Oberster Drogencop in Kalifornien gebustet wegen dem Verkauf von sichergestellten Drogen

USA: Eine neue Korruptionsstory, diesmal aus den oberen Schichten der Drogenverfolgungsbehörden: Nach Verhaftungen des Chefs der Contra Costa County Drogentaskforce und einem Privatdetektiv mit der Anschuldigung des Drogenverkaufs, möglicherweise mit konfiszierten Drogen, waren die Anwälte der vorher durch die Razzien Betroffenen sehr bemüht, ihre Fälle zu überprüfen.

Verhaftung von Top Cop Norman Wielsch, CNET Drug Task Force, KalifornienDie Verhaftung von Norman Wielsch, Anführer des Bundesstaatlichen „Central Contra Costa Drogentaskforce Teams“, oder CNET, könnte weitreichende Konsequenzen in den Oberen- und Berufungsgerichten haben, so die Ermittler.

Die Verhaftung ruft nicht nur Zeifel an der Glaubwürdigkeit und Integrität von Wielsch als Person auf, sondern auch an der Taskforce als ein ermittelnder Körper und Wächter über die Unschuldsvermutung.

„War er motiviert, soviele Drogen wie möglich zu konfiszieren, um sie dann zu Entwenden und zu Verkaufen? Schrieb er falsche Berichte? Hat er die Polizeiberichte aufgebauscht? Es muss alles in jeder CNET-Ermittlung untersucht werden. Es muss sich auch die Frage gestellt werden, wenn der Chef schon ein falscher Cop war, was wussten die anderen im CNET?“

„Er hat sein Geschäft auf Lügen und Täuschung aufgebaut“ – Carl Marino, 17 Jahre als Deputysheriff in Monroe County, N.Y.

Wielsch und Chris Butler, letzter führt die Detektei Butler und Partner, wurden in Benicia durch Förderalagenten am Mittwoch morgen Verhaftet. Die Ermittlungen liefen seit Januar, so ein Sprecher des Justizdepartments.

Beide Männer wurden in das Countygefängnis in Martinez überstellt und 25 Anklagen erhalten, dazu gehören Besitz, Transport und der Verkauf von Marihuana, Methamphetamin und Steroide, Unterschlagung, Diebstahl zweiten Grades und Konspiration. Staatsanwalt Mark Peterson sagte sein Büro wird vorraussichtlich am Freitag entscheiden, ob Klage eingereicht wird.

„An diesem Punkt, ist es klar, dass dies Material ist, welches die Integrität jeder Ermittlung in jedem offenen Fall beeinflussen könnte“

Mehr bei medicalmarijuana411 als auch CBS SF Lokal

USA: Medizinalhanf-Abgabestellenbesitzer sagt, er wurde vom Deputy zum Sex gezwungen

Besitzer der Medizinalabgabestelle will eine Million Dollar für jedes Mal, bei dem er zum Sex mit dem Deputy gezwungen wurde.

Ein Mann, der eine Abgabestelle für medizinisches Marihuana in Grays Harbor County, Washington geöffnet hatte, hat nun eine Multi-Millionen Dollarklage gegen den Bundesstaat zu laufen, mit der Anklage dass ein männlicher Deputy des Sheriffs ihn mit Gefängnis gedroht hätte, wenn er nicht mitmache.

Marcus Searls von Elma, Washington sagte, der Deputy war in seiner Schicht, als einige der Sexualkontakte passierten – sogar dass die zwei Sex auf der Haube des Polizeiautos hatten.

Der Deputy, um den es geht, sagt es habe keinen Zwang gegeben, so Untersheriff Rick Scott zu KIRO. Er wurde noch nicht geannt, da er noch nicht dem Verbrechen überführt wurden sei. Er geht bezahlten Verwaltungsaufgaben nach, während eine andere Stelle, das Lewis County Sheriffs Department, die Anschuldigungen untersucht, so Drew Mikkelsen von KING 5.

Searls will mindestens 15 Millionen von Grays Harbor county und eine Million von der Stadt Elma, so berichtet Jeff Pohjola bei KIRO. Jede Million steht für ein mal, bei dem er zu Sex mit dem Deputy gezwungen wurde.

Er klagt auch die Misshandlung durch einen Polizeibeamten in Elma an. Er gab an, Anfang des Monats gezwungen worden zu sein in einem geschlossenen Polizeiauto zu verbringen, während die Temperatur mehr als 26 Grad betrug, was bei ihm zu einer Asthmaattacke führte. Er verlangt dafür eine weitere Million.

Searls sagte, dass er zuerst dem Sex mit dem Deputy, welcher schon 24 Jahre seinen Dienst macht, zustimmte. Er gab an, dass er dazu erst mit Gefängnis wegen seiner Abgabestelle gezwungen wurde, als er die Beziehung beenden wollte.

„Dies hat uns alle Überrascht“, so der Untersheriff Scott.

Searls sagte, er eröffnete Freeworld Enterprises, eine Abgabestelle für medizinisches Marihuana, in Oakvill im Februar und schloss es im Juni. Er sagte, dass das Sheriff Office und die Stadt Oakvill ihn aus dem Geschäft vertrieben hätten.

Er sagte, er hätte unter dem Eindruck gestanden, dass die Strafverfolger bei ihm nicht zuschlagen, da er offensichtlich von einem Deputy „beschützt“ werde.

In seinem Gerichtsfall sagte Searls aus, dass sich die zwei auf Craigslist im Januar getroffen hätten. Er gab an, dass der Sex zuerst unter Zustimmung stattfand, aber als der Deputy ihm sagte, dass er „vielleicht verhaftet werden könnte“, wenn er die Abgabestelle eröffnet, wollte er die Beziehung beenden.

Der Anklage zufolge, sagte der Deputy gegenüber Searls, dass „es nicht seine Wahl sein, und dass Searls weiterhin mit ihm Sex haben solle … wenn er seine Abgabestelle eröffnen möchte.“

Die Klage wurde am Montag, 29.8.2011 eingereicht.

Video dazu bei king5

via tokeofthetown

USA: 3-Jahre Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Marihuana einen Geruch hat

USA: Mit einer Pressemitteilung freuten sich die State Troopers in Alaska das Ergebnis ihrer drei-Jahres (!) Studie zu veröffentlichen, welches, nun nicht gerade überraschend, zu dem Schluss kommt, dass der Geruch von Marihuana mit der Anwesenheit von Marihuana verbunden werden kann.

Nun, vielleicht haben die Alaska State Troopers (AST) nicht viel zu tun; ihre Leben könnten vielleicht etwas mehr Aufregung gebrauchen. Ausserdem müssen diese ganzen öffentlichen Gelder, um die Drogen zu bekämpfen, ausgegeben werden.

Grafik einer großen Nase von badlawyer
Die Troopers nutzten das Justizzentrum in der Universität vom Alaska Anchorage (UAA) um die Razzien von Marihuanaanpflanzungen zu studieren. Die Studie untersuchte 200 Durchsuchungen wegen Marihuana, welche zwischen 2006 und 2008 von den AST durchgeführt wurden.

Marihuana wurde in 197 Fällen gefunden und beschlagnahmt, oder, wie die Trooper hilfreich herausstellen, „98,8% der untersuchten Fälle“.

Von diesen 200 untersuchten Fällen berichteten die Strafverfolger über den Geruch von Marihuana von 121 Fällen, oder 60,5%.

„Die Entdeckung von Marihuanageruch wurde signifikant mit der Entdeckung von relativ großen Anpflanzungen assoziiert. Das sind Quantitäten wie vier Unzen (etwa 100 Gramm) oder mehr, als auch 25 oder mehr Pflanzen“ erklärt irgendein Praktikant, der versuchte eine Pressemitteilung zu schreiben. Der Bericht selbst zeigt alles auf, dass die Wahrscheinlichkeit für das AST mehr als vier Unzen zu finden, „2,7 mal höher waren, als wenn eine Durchsuchung ohne den Geruch stattfand.“

Nuuuun, ja.

Auch wenn man darüber Lachen kann, ist der Grund dafür dass die Troopers eine solche Untersuchung machen nicht unsere Unterhaltung. Es wurde gemacht, damit sich ihre Position in weiteren strafrechtlichen Verfahren, in denen Polizisten zu Protokoll geben, dass sie Marihuana gerochen hätten, zu verbessern, so wie Ben Anderson vom Alaska Dispatch herausstellt. Die Gerichte waren in der letzten Zeit etwas Skeptisch über die Zurprotokollgabe von Gerüchen eingestellt.

Die Studie, welche mit dem Titel „Die Vorhersagewahrscheinlichkeit der Marihuana Geruchs Entdeckung“ erschien, analyisierte insgesamt 115 (!) Variablen.

Nette Nachbarn hinterlassen Notizen wenn der Joint stinkt

Wenn du ein Masochist bist und die gesamten 53 (!) Seiten des Berichts lesen willst (und das tatsächlich, heilige Scheisse, du wiederst mich an, du bist echt krank!), kannst du das verdammte Ding hier als PDF ansehen.

von Steve Elliott via tokeofthetown, bild von badlawyer

Mexiko: Calderon sagt, dass die USA Mitschuld an dem Anschlag auf das Casino habe

Grafik zu Mord und TotschlagAm Freitag gab der mexikanische Präsident Felipe Calderón eine Trauerrede für die 52 getöteten Personen bei einer Bombenattacke auf ein Casino. Dort sagte er, dass die USA Mitschuld an dem „Akt des Terrors“ habe. Der Bombenanschlag fand in Monterry statt, einer Industriestadt mit 4 Millionen Einwohnern, nur etwa 2 Stunden von Texas entfernt. Diese Aktion zeigte dem Land wieder einmal den sich verstärkenden Krieg gegen die Syndikate.

In seiner 20 Minuten Rede an die Nation, gab Calderón eine ungewöhnliche Rede ab über die Gründe der Gewalt in Mexiko.

Er sprach von einem Terroristischen Akt der Tat und sprach über weitere Probleme in der Befriedung von Mexiko. Er sprach von einer unglaublichen Korruption in der staatlichen Behörden für Justiz und Strafverfolgung.

Aber in einer unerwarteten direkten Weise kritisierte er die USA, mit ihren viel zu laxen Waffengesetzen und ihrem großen Bedarf an Drogen. Auch dies sei Verantwortlich für die Probleme in Mexiko. Er appelierte an die US Bürger, die „Tragödie, in der die Leute in Mexiko leben, zu reflektieren.“

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USA: Schwarze Angestellte in Regierungsbehörden rufen zum Ende des Drogenkrieges auf

USA: Gruppe stimmt den „Strafverfolgern für Legalisierung“ zu;
Schwarze Angstellte in der Regierung (englisch: Blacks In Government (BIG)), eine Gruppe welche Afroamerikaner in Regierungsbehörden auf Föderaler, Bundesstaatlicher und Gemeindeebenen vertritt, hat mit einer überwältigenden Mehrheit eine Erklärung auf ihrem nationalen Treffen letzte Woche abgegeben, welche zu dem Ende des Verfehlten und Rassistischen „Krieges gegen die Drogen“ aufruft.

Die Erklärung, welche dem Präsidenten Barack Obama und dem Generalstaatsanwalt Eric Holder überreicht werden soll, ruft zu „alternativen zum Gefängnis [auf], welches – teilweise – ein Modell beinhaltet, welche die regulierte und kontrollierte Abgabe bestimmter Drogen ermöglichen könnte“.

Die Erklärung verweist auf die Worte von Marylands Bundespolizeichef Neill Franklin und US-Marshall Matthew Fogg, beides Mitglieder der „Strafverfolger gegen Verbote (LEAP)“, eine Gruppe von Polizisten, Richtern, Strafverfolgern und Gefängniswärtern, welche die Legalisierung und Regulierung von Drogen befürwortet.

BIG und LEAP sagen, dass die Afro-Amerikaner 53.5 Prozent aller Personen im Gefängnis wegen eines Drogenverbrechens stellen, trotz dem Fakt, dass Schwarze nicht öfter Drogen nutzen als Weisse.

Im Ruhestand aber nicht Ruhig, der ehemalige US Marshall Matthew Fogg von LEAP, Foto vom Truth of Success BlogIch persönlich war Zeuge von rassistisch voreingenommenen Strafverfolgungsprozeduren, als ich noch bei der DEA in einer Taskforce gearbeitet habe“, sagte Fogg, ehemaliger US-Marshall und ehemaliger BIG Vizepräsident. „Als ich eine gleichmässige Verfolgung in den Vororten verlangte, traf ich auf interne Behinderung.“

Die BIG Erklärung ruft auf zu einer „föderalen Untersuchung nach Lösungen, um die vornehmlich und weitergehende Verhaftung und Inhaftierung von Afroamerikanern in dieser extraordinären Anzahl wegen Drogenvergehen zu eliminieren.“

Mit der Unterzeichnung der Anti-Drogenkriegerklärung reiht sich BIG in eine Reihe ein mit anderen Afro-Amerikanischen Gruppen, welche ähnliche Positionen vertreten ein, wie die NAACP, dem nationalen Black Caucus of State Legislators und der National Black Police Association.

„Der Krieg gegen Drogen hat Schwarze zehnmal öfter für Drogenvergehen hinter Gittern gebracht als Weisse, auch wenn die Fakten konsistent zeigen, dass Scharze nicht öfter illegalisierte Drogen nutzen oder Verkaufen als Weisse,“ so Fogg: „Es ist an der Zeit, diesen versteckten Rassenkrieg zu beenden.“

Um den gesamten Text der BIG-Erklärung zu lesen, klicke hier (PDF).

via tokeofthetown

USA: Nationales Krebsforschungsinstitut frischt Info zur erfolgreichen Anwendung von Cannabis als Medizin auf

Grafik zu Cannabis als MedizinÜber Businesswire schreibt die US-Biotechfirma Cannabis Science, Inc. dass sie sich freue verkünden zu dürfen, dass das Nationale Krebsforschungsinstitut der USA seine Informationen zu Cannabis als Medizin in der Krebsbehandlung überarbeitet hat: Die Seiten zu Cannabis und Cannabioide als Medizin und Seite 2, cancer.gov, wurden am 17. März 2011 überarbeitet und fassen nun die Behandlung von Krebs mit Cannabinoiden zusammen und geht weit über die einfache Behandlung von Symptomen und Nebeneffekte hinaus indem auf mögliche direkte Antitumorwirkung hingewiesen wird.

„In der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Die Zusammenfassung enthält folgende Schlüsselinformationen:

  • Cannabis wurde zu medizinischen Zwecken schon jahrtausende Lang genutzt bis zum derzeitigen Status als illegale Substanz.
  • Chemische Komponenten im Cannabis, die sogenannten Cannabinoide, aktivieren spezifische Rezeptoren, die überall im Körper zu finden sind, um einen pharmakologischen Effekt herbeizuführen; insbesondere im zentralen Nervensystem und dem Immunsystem.
  • Cannabinoide könnten Erfolgreich in der Behandlung von krebsbezogenen Nebeneffekten haben. Die möglichen positiven Eigenschaften bei der Therapie mit Medizinalhanf bei Personen mit Krebs beinhalten Antiemetische Effekte, Stimulation des Appetits, Schmerzminderung und verbesserter Schlaf.
  • Auch wenn es noch keine relevanten Studien der Praxis existieren, scheint es, dass Ärzte die sich um Krebspatienten kümmern und ihnen Medizinalhanf empfehlen, dies hauptsächlich zum Symptommanagement verschreiben.
  • Anders als andere üblicherweise genutzte Substanzen werden Cannabinoide in den Körperfettspeichern aufgenommen und nur langsam wieder abgegeben (mit einer Halbzeit von etwa 1..3 Tagen).
  • Auch bei abruptem Absetzen der Cannabinoidaufnahme fällt die Blutplasmakonzentration nicht schnell ab, dies ist positiv, da dies einem Einsetzen von Entzugssymptomen entgegenwirkt.

Dr. Robert Melamede, Vorstand von Cannabis Science, Inc.Robert Melamede, Arzt und Vorstand von Cannabis Science sagte dazu „Wie wir schon vorher berichteten, sind die interessantesten Fakten, welche zum Vorschein gekommen sind seit der Entdeckung des Endocannabinoidsystems (welches marihuanaähnliche Substanzen im menschlichen Körper produziert und nutzt), ist, dass Cannabinoide grundlegende Krebstötende und antimetastasierende Eigenschaften haben. Es gibt eine starke wissenschaftliche Unterstützung für die potenten krebstötenden Eigenschaften von Cannabinoiden, demonstriert durch Gewebekulturen und Tierstudien bei solch tödlichen Krebsarten wie Gliome, Lungenkrebs, Brust- und Prostatakrebs, Leukämie und Lymphknotengeschwülsten als auch bei Hautkrebs.

Die Haltung der Föderalregierung, welche eine Verbotsposition gegenüber Cannabis einnimmt, behindert geradezu alle klinischen Cannabisforschungen.

Ich war sehr erfreut zu lesen, dass das NCI auf ihrer Webseite schreibt, dass „[i]n der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Aber ich hatte mich zu früh gefreut für diese offizielle Anerkennung der direkten Antitumorwirkung von Cannabinoiden, veröffentlicht in modernen peer-überprüften wissenschaftlichen Berichten. Traurigerweise wurde diese Stellungnahme ohne Kommentar nur kurze Zeit nach der Veröffentlichung entfernt.“

Dr. Melamede führt weiter aus „Klinische Untersuchungen werden dringenst benötigt. Cannabis Science arbeitet aktiv daran, Arrangements zu bekommen um die nötigen klinischen Versuche durchzuführen, und wenn nicht, die zahllosen Einzelberichte sammeln für den Beweis der Krebsheilung. Diese Berichte kommen mit einer immer höheren Frequenz, seitdem einige Bundesstaaten die Medzinalhanfnutzung ermöglichten. Tatsächlich gibt es eine biblische Übersetzung, die zeige, dass Cannabis (keneh bosem) ein Teil des „heiligen Salböls“ sei. Zur Zeit bietet Cannabis Science die Beweise, welche die historische und orale Nutzung von cannabisbasierten Medikamenten aufzeigen, da diese Erfolgreich bei der Behandlung sind.“

via Medicalmarijuana411.com

Mehrheit der US-Amerikaner_innen für die Legalisierung von Marihuana

Eine aktuellen repräsentativen Umfrage von Angus Reid mit 1003 teilnehmenden Personen hat ergeben, dass 55% für eine Legalisierung von Marihuana sind. Dem gegenüber stehen 40%, die das als keine gute Idee sehen.

Die Gruppen, welche die Legalisierung von Cannabis in den USA besonders unterstützen sind Demokraten (63%), Unabhängige (61%), Männer (57%) und Personen im Alter zwischen 35 und 54 Jahren (57%).

Leider unterstützen nur 10% der Amerikanern eine Legalisierung von Ecstasy. Noch geringere Zustimmung erhält die Legalisierung von Kokain (9%), Heroin (8%), Methamphetamin (7%) und Crack (7%).

64% der Antwortenden glauben, dass Amerika ein ernsthaftes Drogenmissbrauchsproblem hat, während einer-von-fünf (20%) das Drogenproblem nur auf bestimmte Gegenden und Personen bezogen sieht. Einer von Zwanzig Amerikanern (5%) denken, dass die USA kein ernsthaftes Drogenmissbrauchsproblem haben.

Nur Neun Prozent der Antwortenden glaubt, dass der „Krieg gegen Drogen“ – der Versuch der US-Regierung den Handel für illegalisierte Drogen zu unterbinden – ein Erfolg sei, während zweidrittel (67%) ihn als Fehlschlag ansehen.

Analyse

Die Umfrage zeigt ein Land, welches sich Besorgt und Enttäuscht über die Auswirkungen von Drogen – aber auch zugleich über die Umgangsweise der Regierung mit dem Problem – zeigt.

Dennoch zeigt der Bereicht, ebenso wie die Umfragen von Angus Reid von 2009 und 2010, dass die Mehrheit der US-Amerikaner sich für die Legalisierung von Marihuana ausspricht. Cannabis wird definitiv nicht als schädliche Substanz angesehen wie andere illegalisierte Drogen, wie die geringe Unterstützung für die Legalisierung von Kokain und Heroin zeigt.

Kompletter Bericht als PDF: Full Report, Detailed Tables and Methodology (PDF).

NAACP ruft zum Ende des Kriegs gegen Drogen auf

Los Angeles: Die National Association for the Advancement of Colored People, englisch für Nationale Organisation für die Förderung farbiger Menschen, auch NAACP genannt hat auf ihrer 102. jährlichen Sitzung in Los am Dienstag mit dem „Krieg gegen die Drogen“ gebrochen. Von ihrer Sitzung aus rief damit eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA zum Ende des Krieges gegen Drogen auf.

Der Titel der Resolution sagt schon alles „Ein Aufruf, den Krieg gegen Drogen zu beenden, Gelder in die Erforschung von Therapien bei Substanzmissbrauch, Bildung, und Gelegenheiten für farbige Gemeinschaften für ein besseres Morgen zu leiten“

Benjamin Todd Jealous, Vorstand und Geschäftsführer der NAACP sagte dazu: „Heute hat die NAACP einen großen Schritt vorwärts getan, hin zu Gleichheit, Gerechtigkeit und effektiver Strafverfolgung. Die fehlgeschlagene Drogenpolitik wurde am meisten in afro-amerikanischen Gemeinschaften durchgesetzt und muss gestoppt werden und durch faktenbasierte Praktiken ersetzt werden, welche die Ursprünge für Drogenmissbrauch angehen.“

Die Resolution sagt, dass die USA mehr als 40 Milliarden US-Dollar jedes Jahr ausgeben, um den Kampf gegen Drogen zu führen und hundert-tausende in den niedrigen Rängen zu Inhaftieren – meistens aus farbigen Gemeinschaften. Schwarze sind 13-mal öfter Betroffen für ein geringes Drogenvergehen eingesperrt zu werden als Weisse, auch wenn die Konsumentenraten nahezu vergleichbar sind, so die Gruppe.

„Studien zeigen, dass alle rassischen Gruppen Drogen in ähnlicher Weise Missbrauchen, aber die Zahlen zeigen dass Afro-Amerikaner, Hispanics und andere Menschen mit Farbe viel öfter gestoppt, durchsucht, verhaftet, verurteilt und eingesperrt werden für drogenbezogene Vergehen“, sagte Alice Huffman, Präsident der NAACP in Kalifornien, die letztes Jahr auch Kaliforniens Proposition 19-Marihuanalegalisierungsinitiative unterstützte. „Dieses zwei-Klassen System der Drogenstrafverfolgung, dass dazu dient, Afro-Amerikaner und andere Minderheiten im Gefängnis wegzuschliessen, muss aufgezeigt und ausgelöscht werden.“

Anstelle das US-Strafsystem mit Drogenstraftätern zu überfluten, ruft die Erklärung dazu auf, in Behandlungs- und Präventionsprogramme zu investieren, inklusive Methadonkliniken und Behandlungsprogramme, die sich als effektiv erwiesen haben.

„Wir wissen, dass der Krieg gegen Drogen ein kompletter Fehlschlag ist, da in den 40 Jahren des anhaltenden Krieges weder der Drogenkonsum noch der Missbrauch reduziert wurden,“ sagte Robert Rooks, Direktor von NAACPs Strafjustizprogramms. „Das einzige was wir geschafft haben, ist die weltgrößte Gefängnisbevölkerung zu haben, wir schicken Menschen mit mentalen oder Abhängigkeitsproblemen in den Knast und erzeugen ein System der rassistischen Ungleichheit, die den Jim Crow Gesetzen von 1960 in nichts Nachstehen.“

Neill Franklin, ein Afroamerikaner und ehemaliger Drogenpolizist aus Baltimore und Vorstand von Law Enforcement Against Prohibition (Strafverfolgunger gegen Prohibition), machte eine Präsentation über das Ende des Krieges gegen die Drogen am Montag und hatte am Dienstag noch mehr zu erzählen.

„Die NAACP war immer an der vordersten Front, wenn es um den Kampf für Bürgerrechte und sozialer Gerechtigkeit in diesem Land geht seit über einem Jahrhundert. Der Fakt, dass diese Organisation dem Aufruf der anderen, wie der Nationalen Polizeiorganisation für Schwarze, folgt – dem Aufruf für ein Ende des Krieges gegen Drogen – sollte ein Weckruf an unsere Politiker sein – inklusive und insbesondere Präsident Obama – der es noch immer nicht geschafft hat, die Zerstörung die der „Drogenkrieg“ in unserer Gesellschaft und insbesondere in farbigen Gemeinschaften anrichtet, zu stoppen.“

Auch wenn die Delegierten des Treffen der Resolution zugestimmt haben, muss sie noch von dem Vorstand der NAACP im Oktober abgesegnet werden. Sobald dies geschehen ist, werden NAACP 1200 aktive Mitglieder überall im Land mobilisieren um Kampagnen für ein Ende des Krieges gegen Drogen durchzuführen.

Die Afro-Amerikanische Gemeinschaft hat lange genug unter der brutalen Drogenverfolgung in diesem Land gelitten. Dass die führende Afro-Amerikanische Organisation in den USA einen Standpunkt gegen den Krieg gegen Drogen setzt, ist ein wirklich großes Ding.

via StopTheDrugWar

Studie: Jugendlicher Drogenkonsum nicht durch medizinisches Marihuana beeinflusst

USA: Einer Metastudie des Marihuana Policy Projects zufolge, welche alle verfügbaren Daten aus den US-Bundesstaaten die Medizinalhanf verfügbar haben, analysiert hat, beeinflusst die Verfügbarkeit nicht den Konsum von Jugendlichen. Es war die Frage herauszufinden, ob die Möglichkeit für Patienten ihre Medizin zu erhalten, das „falsche Signal“ an Jugendliche senden würde, so wie die Prohibitionisten es so oft behaupten. Der Bericht ist hier zu haben.

Nun zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist. Tatsächlich stellt sich heraus, dass in den 13 Bundesstaaten mit verfügbaren Daten die Konsumraten die gleichen oder gesunken sind, seitdem es Medizinalhanfgesetze gibt. In einigen Fällen sind die Abnahmen bei jugendlichen Konsumenten signifikant. Das bedeutet nicht, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen Medizinalhanf und der Reduzierung der Konsumraten gibt. Allerdings zeigt der Bericht definitiv auf, dass es keinen Zusammenhang zwischen Medizinalhanf und einem vermehrten Konsum bei Jugendlichen gibt.

Es ist für uns nicht überraschend, wir wissen schon, dass das Verhaften von Personen wegen Marihuana, auch bei Teenagern, die Konsumtenrate nicht reduziert. Eine Eltern fragen sich an dieser Stelle vielleicht, „wie könnte ich verhindern, dass mein Kind Marihuana nimmt?“

Eine andere Studie, die in dieser Woche von der Universität Washington veröffentlich wurde, lautet die Antwort: „Redet mit ihnen.“

US-Bankrott beendet den Krieg gegen Drogen?

Grafik der US DollarnoteNoch immer ist keine Einigung in Sicht, was die Erhöhung der US-Schuldengrenze angeht. Wie der Spiegel schreibt, seien Chaos und Machtkämpfe überwiegend bei diesem Spiel – und das nur fünf Tage, bevor die USA den Staatsbankrott einreichen muss.

Es bleibt wohl nur bis zum 2. August Zeit, davor müsste der Kongress die gesetzlich gesetzte Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar anheben. Interessanterweise wird jetzt viel Gewese darum gemacht, in den 1960er Jahren wurde diese Grenze indes etwa 10 Mal geändert. Das nebenbei.

Was viel interessanter ist, dass natürlich nicht gleich der Strom ausgeht. Allerdings könnten unter Umständen Beamte nicht mehr bezahlt werden – die Rede in den Nachrichten und Zeitungen ist zb. vom FBI. Vielleicht müssen auch die Geldtöpfe für die (militärisch) geführten Einsätze „gegen Drogen“ stark eingeschränkt oder eingefroren werden..

Wir dürfen gespannt sein!
Sehen wir das Kartenhaus des Krieg gegen Drogen, der in Wahrheit ein Krieg gegen Menschen ist – zusammenfallen?