Waffen auf dem Summerjam – Polizei macht nichts

Hier haben wir eine Info mit einem Video zugesendet bekommen. Das ganze gibt es auf YouTube:

Der Östliche Eingang des Summerjam

Dort kann man die Polizisten sehen welche darauf warten, dass die Security ihnen den nächsten Fang zu schiebt… Um die Bühnen zu erreichen muss man über Brücken gehen welche von der Polizei dazu genutzt werden Kiffer aus dem Verkehr zu ziehen…

Wenn man farbiger oder Rasta ist wird man sehr Intensiv untersucht… als Beispiel wie solche Kontrollen ablaufen ist dieses Video sehr gut:

Leider verhindern die Sicherheitskräfte unter enormen Aufwand jegliches drehen vom Videos, deswegen entschuldige ich diese schlechte Kamera Führung…

Das Titel Thema zur summerjam 2010 sollte Heißen: Polizei: „Warum Dieben hinter her rennen wenn Kiffer doch sitzen bleiben“

Der Staffelführer dieses Hahr muss echt mal runter gemacht werden für diese dämliche Taktik, denn das Strafmaß für Diebstahl ist höher angesetzt als der BTMG verstoß wegen Sportzigaretten.

Selbst die Karnevalsgruppe aus Köln „Brings“ grölten ganz laut: „Mach uns die Tüte an“ in ihrem Lied “ Ne wat wo dat den früher ne superjeile Zick“. Scheinheiligkeit sondergleichen das muss man dem Veranstaltern (Jutta + so ein typ und Contours und der Polizei (Welche dieses Jahr verstärkt gegen Diebstähle vorgehen wollten) vorwerfen

grünegrüße,
Selassikai

Cannabis: Inhaltsstoff regt Nervengeneration an, sagt eine Studie

Berlin: Die Gabe des nicht-psychoaktiven Cannabionids Cannabidiol (CBD) erhöht die Neurogenese (die aktive Produktion von neuen Neuronen) in Labortieren, sagen vorklinische Studiendaten, die in dem Journal Cell Communication and Signaling online verfügbar gemacht worden sind.

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Verkauft Zürich bald Gras und Hasch?

Die Stadt Zürich will künftig Cannabis anbieten – kontrolliert und unter wissenschaftlicher Begleitung. Der Gemeinderat überweiste ein Postulat der Grünen und muss darüber beraten. Die Entwicklung geht weiter: Auch Bern und Basel fordern eine Regulierung der Abgabe.

Ex-Staatsanwalt und FDP Ständerat Dick Marty fordernt dazu die komplette Legalisierung:

Als Staatsanwalt jagte er Drogenhändler und Geldwäscher. Heute sagt FDP-Ständerat Dick Marty: « Der Kampf gegen die Drogenkriminalität und das organisierte Verbrechen ist die totale Pleite ». Grosse Fische gingen den Fandern fast keine ins Netz sagt Marty. «Und die Drogenmilliarden fliessen in die legale Wirtschaft, in Fussballklubs und Luxushotels und Pizzerias .»

Doch mit dem Drogengeld breite sich auch eine mafiöse Kultur aus. «Wir hatten noch nie so viel Korruption wie heute», warnt der Tessiner. Marty will darum einen Paradigmawechsel in der Drogenpolitik. Ein fixfertiges Konzept hat er aber nicht. «Vorläufig ist das nur eine Idee.» Die Schweiz müsse aufhören, den Kampf für eine drogenfreie Gesellschaft zu führen. «Eine drogenfreie Gesellschaft hat es in der Gesschichte der Menschheit noch nie gegeben. Wir müssen lernen, mit den Drogen umzugehen.» Die Schweiz habe Regeln für den Umgang mit Tabak und Alkohol geschaffen. «Wir sollten solche Regeln auch für Cannabis, Kokain und Heroin aufstellen», sagt Marty. Das Alkoholverbot in den USA in den 1930er-Jahren habe das organisierte Verbrechen hervorgebracht.

Den Drogenbaronen den Boden unter den Füssen wegziehen, das ist das Ziel von Dick Marty.

Wir finden das Prima – da sollte sich die Drogenbeauftragte hierzulande eine Scheibe abschneiden. Aber so wie die Antworten auf Abgeordnetenwatch ausfallen, hat sie kein gutes Wort für die Drogenpolitik anderer Staaten übrig.

via Tagesanzeiger: Verkauft die Stadt bald Gras und Hasch

Droge Nummer eins bleibt Cannabis – Weltdrogenbericht 2010

Aktuell ist ein neues Propagandapamphlet der Weltregierung ‚herausgegeben worden: Der Weltdrogenbericht 2010. Wir freuen uns, berichten zu können, dass Cannabis weiterhin die beliebteste „Droge“ ist. So sollen laut Bericht 130 bis 190 Millionen Menschen zumindest einmal pro Jahr Cannabis rauchen.

Jamaika: Dudus gefangen

Info: ‚Dudus‘ wurde gefangen. Pfarrer Miller wollte ihn zur US-Botschaft bringen

Chrisopher Dudus Coke aus Tivoli Gardens, Jamaika. Von den USA wegen Waffen- und Drogenhandel gesucht.Der bisherige Tivoli Gardens Bewohner Christopher ‚Dudus‘ Coke wird jetzt von der Spanischen Stadtpolizei Station in St. Catherine festgehalten. Der Gesuchte wurde der Polizei von dem Pfarrer Al Miller ausgeliefert. Coke wollte sich selbst ausliefern um in dem Prozess sein Recht auf ein Auslieferungsanhörung wahrzunehmen.

Miller bestätigte im Radioprogramm vor wenigen Minuten, dass während des Transpors von Dudus zu der US-Botschaft das Auto von einer Polizeistreife gestoppt wurde. Die Polizei erkannte den Gesuchten und brachte ihn nach Kingston.

Um strategische Positionen zu überwachen wurde zwischenzeitlich die Polizeistation von Soldaten umstellt. Neugierige Nachbarn haben begonnen, sich vor der Polizeistation zu versammeln.

Coke wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesucht wegen Waffen- und Drogenhandel. Vor kurzem wurden 5-Millionen Dollar auf Informationen, die zu seiner Verhaftung führen, ausgesetzt.

Der JamaicaObserver (Quelle) bietet ab 18:15 Uhr (Ortszeit) Live-Infos von der Polizeipressekonferenz. Dies auch auf dem JamaicaObserver twitter.

Kosten der „kriegsähnlichen Zustände“ auf 100 Millionen Dollar geschätzt

Die Unruhen über die Vorhaben zur Verhaftung von Dudus und die Konfrontation der Sicherheitskräfte mit den bewaffneten Freunden von Dudus haben in einen geschätzten Gesamtverlust von 100 Millionen Dollar bei Geschäften in Kingston geführt, so teilte die Jamaica Manufacturers‘ Association (JMA) mit ihrem Vorsitzenden Omar Azan vorgestern mit.

„Wir haben eine Umfrage getätigt und kamen auf etwa 98 Millionen Dollar von einigen Mitgliedern – und das ist nicht alles“ sagte Azan den Journalisten.

via JamaicaObserver

So ein Massaker auch in Deutschland möglich? Anfrage auf Abgeordnetenwatch

Zur Erinnerung: In diesem – auf Druck der USA militaristisch geführten – Drogenkrieg auf Jamaika sind über 70 Menschen getötet sowie über 700 Festgenommen worden. Auf die Zivilbevölkerung wurde keine Rücksicht genommen: Auch unter ihnen sind einige gestorben, weil sie einfach nicht mehr auf die Strasse konnten ohne das Risiko, von irgendeiner Seite erschossen zu werden.

Ist so ein Drogenkrieg ohne Rücksicht auf Menschenrechte auch in Deutschland möglich? Dies Frage ich die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) auf Abgeordnetenwatch. Wie immer freue ich mich über Mit-Interessierte auf Abgeordnetenwatch! Zur Zeit interessieren sich 35 weitere Personen für eine Antwort!

Mit-Interessieren für die Antwort der Drogenbeauftragen bei Abgeordnetenwatch

Studie: Cannabis reduziert Gehirneffektiviät, aber stellt sie nach längeren Konsum wieder her

Eine neu erschienene Studie soll aussagen, dass Langzeitkonsumenten von Cannabis die Effektivität des Gehirns von Personen senkt. Das Gehirn der Drogenkonsumenten soll weniger funktionieren. Es wurde von Forschern an der Universität von Wollongong erforscht. Als tolle Bemerkung bleibt, dass die Forscher in einigen Fällen herausgefunden haben, dass der Langzeitkonsum von Cannabis die Effektivität des Gehirns wieder herstellt.
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Polen: Hanfdemo geht in Polizeigewalt unter

Wie in vielen anderen Ländern fand auch in Polen der Global Marihuana March – eine globale Demonstration für die Legalisierung von Cannabis – in Warschau statt. Auch diese Demo wurde wie viele andere Demo’s aufgezogen: mit einem Protestmarsch, der auf die sinnlosen Marihuanagesetze aufmerksam machen will und zu zeigen, dass die Konsumenten und Gebraucher von Hanf zusammenstehen und für eine Veränderung in der Gesellschaft kämpfen.

Massenhaft Polizei gegen den Global Marihuana March in Warschau, Polen

Während des Protestzuges wurden einige Personen wegen dem Besitz von Marihuana verhaftet und zu einer nahen Polizeistation gebracht. Kurz darauf sind die Demonstranten zu dieser Polizeistation gegangen um nach der Freilassung ihrer Freunde zu fragen. Hier ist, was sich dann abgespielt hatte:


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BfArM muss Anbau von Cannabis zu medizinischen Zweck unterstützen

Der Streit mit der Bfarm um einen Hanfanbau zu medizinischen Zweck unterstützen:

[..] Zusammenfassend kommt der Gutachter dabei zu dem Ergebnis: „Die rechtswissenschaftliche Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Errichtung einer Agentur gem. Art. 28 i.V.m. Art. 23 ÜK 1961 im Falle des Eigenanbaus von Cannabis zur medizinisch indizierten und verordneten Medikation nicht erforderlich und angezeigt ist. Die Ausnahmeerlaubnis nach § 3 Abs. 2 BtMG kann mithin nicht unter Berufung auf § 5 Abs. 2 BtMG versagt werden.“ [..]

„Vielmehr ist es Aufgabe der Beklagten den Antrag auf Eigenanbau von Cannabis zu bewilligen und die dafür erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen als Auflagen oder Nebenbestimmungen – ggf. in Abstimmung mit dem Antragsteller bzw. Kläger – anzuordnen.“ [..]

Nach Auffassung des Vorsitzenden der ACM, Dr. Franjo Grotenhermen, stellt sich nun wie in den vergangenen Jahren grundsätzlich die Frage, ob die Bundesopiumstelle bzw. das BfArM und ihre aufsichtsführende Behörde, das Bundesgesundheitsministerium, bereit sind, ihre Verfahrensweisen und Richtlinien den Urteilen der höchsten deutschen Gerichte (Bundesverfassungsgericht, Bundesverwaltungsgericht) anzupassen, oder ob sie die Auffassung vertreten werden, die höchste deutsche Gerichtsbarkeit habe sich hinsichtlich der medizinischen Verwendung von Betäubungsmitteln an die Auslegung des Betäubungsmittelgesetzes durch die Bundesopiumstelle zu halten. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2005 legt eine Erlaubnis zum Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke in Ausnahmefällen nahe.

Das vollständige Gutachten ist auf der Internetseite der IACM&SCM verfügbar:
Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung für den Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke geht in die nächste Phase

Drogenkrieg in Jamaika – schon über 73 Tote

Jamaika: Zahl der Toten steigt, vermeldet die junge Welt:

Kingston. Einem offiziellen Polizeibericht zufolge sind bei den Unruhen in der jamaikanischen Hauptstadt weit mehr Menschen ums Leben gekommen, als bisher zugegeben wurde. Die Sicherheitskräfte bestätigten am Donnerstag den Tod von mindestens 73 Menschen. 300 Menschen seien verhaftet worden, unter ihnen zahlreiche Jugendliche, die den Unternehmer Christopher Coke unterstützt hatten, dessen Auslieferung wegen Drogendelikten die USA beantragt haben.

Anfrage an die Drogenbeauftragte Dyckmans

Werte Frau Dyckmans,

im Krieg gegen die Drogen sind auf Jamaika sind zur Zeit über 70 Personen erschossen, über 300 Verhaftet worden ( siehe www.jungewelt.de und www.tagesschau.de , Tagesschau vom 25.5.2010). Auf Jamaika gelten die gleichen „Internationalen Abkommen“ wie in Deutschland.

Ist ein solcher Krieg gegen Menschen auch in Deutschland denkbar? Wie ist soetwas im Einklang mit den Menschenrechten zu bringen?

mfg,

Wie immer freue ich mich über Mit-Interessierte auf Abgeordnetenwatch! Zur Zeit interessieren sich 6 weitere Personen für eine Antwort! Update 23.6.: 35 Personen!

Mit-Interessieren für die Antwort der Drogenbeauftragen bei Abgeordnetenwatch

Update

Wie das Fernsehn von dort berichtet, sterben schon Leute am Hungertod, da sie nicht ihre Häuser verlassen können/dürfen.. echt übel..

Wer ist eigentlich dieser Christopher „Dudus“ Coke?

Hier gibts eine Grafik mit ihm:

Fotografik von Christopher

Und wie der Drogenkrieg dann von nahem aussieht, zeigen folgende Bilder. Wer sowas nicht verträgt, sollte nicht hinguggen:
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Neueste Untersuchungen zu Marihuana und Psychosen sind dem Mainstream zu konträr

Die Mainstreammedien lieben es, Tinte zu versprühen wenn es darum geht, dass Marihuana mentale Krankheiten auslösen würde, insbesondere Psychosen. Tatsächlich war es so, dass im März einige internationale Medienmacher verkündeten, dass Cannabiskonsum die Risiken diese Krankheit zu bekommen „verdoppeln“ würde. Aber wenn es darum geht, dass in wissenschaftlichen Magazinen Untersuchungen veröffentlicht werden, die genau diese Art von „Kifferwahn“ abblitzen lässt, bleibt das meist Unberichtet.

Dies ist der Fall mit einigen gerade erst veröffentlichten Studien, die demnächst im Magazin zur Schizophrenieforschung [Schizophrenia Research] erscheint. Die erste Studie, ausgeführt von einem Team von Wissenschaftlern an verschiedenen Krankenhäusern im Bundesstaat New York, der Yale Universität für Medizin und dem Nationalen Institut für mentale Gesundheit untersuchten ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem zeitlichen Einsetzen von Psychosen bei Patienten, die das erste mal für eine Episode von Schizophrenien/Psychosen hospitalisiert worden sind:
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Podiumsdiskussion in Potsdam: Neue Wege im Umgang mit Cannabis?

Chill out e.V. und Junge Union Potsdam diskutieren am Mittwoch, den 26.5.2010, im Waschhaus in Potsdam über eine Liberalisierung des Umgangs mit Hanfprodukten – von der landwirtschaftlichen Nutzung über den Einsatz als Heilmittel bis zur Legalisierung des Konsums als Rauschmittel. Diese Diskussion wird seit Jahrzehnten immer wieder geführt, aber es hat sich wenig bewegt in Deutschland.
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Dyckmans und die Drogentoten in Bayern

Bayern ist für gewöhnlich bekannt für seine schönen Landschaften und gutem Bier. Leider gibt es in dieser Gegend auch eine sehr hohe Repression – und dadurch viel mehr Personen (im Konkreten: fünfmal mehr!), die ein Problem mit ihrem Drogenkonsum bekommen als zum Beispiel in Tschechien. Dies belegen leicht nachvollziehbare Statistiken und genau das habe ich die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans, Mitglied der christlichen Fraktion in der FDP, auf Abgeordnetenwatch gefragt.

Update

Hier werde ich weitere Zahlen nennen, wieviele Personen sich auch für die Antwort interessieren – nur durch viele Interessierte kann Druck aufgebaut werden! Gebe deinen Bekannten, Arbeitskollegen und Freunden Bescheid über die Anfrage! Das Ziel ist Schadensminderung, wie wir sie uns vorstellen: Als erstes eine Abschaffung der Strafverfolgung für Menschen, die Drogen konsumieren, handeln und herstellen! Alles weitere kann dann geregelt werden, was mit einem Schwarzmarkt nicht möglich ist! Die Tschechische Regierung hat das schon erkannt!

  • 24.5.: 53 interessierte Personen
  • 25.5.: 70 Personen
  • 26.5.: 81 Personen
  • 27.5.: 85 Personen
  • 31.5.: 101 Personen

Update-Update

Es gibt eine Antwort! Und offensichtlich nimmt unsere christlich-orientierte Drogenbeauftragte die Frage nach den „Drogenpolitiks-Toten“ persönlich…

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Zahlenspielereien zur Cannabisabhängigkeit im Tagesspiegel zur „geringen Menge“-Diskussion

In der folgenden Meldung aus der Zeitung „Der Tagesspiegel“ vom 18.5.2010 kann man gut sehen, wie die Massenmedien die Leute manipulieren. Schon die Titelzeile ist eine Manipulation: Was ist denn „abhängig sein“ von Cannabis? So sieht es aus in der Welt der Therapeuten: „Abhängig“ ist, wer mehr als 10 mal im Jahr berauschendes Cannabis konsumiert. Damit ist ein Joint pro Monat, vielleicht immer zu Vollmond, ein „abhängiger Konsum“.

Wenn der Tagesspiegel nun schreibt, das 20.000 Personen in Berlin täglich Cannabis konsumieren und in dem nächsten Satz von 14.000 Abhängigen schreibt, kann wohl jeder verstehen, dass besorgten Eltern das Herz in die Hose rutscht. Dabei, mal abgesehen von der seltsamen Definition von „Abhängig“, werden dabei zwei statistische Zahlen vermischt: Wissenschaftlich ist es nicht, einen „Tageswert“ und eine „Jahresstatistik – Abhängig“ zu vermischen, sondern Populistisch.

Kommen wir zum Artikel, weitere Hinweise zur Manipulation zu den Informationen über Drogen nehmen wir immer gerne (z.b. per E-Mail, info@hanfplantage.de) an.
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DEA: Marc Emery ist ein politischer Gefangener

Update: Marc Emery soll jetzt, nach längerem Aufschub, an die USA ausgeliefert werden. Ein entsprechender Schrieb wurde letzte Woche unterschrieben. Hier gibts es auch 75 Ideen, wie du Marc helfen kannst.

Grafische Darstellung von Marc Emery, KanadaKaren Tandy, Direktor bei der DEA, gibt die Wahrheit zu:
Die US Drogenbehörde hat am Tag von Marc Emery’s Verhaftung zugegeben, dass seine Anklage und Auslieferung politisch motiviert ist, zusammengestellt um der Marihuanalegalisierungsbewegung, deren Kopf Emery seit über einer Dekade in Kanada darstellen soll, zu bekämpfen. Zur Erinnerung: Es wurde von den USA ein Auslieferungsantrag an Kanada gestellt, weil Marc Emery Hanfsamen verkauft hat und angeblich auch in die USA, und dort Tonnenweise Gras entstanden wäre (laut einer „Hochrechnung“). Hanfsamen verkaufen ist in Kanada kein Verbrechen, und Kanada liefert eigentlich nicht so einfach ihre eigenen Staatsbürger aus. Aber das nennt sich dann „bilaterale Abkommen“. Menschenrechte oder Bürgerrechte gelten ja sowieso nicht für Drogenverbrecher…

Hier ist der übersetzte Originaltext, den DEA Direktor Karen Tandy am 29. Juli 2005 abgegeben hat:
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Athleten zeigen die Absurdität der Cannabisverbote

In den News aus North Carolina sind wiedereinmal vier Mitglieder des Bundesfußballteams wegen Drogen verurteilt worden, da sie in einer Wohnung abhingen und ein bischen Marihuana geraucht haben. Offensichtlich hat ein Polizeibeamter in seinem Nebenjob im Haus das Cannabis gerochen und entschieden, dass er die Gesellschaft vor dem Bösen schützen und soviele Menschen wie möglich verhaften muss. Dies erinnert auch den Vielfach-Welt-Goldschwimmer Michael Phelps, der wegen etwas Bongrauchen im Privaten seinen Job verlor und von der Gesellschaft gedisst wurde.

Drei von den Vier Spielern wurden wegen dem Besitz von Marihuana und dem Besitz von Drogenzubehör (soetwas wie Blättchen) verurteilt. Alle vier, inklusive dem, der nichts besaß aber in der Wohnung war, wurden zusätzlich verurteilt für das „Zuverfügungstellen einer Wohnung zum Zweck der Verwendung einer kontrollierten Substanz“. Scherzen die? Glaubt die Polizei (Update: oder ein Richter) wirklich, dass man eine Wohnung mietet, nur um dort einen Ort zum Drogen nehmen zu haben?

Schaun wir mal, was sie in der Wohnung gefunden haben:
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Heute ist Bob Marley Tag!

Foto von Bob Marley im KonzertHeute am 11. Mai, und am 11. Mai 1981 ist Bob Marley in Miami, Florida gestorben. Am 8. Mai beschloss Marley zum Sterben nach Jamaika zurückzukehren. Bei der Zwischenlandung in Florida in den frühen Morgenstunden des 11. Mai war er aber zu schwach, um weiterfliegen zu können. Marley wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo er gegen 11:30 Uhr verstarb.
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Marc Emery Fall wiedereinmal vor der Entscheidung

Dem Justizminister wurde eine Frist bis zum 10. Mai 2010 gesetzt, um über die Auslieferung von Marc Emery, kanadischer Staatsbürger, an die USA zu entscheiden. Er könnte aber auch Aufschub beantragen. Zur Erinnerung: Marc Emery betreibt ein Hanfsamenhandel sowie einen Headshop in British Columbia, Kanada und ist Verleger der Zeitung „Cannabis Culture„. Er hat in Kanada kein Verbrechen begangen: Dort ist es erlaubt, Hanfsamen zu verkaufen. Angeklagt hat ihn die USA, da er nach USA versendet hätte und dort für mehrere hundert Tonnen Gras verantwortlich wäre. Eine unglaubliche Ungerechtigkeit, da er in seinem Land noch nicht mal gegen Gesetze verstossen hatte! Dieser Auslieferungsantrag wurde möglich durch sogenannte „Bilateralen Abkommen“.

via Jodie Emery’s Facebook