Die Tafeln sind sauer: „Staat macht auf billig statt auf sozial“

Der Bundesverband der Tafeln hat die Politik aufgefordert, in der Krise mehr zum Schutz armer Kinder zu unternehmen. Der Zusammenhang sei so einfach wie verhängnisvoll, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Gerd Häuser, der „Berliner Zeitung“. Armut bedeute schlechte Ernährung und wenig Bildung.

Häuser warf dem Staat vor, immer weiter von seiner Aufgabe der Daseinsfürsorge abzurücken und auf Bürgerengagement zu setzen. Das sei billiger für ihn. So würden die gemeinnützigen Tafeln zu einem Teil der Sozialpolitik. Wie es weitergehen soll, kommt im Tagesschau Artikel leider nicht vor..

Schön, dass „die Tafeln“ den Mund aufbekommen, und die schwächsten Teilnehmer der Gesellschaft in Schutz nehmen.

Quelle: Tagesschau.de, 23.12.2008

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