USA: FDA stimmt neuer Studie zu Marihuana und Posttraumatischen Stress zu

Die Multidisziplinäre Vereinigung für psychedelische Studien aus Santa Cruz hat gerade die Erlaubnis der FDA erhalten, die Effekte von Cannabis auf posttraumatische Stressstörungen zu studieren.

Vor einigen Monaten hat die MAPS schon ihre ersten experimentellen Sitzungen in ihrer zweiten MDMA Studie begonnen, die auch um PTSD handelte.

PTSD eine sehr schwere medizinische Verfassung gegenüber der Gesundheit und zur Zeit belastet es etwa 7.8 Prozent der US-Amerikaner. Es wird durch das Ausssetzen in gefährlichen oder extrem stressigen Situationen ausgelöst, die in langwidrigen Symptomen äussern wie verstörende Flashbacks, stressige Emotionen, Panikattacken und Alpträume.

Am 28. April hat die US Nahrungs- und Arzneimittelbehörde (FDA) das Studiendesign von MAPS akzeptiert und somit können sie nun anfangen, über Cannabis als eine Behandlung der Symptome von PTSD bei Kriegsveteranen studieren. Die FDA sagte, dass das Studiendesign von MAPS erfolgreich alle ihre Bedenken angesprochen hatte. Diese Zustimmung von der FDA ist ein weiterer wichtiger Schritt in der PTSD Forschung, auch wenn es noch einige Hürden zu bewältigen heißt, bevor die eigentliche Forschung stattfinden kann.

Wenn man hier in Santa Cruz nicht lebt und sieht wie die Abgabestellen für medizinisches Cannabis so oft auftauchen wie Fastfood Restaurants, könnte man meinen, der Zugang zum Marihuana wäre einfach. Aber um legales Cannabis für eine medizinische Studie zu erhalten gibt es nur eine Stelle: Die US-Regierung selbst, welche ein Monopol auf die Pflanze für medizinische Forschung seit 1968 hält. Somit muss ein weitere Untersuchung durch die Regierung genommen werden um das Cannabis für die PTSD Studie zu erhalten.

Das Nationale Institut für Drogenmissbrauch und Gesundheit (NIDA/PHS) muss der Cannabis/PTSD Studie zustimmen bevor es weitergehen kann. Auch wenn die FDA wiederholt ihren Willen zu solchen Studien auf der Basis von wissenschatlichen Erkentnissen gezeigt hat, scheint die Position von NIDA/PHA kontinuierlich Politik über die Wissenschaft zu stellen und konsequent jede Studie zu medizinischem Marihuana zu blockieren.

„Diese wiederholte Untersuchung, die nun ein weiteres Jahr oder mehr Zeit benötigt, ist nur nötig weil NIDA ein Monopol auf die Versorgung mit Marihuana für die Forschung hat. NIDA/PHS müssen sich das Studiendesign anschauen bevor sie uns erlauben, Marihuana von der NIDA zu kaufen. Der Prozess ist von Vorne herein durch Vorurteile gespickt, da es nicht NIDA’s Mission ist, die möglichen positiven Effeke von Marihuana zu erforschen.“ sagte MAPS Vorstand Brad Burge.

MAPS versucht schon seit Jahren ihre Studie zu Medizinalhanf in Vaporizern, und trotzdem die FDA der Studie zugestimmt hat, hat die DEA sie verhindert, indem sie den Forschern nicht erlaubte das nötige Cannabis zu erhalten. Weitere Infos dazu www.maps.org/media/view/crop_blockers/ Es ist ihre Sorge, dass dies wieder bei der PTSD Studie passieren könnte.

Burge zufolge nutzen schon viele ehemalige US Soldaten schon medizinisches Marihuana um mit den Symptomen von PTSD fertig zu werden. „MAPS möchte die erste klinische Studie zu der Nutzung von gerauchtem oder vaporisierten Cannabispflanzen bei PTSD Patienten anstellen. Nun muss NIDA/PHS entscheiden, ob MAPS Marihuana für 50 leidene Patienten erhalten darf“ sagte er.

Weitere Hintergründe zu MAPS, oder wie du ihnen helfen kannst bei der Erfoschung von medizinischem Cannabis und der Therapie durch psychedelische Substanzen: www.maps.org

Ich habe vor kurzem im jährlichen MAPS Bulletin geschrieben, über die Verbindung von Psychedelika und dem Geist/Körper. Die Onlineedition ist hier erhältlich:

www.maps.org/media/bulletin/special_edition_psychedelics_the_mind_body_connection/

Bitte teile uns deine Gedanken zu medizinischen Marihuana mit!

Artikel von David Jay Brown, via Patch Santa Cruz

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