Unterstütze Richard Lee und Oaksterdam

USA: In der ersten Woche von Aprils überfielen Agenten der Drogenverfolgungsbehörde DEA und die Steuerfahndung IRS die Oaksterdam Universität und haben ihren Gründer und Proposition 19-Unterstützer Richard Lee verhaftet.1

Foto von Richard Lee bei einer Proposition 19 AktionRichard ist an den Rollstuhl gefesselt und er startete, nachdem er von den guten Eigenschaften von medizinischen Marihuana erfahren hatte, Oaksterdam als die erste große Ausbildungsstätte seiner Art. Diese sinnlose Razzia hat Richard aus dem Geschäft gedrängt, dass er liebt.2

Da Marihuana auf der Liste Eins (Schedule I) der verbotenen Substanzen zusammen mit Heroin und Ecstasy steht, ist es egal dass Richard immer verantwortungsvoll mit den lokalen Behörden gearbeitet hat. Auch wenn eine Organisation betreiben wie Oaksterdam in Kalifornien komplett legal ist, können Föderalagenten noch immer Razzien durchführen, denen Obama in seinem Wahlkampf so entgegenstand.3

Präsident Obama kann Marihuana ohne die Zustimmung des Kongresses umlisten und da er bislang noch keine Umsetzung seiner Wahlversprechen gemacht hat, denken wir ist es an der Zeit etwas echten Aktionismus anstelle von Worten zu bekommen. Kannst du diese Petition mitzeichnen, die den US-Amerikanischen Präsidenten Obama auffordert, Marihuana umzulisten und den Krieg gegen Patienten und ihre Fürsorger zu Beenden?

Es gibt einen wachsenden Konsens unter den Bundesstaaten, dass Marihuana umgelistet werden muss. Einige Gouverneure haben schon ihre Unterstützung dafür signalisiert, aber Obama kann dies auch ohne Kongress durchsetzen.

Der Status von Marihuana als Liste Eins Substanz erzeugt eine gefährliche rechtliche Grauzone, die genau solche Personen wie Richard schädigt, welche versuchen, einen legalen Dienst für ihre Gemeinschaft zu bieten. Es ist einfach unfair, dass Bundesstaaten Marihuanareformen durchsetzen können, die dann aber von der Föderalregierung wieder zerstört werden.

Im letzten Jahr war die Steuerfahndung bei Steve D’Angelo und seiner bekannten Abgabestelle Haborside. Sie haben ihm die normalen Steuermodalitäten für Geschäfte verweigert und wollen darüber hinaus noch 2,5 Millionen US-Dollar in Steuernachzahlungen. Diese Strafe hat natürlich einen Einfluss auf die Möglichkeit von Haborside, ihr Geschäft durchzuführen und es schädigt die Patienten, die von ihren sicheren Zugang zu ihrer Medizin abhängen.

Wenn Marihuana umgelistet wird, müssten die Bundesstaaten nicht länger individuelle Wege gehen um medizinisches Marihuana einzuführen. Die Umlistung ist eine einfache föderale Lösung um den Krieg gegen die Patienten, ihre Fürsorger und sogar Angstellte der Bundesstaaten zu beenden.

Ich hoffe du wirst unseren Kampf für eine sofortige Lösung gegen den aggressiver werdenen Krieg gegen Patienten unterstützen!

In solidarity,
Brian Sonenstein
Director of Online Activism,
JustSayNow.com

Quellen:
1. DEA and IRS Raid Oaksterdam University, Medical Marijuana Institution. Just Say Now, 4/2/12.
2. Richard Lee, Oaksterdam Founder, Calls It Quits After Federal Raid. SF Weekly, 4/6/12.
3. Obama promised to respect medical marijuana. Gazette.com, 5/5/11.

Drogenkrieg: Fast and Furious muss Enden; Mexiko droht den USA

Einem Bericht der Washington Times hat Calderon, der Präsident von Mexiko, die US-Regierung bedroht. So sagte er, dass wenn die USA kein Verbot auf Waffen auferlege und die Registrierung einführe, werde die Gewalt in Mexiko nie gestoppt und sich in Zukunft diese Waffen gegen die USA richten könnten.

Weitere Artikel zur Operation Fast and Furious bei latimes

Der Ablauf der Waffenbeschränkungen im Jahre 2004 kam fast gleichzeitig mit dem Begin einer der schlimmsten Perioden von Gewalt in Mexiko, so Calderon. So seien über 140.000 Waffen in vier Jahren beschlagnahmt worden – die meisten dieser Waffen wurden in Waffenläden in den USA verkauft. An der Grenze von den USA und Mexiko gibt es etwa 8000 Waffenläden.

Der mexikanische Präsident sprach über ein für Obama unangenehmes Thema, denn die Regierung ist gerade in einer Untersuchung des „Fast and Furious“ Programms. Von der Behörde für Schusswaffen, Alkohol, Tabak und Sprengstoffe, welche dem Justizministerium untersteht, wurden tausende Waffen den mexikanischen Kartellen überlassen um an „große Fische“ oder an Personen, die legal Waffen in den USA kaufen und sie illegal woanders wieder verkaufen, zu kommen.

Die Reden von Obama, Harper (Kanada) und Calderon auf Youtube:

Teil 3 – da sagt er das, die Frage kommt von einer Journalistin:

Erster Teil:

iOS und Sony Hacker verhaftet… wegen dem Besitz von Marihuana

Apple, eine Firma mit mehr Geld auf dem Konto als das Finanzministerium der USA konnte ihn nicht davon abhalten, die iOS Software des iPhones zu Jailbreaken. Er hat die Playstation 3 Software von Sony geknackt, die bis zu dieser Zeit als eine der abgesichersten Spieleplattformen überhaupt. Aber George Hotz wurde in Texas gestoppt.

AboveTheLaw.com zufolge wurde Hotz, welcher in Besitz einer Erlaubnis für Medizinalhanf aus seinem Heimatbundesstaats Kalifornien ist, wurde an einer Grenzkontrolle in Sierra Blanca angehalten während er auf seinem Weg zur SXSW Konferenz war, auf der er sprechen sollte. Wem der Ort bekannt vorkommt, es ist der gleiche Kontrollpunkt, an dem auch Willie Nelson und Snoop Dogg ‚hochgenommen wurden wegen Marihuanabesitzes.

Hotz wurde Verhaftet wegen dem Besitz einer viertel Unze Marihuanas (etwa 7 Gramm) sowie Schokoladen, welche weniger als eine achtel Unze Marihuana enthielten. Anstelle einer Standpauke und der Freilassung, so wie es Snoop Dogg ergangen ist, hat der Sheriff Hotz ein Bußgeld auferlegt, welches er mit dem Gewicht der Schokolade berechnete, anstelle des darin enthaltenen Marihuanas.

Wem wird geholfen, wenn die Strafverfolger von Texas sich auf Einzelpersonen wegen dem Besitz von Cannabisblüten konzentrieren? Definitiv nicht dem Steuerzahler, der am Ende die finanzielle Last für den fehlgeleiteten Krieg gegen die Marihuanakonsumenten zahlen. Im letzten Jahr musste Texas über 31 Milliarden Dollar einsparen um die Budgetkrise zu überwinden, darunter Einschnitte in die Bildung, Gesundheitsfürsorge und dem kompletten Ende von Unterstützung für nahezu 60.000 Studenten. Dennoch werden diese sinnlosen Verhaftungen weiter durchgeführt. Hotz ist nur eines von vielen Opfern des Sierra Blanca Checkpoints und einem Krieg, welcher zu über 750.000 Verhaftungen wie diesen in den USA führt mit Milliarden von Dollars, die jedes Jahr verschwendet werden.

via mpp blog

R&B Sänger Robin Thicke wegen Marihuana verhaftet

Foto von Robin Thicke, 2008Eine weitere bekannte Persönlichkeit wurde wegen etwas Gras festgenommen. Ist die Welt dadurch sicherer geworden? Wohl kaum… Robin Thicke hatte in der Nähe des Madison Square Garden in seinem Auto einen Joint geraucht. Dies hat die Polizei gesehen. Der Besitz von geringen Mengen Marihuanas ist in New York seit 1977 entkriminalisiert, solange man es nicht in der Öffentlichkeit nutzt. Dies war hier der Fall.

Allerdings musste der Polizeichef Ray Kelly eine Direktive erlassen, dass die NYPD die Gesetze auch befolgt und die Leute nicht austrickst, so dass diese ihr Gras ‚rausholen bei Kontrollen.

Der Fakt bleibt, dass die Verhaftung von Robin Thicke für ein geringfügigen Cannabisbesitzes die Welt nicht sicherer gemacht hat. Während die Polizisten einen nicht-gewalttätigen Unterhalter festnahmen, und auch noch Autogramme haben wollten, sind höchstwahrscheinlich echte Verbrechen mit echten Opfern geschehen und werden nicht aufgeklärt.

via fan-lexikon und mpp blog, Foto von Michelle Uthoff-Campbell (Wikipedia)

USA nutzen unbemannte Drohnen gegen Marihuanaschmuggel

Foto einer Predator B Drohne im EinsatzDie US-Grenzpatrouille nutzt Drohnen – die gleiche Baureihe, die in dem Afghanistankrieg genutzt wird – um die illegalen Handelswege von Marihuana über die Mexikanisch-Amerikanische Grenze herauszufinden. Das Programm kostet den Steuerzahler etwa 2608 US$ pro 450 Gramm (ein Pound) Marihuana.

Die Statistiken der Regierung sagen selbst, dass die Frage, ob die Nutzung dieser unbemannten Fluggeräte den Fluss des Grases überhaupt stoppen kann und dies finanziell gerechtfertigt sei, so Noel Brinkerhoff von AllGov.

Die Grenzbehörde, Customs and Border Protection (CBP), setzt zur Zeit sechs Predator B Fluggeräte an zwei Orten ein. Nach Auskunft der Behörde sind vier von ihnen in Sierra Vista, Arizona stationiert, die anderen zwei in Corpus Christi, Texas.

Die Drohnen – von denen die CBP darauf besteht, dass es keine Drohnen sind, sondern „ferngelenkte Fluggeräte“, patrouillieren die US-Mexikanische Grenze vom süd-östlichen Kalifornien bis Texas.

Jeder Predator, hergestellt von General Atomics, kostet dich, sofern du glücklicher Steuerzahler der USA bist, etwa 20 Millionen US-Dollar.

Seitdem die CBP den Einsatz von Drohnen 2005 began, hat die Behörde 46000 Pounds (etwa 20800 Kg) Marihuana beschlagnahmt. Dies scheint viel, aber repräsentiert nur 0,003 Prozent von allem Cannabis, welches die Behörde über die letzten sechs Jahre beschlagnahmt habe, so Tom Barry, Autor des Buchs „Border Wars„.

Mit der Rechnung von sechs Predator B Drohnen für etwa 120 Millionen US-Dollar, ohne die zusätzlichen Kosten für den Betrieb, hat die CBP etwa 2608,70 US-Dollar pro Pound (450 Gramm) von den „geringen Mengen“ beschlagnahmten Marihuanas ausgegeben.

Für diesen Preis – also eigentlich für einen Drittel des Preises – hätten sie das ganze Zeug einfach Kaufen und Verbrennen können!

Seit dem Start des Programmes wurden laut CBP mehr als 12000 Flugstunden mit den Drohnen zugebracht, darunter „Hilfe bei Grenzsicherungsangelegenheiten und Hilfe für CBP Partner, wie diversen Katastrophenmanagementbehörden und der Federal Emergency Management Agency (FEMA)“.

Wir müssen ihnen einfach glauben, wenn sie sagen, dass keine der Grenzpatrouillen-Predatoren nicht wie jene in Afghanistan und Pakistan bewaffnet sind, wo sie für viele Tote in der Zivilbevölkerung verantwortlich sind.

via toke of the town

USA: Frage eines Polizisten nach der Legalisierung auf Platz Zwei

Washington, DC: Eine Frage nach der Legalisierung von Marihuana von einem berenteten LAPD Polizeichef hat zweimal so viele Dafür-Stimmen erhalten als jedes andere Video in der Abstimmung zur „Dein Interview mit dem Präsidenten“ Aktion des Weissen Hauses. Der US-Präsident Obama wird einige der meistgestimmten Fragen am Montag beantworten.

Logo der LEAP - Strafverfolger gegen ProhibitionDie Cannabisfrage, übermittelt von Stephen Downing, einem Vorsitzenden der Organisation „Strafverfolger gegen die Prohibition“ (LEAP), ist wie folgt:

“Mr. Präsident, mein Name ist Stephen Downing, und ich bin ein berenteter Polizeichef vom Los Angeles Polizeidepartment. Durch meine 20jährige Erfahrung bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Drogengesetze unseres Landes ein Fehlschlag sind und eine komplette Verschwendung von Mitteln des Strafvollzugs. Einer Umfrage von Gallup zufolge, sind nun mehr Amerikaner für eine Legalisierung und Regulierung von Marihuana, als dagegen. Was sagen sie dieser anwachsenden Wahlerschaft, die mehr Änderungen in der Drogenpolitik sehen möchten, als Sie in ihrer ersten Legislaturperiode geliefert haben?“ Die Frage kann hier eingesehen werden:

Continue reading

USA: Wird das Weisse Haus die Marihuanafrage wieder zurückweisen?

NORML Cannabis Gesetzesvorstellung: Regulierung und BesteuerungIn der letzten Woche hat das Weisse Haus mit dem Präsidenten der USA, Obama, eine weitere Aktion innerhalb ihrer Sozialen Medien Kampagne gestartet. Dieses mal läuft es unter dem Titel „Dein Interview mit dem Präsidenten“ (Your Interview with the President). Das Konzept ist einfach, jeder kann seine Frage an den Präsidenten auf Youtube hochladen, andere können dafür stimmen und das mit den meisten Stimmen würde dem Präsidenten während eines Google+ Hangouts am 30. Januar 2012 vorgelegt. Es schien eine gute Möglichkeit zu sein, die Regierung zur Legalisierung von Marihuana zu befragen. Am letzten Dienstag hat Erik Altieri, NORML Communications Coordinator, die Frage von NORML auf die Youtube-Seite des Weissen Hauses zur Abstimmung gestellt. Sie fragten „Mit über 850.000 Amerikanern, die 2010 nur wegen Marihuana ins Gefängnis gekommen sind und tausende von Millionen an Steuergeldern, die nur für die Verhaftung von Marihuanakonsumenten ausgegeben werden, sollte es nicht an der Zeit sein, Marihuana zu regulieren und zu besteuern?“

Die Reaktion war überwiegend Positiv und in nur wenigen Stunden konnte die Frage über 4000 „dafür“ Stimmen erhalten, und war eine, wenn nicht gar die am meisten, populäre Frage auf dem Dienst. Dann ist etwas passiert: Das Video wurde entfernt. Nachdem diese Frage die am meisten positiv bewertete in einem Tag wurde, hat das Weisse Hause die Frage mit einem „Unangemessen“ ‚rausgeworfen.
Continue reading

Sativex: Zulassungsantrag für die USA bei der FDA gestellt

Ein Vierteljahrhundert nachdem die Nahrungs- und Arzneimittelbehörde der USA, die FDA, die erste verschreibungsfähige Arznei basierend auf dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, dem THC, zugelassen hat, machen sich andere Medikamente, die auf den Cannabiswirkstoffen oder ihrem wirksamen Prinzip beruhen, auf den Weg in die Apotheken.

Die britische Firma GW Pharmaceuticals ist in den fortgeschrittenen klinischen Studien für das erste pharmazeutische, aus rohem Marihuana anstelle von synthetischen Äquivalenten hergestellte, Produkt – einem Mundspray, von dem sie hoffen den Markt in den USA bei der Behandlung von Krebsschmerzen zu erreichen. GW geht von einer Marktzulassung zum Ende 2013 aus.

Werbegrafik von GW für Sativex

Sativex enthält die zwei gut bekannten Komponenten aus den Cannabisblüten: delta9-THC und Cannabidiol. Es wurde schon in Kanada, Neuseeland und acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, bei verschiedenen Krankheitsbildern zugelassen, zum Beispiel zur Entspannung der Spastiken bei Multipler Sklerose.
Continue reading

Lateinamerikanische Regierungen beschuldigen US-Drogenkonsumenten

Mexiko Stadt, 19. Dezember 2011: Die Staatsoberhäupter von Latein Amerika haben sich zusammengeschlossen um die US-Regierung für ihre steigende Drogengewalt in ihrem Land zu verdammen und beschuldigen die Vereinigten Staaten, dass durch sie die transnationalen Kartelle reich geworden sind und jede Menge Drogen in den Norden sowie Waffen in den Süden schmuggeln können.

Neben der offiziellen Erklärung haben die Regierungen Lateinamerikas ihre steigende ablehnung gegenüber den US-Drogenkonsumenten – sowohl Abhängige als auch Wochenendnutzer, die rücksichtslos gegenüber der Misere und der Zerstörung für ihren Genuss bezahlen.

„Unsere Region wird ernsthaft angegriffen durch die organisierte Kriminalität, aber es gibt wenig Verantwortung auf der Seite der drogenkonsumierenden Länder“, so Guatemalas Präsident Alvaro Colom auf dem Dezembertreffen der Regierungen von Lateinamerika in Caracas. Colom sagte, ihre Hemispähre würde den Preis für den Drogenkonsum in den Vereinigten Staaten mit „unserem Blut, unserer Angst und unseren Toten“ zahlen.

Einige der Transitländer sehen sich den höchsten Mordraten in der Welt gegenüber, so ist es kein Wunder, dass die große Frustration der Regierungen so groß ist, dass die USA und Europa weitere Schritte zur Legalisierung durchführen sollen, wenn sie schon nicht den Appetit nach Drogen verringern.

Auf einem regionalen Treffen in Mexiko kamen Führungspersönlichkeiten aus 11 Lateinamerikanischen sowie Karibischen Ländern zusammen und sagten offiziell, dass „die Regierungen in den Konsumentenstaaten sollten alle möglichen Alternativen untersuchen um die exorbitanten Profite der Kriminellen zu stoppen, inklusive weitere Optionen der Regulierung oder Märkte“

„Optionen der Märkte“ ist der diplomatische Code für Entkriminalisierung.

Die Beschwerden sind nicht wirklich neu, aber bemerkenswert für die starke Linie. Kritik kommt von allen Präsidenten, von links nach rechts, von US-feindlichen wie Hugo Chavez aus Venezuela, und von US-freundlichen wie Juan Manuel Santos aus Kolumbien, welcher schon fast neun Milliarden US-Dollar erhalten hatte, um die Kartelle zu bekämpfen.

Den Krieg gegen Drogen „neu überlegen“

Die Kritiker sind durch Meinungsführer in der Region unterstützt, inklusive der ehemaligen Präsidenten von Brasilien, Kolumbien und Mexiko, welche sich für die Legalisierung von Marihuana einsetzen und dass die USA ihren 40-Jahre alten Drogenkrieg, welcher Billionen von Dollar kostet aber wenig getan hat um Nachfrage und Angebot zu senken – überdenken.

[..]

Einer der größten Kritiker des US-Drogenkonsums ist Mexikos Präsident Felipe Calderon, ein US-alliierter im Drogenkrieg der etwa 45.000 Tote in Mexiko bislang hinterlassen hat.

„Wir sind als nächstes neben dem größten Markt für illegale Drogen in der Welt“ so Calderon auf einem Dinner im September. „Wir leben im selben Gebäude, und unser Nachbar ist der größte Drogenkonsument in der Welt und jeder möchte ihm Drogen durch unsere Türen und Fenster verkaufen.“

Die USA haben Mexiko mit fast 700 Millionen von 2 Milliarden versprochenen Dollars zukommen lassen, inklusive Black Hawk Hubschrauber, Polizeitrainer, modernste Überwachungstechnologie sowie ein Berg von Drogenexperten, Spitzel und Drohnen.

Präsidenten von Bolivien und Mexiko sagen, dass die US-Regierung versagt habe dabei, den Hunger der Nation nach Drogen zu kontrollieren, auch wenn die US-Politiker den Ländern von Lateinamerika immer Nachhilfe geben wollen über ihre Probleme mit der Kriminalität, Korruption und fehlgeschlagenen Institutionen.

„All das Geld, egal wie oft es multipliziert wird, all das Blut, egal wie viel davon vergossen wird“ wird den Drogenhandel nicht stoppen „solange der Norden weiterhin Drogen konsumieren wird.“ so Nicaraguas Präsident Daniel Ortega.

Weiter und via Washington Post

Weed Wars Dokusoap gestartet, jetzt auf Youtube

Weed Wars Webseite bei DiscoveryNun ist schon die zweite Folge der neuen Dokumentationsreihe „Weed Wars“ über den amerikanischen Dispensary-Marihuana-Markt bei Discovery Channel gelaufen und sie ist sehr informativ gemacht.

Ein nüchterner Einblick in die Widersprüchlichkeit des „War on Drugs“, der wachrüttelt. (Hanf Journal)

Jetzt im Internet, unter anderem bei Youtube: Weed Wars bei YT.