26.10.07: Seminar zur Drogenthematik: Statement zum Workshop “Drogenerkennung im Strassenverkehr”

Am 26. Oktober 2007 hat das Seminar zur Drogenthematik einen Workshop zum Thema “Drogenerkennung im Strassenverkehr” durchgeführt. Es fand sich eine interessierte Gruppe zusammen und es wurden angeregt Gespräche geführt. Die Teilnehmer kritisierten scharf die dahinterstehende Politik, insbesondere die für die willkürliche Handhabung zur Indizienfeststellung. Auch die Hilfestellungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) leite eher zu Willkür an – immer getreu dem Motto: Irgendwas werden wir schon finden.

Dies leite auch über zur aktuellen Diskussion über einen Cannabis-Grenzwertes im Straßenverkehr. Die Grenze, bis zu der das Führen eines Fahrzeuges sanktionsfrei bleiben soll, muss sich laut DHV an aktuellen Forschungsergebnissen orientieren und zwischen sieben und zehn Nanogramm THC pro Milliliter Blutplasma (7-10 ng/ml) liegen. Die Leistungsbeeinträchtigung sei bei dieser THC-Menge mit der einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,5 Promille vergleichbar.

Da aber auf dem Weg vor dem Vorliegen einer Blutprobe die körperverletzende Blutentnahme steht, sind damit die Personen wiederum der Willkür ausgesetzt.

Weitere Informationen zum Seminar zur Drogenthematik befinden sich auf http://kuerzer.de/drogenthematik .

Seminar zur Drogenthematik: Informationsverhalten von Nutzern die sich im Internet über Drogen informieren

19. Oktober 2007, 18 Uhr: Informationsverhalten von Nutzern die sich im Internet über Drogen informieren – dazu Informations-Desinformationspolitik der Bundesregierung am konkreten Beispiel. Mit Hans Cousto.

Das Monitoring von Websites heißt die Nutzung der Angebote auf Websites zu analysieren. Diese Analysen geben Aufschlüsse über das Interesse der Nutzer bezüglich der angebotenen Informationen respektive über das Interesse bestimmte Informationen in Form von Erfahrungsberichten oder Beiträgen in Foren weiterzugeben. Hierbei zeigt sich derzeit ein Trend an, daß vermehrt Informationen zu Opiaten (u.a. Heroin) weitergegeben werden wie auch nachgefragt werden.

Am Jahreskongreß wissenschaftlicher Psychonautik (Entheovision 4) am 29./30. September 2007 in Berlin berichtete Hans Cousto in einem Referat vom Informationsverhalten von Nutzern im Internet und ging dabei auf die aktuellen Trends ein. Aufgrund der starken Resonanz und vieler Nachfragen wird der nächste Workshop zum Thema Drogen (Reihe Seminare zur Drogenthematik) in der Offenen Uni Berlin dem Thema »Nutzung von Drogeninformationen im Internet« gewidmet sein. Der Workshop wird von Hans Cousto geleitet werden und wird am 19. Oktober 2007 um 18 Uhr in der Offenen Uni BerlinS (Haus 20, Phillipstr. 13, 10115 Berlin) im Seminarraum 2 stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Weiteres auf den Webseiten der Gruppe: http://kuerzer.de/drogenthematik.

Entheovision & Klangwirkstoff – Zwei Kongresse zur Bewußtseinsforschung in Berlin – 29./30.09.2007

Am 29. und 30. September 2007 finden in Berlin gleich zwei Kongresse zur Bewußtseinsforschung statt. Der Kongreß »Entheovision« befaßt sich mit Themen rund um bewußtseinsändernde Pflanzen und Substanzen. Dazu gehören Betrachtungen zu Botanik, Psychologie, Ethnologie, Politik, Kunst und Pharmakologie. Der Kongreß »Entheovision« findet im großen Hörsaal und den Seminarräumen des Botanischen Museums (Königin Luise Straße 6-8) im Botanischen Garten der Freien Universität Berlin in Berlin-Dahlem am 29. und 30. September 2007 statt.

Der Kongreß »Klangwirkstoff – Kongreß für Multimediale Bewußtseinsforschung und Harmonik« und die anschließenden Konzerte finden im Aqua Ritter in der Ritterstrasse 24 in Berlin-Kreuzberg am 29. September 2007 statt. Dort wird es molekular gestimmte Musik zu hören geben, die wie planetarisch gestimmte Musik, nach streng harmonikalen Kriterien komponiert wird, das heißt im Einklang mit gegebenen harmonischen Strukturen und auf Basis der natürlichen Gesetzmäßigkeiten der »Kosmischen Oktave«. Grundlage der kompositorischen Elemente dieser Musik (Tempo, Rhythmus, Tonstufen, Intervalle) sind die im Ultraviolett- respektive im Infrarot-Bereich (UV- und IR-Bereich) physikalisch meßbaren Resonanzen der Moleküle. Der Klang der psychotropen Moleküle (psychoaktive Substanzen) ist von relevanter Bedeutung, da auf musikalischem Wege die Schwingungsstruktur des Moleküls erfahrbar wird, ohne daß man dabei die entsprechende Substanz erwerben, besitzen oder konsumieren muß.

Da die »Entheovision« während der Tageszeit stattfindet, der Kongreß »Klangwirkstoff – Kongreß für Multimediale Bewußtseinsforschung und Harmonik« jedoch in den Abendstunden und während der Nacht, können Besucher an diesem Wochenende an beiden Veranstaltungen teilnehmen.

Pressemitteilung vom 10. September 2007 zur Bewußtseinsforschung
www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-09-10.html
Druckerfreundliche Version (PDF-Format, 243 KB, 15 Seiten)
www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse07-09-10.pdf

Retrospektive der Hanfparade 2007

Ola!

Ich hab ja lange mit mir gekämpft und war zum Glück auch erstmal im Urlaub. Weil aber nach einer Organisatorenmeinung gefragt wird, hier meine Einschätzung der Parade, ein paar Klarstellungen und was mir sonst noch einfällt.

Zunächst was grundlegendes:
Die Hanfparade hat mit dem DHV nichts zu tun. Georg, mein Chef beim DHV, ist kein großer Fan von Demos. Das hindert mich (Steffen Geyer) aber nicht daran, in meiner Freizeit an der Hanfparade mitzuwirken. Auch der Verein Bündnis Hanfparade e.V. hat mit der Hanfparade2007 nichts zu tun. Der ist nämlich seit Oktober 2006 Pleite und die Feststellung der Insolvenz ist beantragt. Eine Rettung des Vereins würde mindestens 15.000 Euro kosten und selbst wenn dieses Geld da wäre, würden danach dennoch die Aktiven fehlen, ohne die ein Verein nicht arbeiten kann.


Nun ein kleiner Ausflug in die Organisation:
Nachdem es 2007 lange so aussah, als ob es gar keine Hanfparade geben würde, haben sich am 28.02. fünf Einzelpersonen getroffen und beschlossen doch eine Pro-Hanf-Demo zu organisieren. Diese handvoll Leute waren: Tribble (Hanf Museum Berlin), Julia (Bündnis 90/ Die Grünen), Sokratis (ehem. Hanfinitiative FFM), Ulli (ex ACM) und ich (Hanfparade, DHV).
Damit uns irgendwer beoi der Orgaarbeit unterstützen kann, haben wir unsere Ideen in einen Wiki gepackt und ich hab die Erstausstattung des Wikis in 25 Hanfforen gepostet und um Unterstützung geworben.

Ohne Verein im Rücken, ist jeder Euro der für die Veranstaltung fließt für den der ihn in die Hand nimmt ein hohes Risiko. Erstens weil das Finanzamt seinen Teil will und zweitens, weil er im Zweifel auch für entstehende Schulden haftet. Dieses Risiko konnten und wollten wir Studenten, Teilzeitbeschäftigte oder Arbeitslose nicht eingehen! Also war klar, dass man die Hanfparade 2007 irgendwie ohne Sponsoren gebacken kriegen muss. Das haben wir auch so angekündigt:

“Da wir kein Verein oder sowas sind, haben wir auch kein Geld. Die Organisation und Durchführung der Hanfparade sollte also möglichst nichts Kosten.”

Jedem, der nicht auf den Kopf gefallen ist, sollte zu diesem Zeitpunkt (März 2007) klar gewesen sein, dass man mit Null Budget, ner handvoll Organisatoren und nur 6 Monaten Zeit keine Berge versetzten kann. Unter diesen Voraussetzungen eine ähnliche Veranstaltung wie 1998 oder 1999 mit Bühnenprogramm und hunderttausenden Postern und Flyern zu erwarten, ist albern.

Um der (berechtigten) Kritik der vergangenen Jahre zu entsprechen, haben wir ein Motto gewählt, dass sich explizit nur mit Cannabis beschäftigt – Gib mir 5 – Gegen Gift im Gras. Ausserdem haben wir unser Anliegen in einem Text erklärt und ich habe auch den in den Foren gepostet und mich mit den Reaktionen beschäftigt:
“Bundesweite Demonstration gegen Streckmittel und gesundheitsgefährdende Zusatzstoffe in Cannabisprodukten und für eine Legalisierung des heimischen Anbaus von Hanf für den eigenen Bedarf.

Die rund vier Millionen Cannabiskonsumenten Deutschlands haben ein Problem! Seit mehr als einem Jahr leiden sie unter der Geldgier skrupelloser Geschäftemacher. Immer öfter wird auf dem Schwarzmarkt gestrecktes Marihuana angeboten. Die mit Glas, Sand, Zucker oder Plastik verseuchten Cannabisprodukte gefährden dabei nicht nur die Gesundheit der Konsumenten. Wenn Streckmittel aus dem harmlosen Genussmittel Hanf einen giftigen Chemiecocktail machen, muss die ganze Gesellschaft die Folgen tragen. Obwohl bereits mehrere Länder Europas amtliche Warnungen veröffentlicht haben, streitet die Bundesdrogenbeauftragte die Existenz von gestreckten Cannabisprodukten in Deutschland weiter ab.

Ein Umdenken in der deutschen Drogenpolitik ist mehr als überfällig. Die PolitikerInnen werden erst dann handeln, wenn WIR sie dazu zwingen.

Prohibition bedeutet Krankheit, Knast und Elend! Nur ein legaler Hanfmarkt kann den Graspanschern und ihren Hintermännern das Geschäft versauen! Nur wer sein Gras selber anbaut, weiß was im Joint drin ist! Nur die Legalisierung macht wirksamen Jugendschutz und Qualitätskontrollen möglich!

Am 25.August fordern wir deshalb auf der Hanfparade 2007 in Berlin:
* Aufhebung des Hanfsamenverbots von 1998
* Entkriminalisierung des Eigenanbaus von fünf Hanfpflanzen
* Kostenlose Analyse von Haschisch und Marihuana auf Streckmittel, Schimmel, Pestzide und Bakterien

Die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel kann nur gelingen, wenn die Cannabiskonsumenten und deren Angehörige und Freunde ihre Stimme erheben. Kommt zu Hanfparade 2007 und fordert euer Recht auf sauberes Gras!”

Darüber hinaus haben wir die Anzahl der Paradewagen reduziert und darum gebeten über einen Wagen OHNE Musik nachzudenken:
“Da wir nur mit maximal 1000 Teilnehmern rechnen, ist es nicht sinnvoll mehr als 4 Wagen mit Musik zu haben. Und auch die sind eigentlich schon zwei zuviel. Paradewagen ohne Beschallung (ausgenommen Reden oder Offene Mikrophone) sind immer willkommen.”

Natürlich haben wir uns auf die Suche nach Kooperationspartnern, Vereinen und Rednern gemacht. Leider war das Echo auf unsere Kontaktversuche aber mäßig bis nix. Das mag daran liegen, dass manch einer am Konzept Hanfparade zweifelt, hat aber auch viel damit zu tun, dass es schlicht und ergreifend keine aktive Legalize-Szene in Deutschland gibt! Wer das nicht glaubt, kann gerne mit mir ne Liste von Aktiven und Vereinen zusammen stellen.

In der wenigen Zeit vor der Demo haben wir:
a) ein Posterlayout gesucht und gefunden
b) eine Sonderausgabe des Hanf Journals geschrieben
c) regelmäßig in den Hanfforen über Neuigkeiten informiert
d) Kontakte mit regionalen und überregionalen Medien gesucht
e) eine Kooperation mit dem Hanf Journal und dem Yaam geschlossen und so eine kostenlose Afterparty ermöglicht
f) uns mit der Berliner Polizei herumgeärgert
g) versucht Einzelaktionen zu unterstützen
h) versucht Leute zur Teilnahme bzw. zu Fahrgemeinschaften zu motivieren
i) und noch mehr

Das alles passiert ohne Bezahlung und meist auch ohne Lob bzw. positives Feedback!


Endlich was zur Veranstaltung:
Klar wäre es schöner gewesen, wenn da nicht 600 sondern 600.000 Leute gewesen wären, aber für die kurze Zeit und ohne Geld sind auch 600 Teilnehmer eher mehr, als wir realistisch erwarten durften.

Auch wenn das manche nicht glauben wollen, war die Hanfparade2007 wahrnehmbar politischer. Es gab deutlich mehr Transparente (für deren Inhalt die Organisatoren außer beim Leittranspi nix können) und auch mehrere nette Aktionen. So hatte z.B. Susi, bei der ich mich an dieser Stelle nochmal bedanken möchte, fast 100 grüne Kittelschürzen gebastelt und viele davon auch noch mit passenden Slogans geschmückt. Darüber hinaus ist Sokratis die ganze Zeit mit einem Megaphon unterwegs gewesen und hat die Forderungen der Hanfparade verkündet.

Musik gab es auf der Hanfparade2007 nur an einem Ort – dem Paradewagen der Grünen. Die haben Reggea gespielt, was aber auch deren Entscheidung ist. Selbst wenn aus den Lautsprechern nur Gabba gekommen wäre, hätten wir Organisatoren das akzeptiert. Wir haben noch nie jemandem vorgeschrieben, welche Musik er mag/hört/spielt und das ist nach meiner festen Überzeugung auch die einzig legitime Vorgehensweise für eine Demo, die mehr Toleranz und Akzeptanz und weniger Verbot und Engstirnigkeit fordert!

Mit der Route der Hanfparade2007 haben wir versucht es beiden Fraktionen recht zu machen. Zum einen denen, die nach größtmöglicher öffentlicher Wahrnehmung schreien – Für die war sicher die erste Hälfte der Strecke, die beste seit Jahren. Zum anderen denen, die glauben, dass eine Demo da lang führen sollte, wo ihr Klientel sitzt – für die ging es am Ende durch Kreuzberg. Ich persönlich fand die Strecke ganz schick, auch wenn viele über die Länge gejammert haben.

Politische Reden gab es besonders auf der Auftaktkundgebung reichlich und unter anderem von Julis, Grüne Jugend, Hanf Museum Berlin, Eve & Rave Berlin, Fuckparade… Während der Demo hat dann auch Ströbele gesprochen. Der Salvia-Redner war im übrigen Tibor Harrach. Was die Leute sagen kann man ihnen schlecht vorschreiben. Wie stellt ihr euch das vor? Sollen wir wenn jemand Salvia sagt, die Bühne stürmen und ihm das Mikro aus der Hand reißen? Ist das euer Demokratieverständnis?

Das nicht alles reibungslos geklappt hat – Mea culpa. In den vergangenen Jahren sind solche Probleme auch aufgetaucht, konnten aber von mehr Aktiven in der Regel aufgefangen werden, so dass man es nicht so krass bemerkt hat.

Sich über die Teilnehmer aufzuregen, besonders die Art in der das hier von einigen getan wird, will ich lieber nicht kommentieren.
Nur soviel – die Mädels mit dem Einkaufswagen haben die ganze Zeit leere Flaschen eingesammelt. Ich finde den ökologischen Ansatz eher lobenswert und habe auch kein Problem damit, wenn jemand so aussieht, wie er nunmal aussieht.


Bilder und Videos der Hanfparade2007
Bilder
– von Julia Seeliger http://www.flickr.com/photos/moderne…7601672674997/
– von Mediaparker http://www.flickr.com/photos/linkspa…7601713147538/

Videos
– Spiegel Online vom 26.08.2007 “Hanfparade in Berlin: Freie Menschen, freie Liebe, freie Drogen” http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,20996,00.html
– Exzessiv vom 04.09.2007 “Exzessiv – 88 – Bilder der Hanfparade 2007 – Teil 1″ http://www.youtube.com/watch?v=EzPSYJesqf0
– Exzessiv vom 12.09.2007 “Exzessiv – 89 – Bilder der Hanfparade 2007 – Teil 2″ http://www.youtube.com/watch?v=zB-nK0g7wsw

Infos über mehr Bild/Ton-Material bitte an mich (steffen@hanfparade.de) senden.


Zusammenfassung:
Die Hanfparade hat ein Problem – eigentlich sogar mehrere.
1. Zu Wenige beteiligen sich an der Organisation.
2. Die die nichts selbst tun, fordern von den wenigen Aktiven zuviel.
3. Die Organisation muss früher beginnen.
4. Alle sollten ihre Vorstellung von der Hanfparade frühzeitig in die Organisation einbringen.

Die Organisatoren sind für Vorschläge und Ideen offen. Bereits gestern haben wir in einer vergleichsweise großen Runde (7 Personen) über die Hanfparade2008 gesprochen. Bis Ende des Monats werden wir “unsere” Pläne vorstellen und mit euch diskutieren! Hier mal meine Aufzeichnungen von gestern (ich lass jetzt mal die Teile die nicht direlkt mit der HP2008 zu tun haben weg):

Hanfparade 2008 Brainstorming

Termin

* Schulferien 17.07.- 29.08. -> letztes Wochenende wegen Schuleinführungen meiden
* verbleibende Samstage im August -> 03., 10., 17.
* Großveranstaltungen abchecken -> Fuckparade, CSD, Kiezfeste

Motto

* möglichst offen für andere Drogen vs. Hanfbezug
* Vorschläge
* Schöner Konsumieren
* Gegen Angst
* Hanfverbot ist fundamentalistisch -> Vergleich mit dem Musikverbot der Taliban
* Tanzen nicht Marschieren
* BTMG bricht Menschenrecht
* Gegen BTMG-Terror
* Gegen Drogenfundamentalisten
* Stoppt den Paragraphenterror
* Multikulturell, Mutikonsumell, Multi…
* Rundmail zur Mottofindung + Forenrunde
* Sprache der Politik verwenden vs. Verständlichkeit für Normalbürger
* Verbindung zum Nichtrauchergesetz

Demoroute

* kürzer als letztes Jahr
* Steffen denkt an Alexanderplatz- Unter den Linden- Friedrichstrasse- Potsdamer Platz

Abschlusskundgebung

* auf Privatgelände ist Teilnehmerfreundlicher
* im öffentlichen Raum ist teurer, aber bringt mehr Aufmerksamkeit
* Hanf Journal macht wieder eine Party -> vermutlich im Yaam, kostenlos für Besucher der Hanfparade

Afterparty

* offizielle Party vs. möglichst viele

Mobilisierung

* Festivals nutzen
* Flyer verteilen
* Infostände
* Smoke-Ins
* gerne auch in anderen Städten
* in Berlin muß man die wohl selbst machen
* andere themenähnliche Demos + Veranstaltungen
* regelmäßige Presse- und Internetarbeit (Hanfzeitungen, Foren)
* öffentlicher Aufruf zur Demo, möglichst von vielen unterschreiben/unterstützen lassen
* Sonderausgabe des Hanf Journals ist möglich

Ansprechpartner und potentielle Unterstützer

* Hanfmedien
* Hanfforen
* Vereine und Instututionen
* Hanfaktive
* Politiker
* Bauern, Mediziner u.ä.
* Künstler und Musiker

Sponsoren

* Henk will in erster Linie Sponsoren für Mobilisierung suchen
* Sponsoren für Paradewagen suchen (Canna-Wagen etc.)
* einzelne Veranstaltungsteile “verkaufen”

Flyer/ Poster

* frühzeitig ein Motiv suchen und damit Sponsoren werben
* dezentrale Verteiler suchen -> HanfparadePropaganaCenter (HPC) wiederbeleben, aber neu erfinden
* Headshop-Versender nutzen um Material zu verteilen (z.B. Grow-In Berlin)
* Flyer für Hanf Journal Afterparty mit nutzen

Sonstiges

* Vorveranstaltung mit Vorträgen oder Podiumsdiskiussion
* Freitag vor der Hanfparade
* potentielle Redner Tibor, Hans, Georg
* Kinoabend mit Hanffilmen
* Sonntag nach der Hanfparade
* z.B. im RAW oder Tacheles
* Programmkinos anfragen
* Cooperation mit Fuckparade?
* Sternmarsch mit gemeinsamer Abschlusskundgebung
* wechselseitige Beteiligung mit Paradewagen
* Zeitplan erstellen”

Damit hinterher nicht wieder gemeckert wird:

WIR TREFFEN UNS JEDEN DIENSTAG AB 18:00 UHR IM HANF MUSEUM BERLIN. BEI DEN TREFFEN IST JEDER WILLKOMMEN UND WIRD ANGEHÖRT. DIE FRISUR IST UNS EGAL!

Berlin: Hanfparade mit über 600 Demonstranten zog durch die Stadt!

25. August 2007: Hanfparade, die europäische Pro-Cannabis Demonstration welche jährlich durch die Berliner Innenstadt demonstriert, war dieses Wochenende unterwegs. Die über 600 Teilnehmer forderten bei bestem Sonnenschein die Nutzung von Hanf als Medizin, Rohstoff und Genussmittel. Begleitet wurden sie von drei Hundertschaften der Berliner Polizei.


by julia seeliger

Auf der Friedrichstrasse
by julia seeliger
Im Vorfeld der Parade wurde das Aktionmobil beschlagnahmt – da es zu kleine Aussenspiegel und ungenügende Elektrik hätte. Extrem schade, denn das Aktionsmobil hatte schon die Fuckparade, ein Wochenende vorher, angeführt und es wurde somit nicht mit diesem Stress gerechnet.


by julia seeliger

Es gab 3 Festnahmen – 2 wegen Handel und eine wegen dem tragen Verbotener Symbole. Ausserdem eine unschöne Szene: Die zwei schwarzen Händler wurden von einem Polizisten unter Zeugen als ‘Neger’ beschimpft, daraufhin flog eine Flasche gegen die Polizei.

Hanfparade 2007 Leittranspi
Hanfparade 2007 Leittransparent

Viele der Redner gingen auf die Meldung der Zeitungen ein, nach der jetzt eine 51-jährige Frau aus NRW eine Cannabistinktur bekommen darf – allerdings kam nicht zu Wort, dass der gesamte Hintergrund bis diese Tinktur da ist – siehe “Cannabisextrakt ist fauler Kompromiss” – fehlt.


by julia seeliger

Der Wagen, welcher bei diese Hanfparade eine “andere” Pflanze darstellte, war der Grünen Wagen: Dieses Jahr unter dem Motto “Salvia Divinorum” – mit dem Leitspruch “Salvia verbieten – Natur verbieten – alles verbieten”.


by julia seeliger

Weitere Fotos von der Hanfparade 2007 findest du auf im Presseecho der Hanfparade.

Seattle Hempfest geht mit 150.000 Besuchern zuende, Hanfparade zieht dieses Wochenende durch Berlin

Die amerikanische Hanfbewegung war am letzten Wochenende auf den Beinen: Das Seattle Hempfest ging mit einem Rekord von 150.000 Besuchern zu ende, welche das 16. Hempfest feierten und für eine Cannabislegalisierung demonstrierten. Auch in Deutschland ist dieses Wochenende die Hanfbewegung unterwegs: Die Hanfparade zieht durch die Strassen Berlins!

Wie immer war das Hempfest auszeichnend für die Friedlichkeit, eine Dosis Kommrez und dem dicklichen süssen Geruch von verbrennenden Marihuana. Hunderte von Händlern, die meisten verkauften Glasspfeifen, 1-Meter Bongs und anderes Raucherzubehör, machten ein gutes Geschäft. Tausende von Feiernden konnten ungestört von der Seattler Polizei rauchen – die Polizei befolgte eine 2003 von Wählern eingebrachte “niedrigste Priorität” Regelung.

Etwa 60 Bands von Rock bis Raggae, von Hip-Hop bis Punk, sowie ein Zelt mit pumpender Technomusik waren vor Ort und unterhielten das Publikum.

“Hempfest ist, die Freiheit zu wählen und die Menschenrechte zu Bewerben”, sagte Organisator Vivian McPeak von der Bühne. “Verantwortliche, Gesetzesfolgende Erwachsene sollten nicht wegen Marihuanavergehen abgestraft werden!” erinnerte er die Besucher.

Seattle Hempfest Foto - Blick über die Besuchermenge

Weiteres auf StopDrugWar.com: Seattle Hempfest Report 2007

Polnische Regierung will Hanfblatt Symbol verbieten

In den News der größten Polnischen Tageszeitung “Dziennik” (”Täglich”) findet sich ein Artikel, dass die Koalition, welche die Regierung stellt, Liga Polskich Rodzin (LPR, www.lpr.org, übersetzt ‘Liga polnischer Familien’) eine rechts-aussen Partei, die Benutzung des Marihuana Symbols (das Hanfblatt) auf T-Shirts, Stifen, Pfeifen, Hüten usw verbieten möchte.

Nicht, dass dies alleine schon unglaublich wäre, als eine Form von Zensur und kulturellem Aufräumen mit Symbolen die sie nicht mögen, es ist auch direkt gegen die Hanflegalisierungskampagnen in Polen; wie wäre es möglich, eine landesweite Kampagne zum Informieren über, oder dem Legalisieren oder Entkriminalisieren von Hanf ohne das Hanfblatt Symbol zu machen?

Somit würde die Prohibition den politischen Fortschritt durch Zensur der politischen Debatte über die Drogengesetzgebung zerstören.
Möchtest du dich Engagieren, dass dies nicht passiert? Kontaktiere das polnische Parlament (Sejm, http://www.sejm.gov.pl ), den Senat ( http://www.senat.gov.pl ) und den Präsidenten ( http://prezydent.pl ) ??
Hier ist der Link zu dem Artikel, auf polnisch: http://www.dziennik.pl/Default.aspx?TabId=95&ShowArticleId=29033

Update:
Folgt man einem Gerichtsurteil und der zuständigen EU-Kommission ist ein solches Verbot wegen der EU-Werberichtlinie und Freihandel gemäß Artikel 226 EG-Vertrag nicht zu halten: Hier der Link dazu!

Pillenwarnung, niedrig dosiert: doppelkirsche, weiß mit dunklen sprenkeln

Hallo,

Name: doppelkirsche
Farbe: weiß mit dunklen sprenkeln
abgesenkter rand
Funddatum: 20.08.2006
Fundort: Berlin

Inhalt: wahrscheinlich mdma, niedrig dosiert.

Beschreibung:
Bei Marquis-Test scheint diese Probe nur niedrig dosiert zu sein. Es ist empfehlenswert, erst einige Zeit auf die gewünschten Effekte zu warten, als voreilig Nachzulegen.

Getestet von: Autonomer Drogeninfostand, nach dem Selbstuntersuchungsmodell

( 1 ) Drugchecking mit Marquis Reagenz – Farbtest – http://www.archive.org/details/Drugchecking_mit_Marquis

( 2 ) Eve&Rave Forum: niedrig dosiert: doppelkirsche, weiß mit dunklen sprenkeln

Pillenwarnung: rote Äpfel

Hallo,

Name: rote Äpfel
Farbe: rote Pille mit roten Sprenkeln
keine Bruchrille
Funddatum: 19.08.2006
Fundort: Berlin

Inhalt: unklar, Konsum könnte gesundheitsgefährdend sein

Beschreibung:
Bei Marquis-Test zerfällt die Probe in kleine rote Stücke und rosa schlieren

Getestet von: Autonomer Drogeninfostand, nach dem Selbstuntersuchungsmodell

( 1 ) Drugchecking mit Marquis Reagenz – Farbtest – http://www.archive.org/details/Drugchecking_mit_Marquis

( 2 ) Eve&Rave Forum: rote Äpfel

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Spanien: Gerichtsverfahren gegen Cannabis Anbau Clubs eingestellt – Rückgabe der Pflanzen gefordert!

Hallo,
in Spanien gibt es verschiedene Cannabis Anbau Clubs, die vor eine Razzia und Anklage bekommen hatten. Das Verfahren wurde eingestellt,
da zum einen die Wuchsanlage den gesetzlichen Vorschriften von “gemeinsamen anbau” für eigenbedarf folgte und weiterhin die Vereinigungen normale legale Vereinigungen (wie hierzulande eingetragene Vereine) sind – und damit keine kriminelle Organisation um Drogen zu verkaufen.

ENCOD (Coalition for Just and Effective Drug Policies, www.encod.org), welches aus 145 Mitgliedsorganisationen aus mehr als 20 Europäischen Löndern besteht, hat entschieden, die verschiedenen Cannabis Socail Club-ansätze zu vereinen und dem Europäischen Parlament im November in Verbindung mit einem Symposium, welches ENCOD organisiert, zu präsentieren.

english below…

http://www.fac.cc

Definitively closed: the case against the collective marijuana plantation of Pannagh

Pannagh now claims the return of confiscated plants and denounces the disproportionate detention of its members.

The cannabis consumers club concept is starting in several European countries and will be officially presented in the European Parliament.

1. The legal trial

Section 6 of the Provincial Court( Audiencia Provincial) of Bizkaia (Basque Country, Spain), on 14 March 2006, decided to close the case against three members of the association Pannagh and the owner of the field which this association had hired. These persons had been detained on 3 October 2005 during the harvest of these plants that the association has grown for the personal use of its members. The closure of the case is now definitive, as the attorney has not presented any appeal against the decision.

The Provincial Court has sentenced that there is no indication for any crime, as this plantation fulfills the requirements set by the jurisprudence of the Supreme Court in order to be considered as ’shared use’, in other words, the previous condition of the participants, the closed circuit model that avoids the entrance of third persons and the absence of commercial purposes. Besides, the Court considers the fact that Pannagh is a legally constituted association excludes the clandestinity that is supposed to belong to a criminal organisation dedicated to illicit drugs trafficking.

The facts go back to 3 October 2005, when the Municipal Police of Bilbao, after having detected our plantation in connection with an investigation into presumed drugs trafficking, ordered an intervention to seize all plants and to detain the the people harvesting on the terrain. The seized plants amounted to a weight of 150 kg bruto.

After the case was dismissed the plants remained at the disposition of the court. Apparently, they were dried and non-psicoactive parts were removed, as when they were submitted to the analysis of the Governmental laboratory of Bizkaia, their weight had been reduced to 17,400 kg.

Pannaghs defense had requested the closure of the case, alleging that the plants had been destinated for the consumption of the members of the association and not the illicit trade. The attorney refused to close the case, although he recognised that the destination of the marihuana had effectively been social consumption and accepted to drop the charge of illicit trafficking which had been part of the accusation in the beginning.

2. What to learn from this case

Pannagh wants to express its satisfaction with the decision of the Provincial Court, whereas, as we said from the beginning, our activities are legal and directed only towards the necessities of our members. In the framework of current drug policies, it is perfectly possible to create a closed circuit without commercial purposes in order to be able to dispose of cannabis (or other psychoactive plants or substances).

We denounce the disproportionate character of the measures that were taken against us. It is absurd to detain people who are perfectly identifiable and whose activities are public. It would have been enough to send us an invitation in order to receive our declarations. Neither do we understand the seizure of plants without previously having considered if there was a criminal offence.

3. Legal security for cultivation

We claim the return of the seized plants. If our activities were legal, their product must be so as well. In its sentence, the Court recognises the medicinal use that would have been made with the seized plants, so it is incomprehensible that ill people cannot obtain a plant that is useful to reduce their pains. For those who were not using for medicinal purposes, the paradoxical result has been that they are now obliged to supply themselves on the illegal market.

Pannagh exceeds once again the end of legal insecurity with regards to cultivation for own use. It is absurd to see hundreds of detentions and cases against small growers which then end up closed. This situation increases the arbitrariety and violates the rights of those who grow for own use in order not to depend on the illegal market.

Therefore, the Italian member of European parliament Giusto Catania, member of the Committee of Civil Liberties, Justice and Home Affairs, author of the the report on EU drug policies in december 2004, presented a written question to the European Commission concerning Pannagh.

Catania asked the Commission if it diod not consist an incoherence, apart from an attack to various rights that are recognised by European legislation, that in a nation where personal use of drugs is depenalised, and where a legal association of consumers can be formed, that legal action can be taken against this association for growing for personal use.

The reply of the Commission to Catania was very clear: the European Union does not have any competence on the regulation of activities related to posession and consumption. The Member States are abliged by the UN and EU legislation to persecute everything that has to do with commercial distribution of illicit drugs. But this obligation disappears in the case of cultivation for own use, as this, according to Commisioner Frattini, is not covered by the Framework Decision of the Council. Cultivation of cannabis for personal use is defined by national laws.

The Spanish Government is therefore competent to regulate the cultivation for own use like is the case of other EU Member States, determining the amount of plants that each person may possess for own use.

The Cannabis Social Club to the European Parliament

The collective cultivation of Pannagh is no isolated case. More or less concrete initiative using various legal models are coming off the ground in the whole of Europe. In the Basque Country there are 5 associations, in the rest of the Spain many more are on the way, as also in Switzerland, Belgium, Netherlands, Denmark, Germazny, Poland and Chech republic. At least several groups have expressed their willingness to start up soon.

After thye closure of the case of Pannagh, ENCOD (Coalition for Just and Effective Drug Policies, www.encod.org), formed by 145 member organisations from more than 20 European countries, has decided to start unifiying the various models into what could be called the Cannabis Social Club, in order to present it to the European Parliament in the coming month of November, in connection with a symposium trhat ENCOD will organise in the seat of the European Parliament in Brussels.

ENCOD, whose campaign ‘Freedom to Farm’ has been going on for quite a while, proposes that the situation of cultivation of cannabis and other substances for own use, following a closed circuit and without commercial purposes, will become clear across the entire European Union, in order to find an alternative to the current black market.

Also the Spanish Federación de Asociaciones Cannábicas is currently debating a model to regulate the cultivation of cannabis in closed circuits, in order to present it to the Spanish Government and Parliament.

Bilbao, 2 August 2006.

Asociación de Usuarios/as de Cannabis Pannagh
Contacto: Martín Barriuso. + 34 670996335
pannagh@hotmail.com
www.fac.cc

Translation: Joep

SIGN FOR NEW DRUG POLICIES IN EUROPE: http://action.encod.org/petition/form.cgi

EUROPEAN COALITION FOR JUST AND EFFECTIVE DRUG POLICIES (ENCOD)
Lange Lozanastraat 14
2018 Antwerpen
Belgium
Tel. 00 32 (0)3 237 7436
Fax. 00 32 (0)3 237 0225
E-mail:encod@glo.be
Website: www.encod.org

Betrügerische Drogeninfos bei Drogen-heute.com

Vielleicht sind die einen oder anderen von euch schon bei drogen-heute.com vorbeigekommen, auf der Suche nach Neuigkeiten. Da landest du dann unweigerlich auf einem Formular, wo du deinen Namen und Addresse, sowie ein paar andere Daten angeben kannst. Da bekommst du dann gleich noch eine kostenlose X-Box dazu. Sieht toll aus, aber ist Bauernfängerei.

‚Drunter steht in grau und klein:

“Ihre Gratis Testzeit verändert sich nach Ablauf des heutigen Tages (ab 24:00 Uhr) zu einem Abo zum Preis von sieben Euro monatlich bei einer Laufzeit von 24 Monaten mit einer jährlichen Abrechnung im Voraus, die ihnen in Rechnung gestellt wird.”

Also bekommst du bis heute abend um 0 Uhr eine X-Box gestellt. Mit der Post zugestellt, wohl kaum.
Aber du darfst 140 Euro abdrücken… so schnell geht das. Mit Hausaufgaben funktioniert das wohl auch…

Weiter gehts auf geldverdienen-heute.com, da steht im Impressum der Urheber von diesem Marketing. Viel Spass bei Klagen wegen Rechnungen an “rechtsabteilung@…”

Also, lieber noch mal eine Suchmaschine bemühen oder bei Eve&Rave oder Drugscouts für Informationen über Drogen vorbeisurfen.

Betrügerischer Drogenverkauf

Wie DrugBlog schreibt, und die Polizei Südhessen auch, hat ein Mensch 200g Haschisch zur Polizei gebracht, um einen Betrug – das Hasch wäre “von absolut minderwertiger Qualität und überhaupt nicht genießbar” – anzuzeigen. Jetzt hat der gute Mensch eine Anzeige am Hals und der Dealer wird wohl nur wegen des Dealens rankommen.

In der Schweiz gibt es auch den Tatbestand des “betrügerischen Drogenhandels”, zum Beispiel wenn jemensch, wie auch in diesem Fall, schlechtes Hasch an die Person bringt. Das ist wenigstens ehrlich – es zeugt von wenigstens etwas Konsumentenschutz.

Hierzulande gibt es das ja überhaupt nicht. Der Schwarzmarkt kann in Deutschland und anderswo tun und lassen was er will, wie letztens das Gras mit dem Talkum (oderwasauchimmer dieses weisse Zeug war). Anzeige deswegen erstatten fällt hierzulande ganz schnell auf einen selbst zurückt.

Der über alles hochgehaltene, besonders von den Grünen (Künast), Verbraucherschutz hört bei illegalen Substanzen ganz schnell auf. Dabei wäre es dort vor allem wichtig, etwas zu machen.

Die Niederländer machen es zum Beispiel führt seit den späten 80er Jahren ein flächendeckendes Drugchecking Programm durch.Federführend werden alle Programme im Zusammenhang mit Drug-Checking vom Trimbos Institut (Netherlands Institute of Mental Health and Addiction) koordiniert und geleitet (eve&rave).

NASA erlaubt nächstes Jahr private Weltraumflüge

Wie grad in den Nachrichten kam, erlaubt die NASA irgendwann im nächsten Jahr, dass private in den Weltraum fliegen dürfen.

Kann mir grad mal noch jemand schreiben, warum die NASA einen alleinigen Anspruch auf den Weltraum hat? Und warum private nur mit deren Erlaubnis da hoch dürfen?

Ich will meine Hanfplantage im Orbit, und die NASA soll garnicht erst auf die Idee kommen, an meine Schleuse zu klopfen, wenn die so drauf sind!

Update: Heise.de sagt, dass es sogar erst 2008 losgehen soll. Einen Link zur Pressemitteilung des Transportministeriums zum Thema private Weltraumflüge haben die auch.

Ecstasy Labore ausgehoben in Niederlanden

In den Niederlanden sind mehrere Produktionsstätten für Ecstasy von der Polizei ausgehoben worden. Es gab mehrere Verhaftungen sowie Beschlagnahmungen von Tabletten und Ausgangsmaterial… Angeblich sollen die Labors etwa 500 Millionen Tabletten hergestellt haben. Nicht schlecht.

Wir haben aus den angegebenen Werten in etwa ausgerechnet, dass es 650 kg MDMA Reinstoff wären. Seeehr schade drum. In Pillenform ist das, glaube ich, ein kleines Zimmer voll.

Der Kölner Stadtanzeiger und n-tv haben weitere Infos.

Anscheinend gibt es auch schon die ersten Engpässe in Berlin… eigentlich seltsam, könnte Mensch doch meinen, dass andere Herstellungsländer, weiter östlich, den Markt ausgleichen würden.

Ich habe schon wieder Geburtstag…

Hallo du,

ich habe schon wieder Geburtstag, und moechte dich zu meiner Geburtstagsparty einladen. Dieses Jahr feiern wir zu viert, mit einer dicken goa/psytrance Party.

Sie wird am 15.12.2005 im Kato / U-Bhf. Schlesisches Tor stattfinden.
Einlass ist ab 23:45, davor ist noch ein anderes Konzert.

Folgendes Musikprogramm gibts an dem Abend..:

live-act: BETO NICODEMO ( chromanova / brazil back in berlin )
djs:
MERRY:) ( spontaneous aerobics / dresden ) last gig for a long time in berlin )
STERN ( heimat erde berlin )
PSYKAHOLIKS ( chromanova berlin )

Eintritt ist natuerlich frei .. und den Flyer gibts hier:

Geburtstagsparty Flyer

und für alle die nicht kommen können, gibts den Livestream von der Fete auf Chromanova Radio.

Heute: Sama32 – Drogen und politische Unterdrückung

Im Sama Cafe geht heute folgendes Programm ab:

Fr. 04.11.05 20:00 Uhr
politisches Bildungsprogramm
Thema: “Drogen und politische Unterdrückung”

Sama-Café
Samariterstr. 32
10247 Berlin Friedrichshain

U5 Samariterstr.
(von der U-Bahn ca. 2 Min. Fußweg)
http://sama32.squat.net/lageplan.htm

Update:

Die Veranstaltung ist vorbei!

Am 12.11.2005 demonstriert die Fuckparade in Strasbourg!

Teknivals und Freepartys sind ein Ausdruck von freier, selbstbestimmter und alternativer Lebensweise, Kunst & Kultur.
Sie sind unkommerziell, friedlich und fördern eine vielseitige und subkulturelle Gesellschaft.

In letzter Zeit kam es allerdings vermehrt zu völlig ungerechtfertigten und zum Teil sehr gewaltätigen Polizeieinsätzen
gegen diese friedlich feiernden Menschen.

Mit Wasserwerfern, Tränengasgeschossen, Hundestaffeln, Helikoptern, gezogenen Pistolen, Maschinengewehren und
roher körperlicher Gewalt wurden Menschen auf Partys und Teknivals angegriffen. So geschehen beim Czechtek (Tschechien),
Versus 2 (Utah/USA), Teknival Bretagne 2003 (Frankreich), SouthTek 2004 und EastTek 2005 in Deutschland.

Um gegen diese nicht hinnehmbaren Mißstände verstärkt aufmerksam zu machen, wird für Samstag, den 12. November 2005
europaweit nach Strasbourg mobilisiert.Vor dem Europäischen Parlament werden wir lautstark und bestimmt aber friedlich mit
zahlreichen Soundsystemen und Redebeiträgen demonstrieren und die weitere Aufklärung der Polizeiaktionen v.a. rund um das
Czechtek fordern.

Auch die Fuckparade Berlin wird mit 1-2 Soundsystemen an der Demo teilnehmen.
Dazu werden wir einen Reisebus mit ca. 50 Plätzen anmieten und von Berlin nach Strasbourg fahren.
Diese 50 Plätze gilt es nun zu füllen! Das Busticket kostet euch für die Hin- und Rückfahrt gerade einmal 20 €!
Kommt mit uns mit und lasst uns zusammen ein deutliches Zeichen für Subkultur, Freiräume und gegen Repressionen setzen!
Kontaktiert uns dafür einfach über die E-mail-Adressen bus@fuckparade.org oder fuckparade@bembelterror.de und ihr erfahrt alle
wichtigen Details zur Demo und Busanmeldung. Bitte meldet euch bei Interesse oder einer festen Zusage so schnell wie möglich
oder bis spätestens zum 5.11.2005 !

Hinfahrt: 11.11.2005 zwischen 22:00 und 00:00 Uhr
Rückfahrt: 13.11.2005 zwischen 12:00 und 14:00 Uhr
Fahrtkosten: 20 € (einmal 10 € als Anzahlung, weitere 10 € beim Fahrtantritt)

>> Wir fordern die vollständige Aufklärung der Polizeiaktionen auf Grundlage einer real demokratischen Gesellschaft und der Charta
für Menschenrechte und Freiheit!
>> Wir werden Intoleranz, repressive Sicherheitsgesetzte und willkürliche Polizeigewalt gegen friedliche und selbstbestimmte Menschen
nicht weiter stillschweigend hinnehmen!
>> Stoppt den Einsatz von bewaffneten Einheiten gegen friedlich Versammelte!
>> Solidarität mit unterdrückten Subkulturen in allen Teilen der Welt!

Weitere Infos hier:
www.fuckparade.org

Czechtek:
http://en.policejnistat.cz (en.)
www.soundcirkle.info/europe (en.)
http://czechtek2005.elektrokanibal.org (d.)
www.freetekno.org

Versus 2 :
www.music-versus-guns.org
http://utrave.org

Hexenjagd auf Hanfbauer

Weil André Fürst, Inhaber von Hanf-Info, in einen ökologisch sinnvollen Agro- und Industriezweig investiert hatte und aktiv dazu beitrug, ein dringliches soziales Problem zu lösen, wurde er am 25. August 2005 vom Bezirksgericht Murten (FR) zu 29 Monaten Gefängnis unbedingt und 150’000 Franken Strafgeld verurteilt.

Auch André Fürst gehört jetzt zu den Opfern der unverständlichen Kehrtwende der Schweizer Drogenpolitik.

Bis vor kurzem noch Vertreter einer humanistisch und pragmatisch orientierten Drogenpolitik, sind die Behörden vieler Schweizer Kantone wieder zu uneffektiven, kontraproduktiven und veralteten Methoden nach USA-Muster zurückgekehrt. Mit der Hanf-Initiative steht dem Schweizer Volk endlich ein Modell zur Verfügung, das eine vernünftige Cannabispolitik ermöglicht. Inzwischen müssen jedoch die Vorkämpfer für eine gute Sache mit Massnahmen von Polizei und Justiz rechnen, die einer Demokratie unwürdig sind.

Wäre der Nationalrat letztes Jahr auf die Revision des Betäubungsmittel-Gesetzes eingegangen, hätte man das Hanf-Info-Dossier zu den Akten legen können. André Fürst wollte den Bauern eine Zukunft ohne Subventionen ermöglichen, junge Menschen vor der Drogenkriminalität schützen und dem internationalen Terrorismus eine seiner Finanzquellen unterbinden. Im Hanf-Info-Prozess fand keines der vorgebrachten wissenschaftlichen, politischen, soziologischen oder wirtschaftlichen Argumente Gehör. Es muss angenommen werden, dass die Freiburger Justiz lediglich den Interessen eines korrupten Establishments dient und Schattenwirtschaft und Pseudomoral begünstigt. André Fürst wird zum Kriminellen gestempelt, Hanfarbeiter werden in den Untergrund gedrängt, kranken Menschen wird eine notwendige Heilpflanze vorenthalten, die Hanfkonsumenten werden dem kriminellen Schwarzmarkt überlassen. Die sozialen und individuellen Folgekosten einer solchen Politik werden zweifelsohne hoch sein und dies alles wegen einer Pflanze, die harmloser ist als Alkohol und Tabak.

Wenn die Hell’s Angel mit ihren brutalen Methoden den Schweizer Hanfmarkt übernehmen, so wie bereits in Kanada und in Schweden, wird man sich mit Bedauern an die Produktions- und Verkaufsmethoden erinnern, für die André Fürst jetzt verurteilt wurde. Durch die Ablehnung eines separaten Hanfmarkts sind die Freiburger Justizbehörden direkt verantwortlich für die binnen kurzem zu erwartende Zunahme des Konsums weit problematischerer Substanzen wie Heroin, Kokain, Alkohol und Benzodiazepine.

Trotz der offen gezeigten Bereitschaft Hanf-Infos, die Aktivitäten entsprechend dem vorgesehenen Cannabis-Gesetzesprojekt der eidgenössischen und parlamentarischen Kommissionen zu gestalten, ist das Gericht der repressiven Argumentation der Staatsanwältin gefolgt und wollte sich auch nicht mit den umstrittenen Analysemethoden zur Feststellung des Cannabisgehalts in Hanfprodukten beschäftigen. In der gleichen Probe wird, je nach Methode, beispielsweise ein Gehalt von 0.3% delta-9-THC oder 3% Gesamt-THC gefunden. Das Gericht wollte sich ebenso wenig zur Rechtmässigkeit der 0.3% THC (”delta-9″oder “Gesamt”?)-Grenze äussern. Diese wurde von Frankreich übernommen und entbehrt jeglicher wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Grundlage – das Schweizer Gesetz erwähnt sie nicht einmal. Auch wurde übergangen, dass Hanf weder im wissenschaftlichen noch im Sinne der Autoren des BetmG ein Betäubungsmittel ist.

Weil das Bezirksgericht von Murten auf diese grundlegenden Fragen keine Antwort gab und aus einigen anderen Gründen, wird André Fürst das Urteil anfechten und seinen Kampf für den Hanf am Freiburger Kantonsgericht weiterführen.

Weiteres auf der Hanf-Info Webseite.