Ungarn zum EU-Ratsvorsitz ohne Drogenstrategie – Petition gestartet

Die HCLU in Ungarn hat eine Petition gestartet, um die Regierung in Ungarn zurück zu einer wissenschaftlich basierten Drogenpolitik zu führen. Durch eine willkürliche Regierungsentscheidung wurde die allgemein und europaweit anerkannte Strategie, mit dem Drogenproblem umzugehen, diskreditiert. So wurde auch keine Diskussion mit den professionellen Arbeitern zu diesem Thema geführt. Dazu komme noch, dass in diesem Jahr die finanziellen Mittel für die Drogenarbeit, im Vergleich zum vorherigen Jahr, um die Hälfte gekürzt worden sind. Dies alles in dem Jahr, in dem Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt.

Hier nun der Aktionsaufruf der HCLU aus Ungarn

Werte Aktivisten! Werte Dienstleister! Werte Forscher und Entscheidungsträger!

Eure ungarischen Freunde brauchen eure Hilfe – wir möchten die internationale Aufmerksamkeit auf unsere Probleme lenken um Druck auf die Ungarische Regierung auszuüben, damit sie uns zuhören und zu den Werten einer ausbalancierten und wissenschaftlich begründeten Drogenpolitik zurückkehren.

Alle Dienstleister, Professionelle und Aktivisten können die Petition des Ungarischen Nicht-Regierungsnetzwerkes mitzeichnen indem sie uns folgende Informationen zusenden:

1) Dein Name

2) Dein Titel/Position

3) Der Name deiner Organisation/Instutes

4) Das Land, in dem ihr seid

Unsere eMailaddresse lautet tasz@tasz.hu, und bitte setze den Betreff „Petition“!

Der gesamte Text der Petition mit der Begründung ist auf der ENCOD Webseite Petition für wissenschafts-basierte Drogenpolitik in Ungarn zu lesen.

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