Petition für freien Nutzhanfanbau erreicht 2000 Mitzeichnungen

Die Nutzhanfpetition, die fordert dass der §24a des Betäubungsmittelgesetzes (Anzeige des Anbaus von Nutzhanf) ersatzlos gestrichen wird, erreichte in den letzten Tagen die 2000er Marke. So soll der Anbau und Handel mit Nutzhanf, der weniger als 0,2% THC-Gehalt bildet, für die deutsche Landwirtschaft möglichst einfach und kostengünstig nutzbar werden. Weitere Infos und Möglichkeiten zur Mitzeichnung im Artikel zur Nutzhanfpetition.

Wir freuen uns, dass schon so viele Menschen mitmachen! Wenn jetzt jeder noch fünf Freunden darüber Informiert und zum Mitmachen motiviert, und diese wieder fünf Freunde und so weiter, dann haben wir sehr bald eine große Masse organisiert in dieser Petition.

Auch eine weitere Petition in Sachen Drogenpolitik ist hinzugekommen: Die Forderung, die Gremien zu der Drogenproblematik transparent zu gestalten: Petition-ID 17578. Dazu die Hintergründe im Artikel „Wer sind diese Leute – Drogen- und Suchtrat neu gegründet“.

Nutzhanf-Petition für den freien Anbau und Handel, §24a BtMG

Folgende Bitte erreichte unsere Mailbox, der wir doch gerne nachgehen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bitte um Unterstützung für die Online-Petition ID: 16782 des deutschen Bundestages zum Anbau und Handel von/mit Nutzhanf. Ziel der Petition ist, dass der Anbau und Handel mit Nutzhanf für die Landwirte in Deutschland ohne Beschränkungen und Bürokratie möglich ist. Dazu muss der §24a des Betäubungsmittelgesetzes (Anzeige des Anbaus von Nutzhanf) komplett gestrichen werden.

Mitzeichnungsmöglichkeiten

Es gibt mehrere Wege, um an der Petition teilzunehmen:

Hinweis: Zum Mitzeichnen einer Onlinepetition ist eine Registrierung notwendig. Bei der ausgedruckten Unterschriftenliste entfällt dies. Ab 50.000 Mitzeichnern wird es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des deutschen Bundestages geben. Mitmachen kann jede Person, egal welchen Alters oder Nationalität.

Begründung der Petition

Das Erdöl wird immer knapper. Demnächst braucht die Menschheit Ersatz für die fossilen Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle. Vermehrt werden Heizungen auf Holzfeuerung umgestellt. Viele Dinge müssen zukünftig wieder aus Holz oder Hanf hergestellt werden. Der nachwachsende Rohstoff Hanf kann mit seinen Fasern z. B. die Kunststofffasern vor allem bei der Kleidung/ Stoffe ersetzen. Wird der Rohstoff Holz knapp, kann auch Papier wieder aus Hanf produziert werden. Die Vielzahl der weiteren Hanfprodukte wie Hanföl, Seile usw. brauche ich wohl nicht erwähnen. Hanf wächst außerdem ohne jeglichen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Das macht den Anbau kostengünstig und zudem ökologisch unbedenklich. Übrigens wird die Hälfte der jährlichen Pflanzenschutzmittelproduktion nur für den Anbau der Baumwolle gebraucht! Hanf würde uns diesen immensen Einsatz von Giftmitteln ersparen.

Bitte leiten Sie diese Info an alle Interessierten weiter.
Mit freundlichen Grüßen Johannes Hofmann