Suchtstoffkommission möchte bessere Verfügbarkeit kontrollierter Substanzen für die Wissenschaft

Wien: Laut dem CNDBlog möchte die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (CND) eine bessere Verfügbarkeit kontrollierter Substanzen für die wissenschaftliche und medizinische Nutzung ermöglichen. So ein Vorschlag im sogenannten „Komitee des Ganzen“ auf dem diesjährigen Treffen der Suchtstoffkommission in Wien, 21.-25. März 2011.

Der Vorschlag kommt aus Finnland mit der Argumentation, dass Drogentestlabore immer eine gewisse Menge von den kontrollierten Substanzen benötigen um ihre Analysen durchzuführen. Auch wenn diese Labore Arbeit der Regierung durchführen, sei es schwierig an diese Substanzen zu gelangen. Somit sei es nötig, die Verteilung von Testproben für Qualitätskontrollen international zu organisieren.

Interessanterweise kam aus Russland der Vorschlag, es solle „genügende Menge Substanzen“ und nicht nur „minimale Mengen Substanzen“ in der Vereinbarung festgehalten werden.

Es gab eine kurze Diskussion welche Organisation, UNODC oder INCB, diese Substanzen zur Verfügung stellen und die Qualität kontrollieren solle.

Finnland und weitere interessierte Staaten werden den Text außerhalb des Komiteetreffens fertigstellen.

Update

Vgl. Komitee des Ganzen, Finale Version und Komitee des Ganzen, L6:

Weiteres aus der Diskussion:
„Medizinische Zwecke“ wurden nun aus der Vereinbarung entfernt, es verbleiben somit nur noch die „wissenschaftlichen Zwecke“.

Die Russische Föderation hat ein Problem damit, wenn die Suchtstoffkommission irgendwelchen Regierungsstellen dieses Thema aufzwingen möchte. Dies sei nicht das Mandat der Suchtstoffkommission. (Vgl. encod)

Der Resoultion wurde dann übernommen und zugestimmt.

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