Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.


Hinweis: Aktuelle Petition im Bundestag:
Zur Webseite der aktuellen Petition fuer Cannabis als Medizin

Georg Wurth gewinnt die zweite Runde der Millionärswahl

Veröffentlicht am 11. Januar 2014 von tribble

Wer hätte es gedacht? Die Cannabiscommunity hat Georg ihre Stimme gegeben und so haben 22% der Anrufer bei Sat1-Millionärswahl am Freitag gestimmt. Herzlichen Glückwunsch!Weiter geht der Irrsinn bis nächste Woche Samstag, an dem Tag wird dann zwischen allen verbleibenden Teilnehmern gewählt. Die Bild-Zeitung musste das erstmal schlucken und diffamierte daraufhin den Diplom-Fachwirt als “Cannabis-Fan”.

Mehr Infos: Hanfverband: Das Wahlverfahren und Video: Millionärswahl – Georg Wurth ist dabei

Es folgt ein Infovideo vom DHV zur Millionärswahl:
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Petition: Verwaltungsgericht Köln&BfArM: Keine “stillschweigende Verlängerung” der Frist im Fall Weiglein gegen Deutschland!

Veröffentlicht am 10. Januar 2014 von tribble

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Schmerzpatient soll von der Behörde drei lange Monate auf das Gerichtsverfahren hingehalten werden – Petition gegen diese unmenschliche Behandlung gestart. Grundlegendes Urteil zum Eigenanbau von Cannabis bei medizinischer Notwendigkeit erwartet.

Update: Das Gericht hat dem BfArM die drei Monate Fristverlängerung zugelassen. Ausserdem steht der Verhandlungstermin endlich fest. Weiteres in der Updatemeldung zu Günther seinen Fall.

Vor kurzem rief ich und viele andere Bekannte aus der Hanf-Scene zu Spenden für Günther Weiglein seinen Gerichtsfall auf. Er verklagt die Bundesrepublik Deutschland, in Form des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, auf Anbau von Cannabis für den medizinischen Eigenbedarf. Nun möchte das Bfarm eine “stillschweigende Fristverlängerung um 3 Monate” bei dem Gericht.

Zur Info:  Obwohl Günther Weiglein zu den gerade einmal rund 100 Deutschen gehört, die natürliches Cannabis als Medizin nutzen “dürfen”, kann er sich sein Apothekenmarijuana nicht leisten. Dem unter chronischen Schmerzen leidenden Würzburger zahlt die Krankenkasse die 14,40 Euro pro Gramm nämlich nicht, von denen er mehrere pro Tag benötigt. Somit verklagt er die Bundesopiumstelle im Bfarm nun darauf, dass ihm der Eigenanbau von Cannabis erlaubt wird.

Diese Fristverlängerung ist eine Farce für den Patienten, um den es geht. Das Bfarm weiss um die Leiden des Patienten und spielt hier auf Zeit. Dagegen habe ich eine Petition gestartet. Diese wird dem VG Köln und dem BfArM bei jeder Teilnahme per eMail zugestellt.

Unterstütze die Petition mit deiner Stimme und protestiere gegen diese unmenschliche und unwürdige Vorgehensweise!

Update 14.1.2014

Bis heute haben sich 243 Personen an der Petition beteiligt – wann bist du dabei?

weitere Informationen

Weitere Hintergrundinformationen zum Fall: http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2011/139_dezember/s27_1111_guenter_weiglein.php

sowie im Video mit Anwalt: http://usualredant.de/2011/11/01/eigenanbau-fur-cannabispatienten/

In der Zeitung Welt: Schmerztherapie – Patienten kämpfen für legalen Cannabis-Anbau

In der Berliner Zeitung: Wirkstoff THC Cannabis aus dem Anbauschrank

In der Zeitung Medijuana: Hanfblüten aus der Apotheke

Ein Gerichtsverfahren kostet viele Nerven und Geld. Es wäre super, wenn du Günther seinen Fall unterstützen würdest. Alles, was nicht benötigt wird, fliesst an das Grüne Hilfe Netzwerk e.V., ein gemeinnützuger Verein für die Hilfe rund um das BtMG.

Sofern du eine Spendenquittung benötigst, überweise bitte an folgende Verbindung und melde dich bei info@gruene-hilfe.de per E-Mail!

An: Grüne Hilfe Netzwerk
Postbank Frankfurt
Kto.-Nr.: 91570602
BLZ: 50010060
Vermerk: Günther Weiglein
International:
IBAN: DE11 5001 0060 0091 5706 02
BIC: PBNKDEFF

VIELEN DANK!

 

Botanischer Garten von New York digitalisiert seine Historie der Biodiversität

Veröffentlicht am 8. Januar 2014 von tribble

Es gibt unglaublich viele Informationen über die Biodiversität da draussen, aber vieles ist in Sammlungen von Naturkundemuseen eingeschlossen. Um all diese Pflanzendaten erreichbarer zu machen, hat der Botanische Garten von New York – eines der vier größten Herbariums der Welt – angefangen, seine mehr als 7,3 Millionen Exemplare in eine übersichtliche digitale Datenbank zu packen.

Das Herbarium wurde etwa 1900 eröffnet und bis zum jetzigen Tage haben Sammler und andere private Herbarien mehr als 100.000 Spezien sammengebracht. Neue Kollektionen gehen jedes Jahr ein und die Kuratoren gehen auch ins Feld, um neue Spezien zu sammeln. In Stahlschränken und klimakontrollierten Räumen auf 5 Ebenen ist es eines der Herbarien, welches einen interessanten Rückblick auf die Vergangenheit der Pflanzen eröffnet. Die Sammlung umfasst sogar Schimmelpilze, die von George Washington Carver gesammelt wurden und ein Moss von Charles Darwin.

via Popular Science

Kann Cannabis deine Stimmung verbessern?

Veröffentlicht am 7. Januar 2014 von tribble

Eine Studie sagt, dass THC eine wichtige Rolle spielt, in der Art und Weise, wie wir negative Emotionen verarbeiten.

Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass Gras rauchen einen zum Lachen bringen kann, aber Forschungen zeigen, dass die positiven Effekte der Droge noch viel weiter gehen als nur “High” zu werden.

Eine Studie von aus dem Jahre 2012,  welche im European Journal for Neuropsychopharmacology veröffentlich wurde, zeigt dass das körpereigene Endocannabinoidsystem, welches von THC aktiviert wird, eine wichtige Rolle in der Verarbeitung von Emotionen spiele, “ein essentieller Aspekt für sinnvolle soziale Interaktionen und interpersonelle Beziehungen.”

Um genau zu sein, gaben die Studienautoren den Teilnehmern in einer kontrollierten Umgebung THC. Die Teilnehmer zeigten weniger Gehirnaktivitäten auf negative Stimuli als wenn ihnen ein Plazebo gegeben wurde. Ein starker Bezug auf negative Stimuli wird verbunden mit mentalen Krankheiten wie Depressionen. Die Ergebnisse zeigten, dass das Endocannbinoidsystem eine wichtige, vor allem positiv unterstützende Funktion bei der Verarbeitung von Emotionen und Gefühlen habe.

Durch die Messung von Gehirnaktivität mit der funkitionellen Magnetresonanz konnten die Forscher dem Effekt von THC in den Gehirnen der Teilnehmer zuschauen. Es begann eine “Bewegung im gesamten Netzwerk von einer negativen emotionalen Einstellung hin zu einer positiven.”

Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass die Reaktionen des menschlichen Gehirns auf THC signifikanten Einfluss auf die Behandlung von mentalen Krankheiten habe. “Die Forschung zeigt weitere Beweise auf, dass das Endocannabinoidsystem die emotionalen Reaktionen moduliert und die These stützt, dass es bei abnormaler emotionaler Verarbeitung, die bei  psychiatrischen Störungen vorkommen, eine Rolle spielt.”

via Rolling Stones Magazine

Warum hilft Cannabis bei Entzündungen, Schmerzen… Veränderungen der microRNA könnte die Lösung sein

Veröffentlicht am 6. Januar 2014 von tribble

Die Forscher Prakash Nagarkatti und Mitzi Nagarkatti untersuchen seit Jahrzehnten an der USC (University of South Carolina) Medizinschule die Effekte der aktiven Inhaltsstoffe von Marihuana bei Autoimmunkrankheiten. Ihre Forschung in Bezug auf die molekulare Ebene und dem Effekt von THC darauf könnte neue medizinische Behandlungen hervorbringen.

In ihrer Studie behandeln die Forscher die Effekte von THC auf die microRNA, einer erst kürzlich entdeckten Variante von Molekülen. RNA reguliert die genetische Aktivität und die Verarbeitung im Körper und microRNA sind kleine RNA-Moleküle, die auch die Gene regulieren. Eine Veränderung der Moleküle, zum Beispiel in ihren Aktivitätslevel, könnte bei Krankheiten wie Arthritis, MS (Multipler Sklerose) und Diabetes helfen.
Die Forscher injizierten Labormäuse THC und analysierten die Effekte auf 609 verschiedene microRNA-Typen. Sie fanden heraus, dass 13 microRNA durch THC deutlich verändert  wurden. Die Ergebnisse werden im The Journal of Biological Chemistry veröffentlicht.Der nächste Schritt der Studie wäre herauszufinden, welche microRNA rauf- oder runtergeregelt erden müssten um bestimmte Wirkungen auf Gene zu haben, und damit auf bestimmte Krankheiten. Forscher fanden eine starke Verbindung von microRNA und der Unterdrückung von Entzündungen. Sie glauben, dsas ihre Forschung Grundlegend sei für die Entwicklung potentieller Behandlungsmöglichkeiten für Entzündungskrankheiten und Krebs.

via smellthetruth

Das große Marihuanaexperiment: Die zwei Kriege gegen Drogen

Veröffentlicht am 6. Januar 2014 von tribble

Während in Colorado und Washington neue Gesetze und Regeln für den Umgang mit Cannabis herrschen, gehen die Zahlen für Verhaftungen für Cannabisdelikte auf einen neues Rekordniveau. Von Bruce Barcott (Rolling Stones Magazine)

Legales Marihuana in den USA wird zur Zeit als eine 1,43 Milliarden Dollar Industrie angesehen. Es wird davon ausgegangen, dass sie 2014 auf 2,34 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Wenn diese Zahlen stimmen, immerhin eine Anstieg um 64% – stärker als der globale Verkauf von Mobiltelefonen, wird Gras bald einer der am stärksten wachsenden Geschäftsfelder der Welt sein.

Eine aktuelle Umfrage von Gallup zeigt, dass 57% der US-Amerikaner die Legalisierung befürworten – 10% mehr als im letzten Jahr.
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Verfrühter Aprilscherz zu 37 Todesfällen durch eine Überdosis Cannabisrauchen nach der Legalisierung in Colorado

Veröffentlicht am 6. Januar 2014 von tribble

Ein verfrühter Aprilscherz über den Todesfall von 37 Personen durch eine Überdosis beim Grasrauchen nach der Legalisierung von Cannabis in Colorado übernahm das Internet in der letzten Woche. Auf diversen Plattformen kursierte das Gerücht, welches originär von dem “The Daily Currant” gepostet wurde, einer Satireseite.

Seit der Legalisierung von Marihuna Anfang des Jahres ist noch niemand an einer Überdosis gestorben. Tatsächlich ist es so, dass Studien zeigen, dass es nahezu unmöglich ist, sich beim Cannabiskonsum zu überdosieren. Warum soviele Personen auf diese Story ‘reingefallen ist, ist unbekannt.

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte? Tote nach der Cannabislegalisierung.

Der Überdosisscherz ging insbesondere gut ab, da ein “lokaler Doktor” zitiert wurde mit dem Namen Dr. Jack Shepard, der seinen Angaben nach, jede Menge Personen in Totensäcke stecken musste.

Auch weitere Personen mussten daran glauben: Einer der ersten Toten sollte ein gewisser Jesse Pinkman sein, ehemaliger Methamphetamindealer.

Wem dass dann noch nicht aufgefallen ist, dass es ein Scherz ist, schaut wohl aktuell keine Fernsehserien. Jack Shepard ist aus der Serie “24” und Jesse Pinkman einer der Protagonisten der Serie “Breaking Bad”.

Hat dich der “Aprilscherz” ‘reingelegt?

u.a. im Examiner

Studie: US-Bundesstaaten, die Medizinalhanf Legalisieren, haben weniger Tote bei Verkehrsunfällen

Veröffentlicht am 4. Januar 2014 von tribble

Eine Studie von 2011 zeigt eine Verbindung auf, zwischen US-Bundesstaaten die Medizinisches Cannabis legalisiert und weniger Tote bei Verkehrsunfällen haben. Die Studie wurde von D. Mark Anderson durchgeführt, einem Ökonomieprofessor an der Montana State Univerity und Daniel Rees, ein Professor an der University of Colorado, Denver.

Sie schauten sich die Daten der einzelnen Bundesstaaten an, darunter die Nationalen Umfragen zu Drogenkonsum und Gesundheit. Anderson und Rees entdeckten, dass Bundesstaaten, in denen Medizinalhanf legalisiert worden ist, durchschnittlich Neun Prozent weniger Todesfälle bei Verkehrsunfällen zu verzeichnen waren.

“Wir waren sehr Überrascht, dass die Zahlen sanken,” so Rees gegenüber dem Denver Post.

In einem Versuch, die Ergebnisse zu erklären, sagte Rees, dass die Gesetzesgrundlage eine Möglichkeit bietet, dass junge Personen in der Folge weniger Alkohol konsumieren. Anderson, Rees’ Mitforscher, sagte dem Missoulian, dass die Forschung zeige, dass Cannabis Rauchen nicht weniger Beeinflussend sei als Alkohol, könne dies dennoch immer eine Möglichkeit sein.

“Es könnte so sein.” sagte Anderson der Zeitung, “Wir sagen, dass unsere Ergebnisse damit konsistent wären.”

Aber das Discover Magazin bleibt skeptisch gegenüber einer starken Kausalität gegenüber legalem Medizinalhanf und weniger Todesfällen:

Aus dem Discover:

Es gibt keine kristall-klaren Beweise, dass Gesetze für Medizinalhanf dazu führen, dass die Leute mehr Gras rauchen – in drei diskutieren Staaten, Montana, Rohde Island und Vermont, haben unterschiedlich viele Personen sich für das Medizinalhanfprogramm eingeschrieben, und dennoch wurde kein größerer Anstieg an Cannabiskonsum berichtet

Die Studie schaute sich auch keine Bundesstaaten an, in denen es nicht legalisiert worden ist.

Die Forschung wurde auf der Webseite des Institute for the Study of Labor’s website gepostet ist ist im Peerreview im Journal of Law and Economics.

Weitere Erklärungen könnten sein, dass Fahren unter dem Einfluss von Cannabis weniger gefährlich ist als Betrunken zu fahren. Eine Studie von 2012, veröffentlicht vom British Medical Journal  zeigte eine 10-fach höhere Gefährdung einen Unfall zu riskieren durch den Blutalkoholspiegel von 0.08, gegenüber einfachem Cannabiskonsum. “Clean” fahren wurde noch immer als sicherste Option gegenüber Marihuana oder Alkohol angesehen.

via TimesPopular Science

Studie: Cannabinoide können Magenkrebszellen töten

Veröffentlicht am 25. Dezember 2013 von tribble

Grafik zum MedizinalhanfEine neue Studie, die in dem Journal für Chemotherapie erschien, berichtet, dass die Aktivierung der Cannabinoidrezeptoren zum Tod von Magenkrebszellen führte. Cannabiskonsum und Cannabinoide können dies hervorrufen. Der Effekt, Antineoplastisch genannt, zeigte im Mausmodell Erfolg, so dass der Tumor sich nach 14 Tagen um 30% bei einer Gabe des synthetischen Cannabinoids WIN 55,212-2 verkleinerte. Autophagie, das gezielte Sterben von Zellen konnte deutlich in der behandelten Gruppe beobachtet werden.

Die gesamte Studie kann auf der Webseite der U.S. Library of Medicine eingesehen werden.

via The Joint Blog

Ruhige Feiertage? Nicht für Medizinalhanfpatienten

Veröffentlicht am 24. Dezember 2013 von tribble

Grafik zu Cannabis als MedizinEs ist soweit, die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür. Eigentlich eine schöne Zeit, um mal etwas mehr abzuschalten. So aber nicht für etwa 150 Patienten in Deutschland, die eine Ausnahmegenehmigung besitzen und damit Cannabisblüten aus der Apotheke beziehen können. Meldungen diverser Patienten auf Facebook zufolge kann der einzige Großhändler Fagron nicht mehr liefern und habe seine “Notvorräte” bis Januar aufgebraucht.

Ich will endlich leben dürfen wie jeder Mensch ohne Ängste und Schmerzen…ich möchte Glücklich sein und das geht nur wenn man ohne Angst leben darf (Ein Cannabispatient)

Aus den ACM-Mitteilungen: Nach Auskunft des Importeurs Fagron muss das Unternehmen der Bundesopiumstelle zu Beginn eines Jahres das zu erwartende Kontingent an zu importierendem Cannabis mitteilen. Fagron weißt darauf hin, dass dieses Kontingent allerdings unterjährig nicht modifizierbar ist und demnach bei nicht vorhersehbar exponentieller Entwicklung der Abverkaufszahlen möglicherweise in den Engpass führt. [..]

Andererseits wäre es auch wünschenswert, wenn die Bundesopiumstelle flexibler auf eine Zunahme des Bedarfs reagieren und eine Erhöhung des Kontingents im Verlaufe eines Jahres zulassen würde, denn es erscheint in der Tat nicht einfach zu sein, den zu erwartenden Jahresbedarf im voraus abzuschätzen.

Der Forderung nach einer Flexibilisierung der Bürokratie können wir uns nur anschliessen!