Rasquera in Spanien will mit Cannabisanbau für einen Club aus der Krise

In der Provinz Tarragona geht man nun der Idee nach, anstelle Oliven, Cannabispflanzen für den Eigenbedarf anzubauen. Aus den Hanfpflanzen lassen sich Marihuana, der Blütenstand sowie Haschisch, das Harzextrakt, herstellen. Der Bürgermeister geht der Presse zufolge davon aus, dass das Vorhaben legal sei und damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Dorf sitzt auf einem Schuldenberg von 1,3 Millionen Euro.

via Nordbayerischer Kurier und abc.es

Unglaubliche Vorgänge auf der Hanfplantage

Nicht nur dass die Statistik sagt, dass diese Webseite seit einiger Zeit jeden Monat etwa 30.000 Besucher hat, nein, jetzt ist da auch noch HTML5 mit drin! Auch eine Real-Life Hanfplantage für nächstes Jahr ist geplant – der Traum wird wahr: der Ex-Flughafen, das
Tempelhofer Feld wird Hanflabyrinth. Hier gibts auch noch Fotos davon. Ob das ganze Realität wird, stellt sich schon bald heraus. Stay tuned!

Tempelhoferöffnung: Die Hanfplantage muss her

Logo der Reclaim Tempelhof InitiativeAm 8. Mai 2010 wird das Flugfeld vom ehemaligen Flughafen Tempelhof für die interessierte Öffentlichkeit freigegeben. Neben großen Drehkreuzen soll eine eine Firma sich um den zukünftigen Park kümmern. Diese Firma ist bekannt für die Verkommerzialisierung von Parks.
Aber nun zu den guten Themen: Tempelhof wird Hanfplantage!

Auch dieses Projekt läuft noch und bekommt sehr gute Kommentare. Noch bis Mitte Juni 2010 können Bürgervorschläge eingebracht werden. Der Vorschlag der Hanfplantage – auch prima als Labyrinth und Skatepark nutzbar – wird in den nächsten Tagen dort eingereicht werden. Für weitere Mitnutzungen und tolle Ideen zur Hanfplantage sind wir immer offen!

Kein Green New Deal ohne Hanf

Ansichten zu Hanf aus einem nicht-parteiischen Blickwinkel, als Brief an das Berlin21 Fachforum „Klimawandel und Energie“. Insbesondere interessant im Zusammenhang, das alle Welt von einem „Neuen Grünen Deal“ redet, aber die beste aller Pflanzen wird ausgelassen:

Leserbrief zum Cannabis in Berlin

Sehr geehrter Herr soundso,
ich wende mich an Sie, da sie mit der eMailaddresse bei Berlin21 Fachforum Klimawandel und Energie gelistet sind.

In der Infozeitung von Berlin 21 rufen Sie zu Ideen für nachhaltige Entwicklungen und Stadterneuerung. Sie suchen Denkanstösse und Anregungen für neue Projekte. Es wird aufgerufen, Phantasie und Kenntnisse einzubringen.

Hanf ist das wichtigste Agrarprodukt in den USA [1]. Hanf ist eine der besten, billigsten und am leichtesten zu kultivierende Nutzpflanzen der Welt. 1916 veröffentlichte das amerkanische Landwirtschaftsministerium im Bulletin 404 [2] einen Bericht der nahelegte, dass Hanf vier mal mehr Faserertrag bring als Holz und gleichzeitig nur ein Viertel bis ein Siebtel an Sulfur zum Bleichen der Faser benötigt. Ein 1938 veröffentlichter Artikel in der Popular Mechanics: „Billion-Dollar-Crop“ [3] stellte erstmals eine Maschine zur industriellen Verwertung (Zerfaserung) von Hanf vor und versprach dadurch Arbeit, Wohlstand und bis zu 25.000 verschiedene Produkte aus Hanf [4], von Dynamit bis Cellophan.
Die Kriminalisierung von Hanf lies diese Visionen allerdings nie wahr werden. Abgesehen vom 2. Weltkrieg spielte der Hanf nie wieder eine entscheidende Rolle.

Heute wird Nutzhanf (THC freie Sorten) wieder zunehmend als Bau- und Rohstoff eingesetzt. Eine Vielzahl von Produkten, wie Papier, Plastik, Kosmetika, Textilien oder Lebensmittel können aus Hanf hergestellt werden. Allerdings ist der Rohstoff nach 60 Jahren des generellen Verbots relativ teuer. Forschung und Entwicklung konzentrierten sich ausschließlich auf petro-chemische Produkte. Unsere Wirtschaft ist vom Öl in hohem Maße abhängig, die Kriege ums Öl eine Konstante in der internationalen Politik, die ökologischen Schäden bedrohen zunehmend unsere Lebensgrundlagen.

Flughafen Tempelhof wird HanfplantageDer Anbau von Cannabis, Hanf, ist – auch in Berlin – eine nachhaltige Entwicklung und Stadterneuerung. Neben Einstätzen als Bodenrekultivierer, zum Beispiel auf dem Rollfeld des ehem. Flughafen Tempelhofes [5], aber auch als Rohstoff zur weiteren Verarbeitung zu Endprodukten. Nicht zuletzt wird durch die Pflanze CO2 dauerhaft gebunden.

Sie möchten neue Modelle und Entwürfe für Klimaschutz, Mobilität und regionale Wirtschaftskreisläufe? Hier ist es: 400 ha Hanf in Berlin.

Die ersten 2 ha Hanffeld [6] sind schon da. Wo stehen Sie, wo steht Berlin21?

Ich freue mich auf eine Antwort und eine mögliche Zusammenarbeit, und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

[1] http://www.welt.de/wirtschaft/article703703/Marihuana_ist_das_wichtigste_US_Agrarprodukt.html
[2] http://www.jackherer.com/chapter04.html
[3] http://www.jackherer.com/popmech.html
[4] http://www.jackherer.com/chapter03.html
[5] http://www.hanfplantage.de/das-paradies-geoeffnet-der-flughafen-ein-hanf-museum-30-10-2008
[6] http://www.hanflabyrinth-berlin.de/

Video zur Entspannung

Nach diesem Brief, jetzt ein Video zur Entspannung:
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Das Hanffeld wird Realität

Unermüdlich wird an dem Hanffeld und dem Gelände gearbeitet.
Aussaat auf dem Hanffeld des Hanflabyrinth Berlins Und die Hanfplantage nimmt langsam Formen an. Gestern wurden die Cannabissamen ausgebracht. Ein kurzes Filmchen folgt :-)
Ich werde weiter berichten – bis dahin folgt dem Link zur Hanflabyrinth Berlin Webseite für weitere Fotos und Informationen. Auch ein „Camp in Hemp“ soll es geben…

Das Paradies geöffnet – Der Flughafen ein Hanf Museum!

Grafik von dem Flughafen Tempelhof als Hanfplantage

Nun ist es soweit, das letzte Flugzeug hebt von Flughafen Tempelhof ab. Allerdings noch nicht heute, wie vorgesehen, sondern wegen starkem Regen erst morgen. Es sitzen wohl einige Flugpassagiere dort fest.

Dazu passend wurde mir die oben gezeigte Grafik zugespielt. Sehr nett! Zu sehen ist auch die Info des Hanf Museum Berlins, das einzige in Deutschland. Eine sehr schöne Montage! Ich würde mich sehr freuen, wenn ein Freiluft-Hanf Museum Wirklichkeit wird.

Was sonst sollte auch mit diesem riesigen Platz gemacht werden? Sowieso müsste erstmal der Boden abgetragen und verbessert werden. Nach dem jahrelangen Flugverkehr dürfte da einiges an Öl und Kerosin im Boden sein. Hanf ist tiefwurzelnd und bodenverbessernd. Es gibt nichts natürlicheres als diese Pflanze zu verwenden.

Ich berichtete schon am 30. April 2008 über die Möglichkeit, Flughafen Tempelhof als Hanfplantage einzurichten.

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Leserbrief: Genmanipulierter Hanf, Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland, Spiegel 05.März 2008

Leserbrief an den Spiegel wegen des Artikels:

“Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland” vom 05.März 2008
URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,539321,00.html

Sehr geehrte Damen und Herren,
in ihrem Bericht erwähnen Sie zum wiederholten mal “genmanipuliertes Cannabis” bzw “genmanipulierte Cannabissamen”.

Bitte überprüfen Sie diese Information und nennen Sie mir eine Quelle die die Existenz von genmanipuliertem Cannabis beweist. Denn es ist meines Wissens weltweit noch nie Cannabis genmanipuliert worden, weder zur Optimierung als Fasernutzpflanze oder als THC-Lieferant. Die Steigerung des THC-Gehalts ist nur auf die normale Züchtung durch Nutzung der mendelschen Regeln per gezielter Selektion natürlicher Mutation zurückzuführen. Diese Technik nutzt der Mensch seit tausenden von Jahren bei jeder Nutzpflanze und bei jedem Nutztier.

Bei Genmanipulation handelt es sich um eine vollständig andere Technik, ein aufwendiges und teures High-Tech-Verfahren das erst seit wenigen Jahrzehnten und nur an wenigen Pflanzen und Tieren erfolgreich angewandt wird. Die Pflanze Cannabis gehört -noch- nicht dazu.

Bitte beachten Sie daß gerade beim sensiblen Thema Drogen solche Falschinformation ganz besonders die Glaubwürdigkeit der Presse und Behörden untergraben.
Wer Jugendliche vom Drogenkonsum fernhalten will, braucht richtige und beweisbare Argumente, sonst geht der Schuß nach hinten los.

Ein Leserbrief, map-de

Dazu aus einem taz-Artikel eine Stellungnahme des Deutschen Hanfverbands:

Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband bezeichnet das als “absoluten Blödsinn”: Immer wieder tauchten solche Behauptungen auf, die dann einfach übernommen werden. “Dabei ist es sinnlos, die Quantität beim Cannabis-Anbau durch Genmanipulation zu erhöhen”, sagte Wurth.

Auf Nachfrage gibt Frank Scheulen (LKA),, der vom Spiegel zitiert wurde, zu: “Die Aussage über genmanipuliertes Saatgut wurde generell getroffen und von anderen Stellen wohl wissenschaftlich erhoben, nicht vom LKA.” Generell getroffen? Also nicht bestätigt? Vielleicht wird dieses Gerücht nur von offiziellen Stellen gestreut, um den Konsum in Deutschland zu senken. Denn Kiffer glauben gerne, ein ökologisches Produkt zu konsumieren.

taz – deutsche kiffen ohne biosiegel