Hanfaktivisten crashen die Webseite des Weissen Hauses

USA: Am Dienstag baten die Hanfaktivisten die Community auf reddit.com um Hilfe um eine Nachricht an den US-Präsidenten zu schicken. In dieser Nachricht sollte einem Protest gegen die föderalen Bemühungen Ausdruck verliehen werden, die Programme für medizinisches Marihuana zu schliessen. Eine große Masse von Anfragen aus der Community erreichten das Weisse Haus. Die Reddit Nutzer wählten das Thema zu einer Top-Priorität und das führte zu einer massiven viralen Briefkampagne auf WhiteHouse.gov

Nur das Weisse Haus könnte sagen, wieviele Nachrichten sie erhalten haben – aber das ist nur ein Hinweis, wahrscheinlich ist die Aufmerksamkeit da:

Screenshot der Webseite des Weissen Hauses während der Marihuana Aktion

Diese Art von temporärem Fehler ist üblich, wenn große Webseiten wie Reddit plötzlich große Mengen von Traffik an Stellen erzeugen, die dafür nicht vorbereitet sind. Einige Leute haben von diesem Problem berichtet, und tatsächlich ist es ein Anzeichen für den überragenden Erfolg der Kampagne!

Wir müssen uns nicht länger Fragen, ob das Weisse Haus überhaupt von unserem Ärger über ihren Betrug in Sachen medizinisches Hanf, der sich in den letzten Monaten entwickelt hat, wissen. Wenn jemand in der Obama Regierung dachte, die Zeit würde das schon regeln und politische Ablenkungen würden uns teilen oder zersplittern, wissen sie jetzt, dass der Präsident weiterhin verantwortlich gemacht wird für die Versprechen, die er in Sachen Medizinalhanf gemacht hat.

Dieser Kampf ist jetzt offiziell entbrannt und es ist an der Zeit dass Obama sich gegenüber den kranken und sterbenden Patienten erklären muss, die ihm auf dem Weg zur Regierung geholfen haben. Warum es die Obamaregierung soweit kommen lassen hat, ist ausserhalb meines Horizontes, aber ich kann euch eines versichern: Es gibt keinerlei Zwang, Bush’s sinnlosen Krieg gegen medizinisches Marihuana fortzuführen. Obama muss sich entscheiden, ob er ein paar verärgerte Strafverfolger und Drogenbeamte die ihren Unterhalt verteidigen haben will oder sich mit der Mehrheit der Amerikaner, welche die Entscheidung zum Medizinalhanf ihrem Doktor überlassen wollen, anlegt.

Es gibt keinen Grund, politisch, praktisch und moralisch, warum die gemäßigte Regelung die uns der Präsident versprochen hat nicht eingehalten werden könnte. Bis es soweit ist, werden die gleichen Werkzeuge der sozialen Netzwerk die Obama an die Macht gebracht haben genutzt werden um unseren Ärger über diese beschämende Schieflage, die so einfach gelöst werden könnte wie nie zuvor, zu verstärken.

via stopthedrugwar

USA: Lebenslang für Haschisch in Oklahoma?

USA: Nicht nur dass in vielen Bundesstaaten medizinisches Marihuana genutzt werden kann – es gibt auch extrem negative Schlagzeilen von dort: So versuchen zur Zeit die Gesetzesmacher in Oklahoma, die Herstellung von Haschisch mit einer Maximalstrafe von lebenslänglich Gefängnis durchzusetzen. Für eine Substanz, die niemals einen Todesfall durch Überdosis erzeugt hat!

Das ist eine kostspielige Angelegenheit – wenn nur fünf Personen wegen diesem neuen Gesetz belangt werden und auch nur 10 Jahre im Gefängnis verbringen, so kostet dass den Steuerzahler gut eine Million US-Dollar. Es ist einfach nur Dumm. Hier noch einige andere Verbrechen, die in das neuen Gesetz fallen:

  • Häuslicher Missbrauch – 1 Jahr
  • Betrunken am Steuer mit einem Kind im Fahrzeug – 4 Jahre
  • Überfall mit größeren physischen Schäden – 5 Jahre
  • Überfall mit dem Vorsatz zu Töten – 5 Jahre
  • Ein Kind kidnappen – 5 Jahre
  • Vergewaltigung zweiten Grades – 15 Jahre
  • sexueller Missbrauch eines Kindes – 20 Jahre

Offensichtlich denken sich die Gesetzesmacher von Oklahoma, dass Haschisch herstellen – eine konzentriertere Form des Harzes der Cannabispflanze – mehr Strafe benötigt als all diese Verbrechen, bei denen es tatsächliche Opfer gibt.

Noch kann dem Gouverneur Fallin geschrieben werden und Sie zum Veto gegen HB 1798 aufgerufen werden.

via MPP Blog

Wird die USA in Mexiko einfallen und den Drogenkrieg führen?

Grafik der Grenze zwischen den USA und MexikoUSA: Ein in dieser Woche im Kongress vorgeschlagener Gesetzesentwurf um sechs mexikanische Drogenkartelle zu terroristischen Organisationen zu erklären, zieht Beunruhigung in Mexiko auf sich. Durch die erweiterten Befugnisse wäre es den Terrorbekämpfungseinheiten der USA möglich, Operationen in Mexiko auf eigene Rechnung und ohne Zustimmung durch die Regierung durchzuführen.

Der von Senator Mike McCaul (R-Texas) vorgeschlagene Entwurf würde die US-Strafverfolgungsbehörden extreme Maßnahmen ermöglichen, um die Kartelle zu isolieren und ihre Anführer zu ergreifen.
Mexikanische Politiker warnen vor jeglicher Einmischung der USA in ihren Krieg gegen die Drogen, denn dann würden sie auf Mexikos Staatshoheit herum treten.
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Medizinalhanf wird dieses Jahr im Garten des Weissen Hauses angebaut

Feburar 2011: Es ist Anfang des Jahres und für Michelle Obama ist es die Zeit, den Garten des Weissen Hauses in Washington zu planen. Der Garten wird auch wieder eine große Anzahl verschiedener Früchte und Gemüse enthalten, als auch Blumen. Aber die neuste Errungenschaft ist die meist Kontroverse.

Der Garten des Weissen Hauses wird einige Arten von medizinischen Marihuana enthalten. Der Bezirk Columbia hat, wie viele andere Bundesstaaten, einige Gesetze erlassen um die Verwendung und den Anbau von medizinischem Marihuana zu ermöglichen. Ein spezieller Gärtner mit einer Lizenz zum Marihuanaanbau wird diese Ecke des Gartens koordinieren.

Marihuana ist nur ein kleiner Teil der „Medizinalkräuter“ Ecke im Garten des Weissen Hauses. Dazu gesellen sich verschiedene Salbeipflanzen, Limone und viele andere. Ein Sprecher für das Gartenprojekt sagte, dass es das erste Mal für das Weisse Haus wäre. „Marihuana hat seit Dekaden einen schlechten Ruf“, sagte Mary Bridges. „Der Anbau von medizinischen Marihuana im Garten des Weissen Hauses ist ein klares Signal an Amerika, dass diese Regierung alles unternehmen wird, eine bessere Gesundheit für unsere Bürger zusichern, inklusive dem Anbau von Maui Waui (einer sehr potenten hawaiianischen Sorte der Hanfpflanze).“

Auf die Frage, ob dies auch bedeutet, dass das angebaute Marihuana in einer lokalen Abgabestelle verkauft wird, sagte Frau Bridges „Oh Nein. Während der Anbau von medizinischen Marihuana erlaubt ist, haben wir noch keine erlaubte Eröffnung einer Abgabestelle in unserer Gegend erlebt.“

Eine Frage wude noch beantwortet: „Nein, die Obamas sind bei bester Gesundheit und werden kein Marihuana nutzen.“

via glossynews

USA: Investorennetzwerk für medizinisches Marihuana gestartet

25.3.2011: Nur kurz nach der Veröffentlichung des ersten US-Amerikanischen Marktberichts über die Größe des Marktes für medizinisches Marihuana, welcher auf 1,7 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, hat die ArcView Gruppe ihren Zusammenschluss als erstes Angel-Finanzierungsnetzwerk für die Cannabisindustrie bekannt gegeben. Das ArcView Angel Netzwerk wird die frühen Stadien der Finanzierung und die Investition in föderal legale Geschäfte innerhalb der Industrie für medizinisches Cannabis ermöglichen. Darüber hinaus werden sie das Cannabis Investmentforum abhalten, eine neuartige Serie von Veranstaltungen für die Top-Cannabisgeschäfte und qualifizierte Investoren.

Medizinisches Marihuana als Kapitalanlagemöglichkeit

„Außergewöhnliche Gewinne erwarten die Investoren, die mutig und visionär genug sind, um einen Teil beizusteuern, um diese neue Cannabisindustrie aufzubauen.“ sagte Stephen DeAngelo, Vorsitzender der ArcView Gruppe als auch geschäftsführender Vorstand des Harborside Gesundheitszentrum, das größte Modellkollektiv für medizinisches Cannabis. „Das ArcView Angel Netzwerk wird die Türen zu den erfolgversprechendsten Geschäftsmöglichkeiten öffnen.

„Es gibt viele, an dem Cannabissektor interessierte Investoren und Gründer, die Gelder benötigen. Aber bislang gab es nicht viele Investitionen. Der Mangel an Marktdaten, das Wissen über die Industrie und der Zugang zu Möglichkeiten waren für die Investoren bislang unakzeptable Risiken.

Das ArcView Angel Netzwerk und der See Change Strategie Marktbericht zielen gemeinsam darauf ab, potentiellen Investoren die Informationen zu geben, die sie für gute Investitionsentscheidungen benötigen sowie einen ständigen Fluss der besten Investitionsmöglichkeiten“, sagte der CEO der ArcView Gruppe, Troy Dayton.

Der See Change Marktbericht schätzt die derzeitigen Verkäufe der bundesstaatlichen medizinischen Marihuanaprogramme bei 1,3 Milliarden US-Dollar mit einem 5-Jahres Marktpotential von 8,7 Milliarden. Da etwa 60% der Kosten für die Verkäufe aus anderen Dingen resultieren als das Cannabis, zeigt der Bericht, dass dort ein Markt von etwa eine Milliarde Dollar für andere Geschäfte, welche Verkäufer unterstützen, existiert.

Das beinhaltet alles von Software, über Werbung, Personal, Verpackung, Versicherung, Laborüberprüfungen und weiteres. Diese Satellitengeschäfte bedienen einfach nur die existierenden Verkäufer. Zusätzlich kommen noch weitere Geschäftsfelder zum Beispiel um die Patienten zu unterstützen (z.B. mit Konsumgerätschaften), Unterstützung bei dem Anbauen der Pflanzen (Dünger) sowie Investoren (zb. Marktdaten).

Die ArcView Gruppe möchte den aufstrebenden Markt der legalen Cannabisindustrie fördern durch das Zusammenführen von fortschrittlich denkenden Investoren und Gründern. Die ArcView Gruppe wird das Datum und den Ort des ersten Cannabis Investmentforum nach Investoren und Gründermöglichkeiten ausrichten.

via sfgate

USA: Marihuanabusiness mit Viagra gleichauf

Medizinisches Marihuana wird ein „Blockbuster“ Medikament. Der jährliche Verkauf beläuft sich auf fast zwei Milliarden US-Dollar, steigend. Dies sind die Zahlen aus den Bundesstaaten mit den toleranteren Gesetzen.

Erst genutzt, dann verlacht, dann gehetzt und nun ein riesiges Geschäft: Die medizinischen Eigenschaften von Marihuana, dem Blütenstand der Cannabispflanze, bringt der Industrie riesige Zuwächse. Das ist kein Wunder: Marihuana ist seit jeher als vielfältiges Medikament einsetzbar und sehr günstig zugleich. Nun sind wir Zeuge eines wachsenden Ökosystems rund um das medizinische Marihuana.

Es liegt ein ganz bestimmtes Aroma in der Luft in der Industrie des medizinischen Marihuanas. Es ist der Geruch des Geldes – mit dem Hinweis auf gute Geschäfte.
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Live von der Suchtstoffkommission in Wien: 21-25. März 2011

Das CNDBlog 2011 ist ein Projekt der Internationalen Organisation für Schadensminderung (International Harm Reduction Association, IHRA) und ist eine Partnerschaft mit dem Internationalen Konsortium für Drogenpolitik (International Drug Policy Consortium, IDPC). Es ist eine bürgergesellschaftliche Aktion, um die Transparenz in den Sitzungen der 54. Tagung der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen vom 21.-25. März 2011 sicherzustellen.

Logo des CNDBlogs

Die Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs, CND) ist die Institution, welche die globale Drogenpolitik verwaltet. Trotz des wichtigen Mandats zieht es die Kommission vor, im Geheimen zu Arbeiten. Die Treffen werden nicht im Internet ausgesendet, es weden weder Protokolle noch Zusammenfassungen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Suchtstoffkommission stimmt niemals ab, somit ist es schwierig herauszufinden, welche Postition die eigene Regierung bei Schlüsselthemen vertritt. Das CNDBlog ist ein Versuch, diese Lücke zu schliessen und stündliche Berichte zu den Debatten und Entscheidungen während des 54. Treffens der Suchtstoffkommission zur Verfügung zu stellen.

Du willst wissen, welche Postitionen deine Regierung zu der globalen Drogenpolitik vertritt? Du kannst es nur auf dem CNDBlog.org herausfinden!

Sex&Drogen und Bild: Polizeichefin von Praxedis Guadalupe Guerrero beantragt Asyl in den USA

Die Polizei anzuführen ist kein einfacher Job in Mexiko. Nachdem die Polizeichefin von Guadalupe entführt und ihr Haus angezündet wurde, hat sich jetzt die Polizeichefin Marisol Valles García (20) aus Angst vor der Drogen-Mafia in die USA abgesetzt und dort Asyl beantragt. Jetzt entließ der Bürgermeister der mexikanischen Kleinstadt die junge Frau auch offiziell aus ihrem Posten. Die Bild titelt dazu „Bürgermeister feuert schöne Polizeichefin (20)“ – na, die bei der Bild denken auch, wenn die Gewalt und Drogen nicht mehr reichen, nehmen wir ein bischen Sex dazu..

Neues Bambus und Hanffahrrad – Die Zukunft anbauen

Bambus Hanf Fahrrad von BambooseroIch bekomme immer wieder die E-Mails von einem Projekt, das in Berlin Fahrräder aus Bambus bauen möchte. Bambus kommt bei uns per se nicht vor, aber Hanf wäre ein toller Rohstoff um daraus Fahrräder zu bauen. Vor kurzem hat dwer Hersteller Onyx Composites einen Prototypen vorgestellt. Aber nun gibt es auch komplette Fahrräder und Rahmen zu kaufen, allerdings aus Übersee:

Schau dir mal Bamboosero an. Das Bambus und Hanffahrrad. Durch das verschmelzen von Bambusrohren und den Eckstücken aus Hanffaern formt sich ein sehr stabiles und ökologisches Fahrrad. Aber das ist nicht alles:
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USA: DEA erkennt endlich Marihuana als Medizin an

Grafik zu Cannabis als MedizinWenn du gedacht hast, es könnte nach den Dekaden von Verlogenheit eine formale Entschuldigung geben, liegst du völlig falsch. Aber nun räumt die US-Drogenverfolgungsbehörde (DEA) zumindest ein, dass Marihuana einen unglaublichen medizinischen Wert hat – in dem sie den Pharmaunternehmen die exklusive Erlaubnis zur Herstellung von Pillen daraus gibt.

„Marihuana hat keinen wissenschaftlich haltbaren medizinischen Wert.“ Dies sagten die Unterlagen der Drogenverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika auf Seite Sechs des „White Papers“ der Behörde von Juli 2010 aus, mit der Überschrift „Position der DEA zu Marihuana“.

Aber nur vier Monate nach dieser „kein-medizinisches-Gras“ Stellungnahme der Behörde, kündigten sie an, dass sie eine Erlaubnis für die Regulierung von Vermarktung von pharmazeutischen Produkten, die aus der Pflanze gewonnen werden, vergeben wollen. Diese Produkte sollten THC enthalten, die primäre psychoaktive Komponente im Cannabis. (alternet)
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Kanada: Autoversicherung muss für Marihuana zahlen

Quebec’s Autoversicherungsagentur muss 5000 Dollar an einen Man aus Quebec zahlen, so dass er bei sich Zuhause Marihuana anbauen und dann Rauchen kann.

Der Mann, dessen Namen geschützt wird, erlitt bei einem Autounfall 1986 schwere Verletzungen.

Der 40-jährige stellte zuerst den Antrag, dass die Versicherung die Kosten für Marihuana übernehmen um seine Spasmen im Rücken zu behandeln, da die traditionelle Medizin nicht funktionierte.

Aber es wurde ihm verweigert.

Nun sagte in einer unerwarteten Entscheidung ein Sonderverwaltungsgericht in Quebec, das auch Stimmen von Bürgern anhört, dass notwendige Schritte unternommen werden müssen, um den Menschen bei der Rehabilitation von Autounfällen zu helfen.
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USA: Bauerngewerkschaft unterstützt Industriehanf

Washington – Die Pro-Legalisierungs Gruppe „Vote Hemp“ applaudiert der neuen Politik der Unterstützung für industriellen Hanf durch die Deligierten der Nationalen Bauerngewerkschaft (NFU). Auf ihrer 108. jährlichen Versammlung in Rapid City, South Dakota, haben sie im letzten Jahr diesen Entschluss gefasst. Die neue Politik drängt die Obamaregierung und den Kongress, der Drogenverfolgungsbehörde den Unterschied zwischen Nicht-Drogen Industriehanf und Marihuana klarzumachen und damit den Bundesstaaten den Anbau von Hanf ohne Erlaubnis der Behörde durchführen zu können. Die Stellungnahme der NFU kann auf der folgenden Addresse gefunden werden:http://nfu.org/about/policy.
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Lady Gaga: „Ich rauche noch immer viel Gras“

Auf dem US-Fernsehsender CBS kam in der Sendung 60 Minutes ein Interview mit Lady Gaga. In diesem Interview wird Lady Gaga vorgestellt und unter anderem gibt sie einen kleinen Einblick in ihr Privatleben und dem Thema Cannabis:

„Ich rauche noch immer viel Gras wenn ich Musik schreibe. Damit werde ich nicht, naja, es für „60 Minutes“ versüssen dass ich, naja, ein sauberes menschliches Wesen sei, da ich es nicht bin.“ “I still smoke a lot of pot when I write music. So I’m not gonna, like, sugar coat it for ’60 Minutes’ that I’m some, like, sober human being, ’cause I’m not.”

komplettes Interview

Hier das Video des kompletten Interviews:
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Warum die USA Drogen nicht legalisieren kann: Clinton sagt, da wäre zuviel Geld drin

Es scheint ein Freud’scher Versprecher gewesen zu sein, was der US-Aussenministerin Hillary Clinton über die Lippen gewandert ist. Bei einem Interview für die mexikanischen Nachrichten sagte sie, dass die Vereinigten Staaten Drogen nicht legalisieren könnten, da in dem Schwarzmarkt „einfach zuviel Geld drin ist“.

Sie wurde von Denise Maerker von Televisa gefragt, was sie über die Drogenlegalisierung denke und Clinton sagte, es könne nicht funktionieren:

„Es ist einfach zu viel Geld da drin,“ sagte Clinton, „Du kannst geringe Mengen bei Besitz legalisieren, aber jene, die so viel Geld durch das Verkaufen machen, müssen gestoppt werden. Es kann ihnen nicht eine einfachere Möglichkeit gegeben werden, denn dann werden sie herausfinden, dass es in ihrem Interesse liegt, mehr junge Menschen abhängig zu machen.“

Dieses Kommentar zog sich Kritik von den Legalisierungsbefürworter zu, die argumentieren, dass ihr Standpunkt auf einem Verkennen der Situation bestehe:

Auf Reason.com argumentierte Jacob Sullum„: Clintons Antwort zeigt nicht nur den intellektuellen Bankrott der prohibitionistischen Position, sondern auch die ökonomische Ignoranz einer Frau, die gerne Präsidentin wäre.“

Clinton scheint nicht zu verstehen, dass gerade deswegen so viel Geld mit illegalen Drogen gemacht werden kann, weil sie illegal sind. Verbote ermöglichen es den Händlern nicht nur „Risikoprämien“ zu bekommen, welche die Drogenpreise höher treiben als sie ansonsten wären; es liefert auch noch ein hoch-lukratives Geschäft in die Hände Krimineller aus, die keinerlei rechtliche Überlegungen machen und ihre Missverständnisse durch Blutfluss lösen.

Im Drug War Chronicle schrieb Scott Morgan, dass Clintons Argument „perfekt inkonsistent“ sei.

Ich frage mich, was jeder in der Linken sagen würde, wenn diese absurde Analyse von Sarah Palin kommen würde, anstelle von Hillary Clinton. Es ist diese Art von unglaublichen Nonsense, mit der Jon Stewart dich Aufziehen würde, aber unsere Aussenministerin hat geradezu einen Freipass für das Falschverstehen, von dem was dort bei der eskalierenden Gewalt südlich unserer Grenze vor sich geht.

Clintons Interview fokussierte sich hauptsächlich auf Mexiko’s Krieg gegen Drogen, der 2006 von Präsident Felipe Calderon ausgerufen wurde und geschätzte 34.000 Leben forderte, inklusive mehr als 1000 Kinder.

Diese Zahlen führten bei dem ehemaligen Mexikanischen Präsidenten Vicente Fox dazu, dass er sich auf die Seite der Unterstützer der Drogenlegalisierung stellte, als Weg, dem organisierten Verbrechen den Saft zu nehmen.

Präsident Calderon selbst ist noch nicht so weit gegangen, aber stimmte der Entkriminalisierung von „geringen Mengen“ der meistverbreitesten Drogen, und hat zu einer Diskussion über neue Ansätze um mit dem Drogenproblem umzugehen aufgerufen.

— mit weiteren Infos von Stephen C. Webster

via rawstory

USA: Marihuanaärzte auf dem Land im umgebauten Trailer

USA: Sie sind Silbern und sie fahren durch die kleinen Dörfer von Colorado. Dort ist medizinisches Marihuana legal. Aber ausserhalb der größeren Städte wie Denver oder Boulder gibt es nur wenige Doktoren, die sich bei der Verschreibung von Cannabis als Medizin wohl fühlen. Nun gibt es für die Einwohner in kleineren Städten von Colorado wie Salida einen Doktor, der ihnen auch medizinisches Marihuana verschreiben kann. Dieser sitzt in einem Vintage-Alutrailer Airstream Anhänger, der in eine Arztpraxis umgebaut worden ist. Dieser Anhänger fährt durch den Bundesstaat und untersucht Patienten, und gibt denen die in Frage kommen, den Zugang zur Medizin.

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Umfragen: „Große Mehrheit“ in den USA für die Legalisierung


Eine neue Umfrage vom Economist und YouGov enthält einige tolle Neuigkeiten für Marihuanabeführworterinnen: „Eine große Mehrheit von US-Amerikanern, mehr als zwei zu einem – wenn man die „keine Ahnung“ ausschliesst, Unterstützen die Legalisierung und Besteuerung von Marihuana“, schrieb das Magazin.

Auch wenn man die „Keine Ahnung“-Personen drin lässt, zeigt sich eine klare Mehrheit von 58 Prozent, die dafür sind, Cannabis wie Alkohol oder Tabak zu behandeln. So die Ergebnisse der Umfrage.

Die Daten zeigen einige interessante Muster, so das Magazin. In jeder Alterklasse sind mehr Personen für die Legalisierung als dagegen.

Nicht wirklich überraschen ist, dass viele junge Personen für die Legalisierung sind. Aber auch die sogenannten Babyboomer wollen Gras genauso legalisiert haben, wie die 20-jährigen. Auch die über 65-jährigen sind nahezu mehrheitlich für die Legalisierung.

Sogar Republikaner unterstützen die Legalisierung von Marihuana, auch wenn sie weniger sind als bei den Demokraten, welche viel ethusiastischer in der Sache und Anzählig mehr sind.
„Wenn unsere Umfragen richtig sind, dann kann es nur noch eine Sache der Zeit sind, bevor sich die Gesetze ändern, zumindest in den etwas liberaleren Bundesstaaten“, sagt der Economist. Leute, schaut mal genauer hin – es hat schon Angefangen!

Die Umfrage, die sich auch noch mit anderen Themen neben Marihuana beschäftigt, ist hier online verfügbar.

Grafik der Economist Umfrage zu Marihuana

via TokeoftheTown

„Eine große Anzahl Abgeordneter ist privat für die Drogengesetzreform“ sagt Abgeordneter Jared Polis

Die NORML Live Show interviewte am 7. Februar 2011 den Abgeordneten Jared Polis von Demokraten über die Marihuanalegalisierung. Aus dem Interview haben sich einige neue Fragen entwickelt.

NORML: Wie hat deine Einstellung zur Marihuanareform den Umgang mit deinen Kollegen im Haus (der Repräsentanten) ausgewirkt?

Polis: Du weisst, ich habe herausgefunden dass viele Mitglieder des Kongresses privat zustimmen, dass wir eine Änderung in der Drogenpolitik brauchen, aber sie immer noch zu Ängstlich oder Besorgt, was passiert, wenn sie damit an die Öffentlichkeit gehen. Das ist das was ich herausgefunden habe. Ich denke, es gibt nur wenige, die dem Entgegentreten.
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New Orleans: Neues Marihuanagesetz tritt in Kraft

New Orleans: Personen, die sich im Besitz von Marihuana befinden, müssen in Zukunft nicht mehr durch die Polizei verhaftet und ins Gefängnis gesteckt werden.

Ein Stadtgesetz welches am Sonntag um 7 Uhr morgens in Kraft getreten ist, gibt der Polizei nun die Möglichkeit, Verwarnungen an die „Übeltäter“ auszustellen. Bezirksstaatsanwalt Leon Cannizzaro sagte, der springende Punkt an dem neuen Gesetz sei, die lokalen Richter zu entlasten damit sie wichtige Fälle bearbeiten können.

Das neue Gesetz steht auch in krassem Widerspruch zu den letzten Gesetzesvorhaben auf Bundesstaatenebene. MPP zeigt auf ihrer Webseite auf, dass sich die Situation in dem Bundesstaat Luisiana im Jahr 2010 eher verschlechtert hat. So wurden Gesetzesvorhaben für Zwangsdrogentests eingebracht. Diese sollten sogar deutliche Markierungen „Drogenstraftäter“ im Führerschein enthalten. Zum Glück sind diese Gesetzesvorhaben abgeprallt.

Hierzulande müssen wir noch immer auf so eine Regelung warten, wahrscheinlich wird sie nie kommen. Auch in den Niederlanden gilt das sogenannte Opportunitätsprinzip. Das bedeutet, dass die „Staatsmacht“ sich von Fall zu Fall direkt entscheiden (entschliessen, ermessen) kann, ob eine so schwerwiegende Straftat vorliegt, als dass das „interesse der Öffentlichkeit“ groß genug wäre sie zu verfolgen. Bei uns gilt somit das Legalitätsprinzip, bei der jeder Straftat von der Kentniss erlangt wird, nachgegangen werden muss.

New Orleans ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Louisiana in den USA. Sie ist ein Industriezentrum und hat einen großen Hafen am Mississippi River.

Lies den gesamten Artikel, englisch-sprachig, hier: wdsu

via Jackherer.com

Obama beantwortet Onlinefragen: Wird die Marihuanalegalisierung wieder dominieren?

An diesem Donnerstag wird Präsident Barack Obama wieder Fragen beantworten, die aus den sozialen Internet Netzwerken stammen. Das ganze wird als Youtube-Livestream übertragen. Unterstützer/innen von NORML waren aufgerufen, ihre Fragen an den Präsidenten bei youtube.com/askobama, oder via Twitter, durch die Nutzung des #askobama hashtag, zu stellen.

Obama wird die meist Bewerteten Fragen um 14:30 EST am Donnerstag beanworten.
Viele der Marihuanafragen sind in der „Anderes“ Kategorie gelandet…

In zwei vorherigen Online-Fragesendungen mit der amerikanischen Öffentlichkeit, die vor über zwei Jahren stattfanden, waren die Fragen zu Amerika’s fehlgeschlagenen Cannabisverboten die Spitzenfragen – beide male. Dies spricht für die Wichtigkeit des Anliegens, dass die Öffentlichkeit Cannabis via Regulierung und Besteuerung kontrollieren möchte. Bedauerlicherweise hat Obama die Beendigung der Cannabisprohibiton in unklaren Worten abgelehnt.

Eine sehr gute Videofrage könnt ihr bei unseren Freunden von LEAP einsehen, hier folgt die Videoeinladung von Obama:

Update

Tatsächlich hat die Marihuanafrage wieder dominiert. Die Antwort war eher kläglich, sorgt aber dennoch für einien Wirbel.

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Nichts neues: US-Drogenfahnder operieren wie ein Geheimdienst

Die vor kurzem veröffentlichten US-Botschaftsdepeschen der USA durch Wikileaks und die New York Times, sollen aufzeigen, dass die Drogenverfolgungsbehörde der USA, DEA, wie ein Geheimdienst operiere. Sie sind dennoch nur historisch interessant, denn sie haben nicht wirklich etwas radikal neues Zutage befördert.

Spiegel: Laut „New York Times“ hat sich die DEA durch die internationalen Verflechtungen des Drogenhandels längst aus dem Schatten der Bundespolizei FBI gelöst; wie das FBI ist sie dem Justizministerium unterstellt. Die Drogenfahnder liefern nun über den Kampf gegen Rauschgift hinaus zusätzliche Informationen aus dem Ausland.

Die Behörde mit 87 Büros in 63 Ländern habe wegen ihrer Spezialisierung oft besseren Zugang zu Regierungen in Staaten mit hoher Drogenkriminalität als der US-Geheimdienst CIA, heißt es in der „NYT“. Die Kompetenzen seien inzwischen so umfangreich, dass fremde Regierungen die DEA um Hilfe beim Kampf gegen die inländische Kriminalität ersuchten.

So habe Panamas Staatschef Ricardo Martinelli dem US-Botschafter im August 2009 eine dringende Nachricht über sein Mobiltelefon geschickt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf ein Botschaftstelegramm. „Ich brauche Hilfe, um Telefone anzuzapfen“, habe der Staatschef geschrieben und die DEA um Unterstützung beim Vorgehen gegen seine politischen Rivalen gebeten.

und

Washington – Die Drogenverfolgungsbehörde hat sich in einen globalen Geheimdienst transformiert, dessen Aufgabengebiete sich weit über die Betäubungsmittel hinaus erstreckt. Dazu gehört ein Abhörkommando so groß, dass Politiker aus anderen Ländern abgewimmelt werden müssen, da sie diese Einrichtungen gegen politische Feinde nutzen wollen. Dies der geheimen Botschaftsmitteilungen zufolge.

Es kann nun viel besser als vorher gesehen werden, durch die Mitteilungen, von Wikileaks erhalten und einigen Nachrichtenagenturen verfügbar gemacht, was dort abläuft. Es zeigt Ausschnitte von Drogenagenten, die Diplomatie und Strafverfolgung an Orten balancieren müssen, an denen nur schwer von Politikern oder Drogenhändler unterschieden werden kann, an denen Drogenringe selbst Mini-Staaten sind, deren Wohlstand und Gewalt es ihnen ermöglicht, Regierungen auf die Füsse zu treten und zu Fall zu bringen.

Ja, manche von den Details sind neu, aber jede/r sich ein bischen mit Drogenpolitik und der Art und Weise, wie Regierungsabkommen bei der Drogenpolitik gemacht werden, ist sich schon bewusst über die verdeckten Machenschaften der DEA und dem Fakt, dass Behörden der Drogenpolitik für viele andere politische Zwecke, inklusive der Spionage, genutzt werden.

Die tatsächliche Gefahr der veröffentlichen Botschaftsdepechen ist die naheliegende Annahme, dass diese Mitteilungen irgendwie das Schlimmste aufzeigen könnten, von dem was dort draussen passiert.

Es sind Botschaften des State Department, weit weg von dem Platz, an dem irgendjemand die wirklichen Unterbauten der DEA-Operationen diskutieren würde. Um einige der Dokumente zu sehen, müsstest du dich schon sehr weit an folgender Addresse durchboxen: 600 Army Navy Drive in Arlington, Virginia (DEA Hauptquartier, Pentagon City).

Was wir zur Zeit von der New York Times berichtet sehen, ist nur der sichtbare Teil des Eisberges.

Dennoch ist es immer Gut zu sehen, dass es veröffentlicht wird.

via DrugWarRant und dem ehemaligen Nachrichtenmagazin

Update

Auf Facebook hat sich eine Interessensgruppe „US-Drogenfahnder raus“ gebildet. Sie möchte die Offenlegung der geheimdienstlichen Aktivitäten der US-Drogenfahnder und die Ausweisung derer.

und ein Video zum Thema „Krieg gegen Drogen“ – also genau das was die DEA macht, gibt es auch: