Bolivien lässt keine Drogenfahnder der USA mehr ‚rein

Wie reuters meldet, liess die bolivianische Regierung am Montag wissen, dass sie nicht wieder die Drogenfahnder der USA ins Land lassen würden. Bolivien und die USA haben Anfang des Monats zugestimmt, ihre Differenzen beizulegen und die vollen diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen, nachdem vor drei Jahren die linksorientierte Regierung den amerikanischen Botschafter und die Drogenverfolgungsbehörde DEA aus dem Land geworfen hatte.

Als Teil des Übereinkommens wollen sie in Sachen der illegalen Drogenproduktion und -handel zusammenarbeiten, aber Regierungssprecher Wilfredo Chavez sagte, die DEA dürfte nicht zurückkehren.

„Die DEA darf nicht wieder in das Land wegen der Effekte die sie damals auf das Land hatte und wegen ihrer Rolle, die sie dabei gespielt hat.“ so Chavez, als er den Anti-Drogenplan vorstellte, welcher er mit den Nachbarn Brasilien und den USA abgesprochen hatte.

Der bolivianische Präsident Evo Morales, ehemals selbst Kokabauer und heftiger Kritiker der Aussenpolitik der USA in Latein Amerika, hat wiederholt die DEA der Konspiration mit seinen rechts-aussen Rivalen in der Politik angeklagt.

Chavez spielte die Reichweite des Plans runter und sagte dazu, dass es einen viel mehr funktionalen Fokus habe und die digitale Überwachung der Kokaanbaugebiete beinhalte. Der Plan wurde in der letzten Woche unterzeichnet, allerdings gab es noch einige Änderungen damit den Ländern eindeutig die „absolute und totale Kontrolle“ über ihr Staatsgebiet behalten. Bolivien ist nach Kolumbien und Peru der dritt-größte Produzent von Kokain. Die größten Abnehmer in der Region sind Brasilien und die USA.

Snoop Dogg komponiert den Titeltrack für „Weed Wars“ (Audio)

Die neue Serie von Discovery schaut ab dem 1. Dezember 2011 in die Welt des medizinischen Cannabis. Wer könnte besser geeignet sein den Titelsong für eine Show über medizinisches Cannabis zu machen als Snoop Dogg?

„Ich muss es in meinem Leben haben, da es das einzige Ding ist was ich brauche, Ich brauche es in meinem Leben“ rappt Snoop zu dem Track.

„Es ist die Medizin von dem Medizinmann“, führt er weiter aus „Dies sind die Brüder, die den Krieg um das Gras führen.“

Weed Wars, die neue Serie, zeigt das Haborside Health Center in Oakland, die größte Abgabestelle für medizinische Cannabispodukten im ganzen Land mit über 94.000 Patienten. (Die Hanfplantage berichtete.) Die Serie stellt die Angestellten von Haborside vor, als auch die Produzenten des Marihuana, die „Patientenlandwirte“, deren Job es ist, die „Medizin“ zu erzeugen, und die dann von tausenden Patienten genutzt wird.

„Weed Wars zieht ohne Angst den Vorgang weg von einer ehemals illegalen und noch immer kontroversen Welt.“ so Nancy Daniels, Vize-Präsidentin für Produktion und Entwicklung von Discovery Channel.

Der Track kann hier gehört werden:

via Hollywoodreporter.com:

Wird Kalifornien den Drogenkrieg ohne Drogenkrieger führen?

Der Drogenkrieg in Kalifornien bekommt eine interessante Wendung. Kalifornien hat nicht genug Geld um die Anti-Drogenkrieger zu bezahlen. Somit haben 1200 Angestellte einen Brief erhalten, dessen zentrale Mitteilung ist: Macht euch fertig, rausgeworfen zu werden.

Der Spezialagent Ben Buford sagte, dass das Büro zur Drogenbekämpfung 20 von 23 lokalen Agenten verliert. Bundesstaatsweit gab es 180 haben Warnungen erhalten. Ihre Taskforces werden mit ihnen verschwinden. Es gibt 55 Anti-Drogenteams in Kalifornien. Nun gibt es einen Einschnitt von 71 Millionen US-Dollar beim Justizministerium und mit diesem konnte die Finanzierung nicht mehr sichergestellt werden. Bis zum Ende des Jahres haben die Drogenkrieger noch Zeit, bis dahin müssen sie sich auf ihre Arbeitslosigkeit einstellen.

USA: Marihuana-Frage Nummer Eins im Weissen Haus

Und wieder ist es soweit: Auf der neu eingerichteten Petitionsseite des Weissen Hauses ist die Marihuana-Frage als eine der populärsten gelistet, mit etwa 72.000 Mitzeichnern. Zeitgleich hat die letzte Gallup-Umfrage eine Mehrheit für die Legalisierung von Marihuana in den USA erbracht. Nun schliessen sich auch die Ärzte in Kalifornien der Forderung nach der Legalisierung an. Die sogenannte „Trustees of the California Medical Assn.“ repräsentiert mehr als 35.000 Ärzte im Bundesstaat.

„Legalize und Regulate Marihuana in a Manner Similar to Alcohol“

Ich bin gespannt, ob die Petition wieder mit einem mitfühlenden Lächeln abgeschlagen wird…

Petition: Haborside Abgabestelle soll nicht 2,5 Millionen US-Dollar Steuern nachzahlen

Der Kreuzzug gegen den Medizinalhanf in den USA wird schlimmer. Auch das Hanf Journal berichtet davon:

Obwohl die größte Hanfapotheke der USA bereits reichlich Steuern gezahlt hatte, will die Finanzbehörde IRS (Internal Revenue Service) jetzt noch mehr Geld haben. Sie beruft sich dabei auf ein Bundesgesetz aus der Reagan-Ära gegen Drogenhändler. Diese Bundesgesetz verbietet „Verkäufern kontrollierter Substanzen“, steuerliche Vorteile in Anspruch zu nehmen. Die Steuerbehörde betrachtet die Hanfapotheke als Drogenvertriebsstelle, weshalb sie Dinge wie Kosten für Mietausgaben, Sicherheitsvorkehrungen und andere geschäftliche Auslagen nicht mehr steuerlich abschreiben darf. So kommt schnell mal eine Summe von 2,5 Millionen US-Dollar zusammen.

Seit der letzten Woche haben mehr als 12.000 Personen eine Petition unterschrieben, die der Finanzbehörde sagt, dass sie Haborside, einer Abgabestelle für medizinisches Marihuana, die gleiche Steuerregelung genehmigen sollen wie jedes andere Unternehmen der USA.

Das Finanzamt verlangt von Haborside unglaubliche 2,5 Millionen US-Dollar an Stuernachzahlen – eine große Zahl, welche die Abgabestelle ruinieren wird. Wenn dieses Beispiel schule macht, dürfte das Finanzamt auch bei anderen Abgabestellen die Hand aufhalten und somit Verdammnis über Patienten und Fürsorger in dem ganzen Land bringen.

Kannst du uns nicht Helfen? Zeichne mit bei der Petition um das Finanzamt zu der normalen Steuerbehandlung zu drängen, welche für jedes US-Unternehmen gelten.

Die Föderalregierung versucht die Patienten aus allen Richtungen einzukreisen – sie gehen soweit, dass sie Zeitungen in kleinen Städten mit Verhaftungen einschüchtern, wenn sie Anzeigen für medizinisches Marihuana abdrucken.

Wir müssen Gegendruck gegen dieses rückgratlose Verhalten erzeugen, bevor es zu spät ist! Danke im Vorraus für deine Hilfe von Brian Sonenstein von Just Say Now.

Auch NORML ruft nun alle Cannabiskonsumenten, Patienten, Grower und vom Hanfverbot Betroffen dazu auf, sich endlich in Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen gemeinsam für eine bundesweite Legalisierung einzusetzen. Nur so könne den ständigen Schikanen und Rückschritten ein sowie der akute Bedrohung für Patienten ein Ende gesetzt werden.

Hintergrund: Threatening Newspapers: Newest Front in Obama War on Medical Marijuana. Jon Walker, JustSayNow.com, 10/5/11.

via Hanf Journal: Legalisierung oder Bust – Offensive gegen Hanfapotheken in den USA erwartet

Drogenrazzia in Boeing Militärwerk

Nachdem wir nun wissen, dass die NATO und einige andere Länder, darunter Australien, in der Opium- und Heroinproduktion und Handel verstrickt sind, berichtet BCC, das 37 Personen bei einer Razzia in einer Militärfabrik von dem Flugzeughersteller Boeing verhaftet worden sind. Die Anklage lautet auf Handel mit verschreibungspflichtigen Substanzen, darunter Schmerzstiller und angstlösende Stoffe. Die Anklage läuft nicht nur gegen die Händler, sondern auch die Kunden, da diese in einem „kritischen Bereich“ arbeiteten.

US Staatsanwalt Zane David Memeger sagte dazu, dass 23 Personen wegen dem Handel mit dem Schmerzstiller Oxycontin und anderen Medikamenten angeklagt werden sowie 14 Personen wegen dem Besitz diverser Substanzen. Die Verdächtigen sind Männer und Frauen im Alter von 40 bis 50.

In einer Stellungnahme preist Boeing die „rigorose und durchdringende Untersuchung“ der Behörden an. In der Fabrik in Ridley Park, Pennsylvania, arbeiten etwa 5500 Personen.

DEA wird wegen der Blockade der Cannabisforschung verklagt

Rawstory berichtet, dass die Multidisziplinäre Vereinigung für Psychedelische Studien (MAPS) gegen die Strafverfolgungsbehörde DEA wegen dem Untersagen der Zucht von Marihuana zu medizinischen Studien vorgehen wird. Sie erhält juristische Unterstützung durch die in Washington DC ansässige Kanzlei Covington & Burling LLP unterstützt, welche schon für viele pharmazeutische Unternehmen tätig ist. MAPS schätzt die Kosten, welche dadurch gespart worden sind auf 175.000 US Dollar.

Die DEA versagte dem Professor Lyle Craker von der Univerität Massachusetts die Lizenz um Marihuana anzubauen für seine Studien. Die DEA ist der Meinung, die NIDA wäre zuständig. Aber auch wenn schon Studien mit Marihuana zugelassen worden sind, herrscht über den Anbau für Studienzwecke noch immer Stille.

Die DEA sagte im Juni 2011, dass Marihuana weiterhin als gefährliche Droge wie Heroin angesehen werden müsse, da die Studien noch keinen medizinischen Zweck aufweisen würden. Allerdings lässt die Behörde einen Beweis für ihre eigene Behauptung aus.

Die Nutzung von Cannabis als Medizin wurde in 16 Bundesstaaten und der Region Columbia legalisiert. Demgegenüber blockiert die DEA Dr. Crakers Forschung, blockiert Forschungen die mehr über medizinische Werte der Arznei herausfinden könnte.

Nur Tage nachdem die DEA gesagt hatte, dass es keinen medizinischen Wert gäbe, hat das Weisse Haus eine konträre Position übernommen und sagt in einem Bericht, dass es „einige“ medizinische Werte von „bestimmten Komponenten der Cannabispflanze“ gäbe.

Informant sagt, Drogenkartelle veranstalten Parties für US-Beamte

Veröffentlicht von der El Paso Times am 21. September 2011: Zwei ehemalige Strafverfolger sagen, dass sie niemanden dazu bekommen, ihre Anschuldigen zu überprüfen, dass mexikanische Drogenkartelle Politiker und US-Beamte in der Grenzregion bestechen.

Greg Gonzales, ein ehemaliger Strafverfolger in Doña Ana Countyund Wesley Dutton ein Bauer und ehemaliger Viehhandeluntersuchungsbeamter aus New Mexiko sagen, anstelle von Verhaftungen und Verfolgung der Verdächtigen habe ihr Whistle-Blowing nur in Anschuldigungen und Bedrohungen ihnen gegenüber resultiert.

„Ich habe meine Arbeit für eine Sicherheitsfirma am föderalen Gerichtshof von Las Cruces verloren, da ich meinen Mund nicht halten kann, und jemand bedrohte mich mit einem Messer an meinem Hals“, so Gonzales.

Dutton, ein Bauer aus dem Süden von New Mexiko, sagte, ein gewählter Vertreter kam zu seinem Anwesen um ihn zu fragen, was es benötige um die Anschuldigungen gegenüber der Beamten zurückzunehmen.

Geheime Quellen

Beide Männer waren geheime Quellen für das FBI in El Paso und assistierten in Untersuchungen in einem 18-monatigen Zeitraum.

Gonzales und Dutton beschuldigen das FBI, es habe die Untersuchungen gestoppt, nachdem sich „große Namen“ auf der US-Seite der Grenze sich in den Fahndungen nach Drogen zeigten.
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3D Kinofilm über einen Drogendealer mit Amitabh Bachchan

Amitabh Bachan im neuen 3d Film der Große GatsbyEs wurde angekündigt, dass der bekannte Bollywoodschauspieler und ehemalige Mitglied des indischen Parlaments Amitabh Bachchan die zentrale Rolle des Meyer Wolfsheim in der kommenden 3D-Fassung des „Großen Gatsby“ spielt. Mit der Regie von Baz Luhrmann (Moulin Rouge) und als weiteren Star Leonardo di Caprio wird der Film in Australien aufgenommen und Vorraussichtlich im November 2012 in die Kinos kommen.

Der Große Gatsby, eine Geschichte vom F. Scott Fitzgerald, welche in der Stadt New York der 1920er Jahre spielt und ist die erste moderne Erzählung über einen Drogendealer. Gatsby ist ein reicher Mann durch geheime Geschäfte, der von „kleinen Geschäften nebenbei… eher die Art der verschwiegenen Geschäfte“ spricht. Er sagt direkt „Ich beschäftige mich mit dem Drogengeschäft“ und bietet dem Erzähler Nick ein Stück Abenteuer im Austausch für ein Treffen mit seiner Cousine Daisy.

Nachdem Gatsby einen Diener geschickt hatte, um Nicks Garten in seiner Abwesenheit zu mähen, sagt ihm Nick „Das Gras ist gut.“ „Welches Gras?“ fragt Gatsby, bevor er sagt „Oh, das Gras im Hof.“
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USA: Eine Verhaftung alle 19 Sekunden wegen einer Drogenstraftat

Neue Zahlen des FBI zeigen den Fehlschlags des „Kriegs gegen die Drogen“

Grafik zu Drogenverboten - Erinnerst du dich an die Prohibition? Sie funktioniert noch immer nicht!Washington, D.C. – Ein neuer FBI Bericht, welcher am heutigen Tag veröffentlicht worden ist, zeigt dass eine Verhaftung wegen Drogen alle 19 Sekunden in den USA geschieht. Eine Gruppe von Polizeibeamten und Richtern, welche die Legalisierung und Regulierung der Drogen fordert, zeigt an den Statistiken, dass mehr als 1,6 Millionen Drogeninhaftierte seit 2010 der Beweis sind, dass der „Krieg gegen die Drogen“ ein Fehlschlag ist, der niemals gewonnen werden kann.

„Seit der Eröffnung des „Krieges gegen die Drogen“ vor 40 Jahren haben wir Abermillionen von Menschen eingesperrt mit dem Ziel, den Drogenkonsum zu reduzieren. Tatsächlich zeigt der Fakt, dass unsere Polizisten im letzten Jahr viel Zeit damit verbrachten, 1,6 Millionen Mitbürger zu verhaften, dass es einfach nicht funktioniert. In der heutigen Ökonomie können wir es uns nicht leisten, drei Personen pro Minute zu verhaften für den Fehlgeschlagenen „Krieg gegen die Drogen“, so Neill Franklin, ein Drogenfahnder aus Balitmore im Ruhestand, der nun die Gruppe „Strafverfolger gegen die Prohibition“ (LEAP) führt. „Wenn wir die Drogen legalisieren und besteuern, könnten wir nicht nur Gelder durch das Einstellen der grausame Politik der Inhaftierung freigeben, wir können die Gesellschaft sicherer machen, indem die Kartelle und Banden, welche jetzt den Schwarzmarkt kontrollieren. austrocknen.“

In seinem Buch „The Murderers“ und in verschiedenen Interviews offenbarte er, dass ihm die Drogenpolitik immer nur als Machtinstrument zur Durchsetzung der Interessen der äußeren Rechten diente. (Aus Wikipedia: Harry J. Anslinger)

Der heute Veröffentlichte FBI Bericht, welcher an dieser Stelle gefunden werden kann, zeigt dass 81,9 Prozent aller Verhaftungen in Zusammenhang mit Drogen nur wegen Besitzes stattfanden und 45,8 Prozent aller Verhaftungen im Zusammenhang mit Drogen wegen dem Besitz von Marihuana.
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