Petition: Haborside Abgabestelle soll nicht 2,5 Millionen US-Dollar Steuern nachzahlen

Der Kreuzzug gegen den Medizinalhanf in den USA wird schlimmer. Auch das Hanf Journal berichtet davon:

Obwohl die größte Hanfapotheke der USA bereits reichlich Steuern gezahlt hatte, will die Finanzbehörde IRS (Internal Revenue Service) jetzt noch mehr Geld haben. Sie beruft sich dabei auf ein Bundesgesetz aus der Reagan-Ära gegen Drogenhändler. Diese Bundesgesetz verbietet „Verkäufern kontrollierter Substanzen“, steuerliche Vorteile in Anspruch zu nehmen. Die Steuerbehörde betrachtet die Hanfapotheke als Drogenvertriebsstelle, weshalb sie Dinge wie Kosten für Mietausgaben, Sicherheitsvorkehrungen und andere geschäftliche Auslagen nicht mehr steuerlich abschreiben darf. So kommt schnell mal eine Summe von 2,5 Millionen US-Dollar zusammen.

Seit der letzten Woche haben mehr als 12.000 Personen eine Petition unterschrieben, die der Finanzbehörde sagt, dass sie Haborside, einer Abgabestelle für medizinisches Marihuana, die gleiche Steuerregelung genehmigen sollen wie jedes andere Unternehmen der USA.

Das Finanzamt verlangt von Haborside unglaubliche 2,5 Millionen US-Dollar an Stuernachzahlen – eine große Zahl, welche die Abgabestelle ruinieren wird. Wenn dieses Beispiel schule macht, dürfte das Finanzamt auch bei anderen Abgabestellen die Hand aufhalten und somit Verdammnis über Patienten und Fürsorger in dem ganzen Land bringen.

Kannst du uns nicht Helfen? Zeichne mit bei der Petition um das Finanzamt zu der normalen Steuerbehandlung zu drängen, welche für jedes US-Unternehmen gelten.

Die Föderalregierung versucht die Patienten aus allen Richtungen einzukreisen – sie gehen soweit, dass sie Zeitungen in kleinen Städten mit Verhaftungen einschüchtern, wenn sie Anzeigen für medizinisches Marihuana abdrucken.

Wir müssen Gegendruck gegen dieses rückgratlose Verhalten erzeugen, bevor es zu spät ist! Danke im Vorraus für deine Hilfe von Brian Sonenstein von Just Say Now.

Auch NORML ruft nun alle Cannabiskonsumenten, Patienten, Grower und vom Hanfverbot Betroffen dazu auf, sich endlich in Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen gemeinsam für eine bundesweite Legalisierung einzusetzen. Nur so könne den ständigen Schikanen und Rückschritten ein sowie der akute Bedrohung für Patienten ein Ende gesetzt werden.

Hintergrund: Threatening Newspapers: Newest Front in Obama War on Medical Marijuana. Jon Walker, JustSayNow.com, 10/5/11.

via Hanf Journal: Legalisierung oder Bust – Offensive gegen Hanfapotheken in den USA erwartet

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