USA: Razzien in Abgabestellen und Lizenzen für Pharmafirmen

Veröffentlicht am 31. Mai 2011 von tribble - Sofa-Modus
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Während die Föderalregierung Druck auf das nationale Krebsinstitut ausübt, da ihre Beschreibung von Cannabis zu befürwortend ist; während die Drogenverfolgungsbehörde DEA Razzien in Bundesstaat nach Bundesstaat mit legalem medizinischen Marihuana durchführt; während föderale Verfolger versuchen, Beamte in Rohde Island, Maine, Arizona, Colorado und Washington einzuschüchtern – gibt die DEA zu, dass 55 Pharmafirmen nun Lizenzen erhalten haben um in den USA Cannabis anzubauen.

Das ist richtig – dass, was viele von euch in ihrer Privatsphäre in eurer Wohnung für euren Eigenbedarf macht und ein Verbrechen ist – aber wenn du eine Pharmafirma bist (und sichergehst, dass du genug Geld für politische Kampagnen ausgibst) kannst du eine Lizenz von der Drogenverfolgungsbehörde bekommen um Marihuana zu medizinischen Zwecken zu produzieren – die gleichen Zwecke, von denen die DEA sagt, Cannabis würde sie nicht besitzen.

Diese offenkundige und ungeschmickte Schizophrenie der föderalen Regierung zu diesem Thema ist nun voll zu erkennen. Wenn eine kranke Person in eine Abgabestelle geht, um Marihuana zu bekommen, ist das falsch.
Aber wenn sie eine wertlose Pille wie Marinol – ohne viele der Chemikalien im natürlichen Cannabis mit den medizinischen Eigenschaften – von einer pharmazeutischen Firma bekommt, ist das richtig.

In anderen Worten: Die Drogenverfolgungsbehörde DEA führt Razzien in Kollektiven und Abgabestellen durch, um die Konkurrenz für ihre “Big Pharma” Freunde auszuschalten, die tonnenweise Geld an Politiker geben, die wiederum tonnenweise Geld in die DEA-Budgets geben. Eine echte Mafiataktik – nur dass sie von der Regierung kommt.

via 420Times: As The DEA Raids Dispensaries, It Hands Out Cannabis Growing Licenses To Big Pharma

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