Morgan Freeman über Cannabis: Die Kriminalisierung ist das „dümmste aller Gesetze“

Foto von Morgan Freeman, 2006, von David Sifry über WikipediaMorgan Freeman ist schon lange ein Befürworter der Legalisierung von Marihuana, eine Sache die er erst letztens wieder in einem Interview mit der Newsweek wiederholte. Hier ist das, was der Schauspieler im aktuellen Film „Dark Knight Rises“ zu dieser Angelegenheit zu sagen hat:

„Marihuana! Oh, Yeah! Es ist das dümmste mögliche Gesetz was uns die Geschichte gegeben hat. Du kannst Menschen nicht von dem abhalten, was sie machen möchten, also sollte man das verbieten gleich vergessen. Du machst nur Kriminelle aus Personen, die nicht in kriminelle Aktivitäten verstrickt sind. Und wir geben Abermillionen von Dollars aus um einen dummen Krieg zu Führen, den wir nicht gewinnen können! Wir könnten Abermillionen machen, das einfach nur Legalisieren und es besteuern wie wir es mit Alkohol machen. Es ist dumm!“

Diese Grafik mit Morgan Freeman zur Legalisierung von Cannabis verbreitet sich zur Zeit sehr schnell in den sozialen Netzwerken
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Unterstütze Richard Lee und Oaksterdam

USA: In der ersten Woche von Aprils überfielen Agenten der Drogenverfolgungsbehörde DEA und die Steuerfahndung IRS die Oaksterdam Universität und haben ihren Gründer und Proposition 19-Unterstützer Richard Lee verhaftet.1

Foto von Richard Lee bei einer Proposition 19 AktionRichard ist an den Rollstuhl gefesselt und er startete, nachdem er von den guten Eigenschaften von medizinischen Marihuana erfahren hatte, Oaksterdam als die erste große Ausbildungsstätte seiner Art. Diese sinnlose Razzia hat Richard aus dem Geschäft gedrängt, dass er liebt.2

Da Marihuana auf der Liste Eins (Schedule I) der verbotenen Substanzen zusammen mit Heroin und Ecstasy steht, ist es egal dass Richard immer verantwortungsvoll mit den lokalen Behörden gearbeitet hat. Auch wenn eine Organisation betreiben wie Oaksterdam in Kalifornien komplett legal ist, können Föderalagenten noch immer Razzien durchführen, denen Obama in seinem Wahlkampf so entgegenstand.3

Präsident Obama kann Marihuana ohne die Zustimmung des Kongresses umlisten und da er bislang noch keine Umsetzung seiner Wahlversprechen gemacht hat, denken wir ist es an der Zeit etwas echten Aktionismus anstelle von Worten zu bekommen. Kannst du diese Petition mitzeichnen, die den US-Amerikanischen Präsidenten Obama auffordert, Marihuana umzulisten und den Krieg gegen Patienten und ihre Fürsorger zu Beenden?

Es gibt einen wachsenden Konsens unter den Bundesstaaten, dass Marihuana umgelistet werden muss. Einige Gouverneure haben schon ihre Unterstützung dafür signalisiert, aber Obama kann dies auch ohne Kongress durchsetzen.

Der Status von Marihuana als Liste Eins Substanz erzeugt eine gefährliche rechtliche Grauzone, die genau solche Personen wie Richard schädigt, welche versuchen, einen legalen Dienst für ihre Gemeinschaft zu bieten. Es ist einfach unfair, dass Bundesstaaten Marihuanareformen durchsetzen können, die dann aber von der Föderalregierung wieder zerstört werden.

Im letzten Jahr war die Steuerfahndung bei Steve D’Angelo und seiner bekannten Abgabestelle Haborside. Sie haben ihm die normalen Steuermodalitäten für Geschäfte verweigert und wollen darüber hinaus noch 2,5 Millionen US-Dollar in Steuernachzahlungen. Diese Strafe hat natürlich einen Einfluss auf die Möglichkeit von Haborside, ihr Geschäft durchzuführen und es schädigt die Patienten, die von ihren sicheren Zugang zu ihrer Medizin abhängen.

Wenn Marihuana umgelistet wird, müssten die Bundesstaaten nicht länger individuelle Wege gehen um medizinisches Marihuana einzuführen. Die Umlistung ist eine einfache föderale Lösung um den Krieg gegen die Patienten, ihre Fürsorger und sogar Angstellte der Bundesstaaten zu beenden.

Ich hoffe du wirst unseren Kampf für eine sofortige Lösung gegen den aggressiver werdenen Krieg gegen Patienten unterstützen!

In solidarity,
Brian Sonenstein
Director of Online Activism,
JustSayNow.com

Quellen:
1. DEA and IRS Raid Oaksterdam University, Medical Marijuana Institution. Just Say Now, 4/2/12.
2. Richard Lee, Oaksterdam Founder, Calls It Quits After Federal Raid. SF Weekly, 4/6/12.
3. Obama promised to respect medical marijuana. Gazette.com, 5/5/11.

Drogenkrieg: Fast and Furious muss Enden; Mexiko droht den USA

Einem Bericht der Washington Times hat Calderon, der Präsident von Mexiko, die US-Regierung bedroht. So sagte er, dass wenn die USA kein Verbot auf Waffen auferlege und die Registrierung einführe, werde die Gewalt in Mexiko nie gestoppt und sich in Zukunft diese Waffen gegen die USA richten könnten.

Weitere Artikel zur Operation Fast and Furious bei latimes

Der Ablauf der Waffenbeschränkungen im Jahre 2004 kam fast gleichzeitig mit dem Begin einer der schlimmsten Perioden von Gewalt in Mexiko, so Calderon. So seien über 140.000 Waffen in vier Jahren beschlagnahmt worden – die meisten dieser Waffen wurden in Waffenläden in den USA verkauft. An der Grenze von den USA und Mexiko gibt es etwa 8000 Waffenläden.

Der mexikanische Präsident sprach über ein für Obama unangenehmes Thema, denn die Regierung ist gerade in einer Untersuchung des „Fast and Furious“ Programms. Von der Behörde für Schusswaffen, Alkohol, Tabak und Sprengstoffe, welche dem Justizministerium untersteht, wurden tausende Waffen den mexikanischen Kartellen überlassen um an „große Fische“ oder an Personen, die legal Waffen in den USA kaufen und sie illegal woanders wieder verkaufen, zu kommen.

Die Reden von Obama, Harper (Kanada) und Calderon auf Youtube:

Teil 3 – da sagt er das, die Frage kommt von einer Journalistin:

Erster Teil:

iOS und Sony Hacker verhaftet… wegen dem Besitz von Marihuana

Apple, eine Firma mit mehr Geld auf dem Konto als das Finanzministerium der USA konnte ihn nicht davon abhalten, die iOS Software des iPhones zu Jailbreaken. Er hat die Playstation 3 Software von Sony geknackt, die bis zu dieser Zeit als eine der abgesichersten Spieleplattformen überhaupt. Aber George Hotz wurde in Texas gestoppt.

AboveTheLaw.com zufolge wurde Hotz, welcher in Besitz einer Erlaubnis für Medizinalhanf aus seinem Heimatbundesstaats Kalifornien ist, wurde an einer Grenzkontrolle in Sierra Blanca angehalten während er auf seinem Weg zur SXSW Konferenz war, auf der er sprechen sollte. Wem der Ort bekannt vorkommt, es ist der gleiche Kontrollpunkt, an dem auch Willie Nelson und Snoop Dogg ‚hochgenommen wurden wegen Marihuanabesitzes.

Hotz wurde Verhaftet wegen dem Besitz einer viertel Unze Marihuanas (etwa 7 Gramm) sowie Schokoladen, welche weniger als eine achtel Unze Marihuana enthielten. Anstelle einer Standpauke und der Freilassung, so wie es Snoop Dogg ergangen ist, hat der Sheriff Hotz ein Bußgeld auferlegt, welches er mit dem Gewicht der Schokolade berechnete, anstelle des darin enthaltenen Marihuanas.

Wem wird geholfen, wenn die Strafverfolger von Texas sich auf Einzelpersonen wegen dem Besitz von Cannabisblüten konzentrieren? Definitiv nicht dem Steuerzahler, der am Ende die finanzielle Last für den fehlgeleiteten Krieg gegen die Marihuanakonsumenten zahlen. Im letzten Jahr musste Texas über 31 Milliarden Dollar einsparen um die Budgetkrise zu überwinden, darunter Einschnitte in die Bildung, Gesundheitsfürsorge und dem kompletten Ende von Unterstützung für nahezu 60.000 Studenten. Dennoch werden diese sinnlosen Verhaftungen weiter durchgeführt. Hotz ist nur eines von vielen Opfern des Sierra Blanca Checkpoints und einem Krieg, welcher zu über 750.000 Verhaftungen wie diesen in den USA führt mit Milliarden von Dollars, die jedes Jahr verschwendet werden.

via mpp blog

R&B Sänger Robin Thicke wegen Marihuana verhaftet

Foto von Robin Thicke, 2008Eine weitere bekannte Persönlichkeit wurde wegen etwas Gras festgenommen. Ist die Welt dadurch sicherer geworden? Wohl kaum… Robin Thicke hatte in der Nähe des Madison Square Garden in seinem Auto einen Joint geraucht. Dies hat die Polizei gesehen. Der Besitz von geringen Mengen Marihuanas ist in New York seit 1977 entkriminalisiert, solange man es nicht in der Öffentlichkeit nutzt. Dies war hier der Fall.

Allerdings musste der Polizeichef Ray Kelly eine Direktive erlassen, dass die NYPD die Gesetze auch befolgt und die Leute nicht austrickst, so dass diese ihr Gras ‚rausholen bei Kontrollen.

Der Fakt bleibt, dass die Verhaftung von Robin Thicke für ein geringfügigen Cannabisbesitzes die Welt nicht sicherer gemacht hat. Während die Polizisten einen nicht-gewalttätigen Unterhalter festnahmen, und auch noch Autogramme haben wollten, sind höchstwahrscheinlich echte Verbrechen mit echten Opfern geschehen und werden nicht aufgeklärt.

via fan-lexikon und mpp blog, Foto von Michelle Uthoff-Campbell (Wikipedia)

USA nutzen unbemannte Drohnen gegen Marihuanaschmuggel

Foto einer Predator B Drohne im EinsatzDie US-Grenzpatrouille nutzt Drohnen – die gleiche Baureihe, die in dem Afghanistankrieg genutzt wird – um die illegalen Handelswege von Marihuana über die Mexikanisch-Amerikanische Grenze herauszufinden. Das Programm kostet den Steuerzahler etwa 2608 US$ pro 450 Gramm (ein Pound) Marihuana.

Die Statistiken der Regierung sagen selbst, dass die Frage, ob die Nutzung dieser unbemannten Fluggeräte den Fluss des Grases überhaupt stoppen kann und dies finanziell gerechtfertigt sei, so Noel Brinkerhoff von AllGov.

Die Grenzbehörde, Customs and Border Protection (CBP), setzt zur Zeit sechs Predator B Fluggeräte an zwei Orten ein. Nach Auskunft der Behörde sind vier von ihnen in Sierra Vista, Arizona stationiert, die anderen zwei in Corpus Christi, Texas.

Die Drohnen – von denen die CBP darauf besteht, dass es keine Drohnen sind, sondern „ferngelenkte Fluggeräte“, patrouillieren die US-Mexikanische Grenze vom süd-östlichen Kalifornien bis Texas.

Jeder Predator, hergestellt von General Atomics, kostet dich, sofern du glücklicher Steuerzahler der USA bist, etwa 20 Millionen US-Dollar.

Seitdem die CBP den Einsatz von Drohnen 2005 began, hat die Behörde 46000 Pounds (etwa 20800 Kg) Marihuana beschlagnahmt. Dies scheint viel, aber repräsentiert nur 0,003 Prozent von allem Cannabis, welches die Behörde über die letzten sechs Jahre beschlagnahmt habe, so Tom Barry, Autor des Buchs „Border Wars„.

Mit der Rechnung von sechs Predator B Drohnen für etwa 120 Millionen US-Dollar, ohne die zusätzlichen Kosten für den Betrieb, hat die CBP etwa 2608,70 US-Dollar pro Pound (450 Gramm) von den „geringen Mengen“ beschlagnahmten Marihuanas ausgegeben.

Für diesen Preis – also eigentlich für einen Drittel des Preises – hätten sie das ganze Zeug einfach Kaufen und Verbrennen können!

Seit dem Start des Programmes wurden laut CBP mehr als 12000 Flugstunden mit den Drohnen zugebracht, darunter „Hilfe bei Grenzsicherungsangelegenheiten und Hilfe für CBP Partner, wie diversen Katastrophenmanagementbehörden und der Federal Emergency Management Agency (FEMA)“.

Wir müssen ihnen einfach glauben, wenn sie sagen, dass keine der Grenzpatrouillen-Predatoren nicht wie jene in Afghanistan und Pakistan bewaffnet sind, wo sie für viele Tote in der Zivilbevölkerung verantwortlich sind.

via toke of the town

USA: Frage eines Polizisten nach der Legalisierung auf Platz Zwei

Washington, DC: Eine Frage nach der Legalisierung von Marihuana von einem berenteten LAPD Polizeichef hat zweimal so viele Dafür-Stimmen erhalten als jedes andere Video in der Abstimmung zur „Dein Interview mit dem Präsidenten“ Aktion des Weissen Hauses. Der US-Präsident Obama wird einige der meistgestimmten Fragen am Montag beantworten.

Logo der LEAP - Strafverfolger gegen ProhibitionDie Cannabisfrage, übermittelt von Stephen Downing, einem Vorsitzenden der Organisation „Strafverfolger gegen die Prohibition“ (LEAP), ist wie folgt:

“Mr. Präsident, mein Name ist Stephen Downing, und ich bin ein berenteter Polizeichef vom Los Angeles Polizeidepartment. Durch meine 20jährige Erfahrung bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Drogengesetze unseres Landes ein Fehlschlag sind und eine komplette Verschwendung von Mitteln des Strafvollzugs. Einer Umfrage von Gallup zufolge, sind nun mehr Amerikaner für eine Legalisierung und Regulierung von Marihuana, als dagegen. Was sagen sie dieser anwachsenden Wahlerschaft, die mehr Änderungen in der Drogenpolitik sehen möchten, als Sie in ihrer ersten Legislaturperiode geliefert haben?“ Die Frage kann hier eingesehen werden:

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USA: Wird das Weisse Haus die Marihuanafrage wieder zurückweisen?

NORML Cannabis Gesetzesvorstellung: Regulierung und BesteuerungIn der letzten Woche hat das Weisse Haus mit dem Präsidenten der USA, Obama, eine weitere Aktion innerhalb ihrer Sozialen Medien Kampagne gestartet. Dieses mal läuft es unter dem Titel „Dein Interview mit dem Präsidenten“ (Your Interview with the President). Das Konzept ist einfach, jeder kann seine Frage an den Präsidenten auf Youtube hochladen, andere können dafür stimmen und das mit den meisten Stimmen würde dem Präsidenten während eines Google+ Hangouts am 30. Januar 2012 vorgelegt. Es schien eine gute Möglichkeit zu sein, die Regierung zur Legalisierung von Marihuana zu befragen. Am letzten Dienstag hat Erik Altieri, NORML Communications Coordinator, die Frage von NORML auf die Youtube-Seite des Weissen Hauses zur Abstimmung gestellt. Sie fragten „Mit über 850.000 Amerikanern, die 2010 nur wegen Marihuana ins Gefängnis gekommen sind und tausende von Millionen an Steuergeldern, die nur für die Verhaftung von Marihuanakonsumenten ausgegeben werden, sollte es nicht an der Zeit sein, Marihuana zu regulieren und zu besteuern?“

Die Reaktion war überwiegend Positiv und in nur wenigen Stunden konnte die Frage über 4000 „dafür“ Stimmen erhalten, und war eine, wenn nicht gar die am meisten, populäre Frage auf dem Dienst. Dann ist etwas passiert: Das Video wurde entfernt. Nachdem diese Frage die am meisten positiv bewertete in einem Tag wurde, hat das Weisse Hause die Frage mit einem „Unangemessen“ ‚rausgeworfen.
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Sativex: Zulassungsantrag für die USA bei der FDA gestellt

Ein Vierteljahrhundert nachdem die Nahrungs- und Arzneimittelbehörde der USA, die FDA, die erste verschreibungsfähige Arznei basierend auf dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, dem THC, zugelassen hat, machen sich andere Medikamente, die auf den Cannabiswirkstoffen oder ihrem wirksamen Prinzip beruhen, auf den Weg in die Apotheken.

Die britische Firma GW Pharmaceuticals ist in den fortgeschrittenen klinischen Studien für das erste pharmazeutische, aus rohem Marihuana anstelle von synthetischen Äquivalenten hergestellte, Produkt – einem Mundspray, von dem sie hoffen den Markt in den USA bei der Behandlung von Krebsschmerzen zu erreichen. GW geht von einer Marktzulassung zum Ende 2013 aus.

Werbegrafik von GW für Sativex

Sativex enthält die zwei gut bekannten Komponenten aus den Cannabisblüten: delta9-THC und Cannabidiol. Es wurde schon in Kanada, Neuseeland und acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, bei verschiedenen Krankheitsbildern zugelassen, zum Beispiel zur Entspannung der Spastiken bei Multipler Sklerose.
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Lateinamerikanische Regierungen beschuldigen US-Drogenkonsumenten

Mexiko Stadt, 19. Dezember 2011: Die Staatsoberhäupter von Latein Amerika haben sich zusammengeschlossen um die US-Regierung für ihre steigende Drogengewalt in ihrem Land zu verdammen und beschuldigen die Vereinigten Staaten, dass durch sie die transnationalen Kartelle reich geworden sind und jede Menge Drogen in den Norden sowie Waffen in den Süden schmuggeln können.

Neben der offiziellen Erklärung haben die Regierungen Lateinamerikas ihre steigende ablehnung gegenüber den US-Drogenkonsumenten – sowohl Abhängige als auch Wochenendnutzer, die rücksichtslos gegenüber der Misere und der Zerstörung für ihren Genuss bezahlen.

„Unsere Region wird ernsthaft angegriffen durch die organisierte Kriminalität, aber es gibt wenig Verantwortung auf der Seite der drogenkonsumierenden Länder“, so Guatemalas Präsident Alvaro Colom auf dem Dezembertreffen der Regierungen von Lateinamerika in Caracas. Colom sagte, ihre Hemispähre würde den Preis für den Drogenkonsum in den Vereinigten Staaten mit „unserem Blut, unserer Angst und unseren Toten“ zahlen.

Einige der Transitländer sehen sich den höchsten Mordraten in der Welt gegenüber, so ist es kein Wunder, dass die große Frustration der Regierungen so groß ist, dass die USA und Europa weitere Schritte zur Legalisierung durchführen sollen, wenn sie schon nicht den Appetit nach Drogen verringern.

Auf einem regionalen Treffen in Mexiko kamen Führungspersönlichkeiten aus 11 Lateinamerikanischen sowie Karibischen Ländern zusammen und sagten offiziell, dass „die Regierungen in den Konsumentenstaaten sollten alle möglichen Alternativen untersuchen um die exorbitanten Profite der Kriminellen zu stoppen, inklusive weitere Optionen der Regulierung oder Märkte“

„Optionen der Märkte“ ist der diplomatische Code für Entkriminalisierung.

Die Beschwerden sind nicht wirklich neu, aber bemerkenswert für die starke Linie. Kritik kommt von allen Präsidenten, von links nach rechts, von US-feindlichen wie Hugo Chavez aus Venezuela, und von US-freundlichen wie Juan Manuel Santos aus Kolumbien, welcher schon fast neun Milliarden US-Dollar erhalten hatte, um die Kartelle zu bekämpfen.

Den Krieg gegen Drogen „neu überlegen“

Die Kritiker sind durch Meinungsführer in der Region unterstützt, inklusive der ehemaligen Präsidenten von Brasilien, Kolumbien und Mexiko, welche sich für die Legalisierung von Marihuana einsetzen und dass die USA ihren 40-Jahre alten Drogenkrieg, welcher Billionen von Dollar kostet aber wenig getan hat um Nachfrage und Angebot zu senken – überdenken.

[..]

Einer der größten Kritiker des US-Drogenkonsums ist Mexikos Präsident Felipe Calderon, ein US-alliierter im Drogenkrieg der etwa 45.000 Tote in Mexiko bislang hinterlassen hat.

„Wir sind als nächstes neben dem größten Markt für illegale Drogen in der Welt“ so Calderon auf einem Dinner im September. „Wir leben im selben Gebäude, und unser Nachbar ist der größte Drogenkonsument in der Welt und jeder möchte ihm Drogen durch unsere Türen und Fenster verkaufen.“

Die USA haben Mexiko mit fast 700 Millionen von 2 Milliarden versprochenen Dollars zukommen lassen, inklusive Black Hawk Hubschrauber, Polizeitrainer, modernste Überwachungstechnologie sowie ein Berg von Drogenexperten, Spitzel und Drohnen.

Präsidenten von Bolivien und Mexiko sagen, dass die US-Regierung versagt habe dabei, den Hunger der Nation nach Drogen zu kontrollieren, auch wenn die US-Politiker den Ländern von Lateinamerika immer Nachhilfe geben wollen über ihre Probleme mit der Kriminalität, Korruption und fehlgeschlagenen Institutionen.

„All das Geld, egal wie oft es multipliziert wird, all das Blut, egal wie viel davon vergossen wird“ wird den Drogenhandel nicht stoppen „solange der Norden weiterhin Drogen konsumieren wird.“ so Nicaraguas Präsident Daniel Ortega.

Weiter und via Washington Post

Weed Wars Dokusoap gestartet, jetzt auf Youtube

Weed Wars Webseite bei DiscoveryNun ist schon die zweite Folge der neuen Dokumentationsreihe „Weed Wars“ über den amerikanischen Dispensary-Marihuana-Markt bei Discovery Channel gelaufen und sie ist sehr informativ gemacht.

Ein nüchterner Einblick in die Widersprüchlichkeit des „War on Drugs“, der wachrüttelt. (Hanf Journal)

Jetzt im Internet, unter anderem bei Youtube: Weed Wars bei YT.

Bolivien lässt keine Drogenfahnder der USA mehr rein

Wie reuters meldet, liess die bolivianische Regierung am Montag wissen, dass sie nicht wieder die Drogenfahnder der USA ins Land lassen würden. Bolivien und die USA haben Anfang des Monats zugestimmt, ihre Differenzen beizulegen und die vollen diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen, nachdem vor drei Jahren die linksorientierte Regierung den amerikanischen Botschafter und die Drogenverfolgungsbehörde DEA aus dem Land geworfen hatte.

Als Teil des Übereinkommens wollen sie in Sachen der illegalen Drogenproduktion und -handel zusammenarbeiten, aber Regierungssprecher Wilfredo Chavez sagte, die DEA dürfte nicht zurückkehren.

„Die DEA darf nicht wieder in das Land wegen der Effekte die sie damals auf das Land hatte und wegen ihrer Rolle, die sie dabei gespielt hat.“ so Chavez, als er den Anti-Drogenplan vorstellte, welcher er mit den Nachbarn Brasilien und den USA abgesprochen hatte.

Der bolivianische Präsident Evo Morales, ehemals selbst Kokabauer und heftiger Kritiker der Aussenpolitik der USA in Latein Amerika, hat wiederholt die DEA der Konspiration mit seinen rechts-aussen Rivalen in der Politik angeklagt.

Chavez spielte die Reichweite des Plans runter und sagte dazu, dass es einen viel mehr funktionalen Fokus habe und die digitale Überwachung der Kokaanbaugebiete beinhalte. Der Plan wurde in der letzten Woche unterzeichnet, allerdings gab es noch einige Änderungen damit den Ländern eindeutig die „absolute und totale Kontrolle“ über ihr Staatsgebiet behalten. Bolivien ist nach Kolumbien und Peru der dritt-größte Produzent von Kokain. Die größten Abnehmer in der Region sind Brasilien und die USA.

Snoop Dogg komponiert den Titeltrack für „Weed Wars“ (Audio)

Die neue Serie von Discovery schaut ab dem 1. Dezember 2011 in die Welt des medizinischen Cannabis. Wer könnte besser geeignet sein den Titelsong für eine Show über medizinisches Cannabis zu machen als Snoop Dogg?

„Ich muss es in meinem Leben haben, da es das einzige Ding ist was ich brauche, Ich brauche es in meinem Leben“ rappt Snoop zu dem Track.

„Es ist die Medizin von dem Medizinmann“, führt er weiter aus „Dies sind die Brüder, die den Krieg um das Gras führen.“

Weed Wars, die neue Serie, zeigt das Haborside Health Center in Oakland, die größte Abgabestelle für medizinische Cannabispodukten im ganzen Land mit über 94.000 Patienten. (Die Hanfplantage berichtete.) Die Serie stellt die Angestellten von Haborside vor, als auch die Produzenten des Marihuana, die „Patientenlandwirte“, deren Job es ist, die „Medizin“ zu erzeugen, und die dann von tausenden Patienten genutzt wird.

„Weed Wars zieht ohne Angst den Vorgang weg von einer ehemals illegalen und noch immer kontroversen Welt.“ so Nancy Daniels, Vize-Präsidentin für Produktion und Entwicklung von Discovery Channel.

Der Track kann hier gehört werden:

via Hollywoodreporter.com:

Wird Kalifornien den Drogenkrieg ohne Drogenkrieger führen?

Der Drogenkrieg in Kalifornien bekommt eine interessante Wendung. Kalifornien hat nicht genug Geld um die Anti-Drogenkrieger zu bezahlen. Somit haben 1200 Angestellte einen Brief erhalten, dessen zentrale Mitteilung ist: Macht euch fertig, rausgeworfen zu werden.

Der Spezialagent Ben Buford sagte, dass das Büro zur Drogenbekämpfung 20 von 23 lokalen Agenten verliert. Bundesstaatsweit gab es 180 haben Warnungen erhalten. Ihre Taskforces werden mit ihnen verschwinden. Es gibt 55 Anti-Drogenteams in Kalifornien. Nun gibt es einen Einschnitt von 71 Millionen US-Dollar beim Justizministerium und mit diesem konnte die Finanzierung nicht mehr sichergestellt werden. Bis zum Ende des Jahres haben die Drogenkrieger noch Zeit, bis dahin müssen sie sich auf ihre Arbeitslosigkeit einstellen.

USA: Marihuana-Frage Nummer Eins im Weissen Haus

Und wieder ist es soweit: Auf der neu eingerichteten Petitionsseite des Weissen Hauses ist die Marihuana-Frage als eine der populärsten gelistet, mit etwa 72.000 Mitzeichnern. Zeitgleich hat die letzte Gallup-Umfrage eine Mehrheit für die Legalisierung von Marihuana in den USA erbracht. Nun schliessen sich auch die Ärzte in Kalifornien der Forderung nach der Legalisierung an. Die sogenannte „Trustees of the California Medical Assn.“ repräsentiert mehr als 35.000 Ärzte im Bundesstaat.

„Legalize und Regulate Marihuana in a Manner Similar to Alcohol“

Ich bin gespannt, ob die Petition wieder mit einem mitfühlenden Lächeln abgeschlagen wird…

Petition: Haborside Abgabestelle soll nicht 2,5 Millionen US-Dollar Steuern nachzahlen

Der Kreuzzug gegen den Medizinalhanf in den USA wird schlimmer. Auch das Hanf Journal berichtet davon:

Obwohl die größte Hanfapotheke der USA bereits reichlich Steuern gezahlt hatte, will die Finanzbehörde IRS (Internal Revenue Service) jetzt noch mehr Geld haben. Sie beruft sich dabei auf ein Bundesgesetz aus der Reagan-Ära gegen Drogenhändler. Diese Bundesgesetz verbietet „Verkäufern kontrollierter Substanzen“, steuerliche Vorteile in Anspruch zu nehmen. Die Steuerbehörde betrachtet die Hanfapotheke als Drogenvertriebsstelle, weshalb sie Dinge wie Kosten für Mietausgaben, Sicherheitsvorkehrungen und andere geschäftliche Auslagen nicht mehr steuerlich abschreiben darf. So kommt schnell mal eine Summe von 2,5 Millionen US-Dollar zusammen.

Seit der letzten Woche haben mehr als 12.000 Personen eine Petition unterschrieben, die der Finanzbehörde sagt, dass sie Haborside, einer Abgabestelle für medizinisches Marihuana, die gleiche Steuerregelung genehmigen sollen wie jedes andere Unternehmen der USA.

Das Finanzamt verlangt von Haborside unglaubliche 2,5 Millionen US-Dollar an Stuernachzahlen – eine große Zahl, welche die Abgabestelle ruinieren wird. Wenn dieses Beispiel schule macht, dürfte das Finanzamt auch bei anderen Abgabestellen die Hand aufhalten und somit Verdammnis über Patienten und Fürsorger in dem ganzen Land bringen.

Kannst du uns nicht Helfen? Zeichne mit bei der Petition um das Finanzamt zu der normalen Steuerbehandlung zu drängen, welche für jedes US-Unternehmen gelten.

Die Föderalregierung versucht die Patienten aus allen Richtungen einzukreisen – sie gehen soweit, dass sie Zeitungen in kleinen Städten mit Verhaftungen einschüchtern, wenn sie Anzeigen für medizinisches Marihuana abdrucken.

Wir müssen Gegendruck gegen dieses rückgratlose Verhalten erzeugen, bevor es zu spät ist! Danke im Vorraus für deine Hilfe von Brian Sonenstein von Just Say Now.

Auch NORML ruft nun alle Cannabiskonsumenten, Patienten, Grower und vom Hanfverbot Betroffen dazu auf, sich endlich in Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen gemeinsam für eine bundesweite Legalisierung einzusetzen. Nur so könne den ständigen Schikanen und Rückschritten ein sowie der akute Bedrohung für Patienten ein Ende gesetzt werden.

Hintergrund: Threatening Newspapers: Newest Front in Obama War on Medical Marijuana. Jon Walker, JustSayNow.com, 10/5/11.

via Hanf Journal: Legalisierung oder Bust – Offensive gegen Hanfapotheken in den USA erwartet

Drogenrazzia in Boeing Militärwerk

Nachdem wir nun wissen, dass die NATO und einige andere Länder, darunter Australien, in der Opium- und Heroinproduktion und Handel verstrickt sind, berichtet BCC, das 37 Personen bei einer Razzia in einer Militärfabrik von dem Flugzeughersteller Boeing verhaftet worden sind. Die Anklage lautet auf Handel mit verschreibungspflichtigen Substanzen, darunter Schmerzstiller und angstlösende Stoffe. Die Anklage läuft nicht nur gegen die Händler, sondern auch die Kunden, da diese in einem „kritischen Bereich“ arbeiteten.

US Staatsanwalt Zane David Memeger sagte dazu, dass 23 Personen wegen dem Handel mit dem Schmerzstiller Oxycontin und anderen Medikamenten angeklagt werden sowie 14 Personen wegen dem Besitz diverser Substanzen. Die Verdächtigen sind Männer und Frauen im Alter von 40 bis 50.

In einer Stellungnahme preist Boeing die „rigorose und durchdringende Untersuchung“ der Behörden an. In der Fabrik in Ridley Park, Pennsylvania, arbeiten etwa 5500 Personen.

DEA wird wegen der Blockade der Cannabisforschung verklagt

Rawstory berichtet, dass die Multidisziplinäre Vereinigung für Psychedelische Studien (MAPS) gegen die Strafverfolgungsbehörde DEA wegen dem Untersagen der Zucht von Marihuana zu medizinischen Studien vorgehen wird. Sie erhält juristische Unterstützung durch die in Washington DC ansässige Kanzlei Covington & Burling LLP unterstützt, welche schon für viele pharmazeutische Unternehmen tätig ist. MAPS schätzt die Kosten, welche dadurch gespart worden sind auf 175.000 US Dollar.

Die DEA versagte dem Professor Lyle Craker von der Univerität Massachusetts die Lizenz um Marihuana anzubauen für seine Studien. Die DEA ist der Meinung, die NIDA wäre zuständig. Aber auch wenn schon Studien mit Marihuana zugelassen worden sind, herrscht über den Anbau für Studienzwecke noch immer Stille.

Die DEA sagte im Juni 2011, dass Marihuana weiterhin als gefährliche Droge wie Heroin angesehen werden müsse, da die Studien noch keinen medizinischen Zweck aufweisen würden. Allerdings lässt die Behörde einen Beweis für ihre eigene Behauptung aus.

Die Nutzung von Cannabis als Medizin wurde in 16 Bundesstaaten und der Region Columbia legalisiert. Demgegenüber blockiert die DEA Dr. Crakers Forschung, blockiert Forschungen die mehr über medizinische Werte der Arznei herausfinden könnte.

Nur Tage nachdem die DEA gesagt hatte, dass es keinen medizinischen Wert gäbe, hat das Weisse Haus eine konträre Position übernommen und sagt in einem Bericht, dass es „einige“ medizinische Werte von „bestimmten Komponenten der Cannabispflanze“ gäbe.

Informant sagt, Drogenkartelle veranstalten Parties für US-Beamte

Veröffentlicht von der El Paso Times am 21. September 2011: Zwei ehemalige Strafverfolger sagen, dass sie niemanden dazu bekommen, ihre Anschuldigen zu überprüfen, dass mexikanische Drogenkartelle Politiker und US-Beamte in der Grenzregion bestechen.

Greg Gonzales, ein ehemaliger Strafverfolger in Doña Ana Countyund Wesley Dutton ein Bauer und ehemaliger Viehhandeluntersuchungsbeamter aus New Mexiko sagen, anstelle von Verhaftungen und Verfolgung der Verdächtigen habe ihr Whistle-Blowing nur in Anschuldigungen und Bedrohungen ihnen gegenüber resultiert.

„Ich habe meine Arbeit für eine Sicherheitsfirma am föderalen Gerichtshof von Las Cruces verloren, da ich meinen Mund nicht halten kann, und jemand bedrohte mich mit einem Messer an meinem Hals“, so Gonzales.

Dutton, ein Bauer aus dem Süden von New Mexiko, sagte, ein gewählter Vertreter kam zu seinem Anwesen um ihn zu fragen, was es benötige um die Anschuldigungen gegenüber der Beamten zurückzunehmen.

Geheime Quellen

Beide Männer waren geheime Quellen für das FBI in El Paso und assistierten in Untersuchungen in einem 18-monatigen Zeitraum.

Gonzales und Dutton beschuldigen das FBI, es habe die Untersuchungen gestoppt, nachdem sich „große Namen“ auf der US-Seite der Grenze sich in den Fahndungen nach Drogen zeigten.
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3D Kinofilm über einen Drogendealer mit Amitabh Bachchan

Amitabh Bachan im neuen 3d Film der Große GatsbyEs wurde angekündigt, dass der bekannte Bollywoodschauspieler und ehemalige Mitglied des indischen Parlaments Amitabh Bachchan die zentrale Rolle des Meyer Wolfsheim in der kommenden 3D-Fassung des „Großen Gatsby“ spielt. Mit der Regie von Baz Luhrmann (Moulin Rouge) und als weiteren Star Leonardo di Caprio wird der Film in Australien aufgenommen und Vorraussichtlich im November 2012 in die Kinos kommen.

Der Große Gatsby, eine Geschichte vom F. Scott Fitzgerald, welche in der Stadt New York der 1920er Jahre spielt und ist die erste moderne Erzählung über einen Drogendealer. Gatsby ist ein reicher Mann durch geheime Geschäfte, der von „kleinen Geschäften nebenbei… eher die Art der verschwiegenen Geschäfte“ spricht. Er sagt direkt „Ich beschäftige mich mit dem Drogengeschäft“ und bietet dem Erzähler Nick ein Stück Abenteuer im Austausch für ein Treffen mit seiner Cousine Daisy.

Nachdem Gatsby einen Diener geschickt hatte, um Nicks Garten in seiner Abwesenheit zu mähen, sagt ihm Nick „Das Gras ist gut.“ „Welches Gras?“ fragt Gatsby, bevor er sagt „Oh, das Gras im Hof.“
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