Video: Die Regulierung von Cannabis in Kopenhagen

Der Stadtrat von Kopenhagen stimmte für die Legalisierung von Marihuana. Schau dir das neue Video von der HCLU an, und finde heraus, warum!

Die internationale Presse berichtete im November letzten Jahres, dass der Stadtrat von Kopenhagen mit überwältigender Mehrheit für einen legalen Rahmen für Cannabis gestimmt hat. Das Videoberichterstattungsteam der HCLU ist in die dänische Hauptstadt gereist und hat einige Entscheidungsträger interviewt, dazu gehören Mitglieder des Stadtrats, um herauszufinden, warum sie die Legalisierung der Droge gewählt haben und wie sie das ganze regulieren wollen.

Es scheint, dass das System was hier entstehen soll, sich von den niederländischen Coffeeshopsystem unterscheidet, bei dem kleine private Shops durch Lokalbehörden lizensiert werden. Die dänischen Politiker zeigen auf, dass die Niederländer die Regulierung des Anbaus von Cannabis und dem Nachschub des Coffeeshops dem Schwarzmarkt überlassen haben, also diesen Teilbereich nicht reguliert haben. Der Stadtrat plant ein Netzwerk von staatskontrollierten Läden und Cafes, in denen die Regierung die ganze Prozedur unter kontrolle hat – von der Kultivierung bis zur Verteilung. Das Ziel ist es, den Konsumenten zu schützen und die Schäden des Konsums zu reduzieren. Die Frage ist, ob die neue linke Regierung dem Experiment zustimmen wird. Die Stadträte sind optimistisch: Selbst wenn der Plan jetzt fehlschlägt, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Cannabismarkt reguliert wird.

via Drugreporter

Video: Nach dem Krieg gegen die Drogen

After the War on DrugsWie wird eine Post-Prohibitionäre Welt aussehen – lerne aus dem Video der HCLU.

Wir reden soviel über die Beendigung des Krieges gegen die Drogen – aber wissen wir wirklich wie eine Post-Prohibitionäre Welt aussehen könnte? Wir wissen alle, dass es eher die Regierung sein sollte, die den Drogenmarkt kontrolliert als kriminelle Organisationen. Aber wie sollten die verschiedenen „Drogen“ reguliert und/oder besteuert werden? Was sind die Modelle für Regulierung und Kontrolle? Was sind die Lehren, die aus der Alkohol- und Tabakgeschichte gezogen werden können, und wie können die gleichen Probleme vermieden werden, wenn es um die Legalisierung von gerade illegalisierter Drogen geht? Sollten wir Marihuana und Heroin in gleicherweise behandeln, oder die Gesetzgebung auf die speziellen Risiken der unterschiedlichen Drogen spezialisieren?

Transform Drug Policy Foundation, ein Thinktank aus London hat einen Bericht über die rechtliche Situation der Regulierung von Drogen auf der Internationalen Drogenpolitiksreform Konferenz in Albuquerque, New Mexiko veröffentlicht . Die Ungarische Vereinigung für Menschenrechte hat die führenden Drogenpolitikreformer, wie Ethan Nadelmann, Danny Kuschlick, Mark Haden und Sanho Tree – auf der Konferenz interviewt um Antworten auf die oben gestellten Fragen zu geben.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, empfehlen wir dir den Transform Bericht (die Hanfplantage berichtete) und Mark Hadens Webseite empfehlen.

Die Drogenfreie Welt: Reloaded

„Ein Déja Vu ist ein Fehler in der Matrix. Es passiert immer wenn sie etwas ändern“ sagt Trinity in dem Kultfilm der Wachowski-Brüder, „Die Matrix“. Das „High Level“ Treffen der Vereinten Nationen zum Thema Drogen war soetwas wie ein Déja Vu für uns: Anstelle den Fehlschlag der Ziele der 1998 UNGASS zu erkennen haben die Regierungen sich wieder darauf geeinigt eine Drogenfreie Welt zu erreichen.

Wenn wir den Text der neuen internationalen Vereinbarungen lesen, haben wir das seltsame Gefühl jemand hätte einfach nur den Text der 1998 Vereinbarungen kopiert und eingefügt: Das Ziel sei die Nachfrage und Produktion von Drogen „Auszurotten oder signifikant zu reduzieren“ innerhalb von 10 Jahren, genauso wie die letzten 10 Jahre. Die Parforcejagd zu einer drogenfreien Welt ist nicht vorbei – nur das Ende wurde herrausgezögert – jetzt ist es 2019. Déja Vu – ein Fehler in der Matrix des globalen Drogenprohibitionsregimes – und es ist ein Zeichen des Wandels.

Schaue dir das Video an, um mehr zu erfahren…

via HCLU

Drogenaktionsplan: Protest gegen den Globalen Krieg gegen Drogen 2009

Zu einer Demonstration gegen die internationale Drogenpolitik wie sie jetzt gefahren wird riefen viele Nicht-Regierungsorganisationen auf. Sie fand zu dem 52. Treffen der UN Suchtstoffkommission (CND) am 11. März 2009 in Wien statt.

Folgend das Video: Continue reading