USA: Marihuana in vier Städten legalisiert

Der Wahltag in diesem Jahr hat noch vier weitere US-Städte mit der Entkriminalisierung beglückt. Die Wähler und Wählerinnen in Portland, Maine und Ferndale, Jackson und Lansing, Michigan haben Gesetzesvorschlägen für die Entkriminalisierung oder Legalisierung des Eigenbedarfs von Marihuana zugestimmt. In allen vier Städten kam die Cannabisreform mit einer überwältigenden Mehrheit durch.

Portland, Maine stimmte für die Legalisierung von 2,5 Unzen (etwa 60 Gramm) Cannabisblüten. Wähler unterstützten den Vorschlag mit 67% der Stimmen. Der Vorschlag legalisiert nicht den Anbau oder Verkauf, aber erlaubt erwachsenen Personen über 21 Jahren in der Stadt Portland „in Aktivitäten verwickelt zu sein, die den Besitz von Marihuana und Konsumzubehör beinhalten“, was offensichtlich auch das Teilen unter Erwachsenen untereinander erlaubt.

Ferndale, Jackson und Lansing, Michigan, stimmten alle dafür, dass nichts im Gesetz auf den Konsum, Besitz oder Transfer von weniger als einer Unze Cannabisblüten, auf privaten Grund, bei einer Person die 21 Jahre oder Älter ist, angewendet werden darf. Auch werden Anbau und Verkauf nicht erlaubt, aber das Teilen untereinander.

In Ferndale passierte der Vorschlag mit 69% Zustimmung. In Jackson mit 61%. Die Wähler in Lansing stimmten mit 62% dafür. Wenn man das Zusammennimmt, hat man eine gute 2/3 Mehrheit für Legalisierungsmodelle.

David Boyer, der die Kampagne für die Wahl in Portland für das Marijuana Policy Project (MPP) betreute, sagte dazu „Die meisten Menschen in Portland sind ebenso wie die meisten Amerikaner nicht mit den verfehlten Cannabisgesetzen zufrieden. Wir applaudieren den Wählern in Portland, dass sie eine bessere Marihuanapolitik akzeptieren und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den offiziellen Stellen der Städte um sicherzustellen, dass der Wählerwille umgesetzt wird.“

via Hightimes Magazine

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