UK: Berichte sagen aus, dass Gefangene die ihre Sucht im Gefängnis überwunden hatten Substanzen wie Methadon – ein höchst abhängig machendes Heroinsubstitut – vor ihrer Entlassung gegeben wurde.
Der Prozess, “Retoxification” genannt, ist gemacht um die Toleranz der ehemaligen Abhängigen zu steigern, da diese “natürlich” nach ihrer Entlassung wieder Drogen nehmen werden würden. Damit soll das Risiko der Überdosis minimiert werden. Aber Kritiker dieser Behandlung haben Gefängnisdoktoren, die auch an den Richtlinien für Gesundheit gebunden sind, angegriffen und beschuldigten sie des “staatsgesponsorten” Drogendealens und dem “Aufgeben” des Problems. Auch in Deutschland wird soetwas praktiziert und hat sich wohl auf Wunsch der Betroffenen aus Vorsicht vor Rückfällen durchgesetzt.
Aber eine seltsame Methode bleibt es dennoch – da wird man erstmal ‘draufgeschickt, bevor man wieder anfangen darf sich ein Leben aufzubauen. Unglaublich! Weiter sagt Telegraph:
“The Sun” berichtete, dass dieser Prozess in den englischen Gefängnissen seit den letzten fünf Jahren prakiziert würde und mehr als 460 Inhaftierte daran teilnehmen mussten. Es war schon bekannt, das solche Operationen in Schottland stattfinden.
via Telegraph, 6. April 2010
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