Wasser marsch – Volksentscheid kommt

Das Volksbegehren „Schluss mit Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück“ hat bis Mittwoch über 280.000 Unterschriften gesammelt und beim Landeswahlamt eingereicht. Damit wurde die nötige Grenze von 171.864 deutlich überschritten. Der Wassertisch – ein Netzwerk verschiedener Initiativen, das sich gegen die Privatisierung von Wasser einsetzt – ist somit das dritte erfolgreiche Volksbegehren in Berlin.
Ich hab auch Mitgesammelt: Danke an alle Mitmachenden! Die Abstimmung kommt…

via taz

USA: Gericht sagt, Bongwasser wäre eine Droge

(Minneapolis Star-Tribune) Das Landesgericht von Minnesota hat am Donnerstag entschieden, dass Bongwasser als kontrollierte Substanz gelten kann. Dies ist eine Bedrohung für Bongraucher, die vergessen haben, ihr Wasser aus den Pfeifen auszuschütten.

In einer 4 zu 3 Entscheidung am Donnerstag hat das höchste Gericht im Bundesstaat gesagt, dass eine Person mit 25 Gramm oder mehr Bongwasser, das positiv auf eine kontrollierte Substanz getestet wird, wegen einem klassischen Drogenverbrechen verhaftet werden kann.

Die Gesetze definieren eine Drogen „Mixtur“ als eine „vorbeitete Verbindung, Mischung oder einer Substanz, die eine andere kontrollierte Substanz enthält, ungeachtet der Reinheit“

„Ungeachtet der Reinheit“ bedeutet, dass sogar ein paar Krümel Asche mit den Resten von THC-Molekülen, oder das THC, dass noch in deinem Bongwasser rumschwimmt, das Bongwasser zu einer verbotetenen Droge macht. 25 Gramm Wasser sind etwa 25 Mililiter, das ist etwas mehr als 5 Teelöffel voll Wasser. Fünf Teelöffel voll Wasser in deiner Bong macht dich zu eineme klassischen Kriminellen…

via NORML Stash

Besuch beim Bundesgesundheitsministerium und Kritik

Ich war Samstag, den 22.8. bei dem Herrschaftsamt für Gesundheit, dem BMG, den Bundesministerium für Gesundheit und Sitz der deutschen Drogenbeauftragten, Sabine Bätzing. Am 22. und 23. August 2009 war dort wieder Tag der offenen Tür. Neben Themen wie die neue elektronische Gesundheitskarte, Zahnpflege und Diabetes, gab es auch Aktion. So konnte man an diversen Fragebogenspielchen teilnehmen, Zähneputzen lernen, oder sich im Pillendrehen mit Anleitung vom BfArM üben.

Bundesministerium für Gesundheit am Tag der offenen Tür
Foto: BMG von Aussen
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Thema Virtuelles Wasser und Hanf

Gestern kam im Fernsehen zur Abwechslung etwas interessantes: Die Welt-Wasser Woche. Thema war „Virtuelles Wasser“.

Banner zum virtuellen Wasserfussabdruck

Was sollen den virtuelles Wasser sein?

Als virtuelles Wasser wird das bezeichnet, was unsere Konsumgüter für die Herstellung an Wasser benötigen. Das sieht man ja nicht auf den ersten Blick. So haben findige Leute ausgerechnet, dass z.b. ein 1KG Rindfleisch 15.500 Liter Wasser benötigt, bis es fertig ist.

Allein um den Konsum von Kaffee und Kakao in Deutschland zu befriedigen, werden jedes Jahr 20 Milliarden Kubikmeter virtuelles Wasser importiert, so auch die Studie des WWF. Besonders „durstige Güter“ sind demnach außerdem Rind- und Schweinefleisch, Öl-Saat wie Olive und Ölpalme oder Baumwolle.

Mehr zum Konzept des „virtuellen Wassers“ finden sie zum Beispiel beim WWF. Die vollständige WWF-Studie „Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands – Woher stammt das Wasser, das in unseren Lebensmitteln steckt?“ ist zum Download hier verfügbar.

Virtuelles Wasser und Hanf

Was Sie über Hanf wissen sollten

Hanf (Cannabis sativa) ist so vielfältig nutzbar wie kaum eine andere Pflanze. Der Hanf liefert Kleidung und Nahrung, Öl und Energie, Papier und Baustoffe. Die Hanfpflanze benötigt keine Pflanzenschutzmittel und erbringt dennoch dreimal soviel Fasern wie ein Baumwollfeld, viermal soviel Papier wie Wald.

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