So ist das: Kritiker werden ‚rausgeworfen: Drogenberater in UK

Auf den interessanten Artikel bei Hanf Journal über den obersten Drogenberater der britischen Regierung, der eine Reklassifkation der Drogen innerhalb der Gesetze wollte, sollte man nicht ausser acht lassen.

Leider musste ich grad in meinem „Neueste Nachrichten“ Klicki von Firefox feststellen, dass hier schon wieder Neuigkeiten dazu existieren: Cannabis row drugs adviser sacked, das übersetzt soviel wie „Cannabis befürwortender Berater gefeuert“.

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Legalisiertes Cannabis? Wir könnten schon auf dem Weg sein..

Die neue Politik der Obama Administration ist „möglicherweise“ Teil des Prozesses, sagt ein konservativer Kolumnist.

Mit der Entscheidung der Obama Administration, Verkäufer und Nutzer von medizinischem Cannabis nicht weiter zu verfolgen, trotzdem sie gegen föderale Gesetze verstossen, bringt den konservativen Kolumnist George F. Will dazu, zu sagen, dass das Land „offensichtlich in dem Prozess, Marihuana zu legalisieren, ist.“

In der Fernsehsendung von ABC „This Week with George Stephanopoulos,“ verglich Will dass was gerade mit Marihuana passiert, mit den Änderungen der Gesetze bei Alkohol, Glücksspiel oder sogar Prostitution.

„Wir haben Glücksspiel über zwei Generationen hinweg in diesem Land legalisiert. Es wurde als Sünde und Kriminalität angesehen. Ohne irgendeine nationale Debatte oder entscheidenden Punkt wurde es einfach getan“, sagte Will. „Wir haben Prostitution in der Art Legalisiert, als dass jeder das Telefonbuch aufschlagen kann und unter „Escort“ Service fündig wird. Und jetzt sind wir offentlichtlich in dem Prozess der Legalisierung von Marihuana.“

Es ist nicht nur die Gesetzgebung der neuen Obama Regierung zu Marihuana, sondern auch die erweiterte Definition von medizinischen Applikationen für die Droge, welche in einer zunehmenden Anzahl von Bundesstaaten erlaubt ist, anzubauen, verkauft zu werden und als Behandlung für eine Vielzahl von Krankheiten genutzt wird.

„Nun ist der medizinische Nutzen von Cannabis Ängste zu heilen, Schnupfen, und den ganzen Rest“ sagte Will.

180 Grad Wende in der Cannabispolitik

Das neue Regelung – eine 180-Grad Wende von der harten Linie der Bush Regierung – zündete einen Funken für eine weitreichende Diskussion, heute in „This Week“.

In der letzten Woche hat die Obama Regierung neue Regelungen wegen medizinischem Marihuana herausgegeben.
Anstelle der Verfolgung der Nutzer, sollen sich die Behörden ihre Anstrengungen sehr viel mehr auf die Transporteure von illegalen Drogen, inklusive Marihuana, verlegen.

Eric Holder und das Medical Marihuana„Wir werden unsere begrenzten Resourcen nicht für einen Kampf gegen den Marihuanahandel fortführen, bei denen Personen, die ernsthafte Krankheiten und im Einklang mit den bundesstaatlichen Gesetzen stehen, es medizinisch Nutzen.“ sagte Generalstaatanwalt Eric Holder in der letzten Woche.

Das Nutzen und Anbieten von medizinischen Marihuana ist legal in bislang 14 Bundesstaaten der USA: Alaska, California, Colorado, Hawaii, Maine, Maryland, Michigan, Montana, Nevada, New Mexico, Oregon, Rhode Island, Vermont und Washington.

Cannabispolitik ist für viele eine „gemischte Politik“

John Podesta vom progressiven Thinktank Center for American Progress, sagte, dass der Staatsanwalt ein größeres Bild im Auge hätte.

„Ich denke, dass was Eric Holder da gesagt hat, ist, schau – wir haben kaum Resourcen. Wir sollten nicht hinter Leuten her sein, die grauen Star oder Krebs haben, oder irgendwas mit medizinischem Marihuana. Wir haben immernoch einen Feldzug gegen die mexikanischen Drogenkartelle. Somit denke ich, dass wir hier eine gemixte Politik haben“.

„Die Vereinigten Staaten haben die höchste Gefängnispopulation von allen Ländern auf dieser Welt, und ich denke, dass haben wir vor allem den vorgesehenen Gefängnisstrafen für sinnlose Gesetze zu verdanken. Und ich denke, dass die Änderungen, die wir sehen, nun möglicherweise ein Rückzug von dieser Art ist“. Podesta weiter: „Und ich denke, dass hier ist ein Platz, an dem Leute wirklich überlegen sollten, ob sie diese riesige Menge Personen wirklich zu Lasten unserer Gesellschaft einsperren möchten.“

via TaxCannabis.org und ABC News

Neue OZ: Mein Kommentar zum Kommentar zu Cannabis (als Medizin)

Einem Journalisten der neuen Neue Osnabrücker Zeitung scheint offenbar auch ein Joint in seiner Jugendzeit nicht bekommen zu sein. Darauf gekommen bin ich durch eine Eil-Pressemitteilung, welche gerade durch die Presseportale geistert, aber nicht auf deren eigener Homepage abrufbar ist (so z.b. auf finanznachrichten, adhocnews). In diesem Artikel wird eine „Lockere“ Verschreibungspraxis im Umgang mit Cannabis als Medizin in den USA angeprangert. „Die Droge zu missbrauchen ist zweifellos kontraproduktiv, denn es schadet mehr, als dass es nützt.“ ist dabei eine total hohle Aussage.
Seit wann hat ein Journalist mehr Ahnung von Therapieformen als ein ausgebildeter Arzt? Ist irgendwas passiert, was ich in meiner Realität nicht mitbekommen habe – oder bildet sich der Schreiber des sogenannten „Kommentars“ in der „Neuen OZ“ ein, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben?

Meine Antwort dazu: Manipulation auf schlechtem Niveau. Tipp an die Redaktion der „Neuen OZ“: Kauft euch einen Spindoctor!

Videotipp: How Weed Won the West – Official Trailer #1

Interessante Videos auf Youtube:

While California is going bankrupt, one business is booming. „How Weed Won the West“ is the story of the growing medical cannabis / marijuana industry in the greater Los Angeles area, with over 700 dispensaries doling out the buds. As a treatment for conditions ranging from cancer and AIDS, to anxiety, ADHD, and insomnia, cannabis is quickly proving itself as a healthier natural alternative to many prescription drugs.

Following the story of Organica, a southland dispensary which was raided by state and federal agencies in August of 2009, the film shows that although much has changed with Obama in office, the drug war is nowhere near over. From Kevin Booth, the producer/director of Showtime’s „American Drug War“, „How Weed Won the West“ puts California forward as an example to the rest of the country by documenting how legalizing marijuana can help save the economy.

Featuring:
Ethan Nadelmann (Drug Policy Alliance / DPA)
Don Duncan (Americans for Safe Access / ASA, Los Angeles Patients & Caregivers Group / LAPCG )
Kyle Kazan (Law Enforcement Against Prohibition / LEAP)
Alex Jones (radio host and filmmaker)
Jeff Joseph (Organica Collective)
Craig X Rubin (Beverly Hills Green Cross, Temple420)
Doug Stanhope (comedian)
Jon Perri (Students for Sensible Drug Policy / SSDP)
William Kroger (LA marijuana attorney)
Theresa Blaylock (drug and prison counselor)
Lou Dog (Kottonmouth Kings)
and more!

A Kevin Booth Film
Edited by Ryan Kaye

In order for Sacred Cow to bring you the latest developments in the battle for marijuana legalization, the original October 15th release date for „How Weed Won the West“ is being postponed. Since the release of the first trailer on YouTube last month, we have worked hard to go above and beyond your expectations. New developments to be covered in the film include the recent raids in San Diego, harvest season in the Emerald Triangle, an indoor growroom in Southern California, Marc Emerys arrest in Canada, and also some special surprises that have yet to be filmed. Keep watching for more info and spread the word – we need your help to free the weed!

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und noch ein Video..

Studie: THC im Blut ist ist nicht unbedingt ein Anzeichen für einen aktiven Rausch

Baltimore, MD: Spuren von delta-9-THC, der primären psychoaktiven Substanz in Marihuana (Cannabis), können bei häufiggebrauchenden Personen bis zu sieben Tage nach dem Konsum nachweisbar sein. Dies sagt eine klinische Studie aus, deren Daten in der Zeitung „Addiction“ veröffentlicht werden.

Forscher am nationalen Institut für Gesundheit in Baltimore haben die Blut-THC Konzentrationen bei 25 chronischen Cannabisgebrauchern über eine Periode von sieben Tagen Abstinenz kontinuierlich untersucht.

Die Forscher berichteten, dass am siebenten Tag der Untersuchungen, also 6 ganze Tagen nach dem Konsum, noch immer bei sechs Personen identifizierbare THC (im Blut) Konzentrationen zu finden waren. Die am höchsten gemessene THC Konzentration bei Konsum (Tag 1) und Tag Sieben waren jeweils 7.0 und 3.0 ng/ml.

Sie schlossen daraus, dass „substanzielle Mengen Blut-THC noch mehrere Tage nach dem Absetzen bei chronischen Konsumenten verbleiben“

Vorherige Studien hätten zu dem Schluss geführt, dass niedrige THC-Konzentrationen im Blut von chronischen Gebrauchern nur für eine Periode von 48 Stunden anhielten.

Die Forscher merkten an, dass alle Personen die am Tag Sieben positiv getestet worden sind auf THC in ihrem Blut, weibliche Personen sind. Weiterhin, dass einige getestete Personen später positiv getestet worden sind, wobei der erste Test am Tag 1 negativ verlief.

Als Kommentar zu dieser Studie sagte NORML Vorstand Paul Armentano, dass „Die Ergebnisse fordern die bisherigen Erkenntnisse über das Testen auf geringe Mengen THC im Blut und dass es mit kürzlichem Konsum oder Einschränkungen im Strassenverkehr verbunden wird. Um genau zu sein, zweifelt diese Studie die bisherige Politik der Verkehrsgesetze heraus, welche die Fahrer mit jeder Konzentration von THC in ihrem Blut als Unfähig zur Verkehrsteilnahme und damit Kriminell macht. Die Resultate der Studie zeigen wiedereinmal auf, dass Drogenscreening nur eingeschränkte Aussagekraft haben, wenn es um Rechtsprechung im Falle von Marihuanakonsum und der Unfähigkeit zur Verkehrsteilnahme geht.

Der komplette Text der Studie „Do Delta(9)-tetrahydrocannabinol concentrations indicate recent use in chronic cannabis users,“ wird in der Zeitschrift „Addiction“ veröffentlicht.

via NORML, Detection Of THC In Blood Not Necessarily Indicative Of Recent Pot Use, Study Says, 8. Oktober 2009 – NORML kann auch angeschrieben werden: paul@norml.org

USA legalisiert Cannabis als Medizin (ab heute)

Nun, es war jetzt nicht „diese Woche„, aber jetzt ist es doch wahr geworden: Das Ursprungsland des „Kriegs gegen die Drogen“, USA, haben medizinisches Marihuana legalisiert. Legalisiert bedeutet in diesem Zusammenhang, dass es laut AP-Meldung zukünftig keine föderalen Gesetze mehr geben wird, die Menschen deswegen in den Knast bringen. Es wird weiterhin Richtlinen geben, um unter anderem Geldwäsche vorzubeugen und um Jugendschutz zu bewahren. In 14 von 50 Bundesstaaten ist natürliches Cannabis als Medizin für Menschen, die es benötigen, „geregelt“ und verfügbar.

Foto von Medical Marijuana

In den USA gibt es medizinisches Marihuana unter anderem gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Raucherentwöhnung, .. und natürlich schwereren Krankheitsbildern. Medizinisches Cannabis wird gerne von Personen, die wenig Geld haben als Medizin genommen, da es im vergleich zu Pharmazeutika ein sehr günstiges Medikament mit wenig Nebenwirkungen ist.

Hah. Gotcha.

Bei dem Marijuana Policy Project und der DEA sollte es dazu demnächst Pressemitteilungen geben, da sie als Quellen in dem AP Artikel genannt.

Update

Hier ist ein Link zum gesamten Text der Anweisung.

Video zu der Hanf als Medizin Legalisierung in den USA

Stephen Gately hat wohl Marihuana genommen

Mittwoch, Oktober 14, 2009 – 19:32

PALMA – Stephen Gately hat in der Nacht seines Todes Marihuana zu sich genommen. Das bestätigte sein Ehemann Andy Cowles. Ein Insider sagte „thesun.co.uk“ dazu: „Auch wenn wir wissen, dass er Cannabis geraucht hat, ist das nicht der Grund oder die Ursache für seinen Tod. Die Autopsie hat aber ergeben, dass er die Droge genommen hat, und sein Gatte hat das in einer Vernehmung bestätigt.“ Andere Drogen sollen nach jetzigem Erkenntnisstand aber nicht im Spiel gewesen sein.

Stephen Gately starb an einem Lungenödem. Hierbei sammelt sich Flüssigkeit in der Lunge an, atmen wird mit der Zeit unmöglich. Schon am Freitag (16.10.) soll der Leichnam von Gately nach Irland verbracht werden. Am Samstag soll die Beisetzung stattfinden.

via star news

Hanfaktivisten beim Hanfanbau auf einer DEA Hauptquartier-Grünfläche verhaftet

13.10.2009: Eine Gruppe von Hanfbauern und Geschäftsleute im Cannabis Business wurden bei einer Aktion des „zivilen Ungehorsams“ auf einer Rasenfläche vor dem Hauptquartier der Drogenkontrollbehörde der USA (Drug Enforcement Agency, DEA), bei dem Versuch industriellen Faserhanfsamen zu pflanzen, verhaftet.

Unter den Verhafteten ist David Bronner, der Vorstand von Dr. Bronner’s Magische Seifen, einer mehr als 60-Jahre alten Firma, die Millionen von Dollars Umsatz jedes Jahr macht.

Bronner kauft Hanf von Bauern in Kanada, um sie in den Seifen zu verarbeiten. Er wurde vor dem DEA Museum verhaftet, welches sich am gleichen Ort wie das Hauptquartier befindet.

„Unsere Kinder besuchen das Museum und sagen: ‚Mein Gott. Eure Generation war verrückt. Was zum Teufel ist Falsch mit euch?'“ sagte er, während die Polizei von Arlington County ihn verhaftete und abführte.

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Video: FOX News – Legalize it?

ENCOD.at hat mich auf diese interessanten Videos gebracht. Faszinierend ist daran, dass es eine recht gute Sendung über Medical Marihuana auf Fox News ist. Fox ist ein konservativer Sender und gehört Rupert Murdoc (News Corp. Inc, u.a. MySpace):

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Dana Beal „Busted“ mit 70kg Marihuana

Dana Beal wurde mit 150 Pfund Grass im Auto gebusted. Er ist Legalizer seit den 1970er Jahren und Koordinator des Global Marijuana March. Wie folgt, ein Videobericht dazu. Norml Stash meint dazu, dass er das Gras geholt habe, um es für relativ wenig Geld an medizinische Gebraucher weiterzugeben. So oder so, ist es ein Unding, jemanden für Gras in den Knast zu stecken!

Es gibt ein Solikonto, um ihn aus dem Knast zu holen. Weiteres auf der Free Dana Beal Webseite sowie bei Norml mit weiteren Informationen. Er freut sich über Post von dir! Es wird empfohlen, ihm Postkarten zu senden, da diese schneller ankommen.

Dana’s Postaddresse:
IRVIN DANA BEAL
6669
387 NORTH CHESTNUT
SUITE 4
WAHOO, NEBRASKA
68066

Videobericht von KETV, Wikipedia über Dana Beal und dem Hanf Journal.

Besuch beim Bundesgesundheitsministerium und Kritik

Ich war Samstag, den 22.8. bei dem Herrschaftsamt für Gesundheit, dem BMG, den Bundesministerium für Gesundheit und Sitz der deutschen Drogenbeauftragten, Sabine Bätzing. Am 22. und 23. August 2009 war dort wieder Tag der offenen Tür. Neben Themen wie die neue elektronische Gesundheitskarte, Zahnpflege und Diabetes, gab es auch Aktion. So konnte man an diversen Fragebogenspielchen teilnehmen, Zähneputzen lernen, oder sich im Pillendrehen mit Anleitung vom BfArM üben.

Bundesministerium für Gesundheit am Tag der offenen Tür
Foto: BMG von Aussen
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Endlich was Sinnvolles: DHV verschickt Leselektüre an deutsche Polizeipräsidenten

Der Deutsche Hanfverband hat eine super direkte Aktion gemacht, und jedem Polizeipräsidenten in Deutschland und dem BKA ein „Rauschzeichen“ geschickt. „Alles was man über Cannabis wissen muss“ ist Thema von diesem Buch:

Georg Wurth schickt Rauschzeichen an die Polizeipräsidenten

Hoffen wir, dass es Hilft. Und nicht wieder solche Artikel wie dieser dabei ‚raus.

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Cannabis Entzugssymptome sind nur kurzzeitig und betreffen nur wenige Personen, sagt eine Studie

Halle: Symptome die mit einem sogenannten „Cannabis Entzug“ in Verbindung gebracht werden unter „Marihuanaabhängigen“ Personen sind relativ milde und nur kurzzeitig, berichtet eine neue Studie. Darüber hinaus scheint nur eine sehr kleine Gruppe von Personen davon betroffen zu sein, sagt eine neue klinische Studie aus, die im Magazin „Drugs and Alcohol Dependence“ erscheinen soll.

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Neues für die Küche: Das Bio-Hanf Kochbuch

Bild vom Bio-Hanf KochbuchUnter dem Motto „Altes Korn neu entdeckt“ ist ein neues Hanf-Kochbuch erschienen. Friedrich Pinteritsch zeigt in dem Sonderformatbuch bildlich gut veranschaulicht, wie man mit der jahrtausendalten Kulturpflanze leckeres Zubereiten kann.

„Wer noch nie mit Hanf gekocht hat, dem bietet sich hier die Möglichkeit, alles über die Verwendung der verschiedenen Hanfprodukte im täglichen Küchengebrauch zu erfahren“

Das Biohanf-Kochbuch, Altes Korn neu entdeckt. Pinteritsch, Friedrich, Heyn Verlag, 192 S. gebunden, 25 Euro

Protestmailer: FDP soll Cannabiskonsumenten entkriminalisieren

Der Deutsche Hanfverband hat einen neuen Protestmailer an die FDP gestartet. So soll die FDP über unsere Bedürfnisse aufgeklärt werden, nämlich der Entkriminalisierung. Faktisch ist es immer noch so, dass Kiffer in Deutschland massiv verfolgt werden. Der Protestmailer soll die FDP auffordern, in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU eine echte Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten einzufordern und durchzusetzen!

Zum Protestmailer #16: FDP soll Cannabiskonsumenten entkriminalisieren

USA: Gefangene wegen Marihuana auf Zweit-Höchststand: 847.864

Marijuana Arrests For Year 2008: 847,864

Die Gefangenen wegen etwas Cannabis betragen jetzt die Hälfte aller Drogen-Verhaftungsfälle in den USA.

Washington, DC: Im Jahre 2008 hat die Polizei 847.864 Personen wegen Marihuanavergehen verhaftet. Dies gehe aus den Zahlen des FBI im jährlichen Kriminalitätsbericht hervor. Es zeichnet ein 3%-iges Absinken gegenüber 2007 aus, als die Rekordzahl von 872.721 Amerikanern wegen Hanf verhaftet worden sind.

Marihuanaverhaftungen sind jetzt etwa die Hälfte (49.8 Prozent) aller wegen Drogen inhaftierten in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Von den wegen Marihuana angeklaften sind etwa 89 Prozent, 754.224 Personen, nur wegen Besitz verurteilt worden. Die restlichen 93.640 Personen wurden wegen „Verkauf/Herstellung“ verhaftet. Letzteres ist die Kategorie, in dem sämtlicher Anbauvergehen aufgelistet werden, darunter fallen auch Plantagen wegen medizinischen oder privaten Verbrauchs.

Am meisten wurden Personen im mittleren Westen und den südlichen Regionen der USA wegen Cannabis verhaftet, am wenigsten im Westen des Landes.

Die 2008 Marihuanaverhaftetenzahlen sind das zweit-höchste seit der Zählung

Im Kommentar zu den 2008 Zahlen, sagte Allen St. Pierre, Vorstand von NORML: „Die förderalen Statistiken, welche gerade herausgegeben wurden, zeigen auf, dass immer mehr Amerikaner Cannabis gebrauchen – trotz dess steigen die Zahlen, welche die Polizei rausgibt, auf das zweit-höchste jemals gezählte an Verhaftungen. Die aktuelle Verhaftungspolitik kostet den amerikanischen Steuerzahler tausende Millionen von Dollars, ruiniert das Leben tausender Amerikaner und hat keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit oder den Gebrauch von Cannabis in unserem Land. Es ist Zeit, diese verfehlte Politik zu stoppen, und die Prohibition mit einer Regelung des Marihuanamarktes zu ersetzen.“

NORML Mitvorstand Paul Armentano fügte hinzu, „Nach der vor kurzem veröffentlichten Rasmussenumfrage glaubt die mehrheit der amerikanischen Erwachsenen, zu recht, dass Marihuana weniger gefährlich ist als Alkohol. Die Öffentlichkeit hat Recht; es ist das Gesetz was falsch ist.“

Jährliche Verhaftungen wegen Marihuana in den USA:
2008 847,864
2007 872,721
2006 829,625
2005 786,545
2004 771,608
2003 755,187
2002 697,082
2001 723,627
2000 734,498
1999 704,812
1998 682,885
1997 695,200
1996 641,642
1995 588,963
1994 499,122
1993 380,689
1992 342,314
1991 287,850
1990 326,850

Für mehr Informationen, kontaktiere bitte Allen St. Pierre, NORML Vorstand, (001) (202) 483-5500, or Paul Armentano, NORML Deputy Director, at: paul@norml.org.

Cannabis zur Traumabewältigung für die Soldaten in Afghanistan

Die Tagesschau berichtet, dass immer mehr Bundeswehrsoldaten an traumatischen Erlebnissen leiden würden. Für 4500 Soldaten gäbe es nur einen Psychiater, der sich ihrer annehmen kann. Dieses Jahr sei eine Zunahme der sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) um 30 Prozent zu verzeichnen, so die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Anfrage im Verteidigungsausschuss des Parlaments. Soldaten müssen nicht mehr leiden: Mit einem ungewöhnlichen Mittel werden schon jetzt israelische Soldaten, die unter psychischen Kriegsfolgen leiden, behandelt. Cannabis soll helfen die schweren posttraumatischen Stress-Syndrome (PTSD) abzubauen, berichtete der Spiegel-Online im Jahre 2004.

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