Warum hilft Cannabis bei Entzündungen, Schmerzen… Veränderungen der microRNA könnte die Lösung sein

Die Forscher Prakash Nagarkatti und Mitzi Nagarkatti untersuchen seit Jahrzehnten an der USC (University of South Carolina) Medizinschule die Effekte der aktiven Inhaltsstoffe von Marihuana bei Autoimmunkrankheiten. Ihre Forschung in Bezug auf die molekulare Ebene und dem Effekt von THC darauf könnte neue medizinische Behandlungen hervorbringen.

In ihrer Studie behandeln die Forscher die Effekte von THC auf die microRNA, einer erst kürzlich entdeckten Variante von Molekülen. RNA reguliert die genetische Aktivität und die Verarbeitung im Körper und microRNA sind kleine RNA-Moleküle, die auch die Gene regulieren. Eine Veränderung der Moleküle, zum Beispiel in ihren Aktivitätslevel, könnte bei Krankheiten wie Arthritis, MS (Multipler Sklerose) und Diabetes helfen.
Die Forscher injizierten Labormäuse THC und analysierten die Effekte auf 609 verschiedene microRNA-Typen. Sie fanden heraus, dass 13 microRNA durch THC deutlich verändert  wurden. Die Ergebnisse werden im The Journal of Biological Chemistry veröffentlicht.Der nächste Schritt der Studie wäre herauszufinden, welche microRNA rauf- oder runtergeregelt erden müssten um bestimmte Wirkungen auf Gene zu haben, und damit auf bestimmte Krankheiten. Forscher fanden eine starke Verbindung von microRNA und der Unterdrückung von Entzündungen. Sie glauben, dsas ihre Forschung Grundlegend sei für die Entwicklung potentieller Behandlungsmöglichkeiten für Entzündungskrankheiten und Krebs.

via smellthetruth

Wie man Schlank wird? Versuchs mit Marihuanarauchen!

Interessanterweise hat eine neue Studie herausgefunden, dass Marihuanakonsument_innen deutlich weniger Dick sind als Nicht-Gebraucher_innen. Vergiss nicht, dass Korrelation nicht unbedingt Kausal ist; es bedeutet nicht, dass Marihaunarauchen Menschen dünner machst, aber es ist schon was Interessantes zum darüber nachdenken.

Das Problem liegt quasi direkt um die Ecke, denn auch wenn es weitere Probleme gibt, hat die USA ein großes Problem. Es ist so, dass die Hälfte der Bevölkerung dick sein wird im Jahr 2030. Aber es könnte eine Lösung geben: Marihuanarauchen anfangen!

Dies ist, was diese neue Studie aus Frankreich unterstützt, auch wenn die Forscher dies natürlich nicht empfehlen. Da Marihuana den Appetit verstärkt, sind die Forscher vom Gegenteil ausgegangen und meinten, dass die Nutzer_innen dicker sein müssten als die Nicht-Gebraucherinnen. Aber sie haben das Gegenteil herausgefunden: „Wir haben herausgefunden, dass Cannabiskonsumenten öfters Dünner sind als die Nicht-Konsumenten. Wir waren überrascht, denn wir dachten, einen Fehler gemacht zu haben. Oder dass unser Resultat wegen dem Sample nicht stimmte. Also haben wir uns einer ganz anderen Gruppe von Personen zugewendet und haben genau das selbe Festgestellt.“ so Dr. Yann Le Strat, Psychiater am Louis-Mourier Hospital in Colombes, Frankreich mit Mitautor der neuen Studie, veröffentlicht im American Journal of Epidemiology.

Die Übergewichtigenrate unter den Teilnehmern der zwei Umfragen, die kein Gras geraucht haben waren 22 Prozent und 25,3 Prozent während jene, die mindestens an drei Tagen der Woche Gras Rauchten Übergewichtigkeitsraten von 14,3 Prozent und 17,2 Prozent haben. Le Strat sagt, dass es weitere zusammenhängende Faktoren dafür geben; Grasraucher könnten mehr Sport betreiben, mehr draussen sein; mehr Früchte und Gemüse essen – und denkt nicht, dass das Signal sein sollte, „Rauche Cannabis und es wird dir beim Abnehmen helfen“.

Aber Andrea Giancoli, eine Diabetikerberaterin in Los Angeles und Sprecherin der American Dietetic Association sagt, dass es vielleicht an der Zeit ist, über den typischen Grasraucher anders zu denken: „Ich weiss, wenn man an Grasraucher denkt, dann gibt es Witze über den Fressflash und Leute, und Trockenheit des Mundes, so dass sie viel Wasser trinken. Vielleicht müssen wir diesen Stereotyp fallenlassen.“

via Gothamist