Drogenkrieg: Fast and Furious muss Enden; Mexiko droht den USA

Einem Bericht der Washington Times hat Calderon, der Präsident von Mexiko, die US-Regierung bedroht. So sagte er, dass wenn die USA kein Verbot auf Waffen auferlege und die Registrierung einführe, werde die Gewalt in Mexiko nie gestoppt und sich in Zukunft diese Waffen gegen die USA richten könnten.

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Der Ablauf der Waffenbeschränkungen im Jahre 2004 kam fast gleichzeitig mit dem Begin einer der schlimmsten Perioden von Gewalt in Mexiko, so Calderon. So seien über 140.000 Waffen in vier Jahren beschlagnahmt worden – die meisten dieser Waffen wurden in Waffenläden in den USA verkauft. An der Grenze von den USA und Mexiko gibt es etwa 8000 Waffenläden.

Der mexikanische Präsident sprach über ein für Obama unangenehmes Thema, denn die Regierung ist gerade in einer Untersuchung des „Fast and Furious“ Programms. Von der Behörde für Schusswaffen, Alkohol, Tabak und Sprengstoffe, welche dem Justizministerium untersteht, wurden tausende Waffen den mexikanischen Kartellen überlassen um an „große Fische“ oder an Personen, die legal Waffen in den USA kaufen und sie illegal woanders wieder verkaufen, zu kommen.

Die Reden von Obama, Harper (Kanada) und Calderon auf Youtube:

Teil 3 – da sagt er das, die Frage kommt von einer Journalistin:

Erster Teil: