Pflanzen zur Tarnung deines Hanfanbaus

„Helichrysum basalticum 1“ von Stan Shebs. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Helichrysum_basalticum_1.jpg#/media/File:Helichrysum_basalticum_1.jpg

Wenn man im Garten, ist es gar nicht so einfach, seine Hanfpflanzen vor neugierigen Blicken zu verbergen. An dieser Stelle ein paar Tipps dazu. Man könnte natürlich eine Wand um die Pflanzen ziehen, aber das macht keinen Sinn, da dann keine Sonne mehr an die Pflanzen kommt.

Welche Pflanzen sind geeignet, zusammen mit Hanf zu stehen:

  • Sonnenblume – sieht immer gut aus im Garten und macht große grüne Blätter
  • Mais – kann man tatsächlich auch im Garten anbauen
  • Tomate – dichtes Blattwerk

Was man beachten sollte, ist, dass Cannabis sehr schnell wächst und dadurch meist andere Pflanzen verschattet. Eine regelmässige Kontrolle ist daher für den Wuchs notwendig.

Gerne nehme ich weitere Tipps entgegen!

Hanffelder anbauen

Es gibt viele Landwirte, die ihren Mais mit einem Grünstreifen aus Hanf vor Schädlingen zu schützen. Das gleiche kann man auch anders herum betreiben, um seine wertvollen Agrargüter zu schützen. Zerrissene und zertretene Pflanzen nützen niemanden etwas, deswegen ist die Tarnung um so wichtiger. Bei Feldern ist die Hauptsache, dass der Anbau nicht aus dem fahrenden Auto zu sehen ist. Ich würde Mais oder Sonnenblumen empfehlen.

Update

Als Tipps wurden mir Bohnen und Himbeer/Brombeersträucher übermittelt, sowie Randbepflanzung mit Buchsbaum. Bohnenranken kann man gut zu einer Wand formen. Von Himbeeren oder Brombeeren würde ich persönlich abraten, da die zum einen Stachel haben, zum anderen sich sehr schnell unangenehm ausbreiten können. Randbepflanzung am Gartenzaun ist sicherlich eine gute Idee für ebene Grundstücke. Bei größeren Grundstücken oder leichten Erhebungen würde ich dennoch weitere Überlegungen anstellen.

SensiSeeds bespricht Verdunklung im Freien

Aktuell bespricht SensiSeeds in ihrem Blog die Technik der Outdoor-Verdunkelung. Die Tipps, die du dort finden kannst, beziehen sich erst mal auf den Eigenbedarfsanbau auf dem Balkon, kann aber auch für größere Felder genutzt werden.

Aber warum sollte man eigentlich Verdunkeln?

Dafür möchte ich etwas aus dem Originalartikel von Seshata zitieren, damit du entscheiden kannst, ob es sich lohnt:

In gemäßigten Zonen ist es für gewöhnlich unnötig, eine frühzeitige Blüte der Pflanzen zu forcieren. Doch wenn die Züchter näher an den Tropen leben, kann dies ausgesprochen vorteilhaft sein – in den wärmsten Gebieten der gemäßigten Zonen ist es aufgrund der günstigen Temperaturen und der langen Anbausaison nämlich häufig möglich, zwei oder sogar drei Ernten pro Jahr zu erzielen. Das gilt beispielsweise für viele Teile des Südens der USA sowie für einige Regionen des Mittelmeers und Teile Zentralasiens.

Den Züchtern in den kühleren Regionen der gemäßigten Zonen ist ebenfalls zu empfehlen, eine etwas frühere Blüte zu forcieren, denn die ideale Länge der Wachstumssaison wird in diesen Gebieten oft um zwei oder drei Wochen unterschritten. Zu dieser Zone gehört der Großteil Nordeuropas, einschließlich Großbritanniens und der Niederlande.

Auch Züchter in den Städten könnten gezwungen sein, den Beginn der Blüte zu forcieren, wenn nachts keine vollständige Dunkelheit herrscht. Die Lichtverschmutzung in der Nacht macht insbesondere Menschen zu schaffen, die ihre Pflanzen auf Balkonen an hell erleuchteten Straßen ziehen.

Neuere und ältere Literatur [MARQUART 1919] weisen darauf hin, dass Deutschland unter Umständen nicht so gut geeignet ist, Samen zu bilden. In der heutigen Praxis mit den aktuellen Hanfpflanzen funktioniert dies ganz gut. Die Blüte selbst ist oft zu schaffen, aber in unserer Klimazone schon mit dem Problem Feuchtigkeit verbunden. Also ein guter Tipp von Sensi Seeds, die übrigens auch dieses Blog unterstützen!

Die Hanflegalisierung hilft der Umwelt

Die Wähler in Kalifornien müssen sich bei der Abstimmung im November überlegen, ob sie THC-produzierendes Cannabis legalisieren und besteuern wollen. Mitten in der Debatte um das Für- und Wider, kommt dabei ein weiteres Argument zu Tage: Die Umweltschäden, die durch die Produktion von Marihuana, also die THC-reichen Blüten der Hanfpflanze, entstehen können. Illegale Pestizide und Verschmutzung des Grundwassers bei illegalen Outdoorplantagen sind gut dokumentiert. Aber auch die Sorgen um Schäden durch den illegalisierten Indooranbau nehmen zu.

Viele Menschen verbinden Öko’s mit dem Kifferklischee. Aber ironischerweise hat der Marihuanaanbau nicht viel mit Ökologie zu tun. Einem Bericht von NPR zufolge erzeugen sowohl legale als auch illegale Grasproduzenten so einige Umweltschäden.
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