Hanf als Medizin bei AIDS und HIV zum Welt-Aids-Tag

Die Rote Schleife
Hier zum Welt-Aids-Tag eine kurze Information zu Hanf als Medikament bei AIDS/HIV:
Aids-Patienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Unwohlsein oft in kurzer Zeit stark an Gewicht. Patienten berichten, daß sie nach Cannabiseinnahme zum ersten mal wieder richtig Appetit verspüren. Ein appetitanregender Effekt bei Aids und Krebs wird bereits bei Tagesdosen von 5 mg THC beobachtet. Die Dosierung kann bei Bedarf bis auf täglich 20 Milligramm gesteigert werden. In einer Studie mit Magersüchtigen brachte THC keinen Erfolg. Jüngst wurde über eine positive Beeinflussung des Gewichts bei Patienten mit Morbus Alzheimer, die die Nahrungsaufnahme verweigerten, berichtet (Volicer 1997). Überraschenderweise nahm unter THC im Vergleich zum Plazebo auch das verwirrte Verhalten ab. Erfahrungsbericht

Noch immer werden schwerstkranke Personen gejagt und Menschenunwürdig behandelt! Bloss weil die jetzige Cannabispolitik hochpolitisiert und moralistisch ist, heisst das nicht das sie nicht zu etwas gesundheitlich Sinnvolleren änderbar ist.

Quelle: Cannabislegal.de: Cannabis als Medizin

Das älteste Marijuana der Welt in China gefunden

Ottawa: Forscher sagen, sie hätten das älteste Gras der Welt gefunden. Dies soll sich in einem Grab in einem abgelegenen Teil von China befinden.

Der Cannabisfund ist etwa 2700 Jahre alt und wurde klar „vorsätzlich für berauschende Zwecke kultiviert“, sagt das Forschungspapier in dem Journal für Experimentelle Botanik.

Die 789 gramm getrockneten Hanf wurde zusammen mit einem blonden, blauäugigen kaukasischen Mann vergraben, anscheinend ein Schamane der Gushikultur in der Nähe von Turpan im Nordwesten von China.

Die extrem trockenen Konditionen konservierten den Fund, sodass dem Team von Wissenschaftlern eine vorsichtige Analyse vornehmen konnten. Der Fund habe noch „Grün“ ausgesehen, aber seinen charakteristischen Geruch verloren.

Quelle: TheStar.com: 2,700-year-old marijuana found in Chinese tomb

Hanf-Initiative: Please vote vor Switzerland Cannabis

Wer einen Klick Zeit hat: für die Schweizer Hanf-Initiative abstimmen auf digg.com! Dabei geht es um die Wahl-Party im Hanf Museum Berlin

Please vote vor swiss hemp on digg.com!

Google veröffentlicht LIFE Fotoarchiv

Ein gefundenes Fressen für alle Datenarchäologen: Google hat das LIFE Foto Archiv online gestellt. Die Daten reichen bis in die 1750er Jahre zurück.
Junges Mädchen, das Hanf zu Garn verwebt Ich als Hanf-Archäologe musste natürlich gleich mal nach „Hanf“ suchen, und siehe da – die LIFE Fotografen haben so einiges darüber Dokumentiert. Mein Lieblingsbild seht ihr hier auf der Seite.

Hanf-Initiative: Wahl-Party im Hanf Museum Berlin am 30. November 2008

Das Hanf Museum Berlin wird am 30. November 2008 zum Wahlbüro und Party: An diesem Tag wird in der Schweiz über die Zukunft des Gebrauchs der Hanfpflanze abgestimmt. Aber auch die allgemeine Drogenpolitik steht zur Bewährung. Es wird Live berichtet, wie die Volksabstimmung ausgeht. Los geht es um 16 Uhr – Hör rein – es wird spannend!

An diesem Nachmittag unterhält uns koshka! mit Minimal und Neotrance. Mit in der Runde: Hans Cousto, welcher Schweizer Staatsbürger ist, und uns das Wahlsystem und die Schweizer Drogenpolitik erklären kann und wird. Kommentiert und Moderiert wird das ganze von Rolf Ebbinghaus von dem Hanf Museum.

Natürlich kann das Hanf Museum Berlin besucht werden: Mühlendamm 5, 10178 Berlin-Mitte In Zusammenarbeit mit: UZIC, dem Electronic Music Webradio, welches zwischen 18 und 20 Uhr die Sendung in die Schweiz verbreiten wird.

Weitere Informationen zur Volksabstimmung zur Hanfpolitik:http://www.hanf-initiative.ch/

Die Addresse für die manuelle Eingabe des Radios lautet: http://stream.hanfplantage.de:8000

Am 30. November 2008 wird zwischen 18 und 20 Uhr die Sendung auch auf UZIC 24k und UZIC 128k zu hören sein:

Geschichte des Hanfes in der Schweiz

Die Volksabstimmung der Hanf-Initiative steht kurz bevor. Am 30. November 2008 werden die Schweizer abstimmen, ob Cannabiskonsumenten in ihrem Land weiterhin gegen das Gesetz verstossen werden. In der Schweiz konsumieren schätzungsweise rund eine halbe Million Menschen gelegentlich oder regelmässig Cannabis.

Grund genug sich mal die Hanf Geschichte der Schweiz anzuschauen: Scalpo’s Blog hat eine chronologischen Ausführung der Schweizer Hanf Geschichte erstellt.

Die Verschwörung um die Kräutermischung Spice, den „Cannabis Ersatz“

Steffen Geyer berichtete in seinem Blog über die Konsumrisiken bei dem Konsum der Kräutermischung Spice – die Hanfplantage berichtete dazu. Nun bekam nicht nur er eine eMail von dem Spice-Hersteller The Psyche Deli. Sie äussern sich das erste mal zu den Lösungsmittel und Aromastoff Funden in Spice Diamond.
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Radiotip zur HANF-VOLKSABSTIMMUNG in der Schweiz

Update: Am 30.11. findet im Hanf Museum Berlin eine Wahl-Party zur Hanf-Initiative Volksabstimmung statt. Das ganze ist auch hörbar als Webcast!

In seiner Sendung „Jan“ im Freien Radio Reutlingen/Tübingen ´Wüste Welle´ behandelt Jan Groeneveld (am Do., 20.Nov.́´08; 20-21 Uhr) das Thema :

HANF-VOLKSABSTIMMUNG AM 30. NOVEMBER 2008 IN DER SCHWEIZ

Livesendung am DONNERSTAG, den 20. Nov. von 20 – 21 Uhr

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Hanf-Initiative: Die Hanfwehr unterwegs in der Schweiz

Hanf-Initiative: Sonderausgabe des deutschen Hanfjournals – Die Hanfwehr unterwegs in der Schweiz

12.11.2008

Das deutsche Hanfjournal hat zur Hanf-Initiative eine Sonderausgabe mit einer Auflage von 200’000 Stück herausgebracht.

Die Hanfwehr, die aktionistische Legalisierungstruppe des Hanfjournals unterstützt die schweizer Hanf-Initiative durch konzentrierte Verteilung von Infomaterial während der letzten Wochen vor dem 30.11.08.

Seit dem 3.11.08 sind die Aktivisten in der Schweiz auf Tour mit einem riesigen Defizit von 12’000 Euro.

Zur Deckung ihrer Unkosten nehmen Sie gerne jede Hilfe an.

Helfer sind jederzeit Willkommen. Es müssen noch Zeitungen, Kleber, Infomaterial und Flyer verteilt und Plakate aufgehängt werden.

Die Sonderausgabe zum Verteilen kann bei Emmi unter Telefon-Nr. 0049 162 1066096 bestellt werden.

Hanf-CHance Sonderausgabe als PDF

Zur Erinnerung: Am 30. November 2008 findet in der Schweiz die Hanf-Initiative Volksabstimmung statt.

Die Bundesverfassung soll wie folgt geändert werden:

Art. 105a (neu) Hanf

1. Der Konsum psychoaktiver Substanzen der Hanfpflanze sowie ihr Besitz und Erwerb für den Eigenbedarf sind straffrei.
2. Der Anbau von psychoaktivem Hanf für den Eigenbedarf ist straffrei.
3. Der Bund erlässt Vorschriften über Anbau, Herstellung, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit psychoaktiven Substanzen der Hanfpflanze.
4. Der Bund stellt durch geeignete Massnahmen sicher, dass dem Jugendschutz angemessen Rechnung getragen wird. Werbung für psychoaktive Substanzen der Hanfpflanze sowie Werbung für den Umgang mit diesen Substanzen sind verboten.

Die Ausarbeitung der nötigen Gesetze oder Verordnungen im Detail obliegt dem Parlament. Dieses muss zwar die oben erwähnten Artikel umsetzen, hat aber einen gewissen Spielraum dabei. Zum Beispiel ist es klar, dass dort, wo mittlerweile nicht mehr geraucht werden darf, zukünftig sicher auch kein Hanf geraucht wird.

Lotus baut Hanf-Auto, das Eco Elise 2008

Der Autohersteller Lotus geht neue Wege: Die neueste Errungenschaft, pünktlich zur Hanfparade 2008 auf der Londoner Autoshow vorgestellt, ist ein Auto, welches Nutzen von nachwachsenden Rohstoffen wie Hanf, Sisal und Schurwolle macht. Sogar die Hartschalensitze sind aus Hanfverstärktem Plastik. Leider bislang nur ein Konzept…

Und so sieht das ganze aus. Mensch beachte das Hanffeld im Hintergrund:

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Bernard Rappaz: Hungerstreik ab 1. Oktober 2008

Pressecommuniqué

Am Mittwoch den 1. Oktober, werde ich mich, im Inselspital in Bern, einer kleinen medizinischen Kontrolle (Gewicht, Blut, Puls) unterziehen. An diesem Tag beginne ich eine gewaltlose und politische Aktion: den Hungerstreik (keine Medikamente oder andere Vitamine, keine Nahrung, nur Wasser).

Bernard Rappaz in seinem Hanffeld in der Schweiz
WARUM? Weil die Ungerechtigkeit die den Hanffreunden widerfährt, verglichen mit Alkohol und Tabak,, reichen wird, um mich zu ernähren.

1. Praktisch alle meine Hungerstreiks erlebte ich im Gefängnis. Dieses Mal, in Freiheit, will ich mit diesem Streik, die Ungerechtigkeit und starke Repression anprangern, die gegen die Schweizer Hanfer, schon bald seit 10 Jahren, verübt wird.

2. Ich rufe das Volk, die Staatsbürger dieses Landes auf, dass sie ihr Stimmrecht schätzen und am nächsten 30. November in Massen abstimmen, welche Meinung sie auch haben. “Um das Stimmrecht zu erhalten, haben schon Leute ihr Leben verloren”, vergessen wir dies nicht!

3. Ich fordere einen Abstimmungskampf basierend auf dem Respekt gegenüber der Demokratie. Für was man auch ist, “dafür” oder “dagegen”, alle haben das Recht sich auszudrücken und ihre Argumente darzubringen. Führen wir die Debatte, aber respektieren wir ein 50 / 50 der Zeit und des Platzes für beide Seiten, um sich zu äussern.

Es ist nicht akzeptabel, dass eine Abstimmung auf die eine oder andere Seite kippt, nur weil den Initianten oder den Opponenten, die finanziellen Mittel fehlen.

Die Medien müssen das Gleichgewicht halten, ohne das die Demokratie festsitzt, verstaubt und versandet …

WIE ? Gemäss meinem physischen Zustand, werde ich einen Teil meiner Arbeit fortsetzen. Ich werde mich häufig erholen, entweder in Bern oder in meinem Walliser Domizil. Für weitere Auskünfte: 079 404 78 64
Man wird mich auch im Internet verfolgen können.

Mit freundlichen Grüssen Bernard Rappaz

ZITAT: “Ich bin nicht einverstanden mit dem was Ihr sagt, aber ich werde bis ans Ende kämpfen, damit Ihr es sagen dürft.”

“Traktat über die Toleranz”, Voltaire 1763

Quelle: Chanvre.info: Bernard Rappaz ab 1. Oktober 2008 im Hungerstreik
Erscheinungsdatum Donnerstag 2 Oktober 2008 05:36

Weitere Hintergründe: Cannabislegal: Bernard Rappaz

Schweizer Hanfinitiative – was kannst DU tun?

Am 30.11. findet in der Schweiz eine Volksinitiative zum Thema Pro Jugendschutz – gegen Drogenkriminalität statt.

Auch uns in Deutschland geht das etwas an. Sollte die Volksinitiative erfolgreich sein und die Politik gute Erfahrungen mit dem Ergebnis machen, wird auch bei uns die Diskussion um Cannabisentkriminalisierung hoffentlich mit einem neuen Ansatz vorangetrieben.

Hanfinitiative Schweiz Plakat
Diese Volksabstimmung ist eine einzigartige Chance, die nicht allein von der Willkür einiger Politiker abhaengt. Wie wir sie nutzen, liegt an uns.
Sollte sich diesmal nichts ändern, können wir das nicht auf unsere Ohnmacht schieben.
Es ist ein Vorgang, den jeder von uns mitbeeinflussen kann – auch vom “Ausland” aus.

Da sind etliche Möglichkeiten, an die Schweizer Öffentlichkeit heranzutreten und sich an der Diskussion zu beteiligen, dabei auf die Vorteile einer Entkriminalisierung hinzuweisen:
ein Flugblatt verfassen und Schweizer Bekannte auffordern, es zu verteilen, eine Webseite oder einen Weblog gestalten und verlinken, Leserbriefe an Schweizer Zeitungen schreiben, ein Video basteln und hochladen, ein Internetradio betreiben, in Schweizer Foren mitdiskutieren, Kontakt zu Schweizer Aktivisten aufnehmen und Mitwirkung anbieten…

…und welche Ideen hast Du?

Die Hanf Joural Schweiz Sonderausgabe: Hanf Journal Download als PDF

Weitere Diskussionen im Gulli Forum zur Schweizer Hanfinitiative und im Eve&Rave Schweiz Forum.

Large Hadron Collider: Singularität für die Hanf-Vermehrung

Zur Zeit geht einiges zum LHC beim CERN in Genf durch die Medien und Bloggerszene. Das ist eine grosse Maschine, in der ab dem 10. September 2008 ziemlich grosse Energien zusammentreffen und Materie erzeugen.

Foto von einem Teil des LHC
Einige Leute scheinen Angst vor grossem Stromverbrauch zu haben. Vor allem werden wieder Weltende-Szenarien und Wurmlöcher bis hin zu Zeitreisen ins Gespräch gebracht. Irgendwelche Singularitäten sollen sich auftun.

Wir haben vorhin in kleiner Runde das noch diskutiert, und sind zu dem Schluss gekommen: Das hat mit Hanf zu tun!

Nehmen wir mal an, wir hätten eine Zeitreise Singularität im Schrank, die alles drei Tage in die Vergangenheit fliegen lässt. Dann legen wir ein Gramm Gras da rein, und nehmen uns vor, das da 3 Tage liegen zu lassen. Schrank zu, Schrank auf. Es müssten dann zwei Gramm dort liegen. Wir machen das ganze wieder von vorne..

Das ist eine tolle Sache!

Erkennt die Verantwortung

Liebe Freunde,

“Die unglückliche Situation der globalen Drogenverbote ist es, dass auch außerhalb des Rahmens denken Verboten ist”

Das trifft auf die Reformbewegung auch zu. Ich fühle, dass ein Grund in unser Versagen bei dem Erleuchten der Herzen und Geister der Prohibitionisten auch zu einem grossteil an unserer eigenen Unmöglichkeit, außerhalb des Äußeren des Äußeren der Kiste zu denken. (Anm. d. Übersetzers: siehe Schrödingers Katze )

Jeden Anhaltspunkt über die Vermutung zu eliminieren dass, als kausaler Effekt der Cannabisprohibition Nahrungsmittelknappheit und Unterernährung erzeugt wird, einer der größten Schäden der Prohibition ist. Wie ich es ebend geschrieben habe: Marihuana Prohibition muss als Verantwortlich für Krankheit, Tod und Hunger von buchstäblich Millionen von Menschen in jeden Teil der globalen Gesellschaft gesehen werden.

Der einzige, niemals wegzuargumentierende Fakt und unglaubliches Beispiel für die Kriminalität der Prohibition ist, das die UNFAO (Nahrungsmittel und Agrar Organisation der Vereinten Nationen, Food and Agriculture Organization of the United Nations) den Hanfsamen nicht als Nahrungsmittel für Menschen einstuft. Das ist eine Spitze der unglaublichen Proportionen, die Millionen von Menschen beeinflussen, dennoch wird in der “etablierten” Drogenpolitik-Reformbewegung von kaum einem die Beziehung zwischen Drogenpolitik, der globalen Nahrungsmittelkrise inklusive der Unterernährung erwähnt.

“Die höchsten Autoritäten müssen erkennen, dass es Zeit ist zu Handeln. Ihr Versagen ist ein Zeichen der Hilflosigkeit oder der Bürokratie.. Wir müssen die Verwundbarkeit in Sachen Drogen und Kriminalität durch mehr (Anm. d. Übersetzers: wissenschaftliche) Entwicklung reduzieren. Und bessere Justiz würde mehr Vertrauen in die Gesetze bringen.”

Es gibt keinen größeren Schaden durch den “Krieg gegen die Drogen” als das verkrüppeln lassen der Agrarkultur, durch eine erzeugte Knappheit einer einzigartigen und kritischen Ressource. Ohne die Cannabiskultur wird unsere Spezies niemals Nachhaltigkeit erlangen können. Wie viele in der Reformbewegung verstehen dass das Wahr ist, und riskieren, extremistisch oder fanatisch zu klingen wenn sie die ganze Wahrheit aussprechen? Nicht viele. Nicht genug.

Es ist Zeit für die Drogenreformbewegung zu erkennen, wie richtig wir liegen, und mit dem Prozess, die Mechanismen zur Anerkennung von Hanfsamen als die nährstoffreichsten Samen auf der Welt in Gang zu bringen, zu beginnen.

Neben dem Elend und der Armut die durch Prohibition erzeugt wird, werden Entwicklungsprozesse angegriffen durch das Defizit von essentiellen Nährstoffgrundlagen, welche durch die Cannabispflanze produziert werden. Der wahre Wert von Hanf entzieht sich der Verfolgung durch die Regierung.

Die Begrenzungen des Gesetzes liegen in der einzigartigen Natur von Cannabis. Bis die Menschheit erkennt das Cannabis außerhalb der Verfolgung durch die Gerichte liegt, wird die Degeneration der Umwelt, ökologische und soziale Evolution unausweichlich sein, bis zum Punkt der vorhersehbaren Auslöschung.

Cannabisanbau ist keine Straftat, es ist eine Notwendigkeit. Die Unausgeglichenheit welche durch den Prohibitionsmob erzeugt wurde, das erste Gebot zu beachten, unsere Freiheit anzubauen “jedes Kraut das Samen trägt… und jedes grüne Kraut”, wie es in der Genesis und jeder anderen menschlichen Religion geboten ist.

Den hohen moralischen Anspruch zu verstehen hilft niemanden. Es ist wie es ist, Cannabis ist die einzige agrarkulturelle Ressource seit Urzeiten, Nützlich, Nährstoffreich und potenziell im Überfluss vorhanden auf der Erde. Es produziert auch mehr Monoterpen (Anm. d. Übersetzers: Spielen bei der Wolkenbildung eine Rolle, Atmosphärenforschung, Monoterpene und Pflanzen ) als jede andere Agrikulturelle Frucht, was es zu dem adäquaten Werkzeug macht um die globale Erwärmung zu schwächen.

grüße an Alle, besonders an Andre Fürst, Sr. und Jr. Ich glaube ihr seid gesund und ich denke an euch und Chanvre-Info für die großen Verluste der Freiheit die euch aufgezwungen werden um die Wahrheit zu verteidigen.

Paul J. von Hartmann

California Cannabis Ministry

Project P.E.A.C.E.
Planet Ecology Advancing Conscious Economics

Telefon: USA (831) 588-5095

Das englische Original befindet sich auf der Webseite des California Cannabis Ministry: “Recognizing the stakes

Macht Hanf, also Cannabis, Lust auf Sex?

Aromastoffe im Essen machen nicht nur Geschmack. Weiter geht die Forschung an diesen Substanzen und es mehren sich die Hinweise, dass sie auch das menschliche Verhalten beeinflussen. So könnte ein Stoff in Hanf das Sexualverlangen anregen. Das ist aber ein wenig rätselhaft, weil das verarbeitende System beim Menschen eigentlich verkümmert sei. So ähnlich schreibt die Welt über Orangensaft.

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World Wide Marijuana March – Presserundschau – Moskau, Brasilien, Antwerpen

Worldwide Marijuana March in Moskow: the continuation

Nach der Repression bei dem Moskauer GMM im Jahre 2007 haben wir die Idee, einen Marsch zu organisieren verworfen und haben uns selbst auf einen Cannabis Spaziergang beschränkt, wie es ihn auch 2006 gab. Vor zwei Jahren war unsere Aktion ein grosser Erfolg. Keine Cannabisaktivisten verhaftet, die Polizei war einigermassen freundlich und alle Spaziergänger konnten die ganze Zeit über Sprechen, Singen, Trommelspielen und so weiter. In diesem Jahr hofften wir, etwas ähnliches zu organisieren.

Wir haben ein offizielles Statement auf der Cannabis Legalize League Webseite veröffentlich, so dass sowohl Regierung als auch Aktivisten sehen konnten dass es keine Märsche in Moskau 20008 geben wird. Wir bieteten unseren Unterstützer_innen an, zu der “Freundschaft der Nationen” Fontaine bei dem Alles-über-Russland Ausstellungszentrum. Es sollten keine Banner oder andere Arten von politischer Propaganda mitgebracht werden: nur thematisch passende Kleidung, hervorragende Stimmung und musikalische Instrumente.

Kurz nachdem unser Statement veröffentlich war, sahen wir uns aggressiven Reaktionen aus der Föderalen Drogenkontrollbehörde FSDC ( eine Institution wie der US-Amerikanischen Drug Enforcement Agency (DEA) ) gegenüber. In einem Interview mit einer der meist bekannten russischen Nachrichten Agentur hat der Direktor der FSDC unsere Aktionen wie folgt kommentiert:

“Die Legalisierung von Cannabis als Droge ist steht ausser Frage. Dieses Thema muss überhaupt nicht diskutiert werden. Solche Aktionen sind die größten Brüche des Friedens und Hooliganismus. Das sind schlimme Auswüchse, auf welche die Behörde der inneren Sicherheit und Psychiater reagieren sollten.”

Als wir zu dem “Freundschaft der Nationen” Denkmal am 3. Mai um 15 Uhr nachmittags kamen, mussten wir feststellen dass die Fontaine von Truppen der OMON (eine russische Spezialeinheit der Polizei, die z.b. auch im Tschetschenienkrieg eingesetzt wird) und Metallzäunen abgeriegelt war. Mitglieder von OMON und nicht-uniformierte Menschen fischten sich verdächtige aus der Masse herraus und es machte keinen Unterschied ob es ein Rastafari, ein Punk, ein Emo oder nur ein langhaariger Typ war.

In nur wenigen Minuten wurden acht Personen ohne einen Grund festgenommen. Einige von ihnen wusste nichts von unserer Aktion und kamen zum Russland Ausstellungszentrum um nur Spass an ihrem freien Tag zu haben. Alle Journalisten, die es geschaft haben den Verhaftungen zu entgehen, wurden gezwungen ihre Videos und Fotos zu löschen, unter der Androhung von Arrest und der Zerstörung ihrer Kamera.

40 Minuten später sass ich in Gesellschaft von acht oder zehn Personen in 200 meter entfernung zur Fontaine. Wir taten nichts und verbrachten unsere Zeit mit Gesprächen und dem warten auf weitere Aktivisten, so dass wir zu einem ruhigeren Platz gehen konnten.

Kurz bevor wir den Platz verlassen wollten kam eine Gruppe von OMON zu uns uns sagte uns, dass wir auf unseren Plätzen bleiben sollen. Ich kann mich noch gut anden Marsch im letzten Jahr Erinnern und da es möglich war, versuchte ich wegzurennen. Ich hatte Glück und schaffte es bis zum Russland Ausstellungszentrum als ein Fusstritt einer nicht-uniformierten Person mich stoppte. Zwei Sekunden freier Fall – und ich lag auf dem Boden. Ich konnte nicht selbst aufstehen und Truppen von OMON begannen mich zu schlagen. Ich erinnere mich nicht mehr daran wie ich in den Militärbus kam. Meine linke Seite war verletzt, aber die Männer im Bus gaben mir keine medizinische Hilfe. Ich bekam erst auf dem Polizeirevier etwas Hilfe.

World Wide Marijuana March 2008 in Moscow - Einiges an Verletzungen
Die Behandlung auf dem Polizeirevier war um einiges besser als letzes Jahr. Nur ein Typ von 15 unserer festgenommenen Unterstützer_innen hatte größere Probleme mit der Polizei. Es hat uns zwei Stunden gekostet den Grund für unsere Verhaftung zu erfahren. Er klang total lustig und absolut illegal.
Der Grund war, dass der Förderale Drogenkontrolldienst nur mit uns sprechen wollte über die Risiken von Drogen und unseren Aktivitäten sie zu legalisieren.
Nach drei Stunden im Polizeirevier wurden alle von uns freigelassen ohne Anklage, Geldstrafe oder Aufzeichnungen und konnten den Cannabis Spaziergang fortsetzen.

Als Resultat dieses ambivalenten Gesprächs mit den Repräsentativen der Gesetze habe ich jetzt eine Fraktur eines Schlüsselbeins und einige weniger schmerzhaft aber effizientere Verletzungen – einge gute Illustration ihrer Art ein Gespräch zu führen als auch eine gute Gelegenheit für weiteren juristischen Kampf.

Montag, 5. Mai 2008
Quelle: Political lytdybr, A diary of Russian political activist, “Worldwide Marijuana March in Moscow: the continuation ”

Brazil GMM 2008 under repression

In Brasilien wird auch sehr viel gegen den World Wide Marijuana March getan. Von den 10 Städten, in denen der WWMM organisiert wird, hat die Justiz den Aufzug in sechs Städten verboten!

Als Bürger einer Demokratie sind wir sehr enttäuscht und bitten um eure Unterstützung und die aller anderen Marijuana Marsch Organisator_innen.

Wenn du eine Flagge für uns in deiner Stadt hissen kannst, würden wir uns sehr freuen! Bitte mach ein Foto davon und schicke es uns. Die Fotos werden in einem Forum zur Dokumentation der Prohibiton veröffentlicht.

Vielen Dank und einen schönen Marsch für euch!

Realease the Green! PEACE AND JUSTICE FOR ALL
Marcha da Maconha Brasil 2008

http://www.marchadamaconha.org/

Quelle: Cannabis Culture Forum

Antwerpen: Verhaftungen beim World Wide Marijuana March 2008

Liebe Freunde,

World Wide Marijuana March 2008 in Antwerpen
beim heutigen World Wide Marijuana March in Antwerpen wurden vier Mitglieder von “Trekt Uw Plant” (Zieh deine Pflanze auf, Anm. d. Red.) verhaftet mit der Begründung dass sie einen Samen gepflanzt hätten. Einige andere Personen wurden Verhaftet, da sie gegen die vorherigen Verhaftungen protestierten. Details werden noch folgen.

Mittlerweile sind alle frei und sicher nach sechs Stunden Gefangenschaft und Verhör. Die WWMM Aktion konnte dann weitergehen und wurde von etwa 150 Personen besucht. Die Aktion war nicht als Blow-In (ein Open Air Cannabis Konsumraum), wurde aber einer nach dem Einschreiten der Polizei als natürliche Konsequenz dafür, dass die Leute aus Angst vor der Polizei an einen Platz zusammenkamen.

Bücher, T-Shirts und Flyer wurden alle Konfisziert, auch 84 Samen und drei Personen mit Cannabis in ihren Taschen. Diese Personen hatten alle weniger als die offiziell tolerierten 3 Gramm dabei!

Diese Polizeiaktion war anscheinend politisch motiviert durch den Bürgermeister von Antwerpen, Patrick Janssens (auch bekannt als El Kapoen), welcher den Einsatz direkt bestellt hat ohne die Konsultation der Justizbehörden oder der Anzeigenanhme der Antwerpener Polizeikräfte.

Die Antwerpener Polizei gab uns die Erlaubnis für diese Veranstaltung und wusste genau darüber bescheid was wir machen wollten: Für jedes Mitglied des Vereins “Trekt Uw Plant” einen Samen einer Cannabispflanze einpflanzen.

Die Veranstaltung wurde gefilmt – die besten Scenen davon sind bald fertig..

Best wishes,

Joep/Kris/Martin/Jos/Philippe

4. Mai 2008
Quelle: Trekt Uw Plant, Belgien

Die Texte sind unter Nennung der Autoren frei zu verwenden.

Berlin: Flughafen Tempelhof wird Hanfplantage

Hurra! Nachdem der – zugegebenermassen unverbindliche – Volksentscheid in Berlin über den Flughafen Tempelhof hinter uns gebracht ist, kann die Parteienwerbung wieder eingepackt werden.Überall wird die Landschaft mit riesigen Aufstellern verschandelt. Zuweilen diese Aufsteller die Sicht auf die Strasse nehmen und dadurch Unfälle proviziert werden.

Jetzt sehen wir mal weiter, was mit diesem Gebiet angefangen werden kann. Ich bin für eine Hanfplantage.

Natürlich muss nicht nur eine Hanfplantage dorthin, auch jede Menge andere spannende Projekte sind möglich. Vom Megarave mitten in der Stadt bis zu einem Labyrint ist alles denkbar.

Jena lässt Kiffer sterben – Bleiwarnungen ein halbes Jahr zu spät

Über ein halbes Jahr nachdem bei dem ersten Patienten eine Bleivergiftung, durch den Konsum von bleikontaminierten Marihuana (Blüten der Cannabispflanze) verursacht, diagnositiziert wurde, warnt die Stadt Jena vor diesem bleivergifteten Marihuana. Im Oktober sei der erste Fall in Jena aufgetreten.

Eine nicht behandelte Bleivergiftung hat schwerste körperliche Schädigungen zur Folge und kann tödlich enden. Das Gesundheitsamt Jena bietet nun endlich Dienstags zwischen 8 und 11.30 Uhr anonyme und kostenlose Blutentnahmen an. Dafür ist eine Terminabsprache unter Telefon 49 31 44 oder 49 32 01 notwendig. Die nachfolgende toxikologische Blutuntersuchung durch das Institut für Arbeitsmedizin des Uni-Klinikums ist kostenpflichtig. Der Betrag muss bereits zum Zeitpunkt der Blutentnahme in Vorkasse entrichtet werden, berichtet JenaTV.

Bis zum 20. März 2008 ist die Anzahl der bundesweit registrierten behandlungspflichtigen Cannabiskonsumenten auf 148 gestiegen, die Dunkelziffer wird auf mehr als 5000 Vergiftungen geschätzt. Weitere Fälle sind aus Leipzig, München, Stuttgart und Wien (Österreich) bekannt.

Mehr dazu auf Jena Kompakt: Stadt Jena warnt vor vergiftetem Marihuana

Warum weniger Cannabis in Niederlanden?

Es wurde ein Video von einer der Sitzungen von dem 51. Treffen der Suchtstoffkommission gemacht.

In diesem Video fragt Frederick Polak, vom Niederländischen Gesundheitsdienst, den obersten Drogenkontrollbehördendirektor Antonio Costa, folgende Frage, die er auch schon zweimal auf dem sog. DPA Treffen in New Orleans gestellt hat:

“Wie erklären Sie den relativ geringen Cannabiskonsum in den Niederlanden, wo Erwachsene Cannabis frei konsumieren dürfen, im Gegensatz zu den umliegenden Ländern?”

Das Ergebnis war dasselbe wie auf der DPA Konferenz: er duckste herum und antwortete aufgebracht und zusammenhanglos.

Diesmal jedoch geschah es in Gegenwart einer großen und mannigfaltigen Zuhörerschaft. Balazs Denes und Peter Sarosi [Hungarian Civil Liberties Union] hielten es auf Video fest und luden es auf ihrer Webseite und auf YouTube hoch.

Youtube: Silenced NGO Partner

Webseite von Peter Sarosi ( Ungarische Zivilgesellschaft Union): www.drogriporter.hu/en/node/929#new