USA: Forscher entdeckten neuen Marihuanachemie-Rezeptor

9.8.: Hemmung des Rezeptors könnte zu effektiveren Schmerzmedikamenten führen und weitere therapeutische Effekte haben.

Diese Komponenten sind bekannt als „Endocannabinoide“ – eine Wortschöpfung aus „Endo“, Latein für „innen“ und Cannabis, der wissenschaftliche Name des Marihuana Pflanze. Das neuest entdeckte Cannabinoid, welches entdeckt wurde, trägt nun den Namen 2-AG und bindet an Rezeptoren auf Nervenzellen und Mikroglia. Mikroglia sind spezialisierte Zellen, welche die Überlassenschaften von abgestorbenen Zellen und Plaque aufräumen.

Zusammengefasst ist das Signal gedacht um Gehirnzellen neu zu sortieren und Entzündungen einzudämmen. Das könnte erklären, warum ähnliche Komponenten, welche beim Marihuanarauchen aufgenommen werden – und sich wohl an die gleichen Rezeptoren binden – die Symptome von vielen Krankheiten des Gehirns wie Multiple Sklerose, Gehirntumore, Huntingtons Krankheit und weitere Autoimmunerkrankungen sowie Neulogische Störungen mildern kann.

In ihrer Arbeit entdeckten die Forscher, dass 2-AG an ein Enzym bindet, welches ABHD6 genannt wird. Sie sagen, dass dieses Enzym, dessen Zweck vorher unbekannt war „ein wirklich ausgezeichnetes Mitglied des Endocannabinoid Nervensystems darstellt“

Weiterhin zeigte sich, dass dieses Enzym Wasser benutzt um 2-AG abzubauen, welches das Signal und die Effektivität senkt.

Mit dieser Entdeckung ist es möglich, das Enzym zu blockieren und somit die Wirkung von Stoffen im Cannabis oder ihre synthetischen Analoge zu verstärken. Es kann auch zu neuen Komponenten führen, welche der Aufspaltung mit Wasser widerstehen können. Egal wie – diese Forschung wird groß rauskommen und die heilsamen Effekte der Medikamente akzentuieren.

Die neue Studie wird in dem Magazin Nature Neuroscience veröffentlicht. Der führende Autor ist William R. Marrs, während der Seniorautor Dr. Nephi Stella, UW Professor der Pharmakologie und Psychiatrie ist. Die Studie wurde vom Nationalen Institut gegen Drogenmissbrauch (NIDA) und dem Nationalen Institut für generelle medizinische Wissenschaft, beides Teil des Gesundheitsministeriums finanziert. Insgesamt haben 19 Wissenschaftler an der Studie mitgearbeitet, darunter vom Scripps Forschungsinstitut und der Indiana Universität.

via dailytech

Die Drogenpolitische Woche der USA

Nachdem wir jetzt einen russischen UN-Drogenzar im Amt haben, wenden wir den Blick wieder auf die USA. Dort ist eine sehr spannende Woche zu Ende gegangen. Nicht nur wurde in der Hauptstadt Washington das „medizinische Marihuana“ legalisiert, auch im Kongress ist einiges losgewesen. So wurden dort zwei Gesetze verabschiedet.

Das eine Gesetz, HR 5143 genannt und am Montag verabschiedet, hat zur Folge, dass eine „Nationale Kommission“ gegründet wird, welche das US-Strafsystem prüfen und Vorschläge für eine Reform machen soll. Die Kommission bekommt alles auf den Tisch: die überfüllten Gefängnisse, die drakonischen Drogenstrafen und rassistischen Ungleichbehandlungen im Justizvollzug.

„So schnell und ohne Gegenstimmen – es ist ein Zeichen wie schnell die Windrichtung sich gegen strafende Gesetze stellt“, sagte Bill Piper, Sprecher der Drug Policy Alliance. „Die Gefängnisse sind überfüllt und kosten dem Steuerzahler sehr viel, in großen Teilen wegen dem verfehlten Krieg gegen die Drogen, und Mitglieder des Kongresses sagen endlich: Genug ist Genug, wir brauchen Ideen für eine Reform.“

„Die Abstimmung heute zeigte dass der Kongress sich darüber bewusst ist, dass das Strafjustizsystem eine grundlegende Reperatur benötigt,“ sagte Julie Stewart, Sprecherin der Organisation Familien gegen Mindeststrafen. „Mit 2,3 Millionen Menschen im Gefängnis, haben die Vereinigten Staaten die größte Gefängnisbevölkerung der Welt. Einer von 31 Amerikanern ist in irgendeinerweise in einer Korrekturanstalt – Gefängnis oder JVA, Abruf oder Probezeit. Wir sind nicht mehr das Land der Freiheit“, führte Stewart weiter aus.

Das andere Gesetz sollte die Ungleichbehandlung von Crack und Kokain verändern. Seit Mitte der 1980er Jahre, seit dem Höhepunkt der Crackhysterie, war es in den USA üblich, dass eine 100 mal höhere Strafe für Crack als für Kokain verhängt wurde. So bekam jemand mit Fünf Gramm Crack die gleiche Mindeststrafe von fünf Jahren, wie jemand der mit 500 Gramm Kokain erwischt wurde. Auch wenn die dunkelhäutige Bevölkerung nur 30% aller Crackkonsumenten stellt, ist ihr Anteil bei Verurteilungen deswegen bei über 80%. Die Neuregelung entfernt diese Ungleichheit nicht, aber senkt sie. Anstelle der 100:1 soll die Bestrafung ab jetzt „nur“ noch 18:1 sein.

USA: Hauptstadt hat medizinisches Marihuana legalisiert

Mit der Meldung des DC Wires vom 27.7. können wir davon ausgehen, dass das Gesetzesvorhaben für die Abgabe von medizinischem Marihuana ‚durch ist. Wir berichteten. So werden jetzt acht Abgabestellen eingerichtet, bei denen sich schwerkranke Menschen mit ihrer Medizin eindecken können.

Was macht ein Hanfaktivist – Steffens Tagesrausch vom 14 Juli 2010

Steffen Geyer hat einen neuen Tagesrausch gedreht, der sich dieses mal um die Frage dreht: Was macht eigentlich ein Hanfaktivist und warum hat er sonst nichts zu tun?

Den heutigen Tagesrausch verdankt ihr Pascal aus Dresden, der mir per Email eine handvoll Fragen gestellt hat, die ich öffentlich beantworten möchte.

Pascal wollte wissen: Was genau macht man als Hanfaktivist? Gibt es nicht bessere Sachen für die man sich einsetzen kann? Konsumierst du Cannabis? Wenn ja wie? Wie wirkt Cannabis wenn man es Konsumiert hat? Baust du Hanf an? was sagst du zu Produkten wie z.B. Hanfschokolade, Hanflollys und anderen?

Weitere Informationen und meine Antworten als Text gibt es auf seiner seite Usualredant und Pascal findet ihr auf Twitter

Idee und Produktion des Tagesrausch: Steffen Geyer

Waffen auf dem Summerjam – Polizei macht nichts

Hier haben wir eine Info mit einem Video zugesendet bekommen. Das ganze gibt es auf YouTube:

Der Östliche Eingang des Summerjam

Dort kann man die Polizisten sehen welche darauf warten, dass die Security ihnen den nächsten Fang zu schiebt… Um die Bühnen zu erreichen muss man über Brücken gehen welche von der Polizei dazu genutzt werden Kiffer aus dem Verkehr zu ziehen…

Wenn man farbiger oder Rasta ist wird man sehr Intensiv untersucht… als Beispiel wie solche Kontrollen ablaufen ist dieses Video sehr gut:

Leider verhindern die Sicherheitskräfte unter enormen Aufwand jegliches drehen vom Videos, deswegen entschuldige ich diese schlechte Kamera Führung…

Das Titel Thema zur summerjam 2010 sollte Heißen: Polizei: „Warum Dieben hinter her rennen wenn Kiffer doch sitzen bleiben“

Der Staffelführer dieses Hahr muss echt mal runter gemacht werden für diese dämliche Taktik, denn das Strafmaß für Diebstahl ist höher angesetzt als der BTMG verstoß wegen Sportzigaretten.

Selbst die Karnevalsgruppe aus Köln „Brings“ grölten ganz laut: „Mach uns die Tüte an“ in ihrem Lied “ Ne wat wo dat den früher ne superjeile Zick“. Scheinheiligkeit sondergleichen das muss man dem Veranstaltern (Jutta + so ein typ und Contours und der Polizei (Welche dieses Jahr verstärkt gegen Diebstähle vorgehen wollten) vorwerfen

grünegrüße,
Selassikai

Unglaubliche Vorgänge auf der Hanfplantage

Nicht nur dass die Statistik sagt, dass diese Webseite seit einiger Zeit jeden Monat etwa 30.000 Besucher hat, nein, jetzt ist da auch noch HTML5 mit drin! Auch eine Real-Life Hanfplantage für nächstes Jahr ist geplant – der Traum wird wahr: der Ex-Flughafen, das
Tempelhofer Feld wird Hanflabyrinth. Hier gibts auch noch Fotos davon. Ob das ganze Realität wird, stellt sich schon bald heraus. Stay tuned!

Cannabis: Inhaltsstoff regt Nervengeneration an, sagt eine Studie

Berlin: Die Gabe des nicht-psychoaktiven Cannabionids Cannabidiol (CBD) erhöht die Neurogenese (die aktive Produktion von neuen Neuronen) in Labortieren, sagen vorklinische Studiendaten, die in dem Journal Cell Communication and Signaling online verfügbar gemacht worden sind.

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Verkauft Zürich bald Gras und Hasch?

Die Stadt Zürich will künftig Cannabis anbieten – kontrolliert und unter wissenschaftlicher Begleitung. Der Gemeinderat überweiste ein Postulat der Grünen und muss darüber beraten. Die Entwicklung geht weiter: Auch Bern und Basel fordern eine Regulierung der Abgabe.

Ex-Staatsanwalt und FDP Ständerat Dick Marty fordernt dazu die komplette Legalisierung:

Als Staatsanwalt jagte er Drogenhändler und Geldwäscher. Heute sagt FDP-Ständerat Dick Marty: « Der Kampf gegen die Drogenkriminalität und das organisierte Verbrechen ist die totale Pleite ». Grosse Fische gingen den Fandern fast keine ins Netz sagt Marty. «Und die Drogenmilliarden fliessen in die legale Wirtschaft, in Fussballklubs und Luxushotels und Pizzerias .»

Doch mit dem Drogengeld breite sich auch eine mafiöse Kultur aus. «Wir hatten noch nie so viel Korruption wie heute», warnt der Tessiner. Marty will darum einen Paradigmawechsel in der Drogenpolitik. Ein fixfertiges Konzept hat er aber nicht. «Vorläufig ist das nur eine Idee.» Die Schweiz müsse aufhören, den Kampf für eine drogenfreie Gesellschaft zu führen. «Eine drogenfreie Gesellschaft hat es in der Gesschichte der Menschheit noch nie gegeben. Wir müssen lernen, mit den Drogen umzugehen.» Die Schweiz habe Regeln für den Umgang mit Tabak und Alkohol geschaffen. «Wir sollten solche Regeln auch für Cannabis, Kokain und Heroin aufstellen», sagt Marty. Das Alkoholverbot in den USA in den 1930er-Jahren habe das organisierte Verbrechen hervorgebracht.

Den Drogenbaronen den Boden unter den Füssen wegziehen, das ist das Ziel von Dick Marty.

Wir finden das Prima – da sollte sich die Drogenbeauftragte hierzulande eine Scheibe abschneiden. Aber so wie die Antworten auf Abgeordnetenwatch ausfallen, hat sie kein gutes Wort für die Drogenpolitik anderer Staaten übrig.

via Tagesanzeiger: Verkauft die Stadt bald Gras und Hasch

Droge Nummer eins bleibt Cannabis – Weltdrogenbericht 2010

Aktuell ist ein neues Propagandapamphlet der Weltregierung ‚herausgegeben worden: Der Weltdrogenbericht 2010. Wir freuen uns, berichten zu können, dass Cannabis weiterhin die beliebteste „Droge“ ist. So sollen laut Bericht 130 bis 190 Millionen Menschen zumindest einmal pro Jahr Cannabis rauchen.

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