US-Drogenfahnder brandheiss auf US-Investoren im kanadischen Cannabismarkt

Hightimes verbreitet gerade die Neuigkeit, dass einem Reuters Interview zufolge mit dem Sprecher der Drogenverfolgungsbehörde der USA, Rusty Payne, sie genau schauen, wer in Kanadas Medizinalhanfmarkt investiert. Die steinzeitliche Meinung des Beamten ist, dass der Markt sehr riskant und ein rückgradloses Geschäft sei.

Bisher gehen die Investoren davon aus, dass es in Ordnung sei, in einem anderen Land ein Geschäft aufzubauen, welches im eigenen Land als illegal angesehen wird.

Bislang wurde noch niemand verhaftet. Allerdings, so Payne, sei dies vor allem auf die limitierten Resourcen bei der Verfolgung zurückzuführen.

Der Verkauf und Besitz von psychoaktiven Cannabisblüten, als Marijuana bezeichnet, ist noch immer illegal unter den Föderalgesetzen der USA. In Kanada hingegen ist die Herstellung und der Handel von Medizinalhanf legal. Dass die erwirtschafteten Gewinne wieder in die USA fliessen, könnte eine „rote Flagge“ für die US-Strafverfolger sein, da es dann um Geldwäsche und Verbreitung einer „Liste 1 Substanz“ ginge.

„Es sind zwei Verletzungen von US-Föderalgesetzen. Ich sehe keinen Weg drumherum“ so Timothy White, Bankers Toolbox gegenüber Reuters. Seine Firma hilft Banken, Geldwäsche zu finden und gegenüber den Behörden zu dokumentieren.

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