Petition zur Neubesetzung des Ministerialdirektors Abteilung 1 im Bundesgesundheitsministerium

Ich habe eine neue Petition gestartet und ich würde mich freuen, wenn du dabei mitmachst! Kurz zusammengefasst: Der Ministerialdirektor des BMG hatte 2010 das Bfarm angewiesen, einer Anbauerlaubnis für das medizinsch notwendige Cannabis „unverzüglich“ zu Widersprechen. Nun hat das höchste Gericht geurteilt, dass dies völlig falsch war. Wir benötigen keine Ministerialdirektoren, die Scheuklappenartig Gesetze über die Patientengesundheit stellen!

An der dieser Stelle geht es weiter zur Petition bei change.org.

USA: Staaten mit Medizinalhanf haben bis zu 25% weniger Tote durch Überdosis von Schmerzmitteln

Eine schon etwas ältere Studie, aber noch mal interessant zu erwähnen: In den 13 Bundesstaaten der USA, die zwischen 1999 und 2010 die Möglichkeit für Medizinalhanf eingeführt haben, sind 25% weniger Menschen durch eine Überdosis von opiodhaltigen Schmerzmitteln verstorben. Die USA haben ein großes Problem mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln wie Vicodin und Oxycontin. Die Todesfälle durch Überdosis haben sich seit 1991 verdreifacht und jeden Tag sterben etwa 46 Personen deswegen. Die Studie wurde 2014 im Journal of the American Medical Association veröffentlicht.

„Der Unterschied ist sehr überzeugend“ sagt Studienkoautor Colleen Barry, Gesundheitswissenschaftlerin von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore. Sie merkt an, dass dieser Trend in jedem Bundesstaat, ein Jahr nachdem die Legalisierung durchgesetzt worden ist, einsetzte.

Die Studie legt nahe, dass Patienten die chronische Schmerzen erleiden, ihre Medikamente durch Medizinalhanf austauschen oder damit zusammenhängend ihre Dosis vermindern können. Die Effekte von opiodhaltigen Schmerzmitteln, sowie Heroin und Morphin, verstärken sich unter dem Einfluss von Cannabinoiden. Somit ist eine kleinere Dosis notwendig um die gleichen Effekte zu erzielen und eine Überdosierung weniger möglich.

Barry sagt, dass es „nahezu unmöglich“ sei durch eine Überdosis von Cannabis sterben, so dass die Substitution der wahrscheinlichste Grund für die Reduzierung der Todesfälle sei.

Es gibt aber auch Gegenstimmen. Dr. Andrew Kolodny, Chefmediziner am Phoenix House, einer Entzugsklinik, denkt, dass es weniger an der Substitution liegt, sondern eher daran, dass die liberaleren Bundesstaaten sich auch aktiv mehr um abhängige Konsumenten kümmern und dadurch die Reduzierung entstanden sei. „Es gibt keine Hausärzte in diesen Staaten, die Marihuana verschreiben anstelle von Vicodin.“

Was auch immer der Grund ist, es ist eine tolle Neuigkeit und ein deutliches Anzeichen für eine Drogenpolitik, die weniger „ungewollte Nebenwirkungen“ (UNO-Sprech für tote betroffene Menschen) zeigt.

via Newsweek

US-Drogenfahnder brandheiss auf US-Investoren im kanadischen Cannabismarkt

Hightimes verbreitet gerade die Neuigkeit, dass einem Reuters Interview zufolge mit dem Sprecher der Drogenverfolgungsbehörde der USA, Rusty Payne, sie genau schauen, wer in Kanadas Medizinalhanfmarkt investiert. Die steinzeitliche Meinung des Beamten ist, dass der Markt sehr riskant und ein rückgradloses Geschäft sei.

Bisher gehen die Investoren davon aus, dass es in Ordnung sei, in einem anderen Land ein Geschäft aufzubauen, welches im eigenen Land als illegal angesehen wird.

Bislang wurde noch niemand verhaftet. Allerdings, so Payne, sei dies vor allem auf die limitierten Resourcen bei der Verfolgung zurückzuführen.

Der Verkauf und Besitz von psychoaktiven Cannabisblüten, als Marijuana bezeichnet, ist noch immer illegal unter den Föderalgesetzen der USA. In Kanada hingegen ist die Herstellung und der Handel von Medizinalhanf legal. Dass die erwirtschafteten Gewinne wieder in die USA fliessen, könnte eine „rote Flagge“ für die US-Strafverfolger sein, da es dann um Geldwäsche und Verbreitung einer „Liste 1 Substanz“ ginge.

„Es sind zwei Verletzungen von US-Föderalgesetzen. Ich sehe keinen Weg drumherum“ so Timothy White, Bankers Toolbox gegenüber Reuters. Seine Firma hilft Banken, Geldwäsche zu finden und gegenüber den Behörden zu dokumentieren.

USA: Forscher finden Fäkalien auf Medizinalhanf

Die Story dreht sich um Jessica Tonani, welche Forschenderweise Cannabisblüten – Medizinalhanf – analysierte. Medizinalhanf ist legal in 23 US-Bundesstaaten. In dieser Mission analysierte sie nicht wie sonst üblich die DNA-Sequenzen der Blüten, sondern untersuchte sie auf Verunreinigungen. Die Proben enthielten eine lange Liste unappetitlicher Dinge, darunter das Fekalbakterium Enterobacter asburiae und das Vaginalbakterium Gardnerella vaginalis. Das bedeutet kurz gesagt: Die Leute, die mit den Blüten umgehen, waschen sich nicht die Haende!

Die Ergebnisse finden sich auf der Webseite der Firma Analytical360, welche Auffordert, mehr solche Tests durchzuführen und zu veröffentlichen.

Tonani, hatte eine DNA-Sequenzing Firma gegründet, vor kurzem verkauft und hat ein persönliches als auch finanzielles Interesse an der Zukunft des Medizinalhanfes. Sie hatte vor mehr als einer Dekade sich dem Mittel zugewandt, infolge von Magenbeschwerden, die dazu führten, dass ihr ein Teil des Bauches entfernt werden musste. Mittlerweile sendet ihr betreuender Arzt die Patienten, die von Cannabis profitieren könnten, zu ihrer Beratung.

Es ist eine Ironie der politischen Legalisierungsart, dass in den USA mittlerweile Genusskonsumenten „saubereres“ Gras erhalten als Patienten, die es wirklich nötig haetten, und ihre Leiden das Zünglein an der Waage zur politischen Abstimmung waren. Zum Beispiel ist in Bundesstaat Washington Gesetz, dass die zwei dutzend Läden, in denen es Cannabis zu Genusszwecken zu kaufen gibt, ihr Cannabis auf Kontaminationen sowie den THC und CBD-Gehalt testen müssen. Es gibt diese Regel allerdings nicht fuer die mehr als 300 – alleine in der Gegend von Seattle – Medizinalhanfläden. Diese müssen noch immer in einer Art legalen Grauzone operieren, nachdem eine bundesstaatliche Abstimmung Anfang des Jahres scheiterte.

via BusinessWeek: Marijuana’s Buzzkill DNA: Biotech Researcher Finds Medical Pot Laced With Feces, 8.8.2014

Update

Im Jahre 2005 veröffentlichte Arno Hazekamp eine Untersuchung über Proben aus den Coffeeshops in den Niederlanden. Diese Proben enthielten auch Schimmel, einige Bakterien sowie Düngerrückstände. Das Paper kann hier eingesehen werden als PDF.

Es gibt auch Forschung über die Belastung mit Verunreinigungen im Cannabisrauch: Determination of Pesticide Residues in Cannabis Smoke; Nicholas Sullivan, Sytze Elzinga, and Jeffrey C. Raber; , Journal of Toxicology, Volume 2013 (2013), Article ID 378168, 6 Seiten.

Kanada: Sieg vor Gericht für Bestandspatienten, die Cannabis anbauen

Grafik Grüne Flaschen für medizinisches CannabisKanada: Die Pläne der konservativen Regierung, den Cannabisanbau mit Firmen zu zentralisieren und kontrollieren, ist mit einem Urteil vom Freitag den 21.3.2014 erstmal verlangsamt. Das Gericht entschied, dass zumindest Bestandspatienten ein Recht auf ihre kostengünstige Medizin haben.

Richter Michael Manson erließ einen Beschluss, welcher die Patienten, die schon eine Genehmigung zum Besitz und zur Produktion von medizinischem Cannabis haben, von den neuen Regeln ausnimmt. Nach den neuen Regeln wäre der Anbau von Cannabis illegal.

Eine Gruppe von Patienten hinter einer Verfassungsklage fragte nach einem vorläufigen Beschluss, um den Status Quo zu erhalten, bis ihre Fälle vor Gericht behandelt wurden.

Die Förderalregierung hatte im letzten Jahr angekündigt, die Produktion von medizinischem Cannabis zu überarbeiten, da das derzeitige System ausser Kontrolle gewachsen sei.

Die laufenden Gerichtsverfahren der Patienten argumentieren mit ihrem Recht auf Zugang zu der wichtigen Medizin, da diese im neuen System höchstwahrscheinlich deutlich teurer werden wird. Sie beschweren sich auch darüber, dass sie nicht ausreichende Kontrolle über die Sorte ihrer Wahl haben werden.

Richter Manson schriebn: „Diese Gruppe würde unreparabel geschädigt durch die Effekte der neuen Regeln.“

John Conroy, der Anwalt, der die Patienten vertritt, sagte, dass sie ganz klar ein Recht auf ihren Zugang zu medizinschem Marihuana haben, dass sie sich auch leisten können.

„Ökonomischer Zugang zu einer Medizin ist ein wichtiger Faktor, und keine Lösung für alle anzubieten, ist keine Lösung.“, so Conroy in einem Interview.

Conroy sagte, es sei nicht klar, wie der Richterspruch sich auf die neuen Patienten, die medizinisches Hanf brauchen, aber noch nicht lizensiert sind, auswirken wird. Es kann sein, dass diese gezwungen werden, sich auf dem kommerziellen Markt einzudecken.

Kanada regulierte medizinisches Marihuana im Jahre 2001, ein Jahr nachdem ein Gericht in Ontario entschied, dass die Gesetze dieser Zeit gegen die Rechte kranker Personen verstosse, die dieses benötigen um ihre Symptome zu lindern.

Die Zahl der lizensierten Personen, denen es erlaubt ist zu Besitzen – und oft auch der Anbau – hat sich auf 37.000 in diesem Jahr erhöht gegenüber weniger als 100 im Jahr 2001. Die Regierung sagt, die aktuellen Lizensen umfassen etwa 3,5 Millionen Pflanzen.

via ctv news: Medical marijuana users can continue to grow their own pot: court

Kanada: 36% der Medizinalhanf Patienten wegen Arthritis

chronische Arthritis / Wikipedia

chronische Arthritis / Wikipedia

Zur Zeit gibt es viele neue interessante Studien zum Thema Rheumatische Arthritis und Cannabis. So auch in der Praxis: Jason J. McDougall, Professor für Pharmakologie und Anästhesie an der Universität Dalhousie gab an, dass Arthritispatienten die größte Gruppe an Kanadiern im Medizinalhanfprogramm seien. Statistiken des Kanadischen Gesundheitsministerium sowie dem Kanadischen Konsortium zur Untersuchung von Cannabinoiden (CCIC) zeigen, dass 36% der Medizinalhanfpatienten in Kanada Marihuana nutzen, um irgendeine Form von Arthritis zu behandeln.

Auch wenn Forscher immer gerne ihr spezielles Interesse für synthetische Cannabinoide vorbringen, so glaubt Dr. McDougall, dass natürliches Cannabis auch als „ein Weg, die Schmerzen effektiv zu managen“ angenommen werden sollte.

Dr. McDougall hat Forschungen zur Nutzung von Cannabinoiden und Endocannabinoiden zur Behandlung von Osteoarthrtis angestellt. In einem Vortrag „Die grundlegende Wissenschaft zu chronischen Schmerzen“ gab er an, dass 36% der zugelassenen Marihuanapatienten in Kanada Marihuana rauchen um Arthritis zu behandeln.

Es folgt eine Videodokumentation mit Dr. McDougall:
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Petition: Verwaltungsgericht Köln&BfArM: Keine „stillschweigende Verlängerung“ der Frist im Fall Weiglein gegen Deutschland!

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Schmerzpatient soll von der Behörde drei lange Monate auf das Gerichtsverfahren hingehalten werden – Petition gegen diese unmenschliche Behandlung gestart. Grundlegendes Urteil zum Eigenanbau von Cannabis bei medizinischer Notwendigkeit erwartet.

Update: Das Gericht hat dem BfArM die drei Monate Fristverlängerung zugelassen. Ausserdem steht der Verhandlungstermin endlich fest. Weiteres in der Updatemeldung zu Günther seinen Fall.

Vor kurzem rief ich und viele andere Bekannte aus der Hanf-Scene zu Spenden für Günther Weiglein seinen Gerichtsfall auf. Er verklagt die Bundesrepublik Deutschland, in Form des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, auf Anbau von Cannabis für den medizinischen Eigenbedarf. Nun möchte das Bfarm eine „stillschweigende Fristverlängerung um 3 Monate“ bei dem Gericht.

Zur Info:  Obwohl Günther Weiglein zu den gerade einmal rund 100 Deutschen gehört, die natürliches Cannabis als Medizin nutzen “dürfen”, kann er sich sein Apothekenmarijuana nicht leisten. Dem unter chronischen Schmerzen leidenden Würzburger zahlt die Krankenkasse die 14,40 Euro pro Gramm nämlich nicht, von denen er mehrere pro Tag benötigt. Somit verklagt er die Bundesopiumstelle im Bfarm nun darauf, dass ihm der Eigenanbau von Cannabis erlaubt wird.

Diese Fristverlängerung ist eine Farce für den Patienten, um den es geht. Das Bfarm weiss um die Leiden des Patienten und spielt hier auf Zeit. Dagegen habe ich eine Petition gestartet. Diese wird dem VG Köln und dem BfArM bei jeder Teilnahme per eMail zugestellt.

Unterstütze die Petition mit deiner Stimme und protestiere gegen diese unmenschliche und unwürdige Vorgehensweise!

Update 14.1.2014

Bis heute haben sich 243 Personen an der Petition beteiligt – wann bist du dabei?

weitere Informationen

Weitere Hintergrundinformationen zum Fall: http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2011/139_dezember/s27_1111_guenter_weiglein.php

sowie im Video mit Anwalt: http://usualredant.de/2011/11/01/eigenanbau-fur-cannabispatienten/

In der Zeitung Welt: Schmerztherapie – Patienten kämpfen für legalen Cannabis-Anbau

In der Berliner Zeitung: Wirkstoff THC Cannabis aus dem Anbauschrank

In der Zeitung Medijuana: Hanfblüten aus der Apotheke

Ein Gerichtsverfahren kostet viele Nerven und Geld. Es wäre super, wenn du Günther seinen Fall unterstützen würdest. Alles, was nicht benötigt wird, fliesst an das Grüne Hilfe Netzwerk e.V., ein gemeinnützuger Verein für die Hilfe rund um das BtMG.

Sofern du eine Spendenquittung benötigst, überweise bitte an folgende Verbindung und melde dich bei info@gruene-hilfe.de per E-Mail!

An: Grüne Hilfe Netzwerk
Postbank Frankfurt
Kto.-Nr.: 91570602
BLZ: 50010060
Vermerk: Günther Weiglein
International:
IBAN: DE11 5001 0060 0091 5706 02
BIC: PBNKDEFF

VIELEN DANK!

 

Ruhige Feiertage? Nicht für Medizinalhanfpatienten

Grafik zu Cannabis als MedizinEs ist soweit, die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür. Eigentlich eine schöne Zeit, um mal etwas mehr abzuschalten. So aber nicht für etwa 150 Patienten in Deutschland, die eine Ausnahmegenehmigung besitzen und damit Cannabisblüten aus der Apotheke beziehen können. Meldungen diverser Patienten auf Facebook zufolge kann der einzige Großhändler Fagron nicht mehr liefern und habe seine „Notvorräte“ bis Januar aufgebraucht.

Ich will endlich leben dürfen wie jeder Mensch ohne Ängste und Schmerzen…ich möchte Glücklich sein und das geht nur wenn man ohne Angst leben darf (Ein Cannabispatient)

Aus den ACM-Mitteilungen: Nach Auskunft des Importeurs Fagron muss das Unternehmen der Bundesopiumstelle zu Beginn eines Jahres das zu erwartende Kontingent an zu importierendem Cannabis mitteilen. Fagron weißt darauf hin, dass dieses Kontingent allerdings unterjährig nicht modifizierbar ist und demnach bei nicht vorhersehbar exponentieller Entwicklung der Abverkaufszahlen möglicherweise in den Engpass führt. [..]

Andererseits wäre es auch wünschenswert, wenn die Bundesopiumstelle flexibler auf eine Zunahme des Bedarfs reagieren und eine Erhöhung des Kontingents im Verlaufe eines Jahres zulassen würde, denn es erscheint in der Tat nicht einfach zu sein, den zu erwartenden Jahresbedarf im voraus abzuschätzen.

Der Forderung nach einer Flexibilisierung der Bürokratie können wir uns nur anschliessen!

Uni Graz: Cannabis effektiv bei der Behandlung von Morbus Crohn

Grafik zum MedizinalhanfEine neue klinische Studie, die in dem Journal für Pharmakologie und auf Pubmed veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass Cannabis effektiv ist bei der Behandlung der Krankheit Morbus Crohn. Morbus Crohn ist eine Form chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Laut den Forschern vom Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie an der medizinischen Universität von Graz in Österreich „[..] ist Cannabis eine uralte Medizin, die weithin als Heilmittel gegen Entzündungen des Darms eingesetzt wird. Eine neue klinische Studie zeigt, dass die Medizinalpflanze Cannabis sativa die Erwartungen erfüllt hat und höchst Effektiv bei Fällen mit entzündlichen Darmerkankungen ist.“

Schon vorher wurde Berichtet, dass Cannabis sowohl bei den Symptomen hilft, als auch den Krankheitszustand verbessert, in einer Studie um 90% auf dem Crohn-Aktivitätsindex der Patienten. Dies ist nun die erste klinische Studie mit echtem Cannabis. Es konnte gezeigt werden, dass Cannabinoide anti-entzündliche Wirkungen hat und die Symptome lindert.

„In einer vielversprechenden plazebokontrollierten Studie wurde bestätigt, was durch anekdotische Berichte bekannt war, d.h. Cannabis produziert signifikante klinische Vorteile bei Patienten mit Morbus Crohn. Die beteiligten Mechanismen sind noch nicht klar, aber sie umfassen höchstwahrscheinlich periphere Aktionen der Cannabinoidrezeptoren 1 und 2 and auch könnten auch andere zentralnervöse Aktionen beinhalten.“

Die Studie kann im Volltext hier gefunden werden (Cannabis Finds Its Way into Treatment of Crohn’s Disease. Schicho R, Storr M., Pharmacology. 2013 Dec 17;93(1-2):1-3. [im Druck]) .

via The Joint Blog

Interessant ist auch..

..die folgende Meldung bei der AG Cannabinoide als Medizin: Studie – Wissenschaft/Mensch: Viele Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen verwenden Cannabis, um ihre Symptome zu behandeln.

Kanada: Datenschutzkatastrophe für 40.000 Medizinalhanf-Patienten

Grafik Cannabis als MedizinEnde November bekamen über 40.000 Medizinalhanfpatienten Briefe von einer Abteilung von Health Canada. Health Canada ist so etwas wie das Gesundheitsministerium. Die Briefe sollten die Patienten auf die Änderungen zum nächsten 1. April vorbereiten.
Aber die Briefe wurden in Umschläge verpackt, die nicht nur mit dem Namen des Patienten bedruckt waren, sondern auch explizit auf das Medizinalhanf-Programm hinwiesen.

George Da Pont, stellvertretender Minister bei Health Canada hat sich auf der Webseite entschuldigt und nannte es einen Verwaltungsfehler.

Der Nutzer von medizinischem Cannabis Marcel Gignac sagte, die Aktion hat eine Zielscheibe auf den Rücken der Patienten in ganz Kanada gemalt – viele haben nun Angst vor Überfällen.

Gignac, der auch Sprecher für die Allianz der Medizinalhanfpatienten ist, sagte, das Outing stelle die Patienten sozial blank, als auch als Zielscheibe für Diebstähle. Er sagte, bisherige Briefe vom Programm hätten keine Hinweise darauf enthalten.

Health Canada ändert zur Zeit das Medizinalhanfprogramm, so dass einige dutzend lizensierte kommerzielle Unternehmen das Produkt für die Patienten zur Verfügung stellen und den Eigenanbau zurückdrängen sollen.

via globalnews u.a.

Cannabiskultur: Es tut sich was im Land

Am heutigen Tag findet im Gesundheitsausschuss ab 13 Uhr die Anhörung zu „Cannabis als Medizin für alle die es benötigen“ statt. Man kann es Live im Bundestagsfernsehn verfolgen, oder als Aufzeichnung danach downloaden. Alle Hintergrundinfos zur Ausschusssitzung hat der DHV zusammengefasst. Es ist leider nur eine Anhörung, keine Entscheidungssitzung, aber wenigstens passiert etwas. Ausserdem startet die Cannabiskultour mit ihren 100 Aktionen bis zur Hanfparade am 11. August! Es ist also ein Jahr des Hanfes, ein Jahr voll geladen mit Politik-, Bildungs- und Aktionsprogramm.

Video der Bundestagsanhörung zu Cannabis als Medizin

Video zur Cannabiskultour

Cannabis nach dem Zukunftsdialog nun im Zeit-Adhocracy

Medizinisches Cannabis soll in die Juni-Ausgabe des ZEITmagazins. Der Verlag macht gerade eine Kampagne, bei dem jede/r Themen die ihn/sie bewegen vorschlagen können. Die am besten bewerteten Vorschläge sollen ins Heft kommen. Grooveman hat den Vorschlag mit dem Medizinischen Cannabis gebracht, und dabei wollen wir ihn gerne unterstützen. Mit Abstimmen kann man auf der folgenden Webseite: https://adhocracy.de/d/6026.

Der Vorschlag:

Grafik zur zeitmagazin Abstimmung

Medizinisches Cannabis in den USA
Thema und Beschreibung des Vorschlags

In den letzten Jahren haben viele US-Staaten Gesetze zum Umgang mit medizinischem Cannabis erlassen. Seitdem kommt die Diskussion über den Umgang mit dem grünen Kraut dort nicht mehr zum Erliegen.

Nun hat Obama den offenen Kampf mit der Cannabis Szene aufgenommen. In Kalifornien werden massenhaft Cannabis-Clubs geschlossen, und Obama verweigert beim Amerika-Gipfel den lateinamerikanischen Staatspräsidenten die Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer neuen Drogenpolitik.

Die Entwicklungen in den USA und in ganz Amerika sind meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Bericht wert.

Update

Neben dem Vorschlag von Gooveman sind nun auch die folgenen Vorschläge im System gelandet: Ein Heft über den Hanf und Perspektiven einer neuen Drogenpolitik. Beides sehr wünschenswerte Inhalte für eine Zeitung.

Unterstütze Richard Lee und Oaksterdam

USA: In der ersten Woche von Aprils überfielen Agenten der Drogenverfolgungsbehörde DEA und die Steuerfahndung IRS die Oaksterdam Universität und haben ihren Gründer und Proposition 19-Unterstützer Richard Lee verhaftet.1

Foto von Richard Lee bei einer Proposition 19 AktionRichard ist an den Rollstuhl gefesselt und er startete, nachdem er von den guten Eigenschaften von medizinischen Marihuana erfahren hatte, Oaksterdam als die erste große Ausbildungsstätte seiner Art. Diese sinnlose Razzia hat Richard aus dem Geschäft gedrängt, dass er liebt.2

Da Marihuana auf der Liste Eins (Schedule I) der verbotenen Substanzen zusammen mit Heroin und Ecstasy steht, ist es egal dass Richard immer verantwortungsvoll mit den lokalen Behörden gearbeitet hat. Auch wenn eine Organisation betreiben wie Oaksterdam in Kalifornien komplett legal ist, können Föderalagenten noch immer Razzien durchführen, denen Obama in seinem Wahlkampf so entgegenstand.3

Präsident Obama kann Marihuana ohne die Zustimmung des Kongresses umlisten und da er bislang noch keine Umsetzung seiner Wahlversprechen gemacht hat, denken wir ist es an der Zeit etwas echten Aktionismus anstelle von Worten zu bekommen. Kannst du diese Petition mitzeichnen, die den US-Amerikanischen Präsidenten Obama auffordert, Marihuana umzulisten und den Krieg gegen Patienten und ihre Fürsorger zu Beenden?

Es gibt einen wachsenden Konsens unter den Bundesstaaten, dass Marihuana umgelistet werden muss. Einige Gouverneure haben schon ihre Unterstützung dafür signalisiert, aber Obama kann dies auch ohne Kongress durchsetzen.

Der Status von Marihuana als Liste Eins Substanz erzeugt eine gefährliche rechtliche Grauzone, die genau solche Personen wie Richard schädigt, welche versuchen, einen legalen Dienst für ihre Gemeinschaft zu bieten. Es ist einfach unfair, dass Bundesstaaten Marihuanareformen durchsetzen können, die dann aber von der Föderalregierung wieder zerstört werden.

Im letzten Jahr war die Steuerfahndung bei Steve D’Angelo und seiner bekannten Abgabestelle Haborside. Sie haben ihm die normalen Steuermodalitäten für Geschäfte verweigert und wollen darüber hinaus noch 2,5 Millionen US-Dollar in Steuernachzahlungen. Diese Strafe hat natürlich einen Einfluss auf die Möglichkeit von Haborside, ihr Geschäft durchzuführen und es schädigt die Patienten, die von ihren sicheren Zugang zu ihrer Medizin abhängen.

Wenn Marihuana umgelistet wird, müssten die Bundesstaaten nicht länger individuelle Wege gehen um medizinisches Marihuana einzuführen. Die Umlistung ist eine einfache föderale Lösung um den Krieg gegen die Patienten, ihre Fürsorger und sogar Angstellte der Bundesstaaten zu beenden.

Ich hoffe du wirst unseren Kampf für eine sofortige Lösung gegen den aggressiver werdenen Krieg gegen Patienten unterstützen!

In solidarity,
Brian Sonenstein
Director of Online Activism,
JustSayNow.com

Quellen:
1. DEA and IRS Raid Oaksterdam University, Medical Marijuana Institution. Just Say Now, 4/2/12.
2. Richard Lee, Oaksterdam Founder, Calls It Quits After Federal Raid. SF Weekly, 4/6/12.
3. Obama promised to respect medical marijuana. Gazette.com, 5/5/11.

Erste THC E-Zigarette geht an den Markt

Foto der ersten THC E-Zigarette, der CannaCigEine Vermarktungsfirma für Medizinalhanf hat die Marktveröffentlichung ihrer ersten Generation von THC Elektro-Zigaretten angekündigt, die CannaCig. Bislang übliche E-Zigaretten sind technisch ungeeignet, Cannabiswirkstoffe zu verdampfen.

CannaCig, herausgebracht von der Firma Medical Cannabis Management, ist eine elektrische Zigarette, die THC (Tetrahydrocannabinol, dem hautpsächlichen wirksamen Prinzip von Cannabis) anstelle von Nikotin enthält. Bislang waren die Verdampfer in Zigarettenform hauptsächlich für Nikotin geeignet, welches einen niedrigeren Verdampfungspunkt besitzt als THC.

Die nächste Generation der CannaCig wird schon entwickelt und könnte noch im Frühling in den Regalen der Abgabestellen für Medizinalhanf verfügbar werden. Die erste Generation wird schon bald ausgeliefert und in den Abgabestellen zu finden sein.

Die zweite Generation ist zur Zeit noch in Entwicklung und wird noch viel kleiner in den Dimensionen sein. Sie wird einer heute üblichen elektronischen Zigarette noch ähnlicher sein.

Foto der THC - CannaCig Erste GenerationNutzer der neuen CannaCig können sich über folgende Vorteile freuen:

  • Rauchlos – die CannaCig mit THC wird es Patienten ermöglichen, das Produkt ohne die schädlichen Nebenwirkungen durch Rauch zu nutzen.
  • Man muss nicht unbedingt immer medizinisches Marihuana aufbewahren – das THC ist in einem Öl gelöst, welches die gleichen oder ähnliche Effekte hat, wie die der natürlichen Cannabispflanze.
  • Es ist ein professionelles Produkt – es besitzt einen hohen Anspruch an die Qualität. Produkt und Verpackung werden professionell Hergestellt und auf den Medizinalhanfmarkt abgestimmt sein.

„Wir haben haben in den letzten Monaten sehr hart gearbeitet um dieses Produkt Marktreif zu bekommen. Wir möchten es überall in Kalifornien sehen und eine nationale Kampagne starten, um die CannaCig in jede Abgabestelle für medizinisches Marihuana zu bekommen und zu den Ärzten.“ so Mike Amezquita, Vorsitzender von Medical Cannabis Management.

Von Sativa Galore, the daily chronic. Übersetzung die Hanfplantage

Sativex: Zulassungsantrag für die USA bei der FDA gestellt

Ein Vierteljahrhundert nachdem die Nahrungs- und Arzneimittelbehörde der USA, die FDA, die erste verschreibungsfähige Arznei basierend auf dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, dem THC, zugelassen hat, machen sich andere Medikamente, die auf den Cannabiswirkstoffen oder ihrem wirksamen Prinzip beruhen, auf den Weg in die Apotheken.

Die britische Firma GW Pharmaceuticals ist in den fortgeschrittenen klinischen Studien für das erste pharmazeutische, aus rohem Marihuana anstelle von synthetischen Äquivalenten hergestellte, Produkt – einem Mundspray, von dem sie hoffen den Markt in den USA bei der Behandlung von Krebsschmerzen zu erreichen. GW geht von einer Marktzulassung zum Ende 2013 aus.

Werbegrafik von GW für Sativex

Sativex enthält die zwei gut bekannten Komponenten aus den Cannabisblüten: delta9-THC und Cannabidiol. Es wurde schon in Kanada, Neuseeland und acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, bei verschiedenen Krankheitsbildern zugelassen, zum Beispiel zur Entspannung der Spastiken bei Multipler Sklerose.
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Wie wertvoll ist der Medizinalhanfmarkt?

Die börsennotierte Firma CannabisScience (NASD OTCBB: CBIS) schreibt auf ihren Webseiten über den Markt für medizinisches Cannabis. So veröffentlichte das Journal der Canadian Medical Association im Jahre 2001, auf der Basis von Selbsteinschätzungen, dass etwa 2% (oder 400.000) kanadische Erwachsene schon jetzt Cannabis zu medizinischen Zwecken verwenden. Extrapoliert man diese Zahl auf die USA, wären das etwa vier Millionen Personen. Konsequenterweise geht CannabisScience davon aus, dass es keinen Grund gäbe, nicht anzunehmen dass der Markt für pharmazeutische Cannabisprodukte in mehrstelligen Milliardenbereich liegt.

Comic über das Monopol von GW Pharmaceuticals

GW Pharmaceuticals, der Hersteller und Patenthalter von Sativex ist eine Vereinbarung mit der deutschchen Arzneimittelfirma Bayer Healthcare eingegangen für die Vermarktung von Sativex in Großbritannien. Diese Vereinbarung hat GW mit Millionen an Dollars an Lizenzgebühren ausgestattet.

Im Februar letzten Jahres hat GW Pharmaceuticals die Rechte an der Entwicklung und Vermarktung von Sativex bei Krebsschmerzen in den USA an die japanische Firma Otsuka Pharmaceutical verkauft. Otsuka zahlte GW eine Lizenzgebühr von 18 Millionen US-Dollar, und werden noch bis zu 273 Millionen US-Dollar an weiteren Gebühren zahlen. Zusätzlich zu dem wird Otsuka die Kosten für die Entwicklung von weiteren Behandlungsgebieten in den USA übernehmen sowie zukünftige Formulierungen. GW und Otsuka werden zusammen alle klinischen Entwicklungen und regulatorischen Aktivitäten in den USA durchführen.

Es ist klar, dass die Bereitschaft von Otsuka, fast eine viertel Milliarde Dollar zu zahlen für die Lizenz eines einzigen cannabisbasierten Medikaments mit einer weniger als überwältigenden Effektivität, zeigt dass der Gesamtmarkt für medizinische Cannabisprodukte ein Multi-Milliardenmarkt ist. Laut Investec Securities, GW’s Aktienverwalter, könnten die jährlichen Verkäufe von Sativex bis zu 390 Millionen US-Dollar einbringen.

2005 haben GW und die spanische Arzneimittelfirma Almirall Prodesfarma, S.A. („Almirall“) ihre Zusammenarbeit angekündigt und dass sie einen exklusiven Vertrag eingegangen sind, damit Almirall Sativex in Europa (mit Ausnahme von Großbritannien) vermarkten kann. Almirall zahlte GW etwa „12 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren.“ (etwa 20 Millionen US-Dollar nach heutigen Wechselraten).

Avastin versus Cannabis

Ein neues Medikament, welches das Leben von Frauen mit Eierstockkrebs verlängern soll, wurde vom nationalen Institut für Gesundheit und klinische Excellenz (NICE) in Großbritannien zugelassen. Dadurch dass es zu teuer ist für die Verschreibung, denken viele Menschen darüber nach, dass Cannabis an dieser Stelle eine billigere und sichere Alternative ist.

Grafik Darstellung der Wirkungsweise von Avastin, Cannabis zur AngiogeneseVermarktet wird das Medikament unter dem Namen „Bevacizumab“ vom Hersteller Roche. Avastin funktioniert, indem es die überaktiven Signalproteine (VEGF), welche dem Krebs helfen sich selbst im Körper auszubreiten, runterreguliert. Dem Krebs wird das sauerstoffreiche Blut entzogen und somit muss der Krebs absterben.

Das Medikament wurde zu erst gegen Darm-, Brust-, Lungen und Nierenkrebs zugelassen, aber die Forschung fand heraus, dass es den Wuchs von Eierstockkrebs anhält. Avastin unterbindet die sogenannte Angiogenese, das ist die Erzeugung von neuen tumorigen Blutzellen, die wichtig sind für das Überleben des Krebses. Und genau das gleiche macht Cannabis. Die Nutzung von Avastin ist auch nicht die einfachste, da es Intravenös verabreicht werden muss.

Es ist eine interessante und wunderbare Nachricht für die Debatte um den Medizinalhanf, dass THC und CBD, die aktiven Komponenten im Cannabis, bei Krebs auf die fast gleiche Weise wie das Medikament wirken. Das ist im Prinzip die Regulierung der vorhandenen Menge des Proteins VEGF, welches der Körper produziert.

Dies veranlasst den Tumor auf eine Größe zu schrumpfen, mit dem das menschliche Immunsystem umgehen kann. Krebs benötigt dieses Protein um sich zu verbreiten, aber Cannabis reguliert und überwacht das gesamte System. Dies zu einem Bruchteil der Kosten von Avastin und ohne die giftigen Nebeneffekte.

via Cannazine

Update

Dieser Quelle zufolge wurde Avastin durch die US-Amerikanische FDA die Zulassung entzogen, da keine signifikanten Verbesserungen bei Eierstockkrebs erkennbar seien.

Hanfsorten für den medizinischen Gebrauch und Anwendungsgebiete (Teil 1)

Eine Übersicht an medizinisch nutzbaren Cannabissorten mit den entsprechenden Anwendungsbereichen, Teil 1:

Afghanica – Übelkeit, Schmerz
Afghooie x Haze – PMS (Prämenstruelles Syndrom)
AK 47 – Übelkeit, Depression, Schlafstörung, Kopfschmerz
Alien Train Wreck – Asthma
Apollo 13 – Rückenschmerzen
Auntie Em – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Multiple Sklerose
Aurora Indica – Übelkeit, Arthritis, Gelenkschmerzen

Berry-Bolt – Schlafstörung, Gelenkschmerzen
Big Bang – Angst, Schlafstörungen
Big Kahuna – Arthritis, Bandscheibenschmerzen
Black x Blue Widow – HIV, Rückenschmerzen
Black Vietnamese – Übelkeit, Muskelkrampf, Schmerz
Blue Fruit – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Muskelkrampf
Blue Moon Rocks – Angst, Depression, Schlafstörung
Blue Satellite x Jack Herer – Depression, Übelkeit
Blue Satellite – Muskelverspannung, Schmerz, Schlafstörung
Blueberry – Übelkeit, Schlafstörung, Schmerz
Bog Sour Bubble – Schmerz, Angst
Bonzo Bud – Migräne, Schmerz
Budacolumbia – Übelkeit
Burmaberry – Migräne, Depression
Burmese pure – Angst, Depression

Cali-Orange – Übelkeit
Catalyst – Prämenstruelles Syndrom
Cinderella 99 – Übelkeit
CIT – Schmerz, Übelkeit, Schlafstörung
Citral – Schlafstörung
Cripple Creek – Nierenerkrankung, Hepatitis C, Blasenentzündung

Deep Chunk – Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
Dynamite – Asthma, Hepatitis C

East Coast Sour Diesel – Wassersucht, Nervenwurzelerkrankung, Weichteilrheumatismus
El Nino – Schlaflosigkeit, Übelkeit

Fieldale Haze – Angst, Rückenschmerzen
Fig Widow – Rückenschmerzen, Psychose
Firecracker – Angst, Depression, Übelkeit

G-13 – Depression, Schmerz, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
Green Spirit x Timewarp x Herijuana – nächtliche Bewegungstörungen
Green Spirit – Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen

Herijuana x Trainwreck – diabetische Neuropathie

Ice Princess x Bubblegum – Migräne

Jack Herer – Angst, Weichteilrheumatismus
Jacked #14 – Übelkeit, Brechreiz
John Paul Jones – Schmerzen

Kali Mist – Übelkeit, Depression
Killer Queen – Depression, Rückenschmerzen

Lemon Haze – nächtliche Bewegungsstörung, chronische Erschöpfung
Lollipop – Krämpe, posttraumatischer Stress, Wassersucht
Lowryder – Übelkeit, Kopfschmerzen

Magic Crystal – Impotenz, prämenstruelles Syndrom
Masterkush – Übelkeit
Motarebel Oguana Kush – Nervenschmerzen, Rückenschmerzen, Krämpfe
Mountainberry – Schlaflosigkeit, Migräne, Schmerz
New York Diesel – Migräne

Northern Lights # 1 – Arthritis
Northern Lights # 2 – Schlaflosigkeit, Übelkeit
Northern Lights x Cinderella 99 – Depression
Northern Lights x Shiva – Zahnschmerzen
Northern Lights – Nervenwurzelerkrankung

Oregon 90 – Gelenkschmerzen, nächtliche Bewegungsstörung

Sensi Star – Migräne
Snow White – premenstruelles Syndrom
Super Silver Haze – Übelkeit, Depression
Sweet Blu – Knochenkrankheiten, Wirbelsäulenschmerzen, Weichteilrheumatismus
Swiss xT (KC Brains) – bei hoher Dosierung gegen Schmerzen

Trainwreck – Angst, diabetische Neuropathie, Arthritis
Trainwreck x Herijuana – Übelkeit

Ultra Green – Schlaflosigkeit

White Rhino – Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
White Widow – Hepatitis C, Kraftlosigkeit, posttraumatischer Stress

Neu dazugekommen

Folgende Sorten enthalten mehr CBD-Wirkstoff.

Purple Thai – Krebsbehandlung/Chemotherapie
Harlequin – Krebsbehandlung
Cannatonic – Krebsbehandlung

via Cannabis als Medizin Österreich und MedicalMarijuana.com

Weed Wars Dokusoap gestartet, jetzt auf Youtube

Weed Wars Webseite bei DiscoveryNun ist schon die zweite Folge der neuen Dokumentationsreihe „Weed Wars“ über den amerikanischen Dispensary-Marihuana-Markt bei Discovery Channel gelaufen und sie ist sehr informativ gemacht.

Ein nüchterner Einblick in die Widersprüchlichkeit des „War on Drugs“, der wachrüttelt. (Hanf Journal)

Jetzt im Internet, unter anderem bei Youtube: Weed Wars bei YT.

Snoop Dogg komponiert den Titeltrack für „Weed Wars“ (Audio)

Die neue Serie von Discovery schaut ab dem 1. Dezember 2011 in die Welt des medizinischen Cannabis. Wer könnte besser geeignet sein den Titelsong für eine Show über medizinisches Cannabis zu machen als Snoop Dogg?

„Ich muss es in meinem Leben haben, da es das einzige Ding ist was ich brauche, Ich brauche es in meinem Leben“ rappt Snoop zu dem Track.

„Es ist die Medizin von dem Medizinmann“, führt er weiter aus „Dies sind die Brüder, die den Krieg um das Gras führen.“

Weed Wars, die neue Serie, zeigt das Haborside Health Center in Oakland, die größte Abgabestelle für medizinische Cannabispodukten im ganzen Land mit über 94.000 Patienten. (Die Hanfplantage berichtete.) Die Serie stellt die Angestellten von Haborside vor, als auch die Produzenten des Marihuana, die „Patientenlandwirte“, deren Job es ist, die „Medizin“ zu erzeugen, und die dann von tausenden Patienten genutzt wird.

„Weed Wars zieht ohne Angst den Vorgang weg von einer ehemals illegalen und noch immer kontroversen Welt.“ so Nancy Daniels, Vize-Präsidentin für Produktion und Entwicklung von Discovery Channel.

Der Track kann hier gehört werden:

via Hollywoodreporter.com:

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