Züchtungen beim Hanf ermöglichen Genduplikation für höhere THC-Gehalte

Viele Gerüchte ranken sich um die stärkeren Hanfzüchtungen, die in den letzten Jahren aufgetaucht sind. Einige vermuten schon direkte Genmanipulation am der Pflanze Cannabis, die so aber nicht bestätigt werden kann. Hingegen haben einige Forscher direkte Züchtungen ausprobiert. Sie haben eine Nutzhanfsorte und eine THC-reiche Sorte gekreuzt und dabei herausgefunden, dass ein Teil der Nachfahren deutlich höhere THC-Gehalte durch Duplikation der Gene aufweist, aber auch defekte CBDA-Synthesegene aufweise. Sie konnten als aufzeigen, dass es keine direkte Genmanipulation benötigt, um neue starke Sorten zu erzeugen.

Die Studie Gene duplication and divergence affecting drug content in Cannabis sativa von George D. Weiblen, Jonathan P. Wenger, Kathleen J. Craft, Mahmoud A. ElSohly, Zlatko Mehmedic, Erin L. Treiber, M. David Marks ist im Jahre 2015 erschienen im Open Access und ist als Gesamttext verfügbar. Für zukünftige Cannabiszüchter ebenso für Kritiker des „Gengrases“ bestimmt eine interessante Lektüre.

 

DOI: 10.1111/nph.13562

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