Amsterdam will mit regulierter Cannabisabgabe experimentieren

NRC berichtet, dass nun auch Amsterdam mit der regulierten Cannabisabgabe experimentieren möchte. Cannabisblüten und Produkte als Genussmittel sind auch in den Niederlanden noch immer illegal – nur der Umgang damit Privat oder im Coffeeshop ist „toleriert“. So wurde das Lieferproblem für die Coffeeshops als „Backdoor“-Problem, als Hintertürchen-Problem, bekannt. Nun möchte die Stadt, auch die Regierungspartei, die Produktion regulieren.

Die Koalition lehnt sich an einen bemerkenswerten Fall vor Groningens Gericht an. Das Gericht liess zwei Cannabisbauern laufen, weil sie „innerhalb der Hauptziele der von der Regierungspolitik für weiche Drogen gehandelt hätten“.

NRC: Ook Amsterdam wil experiment met gereguleerde wietteelt

Die Hanflegalisierung hilft der Umwelt

Die Wähler in Kalifornien müssen sich bei der Abstimmung im November überlegen, ob sie THC-produzierendes Cannabis legalisieren und besteuern wollen. Mitten in der Debatte um das Für- und Wider, kommt dabei ein weiteres Argument zu Tage: Die Umweltschäden, die durch die Produktion von Marihuana, also die THC-reichen Blüten der Hanfpflanze, entstehen können. Illegale Pestizide und Verschmutzung des Grundwassers bei illegalen Outdoorplantagen sind gut dokumentiert. Aber auch die Sorgen um Schäden durch den illegalisierten Indooranbau nehmen zu.

Viele Menschen verbinden Öko’s mit dem Kifferklischee. Aber ironischerweise hat der Marihuanaanbau nicht viel mit Ökologie zu tun. Einem Bericht von NPR zufolge erzeugen sowohl legale als auch illegale Grasproduzenten so einige Umweltschäden.
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Umwelt und Drogenherstellung

Buchcover grafik: Dope Pollution Das Neue Deutschland berichtet aktuell von einem wenig beachteten Phänomen, der Umweltzerstörung durch Drogenproduktion. Sogar „die üblichen“ Umweltschutzverbände haben nichts zu diesem Thema. An „Drogen“ will sich wohl keiner die Finger verbrennen, auch wenn dabei der Regenwald ‚drauf geht, auch wenn Monsanto seine Finger mit drin hat..

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auf folgendes Heft hinweisen, herausgegeben vom Verein für Drogenpolitk und der Edition Rauschkunde von Werner Pieper: Dope Pollution