Stone und Sierra Neva gehören nicht zu den Gegnern von Proposition 19

USA: Einige der Bierbrauereien in Kalifornien wollen nichts mit der Spende an die Anti-Proposition 19 Kampagne zu tun haben. Erinnern wir uns. Ein Kalifornischer Bier & Brauereien Verband hat Geld ausgegeben um gegen die Marihuanalegalisierung Wetter zu machen. Die Bierverkäufer sehen sich als erste Konkurrenten wenn Marihuana in die Debatte kommt. Die Befürworter der Initiative schauen sehr genau, ob und wie sich die Likör- und Weinindustrie, sowie Pharmaindustrie in den verbleibenen Wochen in die Debatte einschalten wird.

Aber nicht alle unter den Bierbrauern sind gegen Gras und auch nicht unbedingt in diesem Verband. Sierra Nevada und Stone Brewing Co. sind beide aus dem Verband ausgetreten nachdem die Spende auf der Webseite Celebstoner.com bekannt wurde, einer Webseite die sich auf Marihuanabezogene News spezialisiert hat sowie Alternet.com.

In einem Statement der kleinen Brauerei aus San Diego wird geschrieben, „Stone ist kein Teil dieser Kampagne. Die Sache hat uns kalt erwischt,“ und bezeichnen sich selbst als nicht-stimmberechtigter Partner der CA Beer & Beverage Distributors (CBBD). Als solche könnten sie keine politischen Entscheidungen bei CBBD mitentscheiden.

Ein Statement von Sierra Nevada sagt, dass die Firma verlangt habe, dass CBBD den Namen von ihrer Mitgliedsliste streiche. Somit sei die Brauerei nicht mehr an weiteren Schritten des Verbands gebunden. Das letzte, was eine kalifornische Brauerei gebrauchen kann ist eine Gegnerschaft mit der Marihuanalegalisierung. „Wir entschuldigen uns für die Verbindung mit der Aktion der CBBD, und wollen unsere Unabhängigkeit und Neutralität in Sachen Politik bewahren.“, sagte Sierra Nevada. „Die CBBD vertritt keine politischen Interessen von Sierra Nevada, und repräsentiert auch nicht die Brauerei in dieser Sache.“

Die CBBD rief nicht zurück wegen Kommentaren; sie hat 10.000 US-Dollar an „Public Safety First“ gespendet, einer Organisation um gegen die Proposition 19 Wetter zu machen. Die Alkoholindustrie sieht schon lange illegalisierte Drogen als Problem für ihren Absatz, da Konsumenten anstelle von Bier auch Marihuana rauchen könnten. Eine Nacht auf der Couch beim Grasrauchen und Fernsehn schauen ist eine Nacht nicht in der Bar verbracht. Der andere große Sponsor von Public Safety First ist eine Gruppe, deren Interessen auch gefährdet sind, wenn die Legalisierung von Marihuana durchkommt: die Strafverfolgungsbehörden.

Polizeibehörden können beschlagnahmtes Eigentum im Rahmen der Razzien behalten und das ist zu einem guten Einkommen für unterbezahlte Stationen geworden. Föderale und Bundesmittel sind weitere signifikante Geldtöpfe für die Polizeikräfte.

via Oregonlive und HuffingtonPost

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