Drogenhandel in Afrika, UNODC und die Terroristen

Der Leiter des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), Antonio Maria Costa, hat sich besorgt über den zunehmenden Drogenhandel in Afrika geäußert. Demnach würden Terroristen in der Sahelzone den Drogenhandel zur Finanzierung ihrer Aktivitäten nutzen.

Mein Kommentar dazu ist: Wer sind eigentlich die Terroristen dabei? Sind es nicht eher die UNODC-Kriegstreiber, die Steuergelder im Krieg gegen die Drogen verschleudern, der mehr schadet als er vorgibt zu heilen? Oder sind es die Personen vor Ort, die sich in ihrer Region gegen die Herrschaftseinflüsse von aussen (wie UNODC usw.), wehren?

In einem Artikel von mir hatte ich aus einem Dokument der UNO die Summe von 320 Millionen US-Dollar alleine für die weltweite Cannabisprohibition in den Händen einer einzigen Person aufgedeckt. Korrupieren 320 Millionen Dollar nicht?

An einer anderen Stelle der Welt feiert die Zeitung Rian die Erfolge im Anbau von Weizen in Afghanistan. Das dies einzig daran liegt, dass die Lager voller Opium und Heroin sind während der Welthandelspreis dadurch sinkt und Weizen attraktiv wird – findet keine Erwähnung.

Ähnliche Beiträge

Endlich was Sinnvolles: DHV verschickt Leselektüre... Der Deutsche Hanfverband hat eine super direkte Aktion gemacht, und jedem Polizeipräsidenten in Deutschland und dem BKA ein "Rauschzeichen" geschickt....
Drogenkrieg in Jamaika – schon über 73 Tote Jamaika: Zahl der Toten steigt, vermeldet die junge Welt:Kingston. Einem offiziellen Polizeibericht zufolge sind bei den Unruhen in der jamaikanis...
Die Drogenpolitische Woche #1 21-30.1.2010 Was sonst noch so passiert ist:30.1.'10: Cannabisforschung - 26. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum 29.1.'10: Ein russischer Polizeioffizier s...
Stefan Raab stellt die Legalisierungsfrage (an die... Mir wurde folgende eMail zugesendet. So hat Stefan Raab in TV-Total Daniel Bahr von der FDP unter anderem zur Legalisierung von Marihuana befragt....