Studie zeigt, dass Alzheimer durch Verlust von Cannabinoiden verursacht sei

Erste Anzeichen von Alzheimer könnten durch die Blockade der gehirneigenen Cannabinoide verursacht werden, so eine neue Studie aus der Universität von Stanford.

Klumpen von Proteinen, die sogenannten Beta-Amyloide Plaque, sind die primären Anzeichen der Alzheimerkrankheit. Seit langem wissen die Forscher, dass diese Klumpen die Signale des Gehirns verändern – aber sie wussten nicht wie.

Nun hat ein Team der Universität von Stanford an der Medizinschule die Effekte der Plaque auf die endogenen Cannabinoiden im Gehirn untersucht. Diese Substanzen werden vom Gehirn hergestellt und ähneln den Substanzen im Cannabis. Neben vielen anderen Funktionen spielen Cannabinoide eine wichtige Rolle beim Speichern von Informationen und dem Lernen.
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Neue Literaturübersicht: 200 Studien zu dem therapeutischen Potential von Cannabis von NORML

Grafik des NORML Booklet Cover - Cannabis in der TherapieIn dieser Woche hat die US-Amerikanische Legalize-Organisation NORML die vierte Auflage ihrer Literaturübersicht zu dem therapeutischen Nutzen von Cannabis veröffentlicht. Das Review umfasst nahezu 200 Studien und ist auf dem neusten Stand (2011).

„Emerging Clinical Applications for Cannabis & Cannabinoids: A Review of the Recent Scientific Literature“

In dem jetzt erhältlichen Bericht werden etwa 200 neu veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Sicherheit und Effektivität von Marihuana und seinen Komponenten in der Behandlung und Handhabung von neunzehn Krankheitsbildern besprochen: Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), chronische Schmerzen, Diabetes Mellitus, Dystonie, Fibromyalgie, gastrointestinale Störungen, Gliome und andere Krebs-Arten, Hepatites C, Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Inkontinenz, arterielle Hypertonie, Multiresistente Staphyloccus aureus (MRSA), Multiple Sklerose, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Tourette Syndrom, Juckreiz und Atemstillstand im Schlaf.
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Hanf als Medizin bei AIDS und HIV zum Welt-Aids-Tag

Die Rote Schleife
Hier zum Welt-Aids-Tag eine kurze Information zu Hanf als Medikament bei AIDS/HIV:
Aids-Patienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Unwohlsein oft in kurzer Zeit stark an Gewicht. Patienten berichten, daß sie nach Cannabiseinnahme zum ersten mal wieder richtig Appetit verspüren. Ein appetitanregender Effekt bei Aids und Krebs wird bereits bei Tagesdosen von 5 mg THC beobachtet. Die Dosierung kann bei Bedarf bis auf täglich 20 Milligramm gesteigert werden. In einer Studie mit Magersüchtigen brachte THC keinen Erfolg. Jüngst wurde über eine positive Beeinflussung des Gewichts bei Patienten mit Morbus Alzheimer, die die Nahrungsaufnahme verweigerten, berichtet (Volicer 1997). Überraschenderweise nahm unter THC im Vergleich zum Plazebo auch das verwirrte Verhalten ab. Erfahrungsbericht

Noch immer werden schwerstkranke Personen gejagt und Menschenunwürdig behandelt! Bloss weil die jetzige Cannabispolitik hochpolitisiert und moralistisch ist, heisst das nicht das sie nicht zu etwas gesundheitlich Sinnvolleren änderbar ist.

Quelle: Cannabislegal.de: Cannabis als Medizin