Abgeordnetenwatch: Soviel Interesse wie noch nie an einer Anfrage

Abgeordnetenwatch BannerDie Anfrage zu Abgeordnetenwatch zu den Cannabisanbauvereinen birgt einige Fragen in sich. Nicht nur die nach dem Cannabisanbau für den Eigenbedarf. Auch für Abgeordnetenwatch selbst scheint es eine ungewöhnliche Situation zu sein.

Eine eMailanfrage meinerseite brachte die Antwort, dass für gewöhnlich die Interessenszahlen im ein- oder niedrigstelligen Zweierbereich bewegen. Auf eine andere Anfrage an Innenminister Schäubele zum Beispiel warten etwa 300 Personen. Es werde keine generelle Statistik bei Abgeordnetenwatch gemacht. Schade eigentlich :)

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Das Hanf am Mittwoch Foto Hiermit beginne ich eine kleine Serie. Es ist die Growkammer des Hanf Museum Berlins:3.12.2008 CC BY-NC-SA

3 Kommentare zu “Abgeordnetenwatch: Soviel Interesse wie noch nie an einer Anfrage

  1. Naja mittlerweile hat Frau Bätzing (besser gesagt ihr Mitarbeiter der sich mit dem Thema auskennt) ja ein paar Sätze als Antwort hingewürgt, ohne dabei auf die spezifischen Einzelfragen einzugehen… Und das nach 2 Monaten..
    Damit ist die erschreckende Zahl von 5500 Fragenden erstmal verschwunden aber wir werden wiederkommen, die nächste Drogenbeauftragte hat vielleicht ein bißchen mehr zu erzählen als Bätzi.

    P.S. Mir macht das anrufen mittlerweile eh mehr Spaß ;-) Die Sekretärin wirkt schon leicht genervt…

  2. da versucht wohl jemand Bätzing mit Ihren eigenen Argumenten auf Abgeordnetenwatch zu schlagen:
    „Sehr geehrte Frau Bätzing,
    in ihrer Antwort auf Herrn Steldinger sehen Sie leider nur einen Vorteil im „Cannabis Social Club“ – dem der Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen.
    Sie müssen aber dennoch bedenken, dass durch eine solche Institution gerade Jugendliche vor der Droge geschützt werden können, wenn es eine vernünftige Altersbegrenzung gäbe. Im Schwarzmarkt gibt es diese nicht.
    Auch der Handel mit verunreinigtem Cannabis könnte nur so bekämpft werden.

    Nun hätte ich eine Frage;
    Wieso glauben sie, dass es durch einen CSC nicht zu einem Rückgang der Konsumentenzahlen kommen kann?
    Ich bitte sie, den gerne genannten Grund des „Falschen Signals“ auch durch Ihre Zustimmung bei der Abstimmung: „Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige“ zu bedenken.
    Ich beführworte diesen Schritt, aber dies entzieht der Cannabisprohibition ihre Grundlage. Hier wird etwas gefährliches Legalisiert, weil es stark süchtig macht. Macht Cannabis nicht genügend Süchtig und Krank, dass man es desshalb nicht legalisieren brauch?“

  3. da versucht wohl jemand Bätzing mit Ihren eigenen Argumenten auf Abgeordnetenwatch zu schlagen:

    Ja, interessant… Insbesondere im Wahlkampf ;)

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