Mahnwache am Kottbusser Tor

Am Kottbusser Tor hat in den letzten vier Tagen eine „Mahnwache für ein Menschenfreundliches Kottbusser Tor“ stattgefunden. Eine tolle Sache, ich war auch dort vor Ort! Eine sehr besondere Sache, insbesondere da auch mal Personen vor Ort befragt werden, was sie denn wollen. Auch eine Plakatwand lädt ein, Ideen und Kommentare schriftlich zu verewigen und weiterhin in der Diskussion zu halten.

Was mir auch aufgefallen ist: Es gibt kaum Mülleimer am Kotti, er ist total dreckig. Aber es wird den Menschen auch keine Gelegenheit gegeben, den Müll loszuwerden. Es gibt keine Infos, wo denn was am Kotti ist, z.b. wo es denn zum Wasser bzw. den Kanal geht.

Kottbusser Tor Bürgerinitiative für ein menschenfreundliches Kotti
Zu der Zeit wo das Foto aufgenommen wurde, war ich schon nicht mehr da: Aber auf dem Blog wird von ganz schön krasser Action am Kotti berichtet: Nicht nur die Bürgerinitiative wurde Ziel eines überdrehten Polizeieinsatzes – nein auch Studenten, die sich zu den Bildungsstreiks diesen Sommer, die sich organisieren wollten.

Erster Coffeeshop in Hamburg eröffnet

Der erste Coffeeshop in HamburgHamburg: Am heutigen 1. April wurde in Hamburg der erste Coffeeshop „Arabica Lounge“ eröffnet. Er liegt mitten im Schanzenviertel und ist jeden Tag von 10 Uhr an geöffnet. Besitzer Thomas dazu: „Wir freuen uns, das wir Lizensiert worden sind“. Die Lizensierung war keine leichte Sache. „Wir mussten ganz schön kämpfen – nicht in der nähe von Schulen, Kindergärten und Bibliotheken. Aber seitdem auch Hamburg spart wurde es einfacher.“

Spacekekse und Super Skunk
Das Restaurant bietet nicht nur neben seinen eigenen Flair der sehr gemütlichen Raucherlounge auch einen Nicht-Raucherbereich. Dort sind Vaporizer zu finden, die jedem frei zur Nutzung stehen. Die Speisekarte bietet alles was das Hanflieberhaberherz begehrt: Von Spacekeksen über Super Skund und viele andere Gras-Varianten auch jede Menge Hanfspeisen für den hungrigen Magen.

10 Jahre danach
Der Besitzer freut sich schon jetzt über die rege Kundschaft. Seiner Meinung nach wäre es das falsche Signal, etwas was sowieso existiert (der Schwarzmarkt, Anm.d.Red.) nicht offen zu regeln. „10 Jahre nachdem Politiker auf der Hanfparade in Berlin gesagt haben, sie wollen einen Coffeeshop mit uns in Berlin aufmachen – ist Hamburg jetzt schneller.“ so Thomas.

In diesem Jahr findet die Hanfparade am 1. August 2009 in Berlin statt. Weitere Infos dazu auf der Webseite der Hanfparade!

Statement des JES Netzwerkes zur Situation und Bürgerinitiative Kottbusser Tor

Am 25.3.2009 wurde im Neuen Deutschland ein Artikel mit einem Interview mit Dirk Schäffer, Sprecher des Netzwerkes „Junkies Ehemalige und Substituierte“ veröffentlicht. Darin geht es um die Situation am Kottbusser Tor, dem Druckraum und der „Bürgerinitiative Kottbusser Tor“. Er sieht die Fokussierung auf das Drogenproblem als Ventil für die herrschenden Umbrüche im Kiez. JES arbeitet mit Fixpunkt zusammen, welche vor Ort den Druckraum betreiben, der bald schliessen wird.

Eine Geschichte der Naturstoffforschung

Das Medienprojekt PSI-TV hat schon vor einiger Zeit ein Videointerview veröffentlicht: Jonathan Ott – „Pharmacognosis“. Pharmakognosie ist die pharmazeutische Erkenntnis über die Naturstoffe. Wie am Beispiel von psilocybinhaltigen Pilzen zu erkennen ist, werden die wirkenden Substanzen in den indigenen Gesellschaften des öfteren als „Pflanzengeister“ betitelt.

Download-Möglichkeiten:

Jonathan Ott erzählt in seinem ersten deutschsprachigen Interview wie sein Interesse für wirksame Substanzen geweckt wurde. Wie er dieses Interesse mit Studien befriedigte, um danach seinen eigenen Beitrag zur Erforschung der “Entheogene” zu leisten.

Treffen der Suchtstoffkommission: Presse von Tag zwei und drei

Hier die Presseartikel zum Treffen der Suchtstoffkommission (CND) zu Tag 2 und Tag 3:

Tag 3 – 13.3.2009

Update:

Tag 2 – 12.3.2009

Weitere:

Planet Drogen schaut UNODC Suchtstoffkommissionstreffen zu

Ab heute, dem 11. März 2009 tagt in Wien die Suchtstoffkommission (CND). Es wird viel geschrieben und viel geredet. Die UNODC-Webseite bietet selber viele Möglichkeiten auf dem Laufenden zu bleiben über diese Konferenz.

Planet Drogen RSS News Aggregator LogoAber es gibt noch weitere Möglichkeiten: Ein Nebenprojekt der Hanfplantage ist „Planet Drogen. Das ist eine Webseite, welche die Neuigkeiten von anderen (primär aus dem deutsch-sprachigen Umfeld) Webseiten bezieht und zusammenfasst.

Anlässlich der Suchtstoffkommissionstagung habe ich einige der RSS Feeds von der UNODC Webseite übernommen. Der Planet Drogen frischt stündlich die News auf. Viel Spass damit!

Die Welt schaut nach Wien – Treffen der UN Suchtstoffkommission

In der kommenden Woche findet in den Wiener UN-Gebäuden vom 11. bis 20. März 2009 die 52. Sitzung der Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs, CND statt. Dort soll nach einem Jahr der „Besinnung“ die Weichen für die weltweite Drogenpolitik der nächsten Jahre gestellt werden.

Vor 10 Jahren, wurde auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Thema Drogen eine Drogenfreie Welt innerhalb von 10 Jahren zu schaffen. Es wurde die Ausrottung der Pflanzen Cannabis, Mohn und Kokabusch beschlossen. Jetzt nach diesen 10 Jahren soll wiederrum eine neue Dekade der Drogenpolitik anbrechen.

Die internationale Drogenpolitik erweist sich bei genauerem Hinsehen als Potemkinsche Dörfer

Was wird es werden? Die NGO’s rund um die Welt sind der Meinung, dass die bisherige internationale Drogenpolitik verfehlt sei und sich mehr um Menschenrechte und Risikominimierung gekümmert werden müsse. Ein prominentes Beipiel für diese Meinung ist z.b. die Caritas. Auf der 51. Sitzung der Suchtstoffkommission wurde das erste mal seit 100 Jahren über die Beachtung der Menschenrechte diskutiert. Interessanterweise braucht man nicht mal komplizierte Fragen zu stellen, und schon hat die Prohibitionspropaganda Probleme, eine Antwort zu finden.

Ich bin gespannt was passiert. ENCOD, die Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik, ist dabei und wird berichten. Auch eine Demonstration gegen das unerträgliche Unrecht der Drogenprohibition wird es in Wien geben.

Deutsche Aidshilfe: Hinhaltetaktik bei Heroingestützer Behandlung beenden!

Die Deutsche Aidshilfe fordert in ihrer Pressemitteilung vom 27.2.2009 die CDU/CSU Union dazu auf, ihre Hinhaltetaktik bei der heroingestützen Behandlung Schwerstabhängiger endlich zu beenden. Es wird auch Zeit! Dies wurde auch auf der Podiumsdiskussion „Drogen weg vom Kottbusser Tor“ von zahlreichen Personen gefordert. Das Kottbusser Tor in Berlin ist gerade Schauplatz einer Bürgerinitiative gegen Drogen.

Deutsche Aidshilfe Logo
Seit Jahren weigert sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) zu ändern, um die Behandlung schwerstabhängiger Heroinkonsumenten mit Diamorphin (= medizinisch kontrolliertem Heroin) im Rahmen der bundeswei-ten Regelversorgung zu ermöglichen. Sie steht damit allein auf weiter Flur und stellt sich gegen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Die Ergebnisse der bisherigen Studien jedenfalls sind eindeutig: Die mit Diamorphin behandelten Studienteilnehmer verzeichnen eine gesundheitliche Stabilisierung, die sie mit der gängigen Behandlung mit Ersatzstoffen (Substitution) häufig nicht erreichen. Dies ermöglicht ihnen ein Leben ohne Beschaffungskriminalität sowie die Reintegration in die Gesellschaft und oft auch in den Arbeitsmarkt.

Wurde ein erster fraktionsübergreifender Gesetzentwurf von Abgeordneten der FDP, von Bündnis90/Die Grünen und der Linkspartei noch dadurch blockiert, dass die SPD-Bundestagsfraktion wider besseres Wissen Koalitionstreue bewies, so scheint nun der Weg frei für eine Veränderung des BtmG: Initiiert durch Abgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion, haben mehr als 250 Mitglieder des Bundestages einen entsprechenden Gruppenantrag in das Parlament eingebracht.

„Die Union sieht offenbar ihre Felle davonschwimmen“, erläutert Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. (DAH): „In einem Entschließungsantrag will sie nun plötzlich den Kompromiss anbieten, die bisherigen Modellprojekte durch den Bund unter anderen, strikteren Bedingungen weiter zu fördern. Zugleich lehnt sie aber eine gesetzliche Regelung vor Ablauf dieser Modellprojekte klar ab.“

Dieser Vorschlag, so Schäffer, diene offenbar nur dazu, bis zur nächsten Bundestagswahl Zeit zu gewinnen und eine Änderung des BtmG zu verhindern. Eine Lösung für die behandlungsbedürftigen Drogengebraucher sei dies jedenfalls nicht: „Außerhalb der Städte mit Modellprojekten gäbe es keine Versorgung, und in den Städten mit solchen Projekten müssten die Kosten von den Kommunen getragen werden.“

In ersten Reaktionen haben sich bereits Vertreter aus einigen CDU-regierten Bundesländern klar gegen den Entschließungsantrag und für eine Gesetzesänderung ausgesprochen. Die DAH ermutigt daher insbesondere den Koalitionspartner SPD, den eingeschlagenen Weg nicht mehr zu verlassen und eine Regelversorgung mit Heroin zu erwirken.

„Es gilt nun, den fachlichen und ethischen Argumenten den Vorrang vor der Aufrechterhaltung der Koalitionsdisziplin zu geben“, fordert Sylvia Urban vom Bundesvorstand der DAH: „Viele tausend Heroinkonsumenten werden von der Übernahme der Diamorphin-Behandlung in die kassenfinanzierte Regelversorgung profitieren. Die heroingestützte Behandlung braucht endlich eine gesetzliche Grundlage.“

Weitere Informationen:
Dirk Schäffer
Referent Drogen und Strafvollzug
Tel.: 030 / 690087-56
E-Mail: dirk.schaeffer@dah.aidshilfe.de

Quelle: DAH PM

Stellungnahme von Fixpunkt zur Podiumsdiskussion „Drogen weg vom Kottbusser Tor“

Auf der Podiumsdiskussion am 27.2.2009 wurde von den Mitarbeitern des Drogenkonsumraums SKA folgende Stellungnahme verteilt. Sie wurden leider weder für das Podium eingeladen, noch im Vorfeld kontaktiert.

Logo von Fixpunkt gGmBH, Betreiber des Druckraums SKA am Kottbusser Tor

Fixpunkt Stellungnahme anlässlich der Podiumsveranstaltung
„Für ein lebenswertes Kreuzberg — Drogen weg vom Kottbusser Tor“ am 27.02.09

Seit mehr als 15 Jahre ist der Aids- und Suchthilfeträger Fixpunkt mit den Fixpunkt-Mobilen auf der Drogenszene am Kottbusser Tor tätig. Die Fixpunkt- Kontaktstelle SKA existiert ebenfalls seit 12 Jahren in der Dresdener Straße und betreibt dort seit 5 Jahren den Drogenkonsumraum.

Mit Sorge beobachten wir, wie die Drogenproblematik am Kottbusser Tor politisiert wird. Die jetzige Entwicklung droht die anfänglich sinnvolle Initiative ins Gegenteil zu verkehren: Einzelmeinungen und Partialinteressen werden als „allgemeine Meinung“ kolportiert. Die Bevölkerung und potentielle Vermieter werden gegen Drogenabhängige und Hilfseinrichtungen aufgehetzt.

Es gibt keine einfache und schnelle Lösung. Aber es gibt Möglichkeiten, zu denen viele Beteiligte etwas beitragen können, wenn sie es denn wollen! Wir wollen eine sachliche und problemlösungsorientierte Diskussion und Maßnahmenplanung!!!

Bitte bedenken Sie:

  • Der Drogenkonsumraum im SKA läuft seit fünf Jahren ohne gravierende Probleme, die auf die Einrichtung zurückzuführen sind. Die Kündigung der Räume geht auf die allgemeine Verschärfung der Situation seit Schließung des Parkhauses zurück.
  • Die meisten Konsumenten, die sich am Kottbusser Tor aufhalten, sind Kreuzberger oder Neuköllner. Viele von ihnen sind Migranten, vor allem aus der Türkei und den arabischen Ländern. Sie wollen nicht weg aus ihrem Bezirk und ihrem sozialen Umfeld.
  • Je weiter der Drogenkonsumraum vom Kotti weg ist, desto weniger Abhängige vom Kotti kommen dort an!
  • Der Drogenkonsumraum ist 100prozentiger Kinderschutz. Drogenabhängige sind weg von der Straße. Es findet weniger Konsum in der Öffentlichkeit statt.
  • Der Drogenkonsumraum und die Fixpunkt-Mobile sind Bausteine der Drogenhilfe und der Infektionsprophylaxe und arbeiten mit öffentlichem Auftrag und in enger Kooperation mit anderen Einrichtungen der Sucht- und Aidshilfe. Drogenabhängige erhalten im Drogenkonsumraum Hilfe zum Ausstieg aus dem Szeneleben.
  • Der Betrieb des Drogenkonsumraums im SKA erfolgt in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, dem Bezirksamt, der Polizei, der Senatsverwaltung für Inneres, der Senatsverwaltung für Justiz und der Staatsanwaltschaft.
  • Drogenabhängigkeit ist Krankheit, Drogenkonsum ist nicht strafbar.
  • Die Androhung und Ausübung von Gewalt ist strafbar. Selbstjustiz ist strafbar.

Wenn Sie an einem sachlichen Dialog und unseren langjährigen Erfahrungen interessiert sind, uns unterstützen möchten und/oder wissen wollen, wie so ein Konsumraum aussieht, laden wir Sie herzlich ein, am Dienstag, 10. März 2009 von 17.30 — 19 Uhr den Drogenkonsumraum im SKA, Dresdener Str. 15, zu besuchen. Sie können auch per E-Mail mit uns in Kontakt treten: ggmbh@fixpunkt.org.

SKA, Fixpunkt gGmbH, Dresdener Str. 15,10999 Berlin

Drogenkonsum am Kottbusser Tor

Was ist nur los am Kottbusser Tor? Diese Frage muss man sich stellen, wenn mensch aufmerksam Indymedia liest. Da ist von Yuppiesierung die Rede, von einer „Bürgerinitiative Kottbusser Tor“, von zwielichtigen Gruppierungen rund um rechtsextreme Strömungen und Securityfirmen.

Continue reading

UNODC-Jahreskonferenz Wien: Kritisches Rahmenprogramm

Vom 10. bis zum 13. März findet in Wien die jährliche Konferenz der UN-Suchtstoffkomission statt. Dort werden die Richtlinien für die kommenden Jahre internationaler Drogenpolitik festgelegt.

Die dorthin Anreisenden sollten natürlich reichlich inspiriert werden, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die dringende Wendung einzuleiten: für eine mit den Menschenrechten konformen Drogenpolitik, die die Selbstbestimmung der Betroffenen wahrt und aus dem Strafrecht völlg verschwindet.

Bereits angekündigt ist eine von ENCOD, der europäischen Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik, organisierte Pressekonferenz im Wiener Café Landmann.
Dort kommen Mitglieder der Delegation zu Wort, die von ENCOD auf die UN-Konferenz gesandt wird, um die Erfahrungen von Drogenpolitik betroffener Menschen zu repräsentieren:
Vertreter der bolivianischen Kokabauern, von Law Enforcement Against Prohibition und ENCOD.

Termin der Pressekonferenz

Am 12.3.2009 findet ab 12:30 – also während der Mittagspause des CND-Meetings, das „Peace Ganja Picknick“ am Muhammad Asad Platz in Wien statt – ein Happening mit Rundem Tisch zu alternativer Drogenpolitik, hanfiger Verköstigung, ein paar Überraschungen und freiem Eintritt!

Was noch alles passiert, hängt ganz allein von uns ab – wer Lust auf kreative direkte Aktion hat, ab nach Wien oder bei uns melden ;-)

1.3.2009: Faschisten gegen Drogengesetze – wir sagen nein!

Am 1. März will die extrem rechte Organisation Voorpost in Maastricht gegen die niederländischen Drogengesetze demonstrieren. Wir werden das verhindern, denn rechte Organisationen haben keinen Platz in Maastricht und nirgendwo. Mach mit, zeig deine Faust gegen Rechts!


In Düsseldorf wird es am 06.02. ab 19:30 einen Infoabend im Linken Zentrum geben, an dem auch Treffpunkt und gemeinsame Anreise besprochen werden.

Voorpost ist eine internationale extrem rechte Organisation mit Mitgliedern in Belgien, Holland und Südafrika. Nun organisieren Voorpost-Nederland und Voorpost-Belgien gemeinsam diese Demonstration, zu der auch andere faschistische Organisationen eingeladen werden. Bereits zugesagt haben einige Mitglieder verschiedener Organisationen und planen die Anreise ihrer Delegationen.

Der Vlaams Belang und die faschistische Studentenvereinigung NSV mobilisieren sogar selbst nach Maastricht. Die neo-nazistische NVU wird auch mit einer Deligation anwesend sein.

Wir wollen nicht nur verhindern, das die Demonstration stattfindet, sondern auch der internationalen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen extrem rechten Gruppen eine Niederlage verpassen.

Für weitere Informationen und Updates über Voorpost und unsere Demonstration gegen Rassismus behalte www.stopvoorpost.nl und www.afanederland.org im Auge. In Kürze erscheinen auf diesen Websites Abfahrtszeiten der Busse, mit denen wir gemeinsam nach Maastricht reisen, sowie Termine für unsere Infoabende über die Demo und über Voorpost.

Quelle: BREEK VOORPOST

Frühlingsgefühle? Kommentar zur 45. Sicherheitskonferenz in München

In München wird zur Zeit die 45. NATO Sicherheitskonferenz abgefeiert. Das Heute-Journal berichtet von einem „Gefühl des Aufbruchs“ auf der Konferenz. Insbesondere herausgestellt worden ist der afghanische Staatspräsident Hamid Karsai. Dieser forderte von der NATO mehr Rücksicht auf die Bevölkerung. Auch die USA wollen ihren „Kurs korrigieren„.

Denkverbot?

Dennoch sind sich alle sehr unklar darüber, wie denn „gewonnen“ werden soll. Mehr Truppen werden gefordert, gleichzeitig werden Bilder von blühenden Opiumfeldern gezeigt. Karsai wird als „Bürgermeister von Kabul“ bezeichnet, da seine Macht von den Taliban und Warlords so eingeschränkt werde, dass sie nur noch bis an die Stadtmauern reiche.

Es wäre eine einfache Sache, der Bevölkerung von Afghanistan wirklich zuzuhören. Das ist bislang nicht passiert. Ein echtes Zuhören würde sich anders äussern. Vor allem muss sich die Weltgemeinschaft der Realität stellen: Der Opiumanbau wird nicht weniger werden. Aber wie wird er kanalisiert?

Die UN Programme der Alternativpflanzen-Substition ist auch an anderer Stelle auf der Welt gescheitert. Am 4. März 2009 wird im EU Parlament in Brüssel eine Diskussionsrunde über Coca stattfinden. Dort ist genau das gleiche Problem zu finden, aber bezogen auf die Cocabauern in Südamerika.

Die Situation der Opiumbauern in Afghanistan hat sich trotz der US-Besetzung nicht verbessert – und auch die Situation der restlichen Bevölkerung auch nicht.

Da fragt man sich, warum denn das? Ich möchte ja ungerne Verschwörungstheorien in die Welt setzen, aber am Heroin gewinnen viele. Dazu gehören sowohl Taliban als auch US-Streitkräfte und die Geheimdienste. Gäbe es den „Krieg gegen die Drogen“ nicht in dieser Form, würden sie einen Grossteil ihrer Notwendigkeit einbüssen.

Und wo wir gerade bei milirärischen Allianzen sind: Ohne Kritik seitens der Medien findet der europäische Polizeikongress in Berlin statt, die größte Fachkonferenz für Innere Sicherheit in Europa. Auf diesem mit einer Messe [für Überwachungstechnologie, Waffen und sonstigen Unterdrückungsbedarf] gepaarten Kongress plauschen Entscheidungsträger aus Politik, Polizei und Militär zum Beispiel über Optimierung der Sicherung der „Festung Europa“, die militärische Verteidugung der europäischen Aussengrenzen. An diesen Grenzen sterben Menschen, die „illegal“ nach Europa einreisen wollen, um in dem Reich, dessen historische Übermacht auf der Ausbeutung anderer Kontinente ruht, ein besseres Leben zu suchen.

Es regt sich Widerstand, eine Kundgebung und Demonstration sind geplant.

Update: Per eMail wurde mir berichtet, dass der US-Fernsehsender Fox über einen geplanten NATO Militäreinsatz gegen die „Drogenlords“ in Afghanistan berichtet. Der offensive Einsatz soll ab heute, Montag den 9.2.2009, starten. Ohne Kommentar. Ich such mal den Link raus.

Kelloggs lässt Michael Phelps wegen Cannabiskonsum fallen

6.2.2009: Es wurde vielleicht nicht erwartet, aber das macht es richtig. Am späten Donnerstag veröffentlichte der Kelloggs Konzern dass er den Sponsorvertrag mit dem 14-fachen Olympiagold Champion Michael Phelps auflösen werden.
Marijuana boycotts Kelloggs
Die Firma sagte, dass Phelp’s nicht konsistent genug für das Firmenimage wäre. Phelps hatte vor kurzem Hanfkonsum zugegeben und sich danach entschuldigt.

Wir widersprechen!

Continue reading

Obama ernennt Hanf-Gegner zum Drogenzar

Wie das Hanf Journal vermeldet wurde Ed Jurith zum Vorsitzenden der ONDCP von Barack Obama ernannt.
Der erklärte Gegner des Einsatzes von Marihuana zur medizinischen Verwendung hatte bereits 1994 unter Clinton das Amt des im Volksmund genannten „Drug Czar“ inne. Er gilt, trotz seiner ablehnenden Haltung gegenüber „Med-Pot“, als moderater und dialogbereiter als sein Vorgänger. Nichtsdestotrotz hätten sich die Betroffenen wohl eher eine/n Verantwortliche/n mit einer etwas anderen Vorgeschichte gewünscht.

Die Aufgabe des ONDCP-Chefs ist ungefähr mit der des/der Bundesdrogenbeauftragten vergleichbar.

Quelle: Join together

Hanf und Drogen-Film Projekte im Internet: Medienprojekt PSI-TV

Wer kennt Internet Filmprojekte zu Drogen ? Dazu zähle ich lustiges, dokumentatives und und und.. All solche Videos. Ich kenne ein paar, und werde sie hier posten….

Anfangen werde ich mit dem Medienprojekt PSI-TV:

Webseite des Projekts: http://www.psi-tv.de

PSI-TV ist ein freies Video–Projekt zur Dokumentation und Berichterstattung von Veranstaltungen zum Themenkreis Drogen: Vorträge, Forschung, Ausstellungen, Kunst, Konferenzen, Partys, Demonstrationen etc. + Eigenproduktionen wie Interviews und Themenspecials.

Highlights sind Video mit Christian Rätsch, Claudia Müller-Ebeling, Hans Cousto, Joachim Eul, Jonathan Ott, Tibor Harrach und Torsten Passie. Specials sind Dokus zu Partypolitik auf dem Gathering of the Tribes, Dokumentationen vom Entheovision Kongress sowie die Drugchecking Fachtagung im Roten Rathaus/Berlin.

Drei Kriterien sind uns besonders wichtig:
1. unkommerziell
Alle Produktionen werden unter dieser License veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/
2. unabhängig
Wir wollen bei der Umsetzung allein unserem Gewissen verantwortlich sein! Strafrechtlich relevante Inhalte wie Konsumaufforderungen etc werden wir jedoch nicht verbreiten.
3. psychedelisch
Wir widmen uns ausschliesslich diesem riesigen Themenkreis.

Die Filme werden mit CC Lizenz ins Netz gestellt, sodass die Nutzung kein Problem darstellt. Das Projekt ist auch im Miro-Internet TV Guide vertreten. Ein RSS Feed steht für Infos zu Neuveröffentlichungen zur Verfügung.

Erstes Globales Forum von Produzenten illegalisierter Pflanzen vom 29-31.1.2009 in Barcelona/Spanien

Warum kultivieren Menschen in bestimmten Regionen der Welt Pflanzen, die von internationalen Verträgen als illegal deklariert wurden? Das ist die bestimmende Frage auf die das „Erste Globale Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen“ (FMPCDI) eine Antwort zu geben versucht. Das Globale Forum findet vom 29. bis 31. Januar 2009 in Barcelona/Spanien statt.

Logo des Globalen Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen
Das FMPCDI soll ein Raum für Dialoge sein in dem die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen, Probleme besprechen und ihre Situation reflektieren können. Es soll um zukünftige Zusammenarbeit gehen um die Menschenrechte in den betreffenden Gemeinschaften zu schützen und Modelle für nachhaltige Entwicklungen aufzuzeigen.

An dem Forum werden mehr als 50 führende Hersteller von agrikulturellen Produkten wie Cannabis, Mohn und Coca sowie Organisationen aus dem sozialen Bereich aus Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa teilnehmen und zum ersten Mal auf mehr als 20 internationale Experten, Nicht-Regierungsorganisationen, Regierungsorganisationen und Produzenten aus anderen Kontinenten treffen.

Continue reading

Präsident Obama kann der Cannabis Frage nicht entkommen

Der gewählte Präsident der USA, Barack Obama, kann der Hanffrage – im englischen Hemp, als Slangwort: Marijuana oder Marihuana – nicht entkommen. Barack Obama ist bekannt dafür, dass er Grenzen überschreitet um den Puls der Nation zu spüren.
Obama, Objekt der Hoffnungen und Träume Seine Webseite, Change.gov ermöglicht es allen ihre Hoffnungen, Träume, Ängste und Bedürfnisse zu kommunizieren. Das ist Regieren von unten, und so sollte es sein. Ein neues Programm auf der Webseite ermöglicht es Bürgern, ganz spezielle Fragen zu stellen. Diese werden von anderen nach Wichtigkeit gewählt, sodass die Frage in der Liste nach oben wandert. Es gab bisher zwei Durchläufe des Change.gov Fragen Programmes. Hier ein Bericht zu beiden Durchläufen sowie die Antwort der zukünftigen US-Regierung.

Continue reading