Abgeordnetenwatch: Streckmittel im Gras

Ein empörter Bürger beschwert sich auf Abgeordnetenwatch bei der Drogenzarin Mechthild Dyckmans (FDP) über das Streckmittel im Gras und insbesondere dass die Regierung dabei untätig bleibt. „Dann kifft halt nicht“ – ist uns nicht genug. Weitere Hintergründe auch bei den Drugscouts Leipzig mit Informationen zu „Blei im Gras“ und BRD: Immer mehr Fälle von gestrecktem und verunreinigtem Cannabis!

Für diese Anfrage interessieren sich schon 10 weitere Personen. Um sich als Mit-Interessiert aufführen zu lassen, kann man auf der Portalseite Abgeordnetenwatch eine E-Mailaddresse hinterlassen und wird informiert, sobald eine Antwort eintrifft.

Text der Anfrage

Wie folgt, der Text der Anfrage:
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Weisses Heroin als Kokain verkauft!

SaferParty Schweiz verkündet, dass eine besondere Probe beim Drugchecking aufgefunden wurde: Sie haben diese Woche eine Kokainprobe erhalten – welche sich als weisses Heroin herausstellte.

Die Analyse hat das folgende Resultat ergeben:
Heroin*HCl – 24.0%
Phenacetin – 62.5%
Coffein – 7.2%
6-Monoacetylmorphin qual (GC-MS)

Es handelt sich um relativ starkes Heroin. Das Interessante daran ist, dass in dieser Heroinprobe Streckmittel enthalten sind, welche typischerweise für das Strecken von Kokain verwendet werden.

Besondere Vorsicht ist bei IV-Konsum, hohen Dosen und Mischkonsum mit anderen Downer (Alkohol, Benzos usw.) gegeben! Bei Atemdepression ist sofort medizinische Hilfe anzufordern.

Mehr Informationen zu Heroin bei SaferParty

Brix im Schwarzwald – mindestens 200 Personen mit Problemen

Freudenstadt, Horn – eigentlich eine schöne Gegend. Am 22.1.2010 antwortete die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, noch auf Abgeordnetenwatch, dass „über die wenigen konkreten Angaben des Deutschen Hanfverbandes und nur wenige Meldungen Einzelner hinaus liegen uns keine weiteren Meldungen vor. So lange der Besitz, Handel und Anbau von Cannabis in Deutschland verboten ist, stellt sich für uns aber auch die Frage nach einer Qualitätskontrolle für Cannabisprodukte nicht.“ Die Welt war schön! (Merkt man den Sarkasmus?) Nun schreibt der Schwarzwälder Bote vom 11.2.2010 über einen jungen Menschen, der über grobe Probleme nach dem Konsum von Cannabis klagt. Normalerweise verschwinden die Wirkungen von gerauchtem Marihuana nach wenigen Stunden, aber bei Ihm war das anders. So sagt der junge Mensch auch aus, dass er über 200 Personen mit ähnlichen Problemen kenne:

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Die Drogenpolitische Woche #1 21-30.1.2010

Was sonst noch so passiert ist:

Hanfverband: Marihuana in Deutschland massiv gestreckt

Mit der Pressemitteilung vom 13.1.2010 des Deutschen Hanfverbands wird Alarm geschlagen: In einigen Regionen gäbe es kaum noch sauberes Marihuana. Millionen Deutsche rauchen Kunststoff, Zucker und Schlimmeres.

Der DHV sammelt seit einigen Monaten Streckmittel-Meldungen betroffener
Cannabis-Konsumenten. Bisher sind über 300 Hinweise aus dem ganzen
Bundesgebiet eingegangen. Wichtigste Erkenntnis: Die Verbreitung
gefährlicher Zusätze scheint dramatisch zugenommen zu haben.

Das deckt sich wunderbar mit dem „Eisen im Gras“ und dem „Blei im Gras“ (auch 2009). Und wiedereinmal bleibt zu sagen: Während die letztendliche Verantwortung für die Kontaminierung bei skrupellosen Dealern liegt, ist es ohne Zweifel eine Auswirkung der Cannabisprohibition, die den Weg ebnet für solch ein Verhalten.

Schweiz:Jene die zum Strassendealer gehen haben mehr Probleme

Laut dem Schweizerischen Cannabismonitoring haben jene Cannabiskonsumenten, die ihr Marihuana von einem Strassendealer holen, mehr Probleme als die Konsumenten, die ihr Gras anders bekommen. Die Personen, die ihr Gras von einem Strassendealer holen, sollen vermehrt Erinnerungs- und Konzentrationsprobleme. Woran das liegt ist den Untersuchenden noch unklar.

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