Thailand: Internationale Drogenkontrollbehörde lehnt Verantwortung für Massenmorde ab


In dem am 5. März 2008 erschienen jährlichen Internationalen Drogenbericht für 2007 lehnt die INCB unproportionale Bestrafungen ab: Nach Ansicht der Kontrollbehörde sind die drogenbezogenen Fälle davon abhängig, ob sie in Übereinstimmung mit den Konventionen und dem Gesetz stehen. Dies sei darauf begründet, da die Konventionen nur auf einem Mindeststandard beruhen und weiterhin auch von den jeweiligen Landesregelungen und -Historie abhängig sei. Einige Staaten würden Drogengrosshändler verfolgen, während andere nur kleine Fälle bearbeiten würden.

“Gerechte Strafen seit 1988″

Der Report sagt aus, dass mit der Konvention von 1988 einige Staaten als “sichere Hafen” für Drogentransporteure gebrandmarkt wurden. Mit dem Abschluss der Konvention werde vermehrt darauf geachtet dass mehr Aktivitäten gegen den Drogentransport unternommen werden sollte. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Bestrafungen gerecht wären: Entzug der Freiheit, Geldstrafe und Sanktionen,wie zum Beispiel Konfiszierung. Hinsichtlich in regionalen, als auch in lokalen, wie auch im Bezug zum Endkonsumenten, sollen die Strafen progressiv reduziert werden. Die Konvention behandele Endkonsumenten wie Kriminelle. Die Form der Bestrafung solle aber geringer Ausfallen als bei Drogentransport.


Von der Polizei erschossener Drogendealer

Die schwarze Liste

Trotzdem wurden weiterhin überzogene Urteile gefällt. Ein erschreckendes Beispiel nimmt dabei Thailand ein. Die Regierung hat kurz vor dem Erscheinen des Internationalen Drogenreports 2007 angekündigt 4000 Personen zu töten. Schon 2003 wurden “Schwarze Listen” erstellt, die dann mehr oder weniger offiziell Abgearbeitet worden sind. Selbst das Regime musste feststellen, dass über die hälfte der Beschuldigten völlig Unschuldig seien.

Weiteres dazu:

Quelle: Die Hanfplantage, http://www.hanfplantage.de


Community March July 11, 2004 Bangkok, Thailand The Opening Day of the XV International AIDS Conference

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