Obama und das Medical Marihuana Kraut

Vor kurzem ging es im Stadthaus im Internetlivechat mit Obama um die Frage nach der Cannabislegalisierung. Aber auch der Justizminister der USA hatte sich geäussert, dass es keine weiteren Überfälle auf Cannabisabgabestellen geben werde, wo es das lokale Gesetz zulasse. Aber wie auch das Hanfjournal berichtet, gab es eine weitere Razzia der DEA in San Francisco.

Und wieder: Obama wird nach der Hanflegalisierung gefragt

Am 27.3.2009 wurde ein Liveinternetchat mit Obama im Stadthaus geführt. Bei diesem sollte er wieder die dringensten Fragen beantworten. Die Fragen konnten vorher per Internet eingebracht und abgestimmt werden. Es haben über 100.000 Personen in den USA Fragen gestellt, und nach 3.6 Millionen Abstimmungen kam wieder ein Thema hoch: Die Frage nach der Cannabislegalisierung. Der Frageneinsender ist der Meinung, damit die Wirtschaft wieder ankurbeln zu können. Obama verneinte die Frage.

Quelle: Seattletimes via shortnews

Journalisten beim WAZ müssen nicht recherchieren können

Hier haben wir einen WAZ-Artikel zu Cannabis, der es wieder in sich hat: Alle neueren Mythen werden hochgeholt, und das alles aus der Sicht einer -eher vom Heroinkonsum – betroffenen Mutter. Eine Aufzählung: Gengras, das viermal Stärker ist „als herkömmlich angebautes“, Die Einstiegsdrogentheorie, und der Klassiker von allem: Der gefährliche Umkehrschluss, dass Cannabis ja gefährlich sein müsse, da viele Junkies auch Cannabis konsumieren würden. Auch dass die Cannabiskonsumenten immer jünger werden ist dabei.

Kommen wir zum Thema des Artikels, denn anscheinend müssen WAZ Journalisten bei ihrer Ausbildung nicht lernen, korrekt zu recherchieren. Eine Eingabe von „Gen Gras“ bringt einen schonmal weiter. Die Kollegen von Freenet haben besser Recherchiert: Sie nennen sowohl den Bericht der EU-Drogenkommission, dass es keinen Anstieg des Wirkstoffgehaltes geben würde. Auch die Bundesregierung musste zugeben, dass sie kein „Gengras“ kennt.

Im Hanf Museum haben wir ein tolles Selbstbildnis von Gustave Courbet zu hängen, dass ihn mit 24 Jahren beim Haschischrauchen zeigt.

Gustave Coutbet Selbstbildnis mit 24 Jahren, beim Haschischrauchen

Ein Skandal zu der damaligen Zeit – es zeige ein Vergnügen, dass den „Alten“ vorbehalten sei. Das war vor 150 Jahren… seit dem ist belegt dass die Kiffer immer jünger werden. Nichts neues, aber immer für eine Aufregung wert..

Auch die Theorie der Einstiegsdroge ist seit 1997 wiederlegt:

Für Cannabis ist die Einstiegsdrogen-Theorie schon länger widerlegt, so heißt es in der vom Bundesgesundheitsministerium unter Horst Seehofer beauftragten Studie von Dieter Kleiber und Renate Soellner: „Die Annahme, Cannabis sei die typische Einstiegsdroge für den Gebrauch harter Drogen wie Heroin, ist also nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht haltbar.“[1]. Weiterhin ist eine Studie von Peter Cohen und Arjan Sas aus dem Jahr 1997 am Beispiel von Amsterdam erschienen, die auch dazu beitrug, den Mythos der „Einstiegsdroge Cannabis“ zu entkräften.[2]

(Quelle: Wikipedia)

Aber neeeeein, von Google haben WAZ Journalisten – und auch Redakteure die diesen Mist zulassen – noch nie etwas gehört!

Elisabeth Falcone winkt ab. „Wenn wir schon das Alkoholproblem haben”, sagt sie, „müssen wir doch nicht noch das Cannabis-Problem vergrößern.” (WAZ)

Nur leider vergisst die gute Frau, dass der real existierende Schwarzmarkt überhaupt nicht kontrollierbar ist – im Gegensatz zu einem geregelten öffentlichen Markt. Aber dass muss ja nicht im Artikel erwähnt werden… Augen zu, Aus dem Sinn.

Drogenkonsum am Kottbusser Tor

Was ist nur los am Kottbusser Tor? Diese Frage muss man sich stellen, wenn mensch aufmerksam Indymedia liest. Da ist von Yuppiesierung die Rede, von einer „Bürgerinitiative Kottbusser Tor“, von zwielichtigen Gruppierungen rund um rechtsextreme Strömungen und Securityfirmen.

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Gute Nachrichten aus der Schweiz

Eine gute Nachricht kam heute per Post: Andre Fürst von Hanf-Info Schweiz ist wieder frei. Allerdings, so wie er schreibt, nur in „Halbfreiheit“.


Hanf Chanvre Canapa Hemp Cannabis Info in der Schweiz
Seit September 2007 bis Mitte Januar 2009 sass er im Gefängnis und hat selbst jetzt noch 6 Monate auf Bewährung. Für seinen Hanfanbau in Murten zwischen 2002 und 2007 wurde er freigesprochen!

Münchener: Augen auf beim Graseinkauf: Blei im Gras gefunden

Wie der Deutschen Hanf Verband berichtet, kam es zu weiteren Bleivergiftungen durch verseuchtes Marihuana. Gemeldet wurde aus München, jedoch dürfte die Verteilung weitaus breiter sein.
München: Blei im GrasIm Blut betroffener Cannabiskonsumenten, die unter Vergiftungserscheinungen leiden, wurden hohe Bleiwerte gemessen. Das von ihnen konsumierte Marihuana wies eindeutige Spuren von Blei auf.

Damit wird ein neues Kapitel einer dramatischen Entwicklung aufgeschlagen.

Hier der Link zu der Sammlung häufiger Fragen zu dem Blei-im-Gras Komplex von den Drugscouts in Leipzig

Ende 2007 war es zu einer Massenbleivergiftung durch Marihuana im Raum Leipzig gekommen. Seit dem 2. Weltkrieg hatte es in Deutschland keine derartige Serie von Bleivergiftungen mit über 100 Betroffenen mehr gegeben.

Einige Symptome einer Bleivergiftung

Magen-Darm-Beschwerden, schwere Bauchkrämpfe, langsamer Puls, hoher Blutdruck, Hirnschädigung („Bleidemenz“), Nervenschädigung, Zittern/Tremor, Muskelschwäche, Bleisaum am Zahnfleischrand, Nierenschädigung. Im Extremfall besteht sogar Todesgefahr. In Leipzig mussten einige Patienten auf die Intensivstation.

Da sich das Phänomen bisher auf den Raum Leipzig beschränkt hatte und auch dort seit einem Jahr keine neuen Fälle mehr bekannt geworden sind, ist das Thema in Vergessenheit geraten.

Mit den neuen Fällen aus Bayern ist nun klar: es handelt sich weder um ein räumlich, noch zeitlich begrenztes Problem. Die Betroffenen gehen davon aus, dass viele weitere Konsumenten betroffen sind, die noch nicht beim Arzt waren. Eine öffentliche Warnung ist also dringend erforderlich.

Georg Wurth, Sprecher des Deutschen Hanf Verbandes betont: „Nur der Verkauf von Cannabis in Fachgeschäften kann dafür sorgen, dass Vier Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland vor skrupellosen Geschäftemachern und gefährlichen Streckmitteln geschützt werden. Der legale Anbau einiger Pflanzen wären ein sinnvoller erster Schritt. Bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung ihre Blockadehaltung im Interesse der Gesundheit der Konsumenten endlich aufgibt.“

Mehr zum Thema:

Quelle: PM des DHV

Für Nachfragen und Vermittlung von Kontakten zu Betroffenen steht Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband zur Verfügung: Dunckerstr. 70 10437 Berlin Tel: 030-44716653 Fax: 030-44716654 email: Georg.Wurth@hanfverband.de Homepage: www.hanfverband.de

Kommentar vom Hanf Journal zu Blei im Gras

Kelloggs lässt Michael Phelps wegen Cannabiskonsum fallen

6.2.2009: Es wurde vielleicht nicht erwartet, aber das macht es richtig. Am späten Donnerstag veröffentlichte der Kelloggs Konzern dass er den Sponsorvertrag mit dem 14-fachen Olympiagold Champion Michael Phelps auflösen werden.
Marijuana boycotts Kelloggs
Die Firma sagte, dass Phelp’s nicht konsistent genug für das Firmenimage wäre. Phelps hatte vor kurzem Hanfkonsum zugegeben und sich danach entschuldigt.

Wir widersprechen!

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Gerichtsurteil Trekt Uw Plant: Verein bleibt bestehen

Auf der Webseite von ENCOD und dem Cannabis Social Clubs Berlin kann man es nachlesen: Der Verein „Zieh deine Pflanze“ wird weitermachen. Das Gericht verurteilte den Präsidenten des Clubs zu einer Geldstrafe sowie Arbeitsstunden. Der Verein selbst bleibt bestehen – und wird in Revision gehen. Auch eine weitere – kollektive – Pflanzung soll es geben. Diese wird dann allerdings nicht mehr der Öffentlichkeit präsentiert.

Obama ernennt Hanf-Gegner zum Drogenzar

Wie das Hanf Journal vermeldet wurde Ed Jurith zum Vorsitzenden der ONDCP von Barack Obama ernannt.
Der erklärte Gegner des Einsatzes von Marihuana zur medizinischen Verwendung hatte bereits 1994 unter Clinton das Amt des im Volksmund genannten „Drug Czar“ inne. Er gilt, trotz seiner ablehnenden Haltung gegenüber „Med-Pot“, als moderater und dialogbereiter als sein Vorgänger. Nichtsdestotrotz hätten sich die Betroffenen wohl eher eine/n Verantwortliche/n mit einer etwas anderen Vorgeschichte gewünscht.

Die Aufgabe des ONDCP-Chefs ist ungefähr mit der des/der Bundesdrogenbeauftragten vergleichbar.

Quelle: Join together

Kommentar zum Weblog von Sabine Bätzing – Rückschau auf 100 Jahre Drogenprohibition

Ich habe das Weblog der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing gefunden. Es ist nicht wirklich ein Blog, da ihm die Zeitlinie und der RSS Feed fehlt, aber der Eintrag vom 23. Januar 2009 ist ganz interessant. Den Originaltext habe ich unten angehangen. Eigentlich ist auch nur der Anfang interessant. Ich gehe nicht davon aus, dass Sabine Bätzing diesen Weblog selber schreibt.

In Bezug auf Drogen – sie ist schliesslich Drogenbeauftragte des Bundes – können wir an dieser Stelle „100 Jahre Drogenprohibition“ Reflektieren. Endlich wird auf den Drogenstrategiesitzungen der Vereinten Nationen zum ersten mal über Menschenrechte gesprochen. Der „Krieg gegen die Drogen“, ausgehend von den USA, ist unerträglich. Vielleicht nicht unbedingt hier in Deutschland, aber in anderen Staaten wie z.b. Mexiko eskaliert die Gewalt. Schwerkranken Menschen wird ihre Medizn verweigert.

Wenn Sabine Bätzing wirklich nach einem solchen Zitat lebte, würde sie die Entwicklungen des „War on Drugs“ erkennen und dafür die Verantwortung übernehmen. Und es ändern.

Blogauszug:

Liebe Genossinnen und Genossen,
„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts“. Mit diesem Zitat des dänischen Philosophen Sören Kiekergaard eröffne ich in dieser Zeit meine Neujahrsreden. Es ist absolut treffend. Denn oftmals wird uns erst bei der Rückschau so richtig klar, wie die Lebenswege verlaufen sind. Manchmal bleibt uns dies aber selbst dabei verborgen. Oder versteht ihr alles, was im Jahr 2008 passiert ist? Wahrscheinlich nicht. Sondern wir verspüren nur die Auswirkungen. Das „beste“ Beispiel dafür haben wir bei der Hessenwahl erlebt: Aus einem Sieg imJahr 2008 wurde eine bittere Niederlage am letzten Sonntag. Krempeln wir also die Ärmel hoch und leben Vorwärts! Mit Mut, mit Kraft und Zuversicht. Denkt dabei an Obama – wir können es schaffen. Yes we can! (Weblog von Sabine Bätzing vom 23. Januar 2009)

Ach, was ich da noch gefunden habe:

Sabine Bätzing unterstützt den Krieg gegen Afghanistan in besonderem Maße. So hat sie am 16.10.2008 für die Verlängerung des Krieges unter dem Mandat ISAF gestimmt und am 13.11.2008 für die Beteilung am US-Krieg gegen die dritte Welt in Gestalt der Operation Enduring Freedom. Ausserdem stimmte sie der Stasi 2.0 zu in Form der Vorratsdatenspeicherung zu und ist für die Diktatur des Lissabonner Vertrages.

Wahrscheinlich wird Sabine Bätzing bei der Bundestagswahl 2009 sowieso abgesägt. In Kriesenzeiten wählt man konservativ, leider.

Hanf und Drogen-Film Projekte im Internet: Medienprojekt PSI-TV

Wer kennt Internet Filmprojekte zu Drogen ? Dazu zähle ich lustiges, dokumentatives und und und.. All solche Videos. Ich kenne ein paar, und werde sie hier posten….

Anfangen werde ich mit dem Medienprojekt PSI-TV:

Webseite des Projekts: http://www.psi-tv.de

PSI-TV ist ein freies Video–Projekt zur Dokumentation und Berichterstattung von Veranstaltungen zum Themenkreis Drogen: Vorträge, Forschung, Ausstellungen, Kunst, Konferenzen, Partys, Demonstrationen etc. + Eigenproduktionen wie Interviews und Themenspecials.

Highlights sind Video mit Christian Rätsch, Claudia Müller-Ebeling, Hans Cousto, Joachim Eul, Jonathan Ott, Tibor Harrach und Torsten Passie. Specials sind Dokus zu Partypolitik auf dem Gathering of the Tribes, Dokumentationen vom Entheovision Kongress sowie die Drugchecking Fachtagung im Roten Rathaus/Berlin.

Drei Kriterien sind uns besonders wichtig:
1. unkommerziell
Alle Produktionen werden unter dieser License veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/
2. unabhängig
Wir wollen bei der Umsetzung allein unserem Gewissen verantwortlich sein! Strafrechtlich relevante Inhalte wie Konsumaufforderungen etc werden wir jedoch nicht verbreiten.
3. psychedelisch
Wir widmen uns ausschliesslich diesem riesigen Themenkreis.

Die Filme werden mit CC Lizenz ins Netz gestellt, sodass die Nutzung kein Problem darstellt. Das Projekt ist auch im Miro-Internet TV Guide vertreten. Ein RSS Feed steht für Infos zu Neuveröffentlichungen zur Verfügung.

Erstes Globales Forum von Produzenten illegalisierter Pflanzen vom 29-31.1.2009 in Barcelona/Spanien

Warum kultivieren Menschen in bestimmten Regionen der Welt Pflanzen, die von internationalen Verträgen als illegal deklariert wurden? Das ist die bestimmende Frage auf die das „Erste Globale Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen“ (FMPCDI) eine Antwort zu geben versucht. Das Globale Forum findet vom 29. bis 31. Januar 2009 in Barcelona/Spanien statt.

Logo des Globalen Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen
Das FMPCDI soll ein Raum für Dialoge sein in dem die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen, Probleme besprechen und ihre Situation reflektieren können. Es soll um zukünftige Zusammenarbeit gehen um die Menschenrechte in den betreffenden Gemeinschaften zu schützen und Modelle für nachhaltige Entwicklungen aufzuzeigen.

An dem Forum werden mehr als 50 führende Hersteller von agrikulturellen Produkten wie Cannabis, Mohn und Coca sowie Organisationen aus dem sozialen Bereich aus Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa teilnehmen und zum ersten Mal auf mehr als 20 internationale Experten, Nicht-Regierungsorganisationen, Regierungsorganisationen und Produzenten aus anderen Kontinenten treffen.

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Präsident Obama kann der Cannabis Frage nicht entkommen

Der gewählte Präsident der USA, Barack Obama, kann der Hanffrage – im englischen Hemp, als Slangwort: Marijuana oder Marihuana – nicht entkommen. Barack Obama ist bekannt dafür, dass er Grenzen überschreitet um den Puls der Nation zu spüren.
Obama, Objekt der Hoffnungen und Träume Seine Webseite, Change.gov ermöglicht es allen ihre Hoffnungen, Träume, Ängste und Bedürfnisse zu kommunizieren. Das ist Regieren von unten, und so sollte es sein. Ein neues Programm auf der Webseite ermöglicht es Bürgern, ganz spezielle Fragen zu stellen. Diese werden von anderen nach Wichtigkeit gewählt, sodass die Frage in der Liste nach oben wandert. Es gab bisher zwei Durchläufe des Change.gov Fragen Programmes. Hier ein Bericht zu beiden Durchläufen sowie die Antwort der zukünftigen US-Regierung.

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Ulmen TV setzt Interviewte unter Druck

Wie man mit provozierter Aggressivität Geld und Zuschauerquote macht, zeigt Ulmen TV. Das Konzept der Sendung u.a. mit Maurice Horstmann, zeichnet sich dadurch aus, dass ein Termin vereinbart wird, und zu diesem das Filmteam auftaucht – natürlich ohne den „Störfaktor“, der kommt erst später.

ulmen tv - die flash experten, rolf ebbinghaus Die Rechte an sämtlichen Bildmaterial werden einem dann geradezu abgerungen: Wir sind ja schonmal da, da können sie das auch unterschreiben. Sonst gehen wir wieder.. Sie wollen doch Werbung, oder?

Hier am Beispiel des Hanf Museums:

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Der Spice Test – Kräutermischung im Labor

Ein Nachtrag zu der Behauptung meinerseits, in Spice hätten nur die Lösungsmittel geknallt. Das Drogenreferat Frankfurt hat nun auch eine Analyse gemacht. Das ganze wurde an THCPharm abgegeben und die haben die Substanz JWH-018 gefunden. THCPharm macht eine Menge mit synthetischen Stoffen, somit kann der Analyse vertraut werden.

Die gefundene Substanz wirkt wie ein Cannabinoid an den CB1 und CB2 Rezeptoren, genau wie THC. Aber die Bindung an den Rezeptor soll um einiges stärker sein, womit wohl auch eine Menge der unangenehmen Effekte erklärbar sind.

The Psyche Deli sollte mal eine Klarstellung darüber abgeben, was es nun ist – die Zeit für Geheimniskrämerei ist vorbei. Österreich hat den Handel von Spice erstmal für 14 Tage ausgesetzt.

Das Hanf Journal hat dazu ein Informationsvideo gemacht: Exzessiv 121 – Gewürztuning?.

Postbank wird wegen Anti-Cannabis Kampagne kritisiert

Postbank hat Konten von Personen die „Coffee Shops“ führen, geschlossen. Den Abgabestellen ist es erlaubt geringe Mengen von Cannabisprodukten zu verkaufen. Ein Sprecher der Bank sagte dass den Handel von Marijuana und Haschisch zu erleichtern nicht länger als Verantwortlich angenommen werden kann. Von jetzt an wolle die Bank neue Kunden kontrollieren so dass diese nicht in Drogengeschäfte verwickelt sind. Weiterhin in einer ähnlichen Angelegenheit ist es Bordellen und Prostituierten nur noch erlaubt ein Postbank Konto zu haben wenn sie Erlaubnisse für ihre Aktivitäten haben.

Die Gewerkschaft der Cannabisverkäufer verurteilt Postbank und spricht von einem „scheinheiligen moralistischen Kreuzzug“. Sie gaben weiterhin an, weder die Löhne noch Versicherungen der angestellten Personen im Cannabishandel anzufassen, da es ihnen (der Postbank) zuviel Geld kosten würde. Somit wird nur das Geld der Shopbesitzer abgelehnt.

Quelle: Artikel vom 13. Dezember, Radio Netherlands Worldwide
Website: Postbank Criticised For Anti-Cannabis Move

Übersetzt von: 420 Magazine.com

Das Hanf-Spiel Online – Dealer werden leicht gemacht

Durch Bekannte bin ich auf so einige Hanfige Onlinespiele gestossen: Das Hanf-Spiel. Das Ziel des Browsergames ist es so viel Geld wie möglich durch Hanf verkauf zu erwirtschaften! Wenn du deinen Dealer-Link, bei mir ist das http://www.hanf-spiel.de/162896, versendest und jemand drauf klickt verkaufst du an ihn 5g Hanf.

Hanf Spiel Onlinegame spielen

Je nach dem wie hoch dein Kurspreis ist, wird dir das Geld auf dein virtuelles Konto übertragen! Du kannst jedoch nur so lange Hanf verkaufen, bis du kein Hanf mehr auf Lager hast!

Von deinem virtuellen Geld kaufst du dann Hanffarmen, Gras-Lager und kannst deine Dealerausbildung machen. Um so mehr Hanffarmen du hast, um so mehr Lagerraum, und je nachdem wie gut du als Dealer Ausgebildet bist, machst du unterschiedliche Gewinne.

Das ganze ist ein browserbasiertes Onlinespiel. Es ist eher einfach gehalten. Nach dem Zähler des Spieles spielen zur Zeit 166.322 Personen dieses Spiel.

Kommentar von Hans Cousto zu den Volksabstimmungen in der Schweiz vom 30. November 2008

Zunehmende Akzeptanz der Heroinabgabe

Revision des Betäubungsmittelgesetzes

Mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und psychotropen Stoffe wird das seit 20 Jahren gültige nationale Konzept für den Umgang mit der Drogenproblematik (ärztliche Heroinabgabe, Fixerstuben, Drug-Checking) gesetzlich verankert. Zudem wird Cannabis als Medizin gesetzlich verankert. Dagegen wurde das Referendum von der rechtskonservativen Schweizer Volkspartei (SVP) ergriffen.

Bereits am 13. Juni 1999 wurde in der Schweiz über die ärztliche Verschreibung von Heroin abgestimmt. Der damalige Bundesbeschluss über die ärztliche Verschreibung von Heroin wurde mit 54,4% Ja-Stimmen angenommen worden und war auf zehn Jahre begrenzt (rechtsgültig bis Ende 2009). Mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und psychotropen Stoffe wird die Heroinverschreibung dauerhaft gesetzlich geregelt. 68,0% votierten nun für die dauerhaften Regelungen zur Schadensminderung. Das sind gut 13,5% mehr als vor neun Jahren. Bei beiden Abstimmungen war der höchste Ja-Stimmenanteil im Kanton Basel-Stadt zu verzeichnen (1999: 69,2%; 2008: 76,2%).

Hanfinitiative

Die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz» wollte den Umgang mit Cannabis regeln. Sie forderte die Straflosigkeit des Cannabiskonsums, eine Kontrolle des Angebotes durch den Bund, eine Verstärkung des Jugendschutzes und ein Werbeverbot für Cannabis.

Am 29. November 1998 wurde in der Schweiz über die Volksinitiative für eine vernünftige Drogenpolitik (Legalisierung aller Drogen, DroLegInitiative) abgestimmt. Damals votierten 26% für die Initiative. Im Kanton Basel-Stadt waren es 33,9% (höchster Ja-Stimmen-Anteil). Auch bei der Hanfinitiative lag der Kanton Basel-Stadt mit 44,7% Ja-Stimmen vorn. In der Stadt Zürich (Hauptstadt des Kantons Zürich) votierten jedoch weit mehr Leute für die Hanfinitiative: 54,4%. In den Stadtkreisen 4 und 5 (ein Wahlkreis) – dort befinden sich die Partymeilen – stimmten sogar 71,6% für die Hanfinitiative. Schweizweit stimmte nur noch die Mehrheit im Wahlkreis Saanen im Berner Oberland mit 50,7% für die Hanfinitiative.

Waadt und Neuenburg: Hochburgen der Repression

Die Kantone Waadt und Neuenburg liegen in der welschen Schweiz. Dort spricht man Französisch. Im Kanton Neuenburg liegt das Val de Travers, die Geburtsstätte des Absinth. Im Kanton Waadt begann anfangs des 20.Jarhunderts die Repression gegen Absinth mit der Folge eines generellen Verbotes. In diesen beiden Kantonen wurden sowohl die DroLegInitiative wie auch die Hanfinitiative am stärksten abgelehnt: Waadt: DrolegInitiative: 16,5% Ja-Stimmen, Hanfinitiative: 28,8% Ja-Stimmen; Neuenburg: DrolegInitiative: 14,9% Ja-Stimmen, Hanfinitiative: 28,5% Ja-Stimmen.

Am 30. November wurde auch über die „Porno-Initiative“ abgestimmt. Die Volksinitiative «für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern» verlangt, dass sexuelle oder pornografische Straftaten, die an Kindern vor der Pubertät begangen wurden, nicht verjähren. Schweizweit wurde diese Initative mit 51,9% Ja-Stimmen angenommen. Ausgerechnet im repressiven Kanton Waadt hielten jedoch 60,1% nichts von der Verjärhrung der Kinderschändung, nur 39,9% stimmten dort mit Ja – der niedrigste Ja-Anteil in der ganzen Schweiz.

Alle Abstimmungsresultate nach Kantonen und Bezirken
mit Vergleichsdaten zu früheren Abstimmungen mit vergleichbaren Themen
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/03/blank/key/2008/04.html

„Jeder muss in seiner Art genießen können, jedoch so, dass keiner auf Unkosten eines andern genießen oder ihn in seinem eigentümlichen Genuss stören darf.“ Georg Büchner

Mehr hierzu siehe:
http://www.hanfparade.de/cannabis-legalisieren/menschenrechte-und-freiheit.html

Hans Cousto 04.12.2008 – 14:30

Quelle: Indymedia vom 4.12.2008