Barmer Arztreport: Über ein Drittel der Erwachsenen leidet an Bluthochdruck – die Lösung: Hanfsamen!

Der neuest veröffentlichte Arztreport der Barmer GEK Krankenkasse sagt aus, dass in 2014 mehr als ein Drittel der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern an Bluthochdruck litten. Bluthochdruck sei keine „harmlose Volkskrankheit“, so die Barmer. Auch dieser Tage ist eine Studie herumgekommen, die aussagt, dass eine Diät mit Hanfsamen den Bluthochdruck senke.

Die Tipps, die man in den Zeitungen liesst, sind die üblichen: gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, Bewegung, kein Rauchen, kein Alkohol und so weiter. Auch Entspannungsübungen zum Stressabbau sollen wirkungsvoll sein.

Eine interessante, gerade „neu“ erforschte Möglichkeit können nun auch Hanfsamen, bzw. eine Diät damit sein: Die Studie "Preventive and treatment effects of a hemp seed (Cannabis sativa L.) meal protein hydrolysate against high blood pressure in spontaneously hypertensive rats" von Girgih AT, et al. zeigt auf, dass in einem Rattenexperiment der Blutdruck signifikant gesenkt werden konnte gegenüber der Kontrollgruppe. Das Experiment lief vier bzw. acht Wochen.

Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Leute finden, die diese sehr gesunde Diät probieren und etwas Feedback liefern!

Dazu ist natürlich zu sagen, dass nicht ausschliesslich Hanfsamen gegessen werden sollten, sondern zur normalen Ernährung dazu kommen sollte.

Möglicherweise kann auch das Öl aus den Hanfsamen ein wunderbarer Lieferant für die Stoffe sein.

Die Studie ist unter der Verlinkung oben sowie der folgenden Bibliothekskennzeichnung zu finden: "Eur J Nutr. 2014 Aug;53(5):1237-46. doi: 10.1007/s00394-013-0625-4. Epub 2013 Nov 29."

DINAFEM auf dem deutschen Markt

DINAFEM Logo, Hanfsamenbank in Spanien

DINAFEM Logo, Hanfsamenbank in Spanien

In diesem Artikel geht es um den Hanfsamen Hersteller „Dinafem“, der seit 2005 Hanfsamen anbietet. Durch die hohe Qualität sind sie mittlerweile eine der größten Samenbanken in Spanien. Interessante Informationen rund um Hanf und Spanien gibt es auch in ihrem Blog. Dinafem Seeds ist ein Unternehmen, welcher aus der Community entstanden ist.

„Bei Dinafem Seeds glauben wir an das, was wir tun. Wir sind absolut motiviert und engagieren uns für unser wichtigstes Ziel, bei allen Produkten, die uns ausmachen, höchste Qualität zu garantieren.“

Dinafem Seeds verfügt über eine breit gefächerte Auswahl an Marihuana-Samen: selbstblühende (sogenannte Autoflowering Samen), feminisierte und Sorten, die als medizinische Marihuana Hanfsamen immer mehr Beliebtheit geniessen. So gewann die Sorte „Critical Jack“ als Shattervariante den ersten Platz bei der Hempcon Cup San Bernardino 2015. Sie alle aber sind qualitativ hochwertig. Einige der wichtigsten und bekanntesten Samen der Kollektion sind: Moby Dick, OG Kush, Critical Jack, Critical + 2.0, Critical +, Cheese, White Whidow.

Was nicht vergessen werden sollte, DINAFEM ist ein langjähriger Förderer der Hanfparade, der Pro-Cannabis Demonstration im August in Berlin! Es ist immer wieder toll, wie unkompliziert und schnell DINAFEM zur Stelle ist: Was sich auch für Kunden in einem hervorragenden Kundenservice widerspiegelt. Also, schaut mal rein!

Genetische Forschung zeigt, dass Hanfsorten oft falsch bezeichnet sind

Hanfsamen gleich Hanfsamen? Oder was ist das in der Tüte?

In einer vor kurzem veröffentlichen Studie zeigen die Forscher auf, dass Hanfsorten oft falsch von ihren Produzenten bezeichnet werden. Viele in der Hanfscene kennen es: Die Hanfsorten haben bestimmte Namen wie Purple Kush, White Widdow und so weiter. Viele Hersteller geben eine Art kennzeichung nach Indica/Sativa an. Aber bekommt man eigentlich auch das, was versprochen wird? Dies dachten sich die Forscher und begaben sich in ein Labor.

Sie haben die größte vergleichende genetische Untersuchung von Cannabis bis zum heutigen Tage durchgeführt. Sie haben über 14000 Marker in 81 DNA-Proben verglichen. Bei einem Drittel der Vergleiche waren die Sorten genetisch gleicher zu Sorten mit unterschiedlichen Namen, als mit Sorten mit gleichen Namen. Es ist also oft so, dass man nicht das bekäme, was man wolle: Die genetische Identität einer Sorte kann nicht verlässlich über den Namen fest gemacht werden.

Auch die Herkunft der Marihuanasorten sei oft falsch angegeben. Die Unterscheidung in „Sativa“ und „Indica“ ist weit verbreitet in der Hanfgemeinschaft. Sativapflanzen sollen eher groß werden und eher Blüten mit einem stimulierenden Effekt hervorbringen während Indica kleiner sein sollen und eher Blüten mit einer entspannenden Wirkung hervorbringe. Die Untersuchung zeigt nun, dass nur wenig Übereinstimmung mit der durch den Produzenten berichteten Herkunft vorhanden sei. In einem Fall könnte es nicht falscher sein: Eine 100% Sativasorte (Jamaican Lambs Bread) war quasi genetisch identisch mit einer Sorte aus Afghanistan, welches 100% Indica sein sollte.

Gleichzeitig erkannten sie, dass Faserhanf und Rauschhanf sich auf genetischer Ebene signifikant unterscheiden. Die Unterscheidung der Population scheint sich nicht nur auf die Gene zur THC-Produktion zu beschränken.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass die medizinischen und kommerziellen Potentiale der Hanfpflanze erst vollständig genutzt werden können, wenn ein verlässliches Klassifizierungssystem vorhanden ist. Ähnlich wie beim Wein oder Äpfeln möchte niemand viel Geld ausgeben, und dann nicht dass bekommen, was er oder sie möchte.

Es ist an der Zeit, dass Cannabisnutzer bemerken, dass sie oft nicht das bekommen, was sie möchten.

Darüber hinaus ist es an der Zeit für die Hanfsamenproduzenten, ihren Kunden die genetische Wahrheit zu erzählen anstelle 100 Jahre alter Klassifikationen, ihren genetischen Grundstock aufzuräumen und ihr Geld damit zu verdienen, verlässliche Sorten zu liefern.

Update

Zum Welt Hanf Kongress in Slovenien 2015 gab der Tjalling Erkelens von Bedrocan NL zu diesem Thema an, dass ihrer Forschung zufolge der Unterschied von Sativa/Indica eher in den Terpenzusammenstellung als in der Cannabinoidzusammensetzung.

Neue Hanfsamen-Sortenliste für 2015 erschienen

Der Anbau von Nutzhanf in in Deutschland und Europa noch immer Anzeigepflichtig. Darüber hinaus sind nur bestimmte Hanfsorten zugelassen. Die Liste für 2015 wurde nun veröffentlicht. Sie kann hier bezogen werden: Hanf Museum: Informationen zum Anbau von Nutzhanf.

Der durchschnittliche THC-Gehalt aller Proben hat im zweiten aufeinander folgenden Jahr bei den Sorten Bialobrzeskie und Carmagnola den zulässigen Höchstgehalt überschritten. Sie dürfen daher nicht angebaut werden.

Hanfsorten für den medizinischen Gebrauch und Anwendungsgebiete (Teil 1)

Eine Übersicht an medizinisch nutzbaren Cannabissorten mit den entsprechenden Anwendungsbereichen, Teil 1:

Afghanica – Übelkeit, Schmerz
Afghooie x Haze – PMS (Prämenstruelles Syndrom)
AK 47 – Übelkeit, Depression, Schlafstörung, Kopfschmerz
Alien Train Wreck – Asthma
Apollo 13 – Rückenschmerzen
Auntie Em – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Multiple Sklerose
Aurora Indica – Übelkeit, Arthritis, Gelenkschmerzen

Berry-Bolt – Schlafstörung, Gelenkschmerzen
Big Bang – Angst, Schlafstörungen
Big Kahuna – Arthritis, Bandscheibenschmerzen
Black x Blue Widow – HIV, Rückenschmerzen
Black Vietnamese – Übelkeit, Muskelkrampf, Schmerz
Blue Fruit – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Muskelkrampf
Blue Moon Rocks – Angst, Depression, Schlafstörung
Blue Satellite x Jack Herer – Depression, Übelkeit
Blue Satellite – Muskelverspannung, Schmerz, Schlafstörung
Blueberry – Übelkeit, Schlafstörung, Schmerz
Bog Sour Bubble – Schmerz, Angst
Bonzo Bud – Migräne, Schmerz
Budacolumbia – Übelkeit
Burmaberry – Migräne, Depression
Burmese pure – Angst, Depression

Cali-Orange – Übelkeit
Catalyst – Prämenstruelles Syndrom
Cinderella 99 – Übelkeit
CIT – Schmerz, Übelkeit, Schlafstörung
Citral – Schlafstörung
Cripple Creek – Nierenerkrankung, Hepatitis C, Blasenentzündung

Deep Chunk – Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
Dynamite – Asthma, Hepatitis C

East Coast Sour Diesel – Wassersucht, Nervenwurzelerkrankung, Weichteilrheumatismus
El Nino – Schlaflosigkeit, Übelkeit

Fieldale Haze – Angst, Rückenschmerzen
Fig Widow – Rückenschmerzen, Psychose
Firecracker – Angst, Depression, Übelkeit

G-13 – Depression, Schmerz, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
Green Spirit x Timewarp x Herijuana – nächtliche Bewegungstörungen
Green Spirit – Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen

Herijuana x Trainwreck – diabetische Neuropathie

Ice Princess x Bubblegum – Migräne

Jack Herer – Angst, Weichteilrheumatismus
Jacked #14 – Übelkeit, Brechreiz
John Paul Jones – Schmerzen

Kali Mist – Übelkeit, Depression
Killer Queen – Depression, Rückenschmerzen

Lemon Haze – nächtliche Bewegungsstörung, chronische Erschöpfung
Lollipop – Krämpe, posttraumatischer Stress, Wassersucht
Lowryder – Übelkeit, Kopfschmerzen

Magic Crystal – Impotenz, prämenstruelles Syndrom
Masterkush – Übelkeit
Motarebel Oguana Kush – Nervenschmerzen, Rückenschmerzen, Krämpfe
Mountainberry – Schlaflosigkeit, Migräne, Schmerz
New York Diesel – Migräne

Northern Lights # 1 – Arthritis
Northern Lights # 2 – Schlaflosigkeit, Übelkeit
Northern Lights x Cinderella 99 – Depression
Northern Lights x Shiva – Zahnschmerzen
Northern Lights – Nervenwurzelerkrankung

Oregon 90 – Gelenkschmerzen, nächtliche Bewegungsstörung

Sensi Star – Migräne
Snow White – premenstruelles Syndrom
Super Silver Haze – Übelkeit, Depression
Sweet Blu – Knochenkrankheiten, Wirbelsäulenschmerzen, Weichteilrheumatismus
Swiss xT (KC Brains) – bei hoher Dosierung gegen Schmerzen

Trainwreck – Angst, diabetische Neuropathie, Arthritis
Trainwreck x Herijuana – Übelkeit

Ultra Green – Schlaflosigkeit

White Rhino – Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
White Widow – Hepatitis C, Kraftlosigkeit, posttraumatischer Stress

Neu dazugekommen

Folgende Sorten enthalten mehr CBD-Wirkstoff.

Purple Thai – Krebsbehandlung/Chemotherapie
Harlequin – Krebsbehandlung
Cannatonic – Krebsbehandlung

via Cannabis als Medizin Österreich und MedicalMarijuana.com

Marc Emery bestraft wegen ungeschriebenen Regeln

Gestern am 22.9. wurde Marc Emery mit zwei Monaten ohne Vergünstigungen (Essen, Shampoo, Seife, Briefumschläge, Briefmarken usw..) bestraft, sein Zellenkumpane zu einem Monat. Das alles weil er seinem Zellenkumpanen Geld gegeben hat! Offensichtlich ist das gegen die Regeln, auch wenn es nicht in dem Regelbuch steht. Marc blieb Gesund indem er Nüsse, Studentenfutter sowie Thunfisch und Pute gegessen hatte, nun muss er mit Mahlzeiten wie Erdnussbutter, Brot und Reis „auskommen“.
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DEA: Marc Emery ist ein politischer Gefangener

Update: Marc Emery soll jetzt, nach längerem Aufschub, an die USA ausgeliefert werden. Ein entsprechender Schrieb wurde letzte Woche unterschrieben. Hier gibts es auch 75 Ideen, wie du Marc helfen kannst.

Grafische Darstellung von Marc Emery, KanadaKaren Tandy, Direktor bei der DEA, gibt die Wahrheit zu:
Die US Drogenbehörde hat am Tag von Marc Emery’s Verhaftung zugegeben, dass seine Anklage und Auslieferung politisch motiviert ist, zusammengestellt um der Marihuanalegalisierungsbewegung, deren Kopf Emery seit über einer Dekade in Kanada darstellen soll, zu bekämpfen. Zur Erinnerung: Es wurde von den USA ein Auslieferungsantrag an Kanada gestellt, weil Marc Emery Hanfsamen verkauft hat und angeblich auch in die USA, und dort Tonnenweise Gras entstanden wäre (laut einer „Hochrechnung“). Hanfsamen verkaufen ist in Kanada kein Verbrechen, und Kanada liefert eigentlich nicht so einfach ihre eigenen Staatsbürger aus. Aber das nennt sich dann „bilaterale Abkommen“. Menschenrechte oder Bürgerrechte gelten ja sowieso nicht für Drogenverbrecher…

Hier ist der übersetzte Originaltext, den DEA Direktor Karen Tandy am 29. Juli 2005 abgegeben hat:
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Marc Emery Fall wiedereinmal vor der Entscheidung

Dem Justizminister wurde eine Frist bis zum 10. Mai 2010 gesetzt, um über die Auslieferung von Marc Emery, kanadischer Staatsbürger, an die USA zu entscheiden. Er könnte aber auch Aufschub beantragen. Zur Erinnerung: Marc Emery betreibt ein Hanfsamenhandel sowie einen Headshop in British Columbia, Kanada und ist Verleger der Zeitung „Cannabis Culture„. Er hat in Kanada kein Verbrechen begangen: Dort ist es erlaubt, Hanfsamen zu verkaufen. Angeklagt hat ihn die USA, da er nach USA versendet hätte und dort für mehrere hundert Tonnen Gras verantwortlich wäre. Eine unglaubliche Ungerechtigkeit, da er in seinem Land noch nicht mal gegen Gesetze verstossen hatte! Dieser Auslieferungsantrag wurde möglich durch sogenannte „Bilateralen Abkommen“.

via Jodie Emery’s Facebook

Marc Emery: Anhörung abgesagt, Auslieferung ab Montag möglich

Marc Emery’s Lebensgefährtin, Jodie Joanna Emery, ist zur Zeit total zerbrochen. Marc’s Anhörung wurde abgesagt, nur Minuten bevor es losgehen sollte, so wie alle anderen Anhörungen in den letzten zwei Wochen aufgeschoben worden sind. Der Justizminister kann schon am Montag die Auslieferung unterschreiben.

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