Nederland entkriminalisiert Cannabisbesitz – wird damit die 3 Stadt in Colorado

Foto von Nederland, Colorado, USA. Dort wurde Cannabisbesitz im April 2010 entkriminalisiert.USA, Colorado: Die Stadt Nederland wird die dritte Stadt in Colorado, die alle straf- und verwaltungsrechtlichen Strafen auf den Besitz von Marihuana bei Erwachsenen.

Die Wähler der Stadt waren am Dienstag dazu aufgerufen und stimmten für den Vorschlag mit über 54 Prozent. Der Vorschlag sah vor, keine Strafen auf den Besitz von Marihuana bei Erwachsenen mehr anzuwenden. Die Wähler in Denver haben eine ähnliche Initiative im November 2005, die Wähler in Breckenridge im November 2009 angenommen.

„Es ist an der Zeit für die gewählten Vertreter von Colorado, die vielen – in in manchen Fällen die meisten ihrer – Wähler das Ende der Cannabisverbote unterstützen.“ sagte SAFER Vorstand Mason Tvert. „Diejenigen, die in dieser Sache zurückstellen, werden ‚die Dummen‘ sein, denn es könnte sie in einigen Gegenden Stimmen kosten.“

via Colorado Connection, 7.4.2010

UNODC zensiert ihre eigene Webseite, die sich für eine Entkriminalisierung von Cannabis ausspricht

25.2.2010: Die Behörde für Drogen und Kriminalität der Vereinten Nationen hat ihre eigene Webseite zensiert, die sich für eine Entkriminalisierung von Cannabis ausspricht.

Logografik von der Organisation TRANSFORM, die sich für eine Reform der Drogenpolitik einsetztEine Webseite der Behörde für Drogen und Kriminalität der Vereinten Nationen, die TRANSFORM zuvor schon im Blog erwähnt hatte, wurde zensiert. Es wurde eine ganze Sektion entfernt, die einen seltenen Ausbruch von Pragmatismus, in diesem Falle für die Entkriminalisierung von Cannabis, enthielt.

Das erscheint eher armselig. Die Webseite, um die es geht, lag etwa drei Jahre ungestört, nur um die Argumente für eine Entkriminalisierung zu löschen, nach dem Tag an dem über sie gebloggt wurde.

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Jamaika: Gesetzgeber ruft zur Legalisierung „geringer Mengen“ Marihuana auf

Flagge von JamaikaEine tolle Nachricht für die Menschen in Jamaika! Es ist schon schade, dass die USA ihren Krieg gegen die Drogen soweit tragen können, dass ein soveräner Staat die Nutzung von Cannabis in der dort entstandenen Religion verneint.

Senator Dennis Meadows, ein stellvertretender Generalsekretär der Jamaikanischen Arbeiterpartei hat am Samstag ein Statement abgegeben, und dabei gesagt, dass eine Lockerung der Gesetze gegen Marihuanazigaretten, sogenannte „Spliffs“, die Gerichte des Landes entlasten würde und die Polizei sich auf die Verbrechen auf der Strasse und auf harte Drogen konzentrieren könne.

„Wofür bin dafür, dass das Ganja, das in den Spliffs für den privaten Gebrauch ist, ähnlich behandelt wird die ein Bußgeld für Falschparken“ sagte Maedows.

Vorherige Versuche, geringe Mengen von Marihuana in Jamaika zu Legalisieren, wurden versenkt, da die Behörden fürchteten, internationale Abkommen zu verletzen und Sanktionen aus Washington zu erhalten.

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben Millionen von Dollars ausgegeben um die Pflanze aus Jamaika auszurotten und war immer gegen Lockerungsbemühungen im Land.
via The Canadian Press

via norml

Drogen: Präsident Karsai verärgert NATO

Die Tagesschau berichtet 19.08.2009, 22:55, über Afghanistan. Dort soll Karsai, Präsident, in Ungnade gefallen sein. Das wohl wegen Drogen. Er soll Drogenbosse decken, sogar sein eigener Bruder soll einer sein. Das ist ja auch nicht weiter verwunderlich in diesem Land. Sie könnten auch die „Drogen“ legalisieren – und somit einen grossen Wirtschaftszweig in einen kontrollierten Markt ziehen. Ich bin gespannt und schreibe weiter darüber. Leider ist Afghanistan weit weg, aber hier im Internet schrumpfen die Wege und die Ideen nehmen ihren Lauf..

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Abgeordnetenwatch: Portugal und die Drogenentkriminalisierung

Banner von AbgeordnetenwatchAuf Abgeordnetenwatch ist wieder eine interessante Anfrage: Jeena Paradis fragt nach, ob der Ansatz von Portugal der Entkriminalisierung von Drogen nicht auch eine Ansatz für Deutschland wäre.

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Diese Woche Legalisierung des Eigenbedarfs in den USA?

Foto von Abgeordneten Ron Paul, USAWashington, DC: Demokrat Barney Frank, mit dem co-sponsor Ron Paul (R-TX); Maurice Hinchey (D-NY); Dana Rohrabacher (R-CA); und Tammy Baldwin (D-WI), haben am 18. Juni 2009 ein neues Gesetz in den US-Kongress eingebracht um die Bundesbehörden in ihren Befugnissen, kleinere Marihuanabesitzer zu verhaften und einzusperren, zu beschneiden. (Es ist noch nicht aktiv!)

Das Vorhaben, dass sich „Gesetz um die Föderalen Strafen für den persönlichen Besitz von Marihuana von verantwortlichen Erwachsenen zu nehmen“ (House Bill 2943), würde die Bundesverpflichtung, jedes Marihuanadelikt zu verfolgen, entfallen lassen.
In diesem Fall liegt die erlaubte Grenze bei 100 Gramm für den Eigenbedarf an Cannabis sowie eine Unze (etwa 28 Gramm) für den nicht-kommerziellen Transport. Damit wird das Strafmass für Auffälligkeiten nur noch von den einzelnen Bundesstaaten bestimmt.

Eine weitere Gesetzesvorlage, „Gesetz zum Schutz von medizinisches Marihuana Patienten“ (House Bill 2835), würde die Verfolgung von Patienten, die sich mit medizinischem Marihuana heilen, nehmen.

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