Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Drogenbeauftragte in Südamerika: Sponsoring für den Krieg, aber keine humanitäre Hilfe

Veröffentlicht am 10. Oktober 2013 von tribble

Tötung des Regenwaldes mit dem Plan KolumbiaDie Bundesregierung will den südamerikanischen Staaten Bolivien, Ecuador und Peru bei der Anti-Drogen-Politik helfen, aber keine humanitäre Hilfe leisten. Dies geht aus einer kleinen Anfrage der Bündnis90/Die Grünen hervor. So reiste die scheidende Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) im Mai 2013 in drei Staaten, darunter Bolivien, Peru und Ecuador. Sie führte Gespräche mit Regierungsvertretern über den Kampf gegen die Drogen. In Bolivien sponsorte sie drei Verbrennungsöfen zur Vernichtung von Drogen und Chemikalien mit 32.200 Euro. Auch Besuchte sie Präventions- und Therapieeinrichtungen und gab dazu an, dass diese Bereiche ausgebaut werden müssten. Allerdings gab es dafür kein Geld, sondern nur warme Worte.

Bolivien, Ecuador und Peru gelten nach Angaben der Regierung „als bedeutende Herstellungs- oder Transitstaaten für Kokain“. Die weitere grundsätzliche Sicht der Drogenbeauftragten, bzw. Bundesregierung gegenüber Zahlungen an die Welt-Drogenbekämpfungsagentur UNODC, welche den Krieg führt, kann man auf Abgeordnetenwatch einsehen.

Soetwas kann man als “Kriegstreibend” bezeichnen, oder?

“Shutdown” der USA betrifft auch Büro des Drogenbeauftragten

Veröffentlicht am 8. Oktober 2013 von tribble

government-shutdown-salaries_full_380Falls du es noch nicht gehört hast: Wegen dem Schuldenstreit in den USA werden mittlerweile große Teile der öffentlichen Verwaltung heruntergefahren und in den Urlaub geschickt – “Government Shutdown”. So schreibt die High Times über einen Artikel aus der New York Times, dass auch das Büro des Drogenbeauftragten Gil Kerlikowske große Personalprobleme habe, seitdem 80 von 88 Mitarbeitern beurlaubt wurden.

Man kann sich natürlich fragen, was die restlichen Mitarbeiter machen. Wie zum Beispiel neue Pläne schmieden um es den Abgabestellen für medizinisches Cannabis schwerer zu machen oder die Krawatten des Drogenzars zu bügeln.

Wäre dies eine gerechte Welt, wären 100% des Büros des Drogenbeauftragten überflüssig, da das Thema von der Lebensmittel- und Gesundheitsbehörde behandelt werden würde. Du weisst schon: Wissenschaftler und Ärzte – nicht Polizisten und Ex-Militärs.
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Grover Norquist will den Medizinalhanfabgabestellen bei ihrem Steuerproblem helfen

Veröffentlicht am 8. Oktober 2013 von tribble

Grover-Norquist-199x300Der Prominente konservative Aktivist und Gründer der “Americans for Tax Reform” möchte den Abgabestellen für medizinisches Marihuana in den USA bei ihrem Steuerproblemen helfen. Die ATR ist eine der politisch am mächtigsten Gruppen der konservativen Rechten.

Das Problem ist, dass die Föderalregierung noch immer Marihuana als Klasse 1 Droge einstuft und somit auch Konsum zu Genusszwecken oder die medizinische Nutzung – wie sie in einigen Bundesstaaten erlaubt ist – nach Föderalgesetzen noch immer illegal ist. In den Steuergesetzen steht, dass “kriminelle Vereinigungen”, die illegale Drogen wie Cannabis verkaufen, ihre normalen Geschäftsausgaben nicht von der Steuer absetzen dürfen. Dies wurde nun auf die Abgabestellen für medizinisches Cannabis angewendet. Es führt bei den Abgabestellen zu Steuerproblemen.

Um diese offensichtlich unfaire Behandlung der Abgabestellen zu beenden, hat die ATR einen Unterstützerbrief für Senator Earl Blumenauers “Small Business Tax Equity Act of 2013″ geschrieben.

Dies ist ein zeigenswertes Beispiel, wie die Regulierung von Marihuana der Mainstream wird. Es ist nicht so, als dass die ATR auf den Zug der Cannabisbewegung aufsteigt. Die ATR sieht einfach, dass es da eine Gruppe von Steuerzahlern gibt, die Diskriminiert werden, und so machen sie dass, was die ATR normalerweise in einem solchen Fall machen würde. Der ATR ist eine grundsätzliche steuerliche Gleichbehandlung wichtig, und dies soll auch für das Cannabisgeschäft gelten.

Vor nicht allzulanger Zeit war noch alles, was mit Cannabis zu tun hat als politisch Hinderlich angesehen worden, insbesondere für konservative Gruppen und Politiker. Nun wird es wie jede anderes legitimes Geschäft angesehen, dass auch genau den gleichen Regulierungen wie jedes andere Geschäft unterliegen sollte: Steuern, Sicherheit und Beschäftigtenschutz sind alle gleich wichtig.

Foto von Gage Skidmore mit Creative Commons Lizenz.

via Grover Norquist Is Going to Help Marijuana Dispensaries With Their Tax Problem von John Walker

IFG-Anfrage nach “nicht öffentlichen Daten” bzgl. Wirkstoffgehaltes im Cannabis

Veröffentlicht am 8. Oktober 2013 von tribble

frag-den-staatWoher kommt die Geschichte mit dem doppelten und dreifachen Wirkstoffgehalt des Cannabis? Ist es nur eine Erzählung, oder gibt es dafür harte Fakten? Zum Beispiel gibt es da die Aussage eines BKA-Labortechnikers, der in der Anhörung im Bundestagsausschuss für Gesundheit diese Aussage tat. Mich interessieren natürlich die Quellen und so habe ich nachgefragt… Wenn man dann nachfragt, gibt es erschreckende Antworten. So sei ein Teil der Datenbasis, auf der die Aussage beruht, “nicht öffentlich” – Geheim!

Wie kommt es, dass von Steuergeldern bezahlte Mitarbeiter einer Bundesbehörde “nicht öffentliche” Daten anlegen und diese zur Rechtfertigung vor Bundestagsausschüssen bringt?

Das BKA meldet ihre Zahlen über Drogen, zb. Beschlagnahmemengen, Wirkstoffe, Reinheiten usw. an die DBDD, die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht. Diese macht daraus den REITOX-Bericht und meldet die Zahlen nach Europa. Die Berichte sagen aber das Gegenteil aus: Die Wirkstoffgehalte im Cannabis seien in den letzten Jahren stabil oder sogar leicht abnehmend. Stellt sich für mich die Frage, ob das BKA falsche Zahlen meldet..?

Also stelle ich auf fragdenstaat.de eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz über diese “nicht öffentliche Daten” zum Cannabis-Wirkstoffgehalt. Dort kann man sich auch einschreiben, wenn man direkt über den Verlauf und etwaige Antworten informiert werden möchte:

Weiter mit dem Anfragetext:
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EBDD: Kein Zusammenhang zwischen Gesetzen und Konsum

Veröffentlicht am 2. Oktober 2013 von tribble

Dr. Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der DHS: “Doch ich möchte Sie auch auf den Bericht „Stand der Drogenproblematik in Europa 2010“ der Europäischen Beobachtungstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) in Lissabon hinweisen. Sie sagt, es gäbe kein deutlichen Zusammenhang zwischen den Gesetzesänderungen und den Prävalenzraten des Cannabiskonsums. In diesem Satz sei laut Gaßmann nur eine Aussage wissenschaftlich problematisch: kein deutlicher Zusammenhang. Es müsse ganz deutlich gesagt werden: Es gibt keinen Zusammenhang.

Die EBDD ist eine Einrichtung der Europäischen Union, an der auch Deutschland beteiligt ist. Der Bericht der EBDD ist ebenfalls 2011 erschienen und im Internet abrufbar. Es ist eine hochinteressante Untersuchung. Die EBDD beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit der Frage, wie Verbot und Verbreitung sowie Verbot und Gefährlichkeit zusammenhängen. In Europa hatten wir in den letzten zehn Jahren die Situation, dass viele Gesetze, auch zu Cannabis, geändert wurden. In einigen Ländern wurden sie verschärft, indem das Strafmaß heraufgesetzt wurde. In anderen Ländern hat man das Strafmaß reduziert. Die EBDD hat diesen Prozess beobachtet. Gleichzeitig erhebt sie seit ihrer Gründung vor rund 15 Jahren Daten zur Verbreitung illegaler Rauschmittel in Europa.

Die EBDD hat nun untersucht, welchen Zusammenhang es zwischen der Gesetzgebung und der Verbreitung von Drogen gibt. Das sehr ausführlich dargestellte und auch begründete Ergebnis ist, dass in Ländern mit verschärften Strafmaßnahmen der Konsum gleich geblieben, gestiegen oder gesunken ist. In Ländern mit reduzierten Strafen und gelockerten Gesetzen ist der Konsum ebenfalls gleich geblieben, leicht angestiegen oder aber auch deutlich gesunken. Die EBDD kommt deshalb zu dem Schluss, dass über den Untersuchungszeitraum von zehn Jahren in den betrachteten Ländern – Italien, England, Slowakei, Dänemark, Finnland, Portugal, Bulgarien und Griechenland – kein deutlicher Zusammenhang zwischen den Gesetzesänderungen und den Prävalenzraten des Cannabiskonsums ermittelbar ist. In diesem Satz ist nur eine Aussage wissenschaftlich problematisch: kein deutlicher Zusammenhang. Wir müssen es ganz deutlich sagen: Es gibt keinen Zusammenhang.”

“Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) wurde 1947 gegründet, um allen in der Suchtkrankenhilfe bundesweit tätigen Verbänden und gemeinnützigen Vereinen eine Plattform zu geben. Mit wenigen Ausnahmen sind sämtliche Träger der ambulanten Beratung und Behandlung, der stationären Versorgung und der Selbsthilfe in der DHS vertreten.” (Selbstbeschreibung)

Quelle: Öffentliche Anhörung zum Antrag der Abgeordneten Frank Tempel, Dr. Martina Bunge, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Legalisierung von Cannabis durch Einführung von Cannabis-Clubs BT-Drucksache 17/7196 Berlin, den 25.01.2012, 14:00 Uhr

Niederländische Polizei rekrutiert Ratten

Veröffentlicht am 30. September 2013 von tribble

Die Polizei von Rotterdam hat neue Kollegen: Mehrere Ratten. Sie sollen der Polizei helfen, Drogen und Sprengstoffe zu erschnüffeln und sowohl Zeit als auch Geld sparen. Laut einer Stellungnahme gegenüber AFP sei dies das erste Projekt dieser Art mit Ratten.

Die Ratten kosten nur 9,50 Euro und können auf diverse Stoffe, die einen Geruch haben, innerhalb von 15 Tagen abgerichtet werden. Dem gegenüber kostet ein Polizeihund tausende Euros und benötigt eine Mindesttrainingsdauer von acht Monaten.

Polizeiinspektor Hamerslag gab an, diese Idee kam ihr, als sie für die Polizei studierte. Sie beobachtete, dass in von Landminen belasteten Ländern Ratten genutzt wurden um die Minen zu finden. Allerdings sind Ratten eher scheue Tiere, deswegen müssen die Untersuchungsmethoden angepasst werden.

via Arstechnica: Dutch police recruit rat detectives to sniff out crime

Webseite legal-high-inhaltsstoffe.de kümmert sich nicht um die Privatsphäre

Veröffentlicht am 17. September 2013 von tribble

Heute wurde die neue Version der Webseite “legal-high-inhaltsstoffe.de” online gestellt und auf Facebook beworben. Dies schreit natürlich nach Kommentaren und zwar offensichtlich Berechtigterweise. Die Webseite kümmert sich nämlich nicht um den Datenschutz bzw. die Privatsphäre der Personen, die sich dort über psychoaktive Substanzen informieren möchte. In Zeiten der NSA-Affären sollte man als Webseitenbetreiber doch etwas sensibler mit den Daten umgehen!
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Abgeordnetenwatch: Zum Abschluss zum “Haschisch-Urteil” des BVerfG 1994

Veröffentlicht am 17. September 2013 von tribble

In wenigen Tagen wird Wahl sein, und höchstwahrscheinlich wird unsere Drogenbeauftragte Frau Dyckmans (FDP) dann nicht mehr ihren Posten haben. Aber vielleicht schafft sie es noch, die folgende Frage von mir zum “Haschisch-Urteil” des Bundesverfassungsgerichts von 1994 zu beantworten.

Wenn dich die Antwort interessiert, kannst du bei Abgeordnetenwatch vorbeischauen, oder hier weiter unten klicken.

Text der Anfrage vom 29.8.2013

Werte Frau Dyckmans,

vielen Dank für die Beantwortung der Frage vom 1.8. von Herrn Weglarski bzgl. der Entscheidung des BVerfG von 1994. Sie stellen korrekt dar, dass das Verbot durch das Gericht als Rechtmäßig anerkannt wurde.

Allerdings erwähnen Sie nicht den weiteren Text, in dem es unter anderem heisst, es seien

  • die Repression nicht verhältnismäßig
  • “geringe Mengen” zu bestimmen, bei dem der Täter Straffrei angeht
  • bundesweite einheitliche “geringe Mengen” festzulegen
  • einheitlich und gleiche Verfolgungspraxis bundesweit
  • Abgabemodelle auszutesten

Die Vereinheitlichung der “geringen Menge” wird schon laut Nachrichtenartikeln schon betrieben.

Meine Frage ist: Was ist mit den seit über 18 Jahren angemahnten Abgabemodellen und der bundesweit einheitlichen Verfolgungspraxis (insbs. zb. bei minderjährigen Jugendlichen: j.mp ) ?

mfg,

Eine der letzten Antworten in dieser Legislaturperiode von Fr. Dyckmans:

Antwort vom 25.9.2013

Sehr geehrter Herr,

vielen Dank für Ihre erneute Anfrage.

Ob ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gemäß § 31a des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) eingestellt wird oder nicht, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab und liegt im Ermessen der jeweiligen Staatsanwaltschaft. Die Festlegung der Grenzwerte, bis zu denen Ermittlungsverfahren eingestellt werden können, obliegt der Zuständigkeit der Länder. Dies ist eine bewusste Entscheidung des föderalen Systems. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts haben die Bundesländer alle – mit Ausnahme von Berlin (15 g), Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen (beide 10 g) – eine einheitliche Grenze von 6 g festgelegt. Als Drogenbeauftragte der Bundesregierung würde ich es sehr begrüßen, wenn die Länder sich auf eine bundeseinheitliche Einstellungspraxis einigen würden.

Eine kontrollierte Abgabe haben wir zur Behandlung der Opiatabhängigkeit geschaffen. Den Patienten stehen verschiedene Substitutionsmittel – inzwischen auch Diamorphin – zur Verfügung. Für Cannabis ist dies zurzeit nicht vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen
Mechthild Dyckmans

Studie: Cannabidiol (CBD) reduziert alkohol-induzierte Hirnschäden in Ratten

Veröffentlicht am 17. September 2013 von tribble

Grafik Cannabidiol Molekül - CBDEine neue Studie, die in der Zeitschrift “Pharmacology Biochemistry and Behavior” veröffentlicht wurde, berichtet, dass die Gabe des nicht-psychoaktiven Cannabinoids Cannabidiol (CBD) durch die Haut die Schädigung am Gehirn durch Alkoholmissbrauch reduzieren. Die Studie wurde an Ratten durchgeführt.

Die Studie mit dem Titel “Transdermal delivery of cannabidiol attenuates binge alcohol-induced neurodegeneration in a rodent model of an alcohol use disorder” wurde an der Abteilung für Pharmazie an der Universität von Kentucky durchgeführt.

Die Forscher gaben den Laborratten CBD auf zwei verschiedene Weisen – einmal als Gel, das andere mal als Injektion. In dem ersten Experiment wurden Gels mit einem hohen Anteil von CBD gegeben (5-Prozentig). Es zeigte sich eine Reduzierung der Degeneration von Nerven des des Entorhinalen Cortex. Der Entorhinale Cortex ist ein wichtiger Teil des Gehirns und ist mit dem Hippocampus verbunden. Der EC spielt eine wichtige Rolle in der Verarbeitung von Erinnerungen und in der Formung von Erinnerungen, Zusammenfassung und Optimierung im Schlaf. Der EC ist auch Verantwortlich für die Vorverarbeitung von Eingangssignalen und Zuordnung von Signalen von Augen und Ohren.

Im zweiten Experiment wurde ein 2,5-Prozentiges CBD Gel auf die Haut gegeben und mit CBD-Injektionen verglichen. Die Studie fand heraus, dass die zwei Methoden nahezu die gleichen Effekte beim Schutz des Gehirns aufwiesen. Die Injektionen ergaben eine 50,6%ige Reduktion während das Gel die Schäden um 56,1% reduzierte.

Die Forscher sagen, dass die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung von transdermalen Liefersystemen mit CBD bei der Behandlung von alkohol-induzierter Neurodegeneration praktikabel ist.

Dies bedeutet, dass es möglich ist, die Schäden durch (zuviel) Alkohol trinken durch ein einfaches Auftragen eines CBD-Gels auf deine Haut zu reduzieren. Weitere Forschung zur Anwendung am Menschen ist angesagt!

via Hightimes

Washington: Finale Regeln für die Cannabisregulierung – Maximale Produktion: 40 Tonnen Marihuana

Veröffentlicht am 16. September 2013 von tribble

Grafik, Karte Washington State in den USAUSA: Die Kontrollbehörde für Alkohol – und jetzt auch Cannabis – im Bundesstaat Washington hat die finalen Regeln für die legale Cannabisindustrie verkündet. Hier sind einige Details:

Limitierung der Geschäfte

Die Konsumenten in Washington werden ihr Cannabis von bis zu 334 Läden beziehen können. Diese werden auf die Counties und Städte aufgeteilt. In Seattle werden 21 legale Cannabisläden erlaubt sein, eine großer Unterschied von den geforderten 100 Läden plus Abgabestellen für Medizinalhanf, den die Stadtbewohner wollten.

Produktionslimits

Der Bundesstaat hat eine maximale jährliche Produktion von etwa 40 Tonnen festgelegt. Das ist etwas mehr als 1.4 Millionen Unzen (28,35 Gramm) von Cannabisblüten. Das sind etwa vier Unzen pro Jahr pro Teilnehmer des Hempfest.

Limits für die Anbaugrößen

Produktionsstätten für die Cannabisproduktion werden auf 30.0000 Quadratfuß (etwa 2787 m²) beschränkt sein. Der Bundesstaat wird drei verschiedene Arten von Lizenzen vergeben: Unter 2000 Quadratfuß (etwa 186 m²) , 2000-10000 Quadratfuß (etwa 929 m²) sowie 10000-30000 Quadratfuß. Der maximale Flächenverbrauch für Cannabisanbau wird auf 2 Millionen Quadratfuß (ca. 185806 m²) begrenzt.

Abstand von Schulen u.ä.

Bislang ist die beste Neuigkeit, dass die Kontrollbehörde entschieden hat, dass die 1000-Fuß-Zone um Schulen, Parks und ähnlichen Anlagen als “üblicher Anfahrtsweg” betrachtet werden und nicht “direkte Sichtlinie”. Das bedeutet, dass ein Laden auch nur über eine Autobahn (darf nicht überquert werden) entfernt von einer Schule sein darf, solange dort keine Schulkinder auf legale Weise hinkommen können.

Die Förderalbehörden haben schon angekündigt, die Auslegung der 1000-Fuß-Regel des Kontrollgremiums nicht zu akzeptieren.

Die beschlossenen Regeln werden an dieser Stelle veröffentlicht, die Zusammenfassung der Änderungen hier und die Liste der häufig gestellten Fragen des Kontrollgremiums wurden hier aktualisiert.

via The Stranger