sowie der Anbau von bis zu 6 Pflanzen legalisiert werden und in Oregon werden staatlich lizenzierte Herstellung und Verkauf gefordert. Im US-Staat Washington (nicht zu verwechseln mit der Hauptstadt) soll sowohl die Herstellung und der Verkauf an Erwachsene reguliert als auch der Besitz von bis zu einer Unze entkriminalisiert werden.

Die aktuellsten Umfragen sehen eine Zustimmung von 51% für die Initiative in Colorado. In Washington unterstützen 6 von 10 Befragten die Initiative. Für Oregon steht es derzeit mit 37% pro und 41% contra noch recht unentschieden.

Update Zwei

Sicherlich haben die Initiativen ihre Fehler, aber wenn man sich die Umfragen anschaut, kann man gut sehen, dass sie schon alles Probieren, was die Wähler akzeptieren würden. Dennoch wären sie ein riesiger Fortschritt zu dem, was das Prohibitionistenregime jetzt ausmacht.

Morgan Freeman über Cannabis: Die Kriminalisierung ist das „dümmste aller Gesetze“

Foto von Morgan Freeman, 2006, von David Sifry über WikipediaMorgan Freeman ist schon lange ein Befürworter der Legalisierung von Marihuana, eine Sache die er erst letztens wieder in einem Interview mit der Newsweek wiederholte. Hier ist das, was der Schauspieler im aktuellen Film „Dark Knight Rises“ zu dieser Angelegenheit zu sagen hat:

„Marihuana! Oh, Yeah! Es ist das dümmste mögliche Gesetz was uns die Geschichte gegeben hat. Du kannst Menschen nicht von dem abhalten, was sie machen möchten, also sollte man das verbieten gleich vergessen. Du machst nur Kriminelle aus Personen, die nicht in kriminelle Aktivitäten verstrickt sind. Und wir geben Abermillionen von Dollars aus um einen dummen Krieg zu Führen, den wir nicht gewinnen können! Wir könnten Abermillionen machen, das einfach nur Legalisieren und es besteuern wie wir es mit Alkohol machen. Es ist dumm!“

Diese Grafik mit Morgan Freeman zur Legalisierung von Cannabis verbreitet sich zur Zeit sehr schnell in den sozialen Netzwerken
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