Hanf-Forschung – Appetit, Unterschiede zwischen Extrakt und Reinsubstanz

Im neuesten IACM-Informationen vom 10.4.2010 wird unter anderem über Forschungen zu den Appetit anregenden Eigenschaften des Hanfes berichtet. Dort wird der Vergleich zwischen dem Dronabinol, das teuer künstlicher hergestellt werden muss, und natürlichem Cannabisextrakt mit allen Formen:

Wissenschaftler der Universität von Reading (Großbritannien) untersuchten die Wirkungen von Dronabinol (THC) und eines Dronabinol-reichen Cannabisextrakts auf die Nahrungsaufnahme von Ratten. Sie stellten „signifikante, wenn auch kleine Unterschiede im Muster der Wirkungen“ zwischen reinem Dronabinol und dem Cannabisextrakt fest und fügten hinzu, dass andere Bestandteile der Cannabispflanze „die durch Delta-9-THC induzierte Hyperphagie modulieren können, was sie interessant für weitere Untersuchungen hinsichtlich ihres therapeutischen Potenzials macht“. (Quelle: Farrimond JA, et al. Psychopharmacology (Berl), 27. März 2010 [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck])

Warum Schokolade besser gegen den Fressflash hilft als Möhren – Cannabinoide verstärken Geschmackssinn für Süsse

Neue Untersuchungen des Monell Centers und der Kyushu Universität in Japan berichten, dass Endocannabinoide direkt auf die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge wirken und den Geschmackssinn für Süsse steigern.

„Unsere Geschmackszellen könnten mehr in der Appetitregulierung beteiligt sein, als wir bisher dachten“ sagte der Autor der Studie Robert Margolskee, M.D., Ph.D., ein Molekularbiologe am Monell Center. „Das bessere Verstehen der Vorgänge, die zum Essen oder Überessen führen, könnten helfen gegen die starke Zunahme von Übergewichtigkeit und darauf bezogene Krankheiten zu mindern.“

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Hanf als Medizin bei AIDS und HIV zum Welt-Aids-Tag

Die Rote Schleife
Hier zum Welt-Aids-Tag eine kurze Information zu Hanf als Medikament bei AIDS/HIV:
Aids-Patienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Unwohlsein oft in kurzer Zeit stark an Gewicht. Patienten berichten, daß sie nach Cannabiseinnahme zum ersten mal wieder richtig Appetit verspüren. Ein appetitanregender Effekt bei Aids und Krebs wird bereits bei Tagesdosen von 5 mg THC beobachtet. Die Dosierung kann bei Bedarf bis auf täglich 20 Milligramm gesteigert werden. In einer Studie mit Magersüchtigen brachte THC keinen Erfolg. Jüngst wurde über eine positive Beeinflussung des Gewichts bei Patienten mit Morbus Alzheimer, die die Nahrungsaufnahme verweigerten, berichtet (Volicer 1997). Überraschenderweise nahm unter THC im Vergleich zum Plazebo auch das verwirrte Verhalten ab. Erfahrungsbericht

Noch immer werden schwerstkranke Personen gejagt und Menschenunwürdig behandelt! Bloss weil die jetzige Cannabispolitik hochpolitisiert und moralistisch ist, heisst das nicht das sie nicht zu etwas gesundheitlich Sinnvolleren änderbar ist.

Quelle: Cannabislegal.de: Cannabis als Medizin