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Die Mischung machts!

Die richtige Mischung zu haben, ist die schon die Hälfte der Strecke zum Ziel in der Kunst des Joint-Rolling. Es sind einige Sachen in Richtung Qualität zu beachten: Quantität ist nicht alles! – Verschwende nicht deine Lunge an schlechte Zutaten.

Bedenke das Hanf und andere psychoaktive Pflanzen ggf. in deinem Wohnland illegal sein können.

Die weiblichen Blüten sind bei weitem die am meisten potenten Teile an einer Cannabispflanze. Dank geht an die Züchter rund um die Welt für die tausenden von Variationen der Pflanze. Die Qualität, stärke und Wuchs können sehr unterschiedlich sein. Das hat zu Hanf „Kennern“ geführt, die Dinge sagen wie: „Oh, was für eine nette Pflanze!“ oder über „Geschmack“ und „Wirkung“ reden.

Importiertes Gras ist oft zwangsweise schnell getrocknet und komprimiert zur Aufbewahrung oder zum Transport. Solche Materie kann einfach zerbröckelt und in die Mische getan werden. Qualitativ besseres Cannabis welches „richtig“ verpackt und aufbewahrt wurden, ist zerbrechlich. Die Blüten sollten wegen den Harzdrüsen auf der Pflanze mit größter Vorsicht behandelt werden. Benutze ein scharfes Messer um die Blüte zu zerbröseln und bewahre die Reste an einem warmen, dunklen Platz auf. Seit es spezielle Gewürzmühlen für Cannabis, die sogenannten Grinder, auf dem Markt gibt, vertrauen viele auch auf diese sinnvollen Hilfsmittel anstelle von Messern.

Entferne alle Samen und Stiele, da sie kein oder nur wenig THC enthalten und unangenehm zu rauchen sind.

Frische Blüten können dazu neigen Schimmel zu bilden, wenn sie falsch aufbewahrt werden und (so unangenehm das immer ist) sollten weggeworfen werden, da du damit deine Lunge schädigen kannst, oder dir möglicherweise Infektionen zuziehen kannst.

Blüten sollten wirklich mit Tabak, Blättern oder anderen Rauchgewürzen gemixt werden, um „atmen“ zu können im Joint. Die heutigen Hybride sind durch die Genetik meist so stark, das zuerst nur wenig davon benutzt werden sollte, bis man sich als Raucher daran gewöhnt hat und die Effekte voraussehen kann.

Cannabisblätter sind die meisten verwendeten Zutaten in Kommerz-Gras. Wenn du den leicht unangenehmen Geschmack magst, ein paar Blätter, – besonders die Blätter von der Spitze der weiblichen Pflanze – können überraschend potent sein.
Nur gut aussehende Blätter sollten benutzt werden, und entferne die Stiele, bevor du sie in die Mischung reinkrümelst. Die größeren „Sonnen“ Blätter der unteren Regionen sind zu stark und nicht besonders für Joints benutzbar, und sollten am besten in einer Wasserpfeife geraucht werden.

Haschisch ist in vielen verschiedenen Formen zu bekommen. Es gibt harten und steinigen Libanesischen bis weichem und öligen Nepalesischen. Wie bei Cannabis gibt es große Unterschiede in der Qualität.
Das beste Haschisch wird gewonnen durch Absieben oder Reiben der oberen Pflanzenteile.

Meistens enthält es leider klein gemachtes Pflanzenmaterial und Zusammenhaltstoffe. In den schlimmsten fällen irgendwelche Chemikalien.

Haschisch wird meist etwas in der Flamme erwärmt und dann mit Tabak oder anderen Rauchgewürzen gemischt.

Als weiterer Tip: Erwärme das Hash nicht. Kalt bröseln ist angesagt, da beim erwärmen etwas THC verlorengeht.

Gutes Haschisch sollte sich leicht krümeln lassen. Wenn du ein sehr weiches Hash hast, kann es in kleine Stücke gerollt werden, und entlang des Joints in der Mische platziert werden.

Fülle niemals zu viel Haschisch in einen Joint oder in zu großen Stücke – Es wird schlecht brennen und viel wird verloren gehen.
Eine kurze Zeit in der Mikrowelle ergibt die perfekte Haschisch- und Tabakkonsistenz. (muss aber nicht sein…)

Reines Hanf(-THC) Öl ist sehr schwer zu bekommen, aber wenn du es bekommen kannst, ist es unglaublich potent. Es kommt in Form einer schwarzen, braunen oder transparenten öligen Flüssigkeit, welche über die Papers gestrichen, oder der Joint hineingetaucht (besser bestreichen weil kostbar), wird.

Eine gute Alternative zum Verbrennen sind die Verdampfer, welche auch sehr Sparsam mit deinem Stoff umgehen und die beste Möglichkeit, Hasch-Öl zu konsumieren.

Joints mit Tabak

Tabak ist die Hauptzutat in so ziemlich jedem Joint der in Europa gerollt wird. Ausserhalb Europas wird Cannabis eigentlich nur Pur geraucht.
Wenn Tabak mit Haschisch oder starken Cannabisblüten benutzt wird, erlaubt er dem Cannabis langsam und besser zu brennen, was den Geschmack des Rauches verbessert.

Verwende einen Tabak ohne Zusätze.

Die schlechte Seite am Tabakrauchen ist, dass doch ein paar recht unangenehme Verbrennungsprodukte deine Lunge erreichen, was dazu geführt hat, dass viele Personen Joints mit Tabak ablehnen.

WARNUNG: DIESE SUBSTANZ ERZEUGT STARKE ABHÄNGIGKEIT! RAUCHE PUR ODER NUTZE EINEN VERDAMPFER!

Die sogenannten „Legal Highs“

Sogenannte „Legale Highs“ wurden in letzter Zeit immer beliebter. Es gibt eine menge legal erwerbliche psychoaktiver und therapeutischer Pflanzen, neuerdings auch synthetische Cannabinoide, die als Zutat in der Mischung teilnehmen können. Legale Rauchmixturen wurden in letzter Zeit eine gute Alternative zu Tabak und die einzige Möglichkeit, ein High zu bekommen für Leute in Staaten, die Cannabis verbieten.
Viele andere Pflanzen können den Effekt der Psychoaktivität verstärken.

Streckmittel im Gras

Spätestens mit dem Auftreten einer Blei-im-Gras Welle im Jahre 2007 sollten es alle Wissen: Auf dem Schwarzmarkt wird ohne Ende gestreckt.
Das sind nicht nur harmlose Stoffe, sondern von seltsamen chemischen Verbindungen wie Haarspray über Brix und Glas bis hin zu dem erwähnten Blei.

Wenn du etwas Marihuana konsumiert hast, und es geht dir verdammt schlecht danach: Nutze die ärztliche Schweigepflicht und lass dich Untersuchen! Informiere dich vorher: beim Streckmittelmelder des Deutschen Hanf Verbands.

Quelle: Joint Rollers Handbook, erhältlich beim Nachtschatten Verlag

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