Cannabinoide eignen sich zur Behandlung von Rheumatischer Arthritis, so eine neue Studie

chronische Arthritis / Wikipedia

chronische Arthritis / Wikipedia

Eine neu erscheinende Studie , die vom Nationalen Institut für Gesundheit veröffentlicht wird, hat herausgefunden, dass die Aktivierung der Cannabinoidrezeptoren – etwas, was auch durch Cannabisblütenkonsum passiert – eine Behandlungsoption für Rheumatische Arthritis sei. Rheumatische Arthritis ist eine, meist schleichende, Krankheit, die Entzündungen der Knochen und Gelenke hervorruft.

„Bisherige Studien haben die Modulation des Immunsystems und die Antientzündlichen Effekte bei der Aktivierung des Cannabinoidrezeptors 2  gezeigt.“, so die Studie. Allerdings wurde die Verbindung zwischen diesen Cannabinoidrezeptoren und rheumatischer Arthritis bislang wenig untersucht und dies führte zur Studie.

Die Forscher sagen, dass „CB2R ein potentielles Ziel für die Behandlung von RA [rheumatischer Arthritis]“ sei.

Die Studie wird in diesem Monat in dem Oxford Journal Rheumatology veröffentlicht und wurde durchgeführt von Forschern am Changhai Hospital, der Second Military Medical Universität und dem Shanghai Guanghua Hospital, alles in China.

via TheJointBlog

Hanf bzw. Cannabis als Medizin bei Rheuma

Ist ja sehr interessant, auf dem Rheuma-Online Forum gibt es eine ausführliche Cannabis als Medikament-Diskussion, und sie ist schon 14 Seiten lang…
Es sind auch gut informierte ForennutzerInnen dabei: Die Bundestagsdebatte zu Cannabis als Medzin ist auch erwähnt.

Es gibt auch ein europäisches Projekt: „Cannabis gegen Schmerzen“. Und wie immer ist ein Link zur Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin sinnvoll für Hintergrundinformationen.