Unterstützt die Petition „Keine Strafverfolgung gegen Cannabispatienten“

Die Petition an den Bundestag von Dr. Franjo Grotenhermen und der ACM ist gestartet! Sie wendet sich gegen die Strafverfolgung der Patienten, die Cannabis als Medizin benötigen. Alle mitmachen – Unterschriftenlisten zum Rumgeben im Freundeskreis oder bei Infoständen gibt es hier: http://www.petition.cannabis-med.org/pet-2018.pdf

In den kommenden Wochen sollen 50.000 Unterschriften auf Unterschriftenlisten gesammelt werden!

Die ausgefüllten Unterschriftenlisten bitte an die folgende Adresse senden: ACM, Am Mildenweg 6, 59602 Rüthen.

Hier geht es zur Petitionsseite: petition.cannabis-med.org

Die Petition:

Der Bundestag möge beschließen, dass Patientinnen und Patienten, bei denen aus ärztlicher Sicht eine Behandlung mit Cannabis oder Cannabinoiden medizinisch indiziert ist, nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden dürfen. Durch eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes soll verhindert werden, dass Patientinnen und Patienten, die Cannabis auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes verwenden, kriminalisiert werden können.

Die Begründung kann auf der oben genannten Petitionsseite nachgelesen werden.

Studie: Cannabis effektiv bei der Behandlung von Fibromyalgie

Israel: Cannabis als Therapie verbessert die Symptome der chronischen Schmerzen bei Fibromyalgie und ist verbunden mit einer Reduzierung von verschreibungspflichtigen Medikamenten, so eine aktuelle Studie, die im Februar 2018 online gestellt wurde und im Journal of Clinical Rheumatology gedruckt wird. Etwa 3 bis 6 Millionen Amerikaner sind von Fibromyalgie betroffen und übliche Medikamente helfen nur wenig.

Die Israelischen Forscher untersuchten die Sicherheit und Effektivität von inhalierten Cannabis in einer Kohorte von 26 Patienten mit Fibromyalgie. Sie berichten, dass die Behandlung mit medizinischem Cannabis war „mit deutlichen positiven Effekten auf jede untersuchte Stelle“ verbunden, wie zum Beispiel die Reduktion von Schmerzen und ein Anstieg von Lebensenergie.

Die meisten Patienten konnten auch ihre Dosis von normalen verschreibungspflichtigen Medikamenten während der Untersuchungen senken, darunter Opiate und Benzodiazepine. Nahezu die Hälfte der Patienten (46%) reduzierte ihre Einnahmen von verschreibungspflichtigen Medikamenten um mehr als 50 Prozent während der Studie. Einige Patienten konnten wieder Arbeiten gehen nach dem Start der Behandlung mit Cannabis.

Forscher zogen daraus den Schluss, dass „die Behandlung mit medizinischem Cannabis einen signifikanten positiven Effekt auf Patienten mit Fibromyalgie hat mit nur wenigen Nebenwirkungen.“

Vorherige Untersuchungen zeigen, dass sowohl Ganzpflanzen-Extrakte als auch synthetische Cannabinoide ähnlich Effektiv bei Patienten mit dieser Krankheit sind. Eine Übersicht über vorherige Studien bietet  NORML auf ihrer Webseite.

via NORML

Medical Cannabis for the Treatment of Fibromyalgia. Habib G, Artul S.
PMID: 29461346 DOI: 10.1097/RHU.0000000000000702

Cannabis-als-Medizin Fahrradtour zur Hanfparade und zurück nach Hamburg geplant

Eine ganz aktuelle Aktion ist die Cannabis-als-Medizin Sozial Tour: Sinn und Zweck der Tour ist es Patienten, die Cannabis als Medizin nutzen, ihre Geschichte erzählen zu lassen, ihnen damit ein Forum bieten und am Ende ein Video daraus zu machen.

Danny Ralph Cäsar, selbst Patient, benötigt ein Fahrrad, welches für die Tour ausgelegt ist, sowie einen Anhänger, für den Fall dass er keine Unterkunft bei einem Patienten findet und um weiteres Equipment zu transportieren. Dafür macht er ein Crowdfunding bei Leetchi.

Für die Tour fährt er von Stadt zu Stadt und versucht dort Patienten zu besuchen – er wird pro Stopp einen Tag Pause einlegen.

Die vorläufige Route der Cannabis als Medizin Sozial Fahrradtour lautet: Hamburg – Rostock – Neubrandenburg – Templin – Berlin (Zur Hanfparade) – Leipzig – Jena – Nürnberg – München – Stuttgart – Würzburg – Frankfurt am Main – Bonn – Düsseldorf – Münster – Hannover – Hamburg.

Wer Patient aus oben genannten Städten ist (auch mit oder ohne Ausnahmegenehmigung) kann sich gerne mit Danny in Kontakt setzen: kontakt@marihuana-storys.de

Auf der unten genannten Webseite gibt es eine Liste mit Produktvorschlägen, die gerne auch durch Sponsoren unterstützt werden können. Er bietet die Möglichkeit an, am Fahrrad-Anhänger, T-Shirt und dem Helm ein Logo unterzubringen. Dort könnt ihr auch das Crowdfunding unterstützen: Crowdfunding: Dannys Cannabis Sozial Fahrradtour.

Cannabis als Medizin Sozial Fahrradtour im Video erklärt:

Hier das Infovideo zum Vorhaben:

Paar gibt 17 Millionen Pfund für die Cannabisforschung

Ein australisches Paar hat 17 Millionen Pfund (ca. 29 Millionen Euro) für die Erforschung von medizinischem Cannabis an eine Universität in Sydney gegeben, nach dem ihre Enkelin mit lähmender Epilepsie diagnostiziert wurde.

Barry und Joy Lambert haben die größte Spende in der australischen Geschichte für Forschung überreicht, welches den Vizekanzler der Universtität von Sydney dazu veranlasste, es eine „Geschichte der Liebe und Hoffnung“ zu nennen.

„Die Erfahrung unserer Enkelin .. hat unsere Augen geöffnet für die aussergewöhnlichen Möglichkeiten von Cannabinoiden, die nicht nur ihre Krankheit behandeln können, sondern auch eine ganze reihe chronischer Krankheiten, die sonst oft nicht auf konventionelle Behandlungen ansprechen.“ so Lambert.

Lambert ist der Gründer von Count Financial, Australiens größtem unabhängigen Netzwerk von Finanzplanern, welches er dann an CBA für 186 Millionen Pfund in 2011 verkaufte. Er und seine Frau haben drei erwachene Kinder, aber haben eine Tochter wegen der Wasserkopf-Krankheit verloren.

Personen, die unter Epilepsie leiden, haben berichtet von einigen positiven Effekten und Verminderungen der Krämpfe, wenn sie medizinisches Cannabis anwenden. Die Studie des New York University Langone Comprehensive Epilepsy Centre, gab 213 Kindern und Erwachsenen Patienten mit 12 verschiedenen Formen von Epilepsie Cannabidiol, täglich für 12 Wochen. Es stellte sich heraus, dass von 137 Personen, welche die Studie abschlossen, die Anzahl der Krampfanfälle um 54% sank – auch wenn einige Nebenwirkungen berichtet wurden.

Die Wissenschaftler begrüßten die Spende als „spielverändernd“ auf einer Pressekonferenz der Universität, wo auch Premierminister Maike Baird den Lamberts dankte: „Was für ein historischer Tag .. für unseren Bundestaat und für unser Land, Vielen Dank“.

via London Cannabis Club: Couple give £17m to cannabis research at Sydney university und ABC: Medicinal marijuana research at University of Sydney receives record $33m donation from Barry and Joy Lambert

Kanada: Sieg vor Gericht für Bestandspatienten, die Cannabis anbauen

Grafik Grüne Flaschen für medizinisches CannabisKanada: Die Pläne der konservativen Regierung, den Cannabisanbau mit Firmen zu zentralisieren und kontrollieren, ist mit einem Urteil vom Freitag den 21.3.2014 erstmal verlangsamt. Das Gericht entschied, dass zumindest Bestandspatienten ein Recht auf ihre kostengünstige Medizin haben.

Richter Michael Manson erließ einen Beschluss, welcher die Patienten, die schon eine Genehmigung zum Besitz und zur Produktion von medizinischem Cannabis haben, von den neuen Regeln ausnimmt. Nach den neuen Regeln wäre der Anbau von Cannabis illegal.

Eine Gruppe von Patienten hinter einer Verfassungsklage fragte nach einem vorläufigen Beschluss, um den Status Quo zu erhalten, bis ihre Fälle vor Gericht behandelt wurden.

Die Förderalregierung hatte im letzten Jahr angekündigt, die Produktion von medizinischem Cannabis zu überarbeiten, da das derzeitige System ausser Kontrolle gewachsen sei.

Die laufenden Gerichtsverfahren der Patienten argumentieren mit ihrem Recht auf Zugang zu der wichtigen Medizin, da diese im neuen System höchstwahrscheinlich deutlich teurer werden wird. Sie beschweren sich auch darüber, dass sie nicht ausreichende Kontrolle über die Sorte ihrer Wahl haben werden.

Richter Manson schriebn: „Diese Gruppe würde unreparabel geschädigt durch die Effekte der neuen Regeln.“

John Conroy, der Anwalt, der die Patienten vertritt, sagte, dass sie ganz klar ein Recht auf ihren Zugang zu medizinschem Marihuana haben, dass sie sich auch leisten können.

„Ökonomischer Zugang zu einer Medizin ist ein wichtiger Faktor, und keine Lösung für alle anzubieten, ist keine Lösung.“, so Conroy in einem Interview.

Conroy sagte, es sei nicht klar, wie der Richterspruch sich auf die neuen Patienten, die medizinisches Hanf brauchen, aber noch nicht lizensiert sind, auswirken wird. Es kann sein, dass diese gezwungen werden, sich auf dem kommerziellen Markt einzudecken.

Kanada regulierte medizinisches Marihuana im Jahre 2001, ein Jahr nachdem ein Gericht in Ontario entschied, dass die Gesetze dieser Zeit gegen die Rechte kranker Personen verstosse, die dieses benötigen um ihre Symptome zu lindern.

Die Zahl der lizensierten Personen, denen es erlaubt ist zu Besitzen – und oft auch der Anbau – hat sich auf 37.000 in diesem Jahr erhöht gegenüber weniger als 100 im Jahr 2001. Die Regierung sagt, die aktuellen Lizensen umfassen etwa 3,5 Millionen Pflanzen.

via ctv news: Medical marijuana users can continue to grow their own pot: court

Cannabinoide eignen sich zur Behandlung von Rheumatischer Arthritis, so eine neue Studie

chronische Arthritis / Wikipedia

chronische Arthritis / Wikipedia

Eine neu erscheinende Studie , die vom Nationalen Institut für Gesundheit veröffentlicht wird, hat herausgefunden, dass die Aktivierung der Cannabinoidrezeptoren – etwas, was auch durch Cannabisblütenkonsum passiert – eine Behandlungsoption für Rheumatische Arthritis sei. Rheumatische Arthritis ist eine, meist schleichende, Krankheit, die Entzündungen der Knochen und Gelenke hervorruft.

„Bisherige Studien haben die Modulation des Immunsystems und die Antientzündlichen Effekte bei der Aktivierung des Cannabinoidrezeptors 2  gezeigt.“, so die Studie. Allerdings wurde die Verbindung zwischen diesen Cannabinoidrezeptoren und rheumatischer Arthritis bislang wenig untersucht und dies führte zur Studie.

Die Forscher sagen, dass „CB2R ein potentielles Ziel für die Behandlung von RA [rheumatischer Arthritis]“ sei.

Die Studie wird in diesem Monat in dem Oxford Journal Rheumatology veröffentlicht und wurde durchgeführt von Forschern am Changhai Hospital, der Second Military Medical Universität und dem Shanghai Guanghua Hospital, alles in China.

via TheJointBlog

Informationen zur Medical Cannabis Biketour

logo-medical-cannabis-biketour2014Hast du schon mal von der Medical Cannabis Biketour gehört? Vor zwei Jahren startete Luc von Paradise Seeds und andere Personen das Projekt. Es wurde gut von der Presse angenommen und so geht es in diesem Jahr weiter.

Am Dienstag, den 11. März startet die MC Biketour. Sie springen auf ihr Fahrrad für einen guten Zweck: Das Ziel ist, Gelder zu sammeln um die Forschung zur Heilung von Krebs mit Cannabinoide finanzieren.

Eine internationale Gruppe von etwa 50 Personen und 10 Helfern werden über eine Strecke von 400km durch Spanien fahren um am Freitag auf der Spannabis Hanffachmesse in Barcelona anzukommen.

Mit dem folgenden Anmeldeformular kannst du dich gerne zur Fahrradtour anmelden:

Rider application forms: https://www.dropbox.com/sh/1z8b6lrc4n8pkwj/utw-yzdnVi

Weitere Informationen kannst du zudem auf der Webseite www.medicalcannabis-biketour.com erhalten. Auf der Webseite findest du die Anmeldeformulare, tolle HD-Videoclips von der letzten Fahrt in 2013 und viele weitere Informationen. Darunter sind auch Interviews mit den Professor Manuel Guzman and Guilermo Velasco über ihre Cannabisforschung.

Videotrailer zur Medical Cannabis Biketour

Es folgt das Trailervideo:
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Petition: Verwaltungsgericht Köln&BfArM: Keine „stillschweigende Verlängerung“ der Frist im Fall Weiglein gegen Deutschland!

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Schmerzpatient soll von der Behörde drei lange Monate auf das Gerichtsverfahren hingehalten werden – Petition gegen diese unmenschliche Behandlung gestart. Grundlegendes Urteil zum Eigenanbau von Cannabis bei medizinischer Notwendigkeit erwartet.

Update: Das Gericht hat dem BfArM die drei Monate Fristverlängerung zugelassen. Ausserdem steht der Verhandlungstermin endlich fest. Weiteres in der Updatemeldung zu Günther seinen Fall.

Vor kurzem rief ich und viele andere Bekannte aus der Hanf-Scene zu Spenden für Günther Weiglein seinen Gerichtsfall auf. Er verklagt die Bundesrepublik Deutschland, in Form des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, auf Anbau von Cannabis für den medizinischen Eigenbedarf. Nun möchte das Bfarm eine „stillschweigende Fristverlängerung um 3 Monate“ bei dem Gericht.

Zur Info:  Obwohl Günther Weiglein zu den gerade einmal rund 100 Deutschen gehört, die natürliches Cannabis als Medizin nutzen “dürfen”, kann er sich sein Apothekenmarijuana nicht leisten. Dem unter chronischen Schmerzen leidenden Würzburger zahlt die Krankenkasse die 14,40 Euro pro Gramm nämlich nicht, von denen er mehrere pro Tag benötigt. Somit verklagt er die Bundesopiumstelle im Bfarm nun darauf, dass ihm der Eigenanbau von Cannabis erlaubt wird.

Diese Fristverlängerung ist eine Farce für den Patienten, um den es geht. Das Bfarm weiss um die Leiden des Patienten und spielt hier auf Zeit. Dagegen habe ich eine Petition gestartet. Diese wird dem VG Köln und dem BfArM bei jeder Teilnahme per eMail zugestellt.

Unterstütze die Petition mit deiner Stimme und protestiere gegen diese unmenschliche und unwürdige Vorgehensweise!

Update 14.1.2014

Bis heute haben sich 243 Personen an der Petition beteiligt – wann bist du dabei?

weitere Informationen

Weitere Hintergrundinformationen zum Fall: http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2011/139_dezember/s27_1111_guenter_weiglein.php

sowie im Video mit Anwalt: http://usualredant.de/2011/11/01/eigenanbau-fur-cannabispatienten/

In der Zeitung Welt: Schmerztherapie – Patienten kämpfen für legalen Cannabis-Anbau

In der Berliner Zeitung: Wirkstoff THC Cannabis aus dem Anbauschrank

In der Zeitung Medijuana: Hanfblüten aus der Apotheke

Ein Gerichtsverfahren kostet viele Nerven und Geld. Es wäre super, wenn du Günther seinen Fall unterstützen würdest. Alles, was nicht benötigt wird, fliesst an das Grüne Hilfe Netzwerk e.V., ein gemeinnützuger Verein für die Hilfe rund um das BtMG.

Sofern du eine Spendenquittung benötigst, überweise bitte an folgende Verbindung und melde dich bei info@gruene-hilfe.de per E-Mail!

An: Grüne Hilfe Netzwerk
Postbank Frankfurt
Kto.-Nr.: 91570602
BLZ: 50010060
Vermerk: Günther Weiglein
International:
IBAN: DE11 5001 0060 0091 5706 02
BIC: PBNKDEFF

VIELEN DANK!

 

Warum hilft Cannabis bei Entzündungen, Schmerzen… Veränderungen der microRNA könnte die Lösung sein

Die Forscher Prakash Nagarkatti und Mitzi Nagarkatti untersuchen seit Jahrzehnten an der USC (University of South Carolina) Medizinschule die Effekte der aktiven Inhaltsstoffe von Marihuana bei Autoimmunkrankheiten. Ihre Forschung in Bezug auf die molekulare Ebene und dem Effekt von THC darauf könnte neue medizinische Behandlungen hervorbringen.

In ihrer Studie behandeln die Forscher die Effekte von THC auf die microRNA, einer erst kürzlich entdeckten Variante von Molekülen. RNA reguliert die genetische Aktivität und die Verarbeitung im Körper und microRNA sind kleine RNA-Moleküle, die auch die Gene regulieren. Eine Veränderung der Moleküle, zum Beispiel in ihren Aktivitätslevel, könnte bei Krankheiten wie Arthritis, MS (Multipler Sklerose) und Diabetes helfen.
Die Forscher injizierten Labormäuse THC und analysierten die Effekte auf 609 verschiedene microRNA-Typen. Sie fanden heraus, dass 13 microRNA durch THC deutlich verändert  wurden. Die Ergebnisse werden im The Journal of Biological Chemistry veröffentlicht.Der nächste Schritt der Studie wäre herauszufinden, welche microRNA rauf- oder runtergeregelt erden müssten um bestimmte Wirkungen auf Gene zu haben, und damit auf bestimmte Krankheiten. Forscher fanden eine starke Verbindung von microRNA und der Unterdrückung von Entzündungen. Sie glauben, dsas ihre Forschung Grundlegend sei für die Entwicklung potentieller Behandlungsmöglichkeiten für Entzündungskrankheiten und Krebs.

via smellthetruth

Studie: Cannabinoide können Magenkrebszellen töten

Grafik zum MedizinalhanfEine neue Studie, die in dem Journal für Chemotherapie erschien, berichtet, dass die Aktivierung der Cannabinoidrezeptoren zum Tod von Magenkrebszellen führte. Cannabiskonsum und Cannabinoide können dies hervorrufen. Der Effekt, Antineoplastisch genannt, zeigte im Mausmodell Erfolg, so dass der Tumor sich nach 14 Tagen um 30% bei einer Gabe des synthetischen Cannabinoids WIN 55,212-2 verkleinerte. Autophagie, das gezielte Sterben von Zellen konnte deutlich in der behandelten Gruppe beobachtet werden.

Die gesamte Studie kann auf der Webseite der U.S. Library of Medicine eingesehen werden.

via The Joint Blog

Uni Graz: Cannabis effektiv bei der Behandlung von Morbus Crohn

Grafik zum MedizinalhanfEine neue klinische Studie, die in dem Journal für Pharmakologie und auf Pubmed veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass Cannabis effektiv ist bei der Behandlung der Krankheit Morbus Crohn. Morbus Crohn ist eine Form chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Laut den Forschern vom Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie an der medizinischen Universität von Graz in Österreich „[..] ist Cannabis eine uralte Medizin, die weithin als Heilmittel gegen Entzündungen des Darms eingesetzt wird. Eine neue klinische Studie zeigt, dass die Medizinalpflanze Cannabis sativa die Erwartungen erfüllt hat und höchst Effektiv bei Fällen mit entzündlichen Darmerkankungen ist.“

Schon vorher wurde Berichtet, dass Cannabis sowohl bei den Symptomen hilft, als auch den Krankheitszustand verbessert, in einer Studie um 90% auf dem Crohn-Aktivitätsindex der Patienten. Dies ist nun die erste klinische Studie mit echtem Cannabis. Es konnte gezeigt werden, dass Cannabinoide anti-entzündliche Wirkungen hat und die Symptome lindert.

„In einer vielversprechenden plazebokontrollierten Studie wurde bestätigt, was durch anekdotische Berichte bekannt war, d.h. Cannabis produziert signifikante klinische Vorteile bei Patienten mit Morbus Crohn. Die beteiligten Mechanismen sind noch nicht klar, aber sie umfassen höchstwahrscheinlich periphere Aktionen der Cannabinoidrezeptoren 1 und 2 and auch könnten auch andere zentralnervöse Aktionen beinhalten.“

Die Studie kann im Volltext hier gefunden werden (Cannabis Finds Its Way into Treatment of Crohn’s Disease. Schicho R, Storr M., Pharmacology. 2013 Dec 17;93(1-2):1-3. [im Druck]) .

via The Joint Blog

Interessant ist auch..

..die folgende Meldung bei der AG Cannabinoide als Medizin: Studie – Wissenschaft/Mensch: Viele Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen verwenden Cannabis, um ihre Symptome zu behandeln.

Studie: Cannabidiol (CBD) reduziert alkohol-induzierte Hirnschäden in Ratten

Grafik Cannabidiol Molekül - CBDEine neue Studie, die in der Zeitschrift „Pharmacology Biochemistry and Behavior“ veröffentlicht wurde, berichtet, dass die Gabe des nicht-psychoaktiven Cannabinoids Cannabidiol (CBD) durch die Haut die Schädigung am Gehirn durch Alkoholmissbrauch reduzieren. Die Studie wurde an Ratten durchgeführt.

Die Studie mit dem Titel „Transdermal delivery of cannabidiol attenuates binge alcohol-induced neurodegeneration in a rodent model of an alcohol use disorder“ wurde an der Abteilung für Pharmazie an der Universität von Kentucky durchgeführt.

Die Forscher gaben den Laborratten CBD auf zwei verschiedene Weisen – einmal als Gel, das andere mal als Injektion. In dem ersten Experiment wurden Gels mit einem hohen Anteil von CBD gegeben (5-Prozentig). Es zeigte sich eine Reduzierung der Degeneration von Nerven des des Entorhinalen Cortex. Der Entorhinale Cortex ist ein wichtiger Teil des Gehirns und ist mit dem Hippocampus verbunden. Der EC spielt eine wichtige Rolle in der Verarbeitung von Erinnerungen und in der Formung von Erinnerungen, Zusammenfassung und Optimierung im Schlaf. Der EC ist auch Verantwortlich für die Vorverarbeitung von Eingangssignalen und Zuordnung von Signalen von Augen und Ohren.

Im zweiten Experiment wurde ein 2,5-Prozentiges CBD Gel auf die Haut gegeben und mit CBD-Injektionen verglichen. Die Studie fand heraus, dass die zwei Methoden nahezu die gleichen Effekte beim Schutz des Gehirns aufwiesen. Die Injektionen ergaben eine 50,6%ige Reduktion während das Gel die Schäden um 56,1% reduzierte.

Die Forscher sagen, dass die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung von transdermalen Liefersystemen mit CBD bei der Behandlung von alkohol-induzierter Neurodegeneration praktikabel ist.

Dies bedeutet, dass es möglich ist, die Schäden durch (zuviel) Alkohol trinken durch ein einfaches Auftragen eines CBD-Gels auf deine Haut zu reduzieren. Weitere Forschung zur Anwendung am Menschen ist angesagt!

via Hightimes

Italien erkennt Cannabis als Medizin an

Über die MOVIMENTO ANTIPROIBIZIONISTA ITALIANO Gruppe kam die Info, dass das Gesundheitsministerium offiziell die Verwendung von Cannabis als Medikament anerkannt hat. In Italien öffnet sich somit der Weg für die Versorgung mit Cannabisbasierte Medikamente und dieser Gesetzeserlaß ist eine Bestätigung für die medizinischen Eigenschaften dieser Pflanze. Leider haben die Medien diese Nachricht nicht berichtet. Ein weiterer Schritt in Richtung Legalisierung wurde gemacht.

Das Gesundheitsministerium verordnet: 1 1. In Tabelle II Abschnitt B des Dekrets des Präsidenten der Republik Nr. 309 9. Oktober 1990, sind in alphabetischer Reihenfolge enthalten: pflanzliches medizinisches Cannabis (pflanzliche Stoffe und Zubereitungen, einschließlich Extrakte und Tinkturen)

Diese Verordnung tritt in Kraft am 15. Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Republik Italien. Rom. 23. Januar 2013, Minister Balduzzi

Quelle: GazzettAufficiale: DECRETO 23 gennaio 2013

Studie: Rauchen von Marihuana kann die Symptome von Multipler Sklerose mildern

Reuters berichtet über eine aktuelle Studienveröffentlichung zum Cannabisblüten Rauchen bei Multipler Sklerose, original in CMAJ.ca, dem Canadian Medical Association Journal, online ab dem 14. Mai 2012. So seien Symptome der Spastizität signifikant verbessert worden.

Allerdings sei die Anwendung nicht sehr einfach und viele der 30 Probanden hatten in der kurzen Zeit der Studie Probleme mit der Dosisfindung. „Wir hatten schon von vielen Patienten gehört, dass Marihuana ihnen bei ihrer Spastizität helfen würde, aber ich denke, viele von uns dachten, es wäre einfach das gute Feeling des Rausches“ so Dr. Jody Corey-Bloom, Kopf des Forscherteams. „Diese Studie zeigt, das Ja, Marihuana bei der Spastizität hilft, aber mit Nachteilen.“ Diese Nachteile seien der allgemeine High-Effekt, sowie Müdigkeit und etwas langsameres Denken.

Cannabiskultur: Es tut sich was im Land

Am heutigen Tag findet im Gesundheitsausschuss ab 13 Uhr die Anhörung zu „Cannabis als Medizin für alle die es benötigen“ statt. Man kann es Live im Bundestagsfernsehn verfolgen, oder als Aufzeichnung danach downloaden. Alle Hintergrundinfos zur Ausschusssitzung hat der DHV zusammengefasst. Es ist leider nur eine Anhörung, keine Entscheidungssitzung, aber wenigstens passiert etwas. Ausserdem startet die Cannabiskultour mit ihren 100 Aktionen bis zur Hanfparade am 11. August! Es ist also ein Jahr des Hanfes, ein Jahr voll geladen mit Politik-, Bildungs- und Aktionsprogramm.

Video der Bundestagsanhörung zu Cannabis als Medizin

Video zur Cannabiskultour

Erste THC E-Zigarette geht an den Markt

Foto der ersten THC E-Zigarette, der CannaCigEine Vermarktungsfirma für Medizinalhanf hat die Marktveröffentlichung ihrer ersten Generation von THC Elektro-Zigaretten angekündigt, die CannaCig. Bislang übliche E-Zigaretten sind technisch ungeeignet, Cannabiswirkstoffe zu verdampfen.

CannaCig, herausgebracht von der Firma Medical Cannabis Management, ist eine elektrische Zigarette, die THC (Tetrahydrocannabinol, dem hautpsächlichen wirksamen Prinzip von Cannabis) anstelle von Nikotin enthält. Bislang waren die Verdampfer in Zigarettenform hauptsächlich für Nikotin geeignet, welches einen niedrigeren Verdampfungspunkt besitzt als THC.

Die nächste Generation der CannaCig wird schon entwickelt und könnte noch im Frühling in den Regalen der Abgabestellen für Medizinalhanf verfügbar werden. Die erste Generation wird schon bald ausgeliefert und in den Abgabestellen zu finden sein.

Die zweite Generation ist zur Zeit noch in Entwicklung und wird noch viel kleiner in den Dimensionen sein. Sie wird einer heute üblichen elektronischen Zigarette noch ähnlicher sein.

Foto der THC - CannaCig Erste GenerationNutzer der neuen CannaCig können sich über folgende Vorteile freuen:

  • Rauchlos – die CannaCig mit THC wird es Patienten ermöglichen, das Produkt ohne die schädlichen Nebenwirkungen durch Rauch zu nutzen.
  • Man muss nicht unbedingt immer medizinisches Marihuana aufbewahren – das THC ist in einem Öl gelöst, welches die gleichen oder ähnliche Effekte hat, wie die der natürlichen Cannabispflanze.
  • Es ist ein professionelles Produkt – es besitzt einen hohen Anspruch an die Qualität. Produkt und Verpackung werden professionell Hergestellt und auf den Medizinalhanfmarkt abgestimmt sein.

„Wir haben haben in den letzten Monaten sehr hart gearbeitet um dieses Produkt Marktreif zu bekommen. Wir möchten es überall in Kalifornien sehen und eine nationale Kampagne starten, um die CannaCig in jede Abgabestelle für medizinisches Marihuana zu bekommen und zu den Ärzten.“ so Mike Amezquita, Vorsitzender von Medical Cannabis Management.

Von Sativa Galore, the daily chronic. Übersetzung die Hanfplantage

Wie wertvoll ist der Medizinalhanfmarkt?

Die börsennotierte Firma CannabisScience (NASD OTCBB: CBIS) schreibt auf ihren Webseiten über den Markt für medizinisches Cannabis. So veröffentlichte das Journal der Canadian Medical Association im Jahre 2001, auf der Basis von Selbsteinschätzungen, dass etwa 2% (oder 400.000) kanadische Erwachsene schon jetzt Cannabis zu medizinischen Zwecken verwenden. Extrapoliert man diese Zahl auf die USA, wären das etwa vier Millionen Personen. Konsequenterweise geht CannabisScience davon aus, dass es keinen Grund gäbe, nicht anzunehmen dass der Markt für pharmazeutische Cannabisprodukte in mehrstelligen Milliardenbereich liegt.

Comic über das Monopol von GW Pharmaceuticals

GW Pharmaceuticals, der Hersteller und Patenthalter von Sativex ist eine Vereinbarung mit der deutschchen Arzneimittelfirma Bayer Healthcare eingegangen für die Vermarktung von Sativex in Großbritannien. Diese Vereinbarung hat GW mit Millionen an Dollars an Lizenzgebühren ausgestattet.

Im Februar letzten Jahres hat GW Pharmaceuticals die Rechte an der Entwicklung und Vermarktung von Sativex bei Krebsschmerzen in den USA an die japanische Firma Otsuka Pharmaceutical verkauft. Otsuka zahlte GW eine Lizenzgebühr von 18 Millionen US-Dollar, und werden noch bis zu 273 Millionen US-Dollar an weiteren Gebühren zahlen. Zusätzlich zu dem wird Otsuka die Kosten für die Entwicklung von weiteren Behandlungsgebieten in den USA übernehmen sowie zukünftige Formulierungen. GW und Otsuka werden zusammen alle klinischen Entwicklungen und regulatorischen Aktivitäten in den USA durchführen.

Es ist klar, dass die Bereitschaft von Otsuka, fast eine viertel Milliarde Dollar zu zahlen für die Lizenz eines einzigen cannabisbasierten Medikaments mit einer weniger als überwältigenden Effektivität, zeigt dass der Gesamtmarkt für medizinische Cannabisprodukte ein Multi-Milliardenmarkt ist. Laut Investec Securities, GW’s Aktienverwalter, könnten die jährlichen Verkäufe von Sativex bis zu 390 Millionen US-Dollar einbringen.

2005 haben GW und die spanische Arzneimittelfirma Almirall Prodesfarma, S.A. („Almirall“) ihre Zusammenarbeit angekündigt und dass sie einen exklusiven Vertrag eingegangen sind, damit Almirall Sativex in Europa (mit Ausnahme von Großbritannien) vermarkten kann. Almirall zahlte GW etwa „12 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren.“ (etwa 20 Millionen US-Dollar nach heutigen Wechselraten).

Avastin versus Cannabis

Ein neues Medikament, welches das Leben von Frauen mit Eierstockkrebs verlängern soll, wurde vom nationalen Institut für Gesundheit und klinische Excellenz (NICE) in Großbritannien zugelassen. Dadurch dass es zu teuer ist für die Verschreibung, denken viele Menschen darüber nach, dass Cannabis an dieser Stelle eine billigere und sichere Alternative ist.

Grafik Darstellung der Wirkungsweise von Avastin, Cannabis zur AngiogeneseVermarktet wird das Medikament unter dem Namen „Bevacizumab“ vom Hersteller Roche. Avastin funktioniert, indem es die überaktiven Signalproteine (VEGF), welche dem Krebs helfen sich selbst im Körper auszubreiten, runterreguliert. Dem Krebs wird das sauerstoffreiche Blut entzogen und somit muss der Krebs absterben.

Das Medikament wurde zu erst gegen Darm-, Brust-, Lungen und Nierenkrebs zugelassen, aber die Forschung fand heraus, dass es den Wuchs von Eierstockkrebs anhält. Avastin unterbindet die sogenannte Angiogenese, das ist die Erzeugung von neuen tumorigen Blutzellen, die wichtig sind für das Überleben des Krebses. Und genau das gleiche macht Cannabis. Die Nutzung von Avastin ist auch nicht die einfachste, da es Intravenös verabreicht werden muss.

Es ist eine interessante und wunderbare Nachricht für die Debatte um den Medizinalhanf, dass THC und CBD, die aktiven Komponenten im Cannabis, bei Krebs auf die fast gleiche Weise wie das Medikament wirken. Das ist im Prinzip die Regulierung der vorhandenen Menge des Proteins VEGF, welches der Körper produziert.

Dies veranlasst den Tumor auf eine Größe zu schrumpfen, mit dem das menschliche Immunsystem umgehen kann. Krebs benötigt dieses Protein um sich zu verbreiten, aber Cannabis reguliert und überwacht das gesamte System. Dies zu einem Bruchteil der Kosten von Avastin und ohne die giftigen Nebeneffekte.

via Cannazine

Update

Dieser Quelle zufolge wurde Avastin durch die US-Amerikanische FDA die Zulassung entzogen, da keine signifikanten Verbesserungen bei Eierstockkrebs erkennbar seien.

Hanfsorten für den medizinischen Gebrauch und Anwendungsgebiete (Teil 1)

Eine Übersicht an medizinisch nutzbaren Cannabissorten mit den entsprechenden Anwendungsbereichen, Teil 1:

Afghanica – Übelkeit, Schmerz
Afghooie x Haze – PMS (Prämenstruelles Syndrom)
AK 47 – Übelkeit, Depression, Schlafstörung, Kopfschmerz
Alien Train Wreck – Asthma
Apollo 13 – Rückenschmerzen
Auntie Em – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Multiple Sklerose
Aurora Indica – Übelkeit, Arthritis, Gelenkschmerzen

Berry-Bolt – Schlafstörung, Gelenkschmerzen
Big Bang – Angst, Schlafstörungen
Big Kahuna – Arthritis, Bandscheibenschmerzen
Black x Blue Widow – HIV, Rückenschmerzen
Black Vietnamese – Übelkeit, Muskelkrampf, Schmerz
Blue Fruit – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Muskelkrampf
Blue Moon Rocks – Angst, Depression, Schlafstörung
Blue Satellite x Jack Herer – Depression, Übelkeit
Blue Satellite – Muskelverspannung, Schmerz, Schlafstörung
Blueberry – Übelkeit, Schlafstörung, Schmerz
Bog Sour Bubble – Schmerz, Angst
Bonzo Bud – Migräne, Schmerz
Budacolumbia – Übelkeit
Burmaberry – Migräne, Depression
Burmese pure – Angst, Depression

Cali-Orange – Übelkeit
Catalyst – Prämenstruelles Syndrom
Cinderella 99 – Übelkeit
CIT – Schmerz, Übelkeit, Schlafstörung
Citral – Schlafstörung
Cripple Creek – Nierenerkrankung, Hepatitis C, Blasenentzündung

Deep Chunk – Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
Dynamite – Asthma, Hepatitis C

East Coast Sour Diesel – Wassersucht, Nervenwurzelerkrankung, Weichteilrheumatismus
El Nino – Schlaflosigkeit, Übelkeit

Fieldale Haze – Angst, Rückenschmerzen
Fig Widow – Rückenschmerzen, Psychose
Firecracker – Angst, Depression, Übelkeit

G-13 – Depression, Schmerz, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
Green Spirit x Timewarp x Herijuana – nächtliche Bewegungstörungen
Green Spirit – Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen

Herijuana x Trainwreck – diabetische Neuropathie

Ice Princess x Bubblegum – Migräne

Jack Herer – Angst, Weichteilrheumatismus
Jacked #14 – Übelkeit, Brechreiz
John Paul Jones – Schmerzen

Kali Mist – Übelkeit, Depression
Killer Queen – Depression, Rückenschmerzen

Lemon Haze – nächtliche Bewegungsstörung, chronische Erschöpfung
Lollipop – Krämpe, posttraumatischer Stress, Wassersucht
Lowryder – Übelkeit, Kopfschmerzen

Magic Crystal – Impotenz, prämenstruelles Syndrom
Masterkush – Übelkeit
Motarebel Oguana Kush – Nervenschmerzen, Rückenschmerzen, Krämpfe
Mountainberry – Schlaflosigkeit, Migräne, Schmerz
New York Diesel – Migräne

Northern Lights # 1 – Arthritis
Northern Lights # 2 – Schlaflosigkeit, Übelkeit
Northern Lights x Cinderella 99 – Depression
Northern Lights x Shiva – Zahnschmerzen
Northern Lights – Nervenwurzelerkrankung

Oregon 90 – Gelenkschmerzen, nächtliche Bewegungsstörung

Sensi Star – Migräne
Snow White – premenstruelles Syndrom
Super Silver Haze – Übelkeit, Depression
Sweet Blu – Knochenkrankheiten, Wirbelsäulenschmerzen, Weichteilrheumatismus
Swiss xT (KC Brains) – bei hoher Dosierung gegen Schmerzen

Trainwreck – Angst, diabetische Neuropathie, Arthritis
Trainwreck x Herijuana – Übelkeit

Ultra Green – Schlaflosigkeit

White Rhino – Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
White Widow – Hepatitis C, Kraftlosigkeit, posttraumatischer Stress

Neu dazugekommen

Folgende Sorten enthalten mehr CBD-Wirkstoff.

Purple Thai – Krebsbehandlung/Chemotherapie
Harlequin – Krebsbehandlung
Cannatonic – Krebsbehandlung

via Cannabis als Medizin Österreich und MedicalMarijuana.com

Cannabis in roher Form; die guten Eigenschaften von CBD

Auch Cannabis in roher Form, als Salat oder Tee ist ein wunderbares Mittelchen. Die Forschung zeigt, dass auch das in dem industriell genutzten Faserhanf vorkommende Molekül Cannabidiol, CBD entzündungshemmende, antioxidative und sogar Krebstumor unterdrückende Eigenschaften aufweist. CBD ist im Gegensatz zu THC in den meisten Ländern nicht verboten. Der Wirkstoff THC ist am meisten in dem Harz der Blüten der weiblichen Hanfpflanze, gefolgt von CBD. Bei dem industriell genutzten Hanf wurde das THC fast weggezüchtet, in der EU gilt ein Maximalwert von 0,3% THC in der Pflanzenmasse. In der Pflanze liegt CBD an Wasser gekoppelt als CBD-Säure vor. CBD-Säure ist nicht psychoaktiv. Weitere Informationen zu Cannabis als Medizin findet sich z.b. in der umfassenden Sammlung der Arbeitsgemeinschaft Cannabinoide als Medizin, dem Project CBD sowie dem Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin.

Ein weiteres interessantes Video rund um die Hanfpflanze ist „Hanf – das Milliarden Dollar Kraut“, zu finden auf Youtube. Weitere Infos auf Englisch z.b. bei Naturalnews

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