Unterstützt die Petition „Keine Strafverfolgung gegen Cannabispatienten“

Die Petition an den Bundestag von Dr. Franjo Grotenhermen und der ACM ist gestartet! Sie wendet sich gegen die Strafverfolgung der Patienten, die Cannabis als Medizin benötigen. Alle mitmachen – Unterschriftenlisten zum Rumgeben im Freundeskreis oder bei Infoständen gibt es hier: http://www.petition.cannabis-med.org/pet-2018.pdf

In den kommenden Wochen sollen 50.000 Unterschriften auf Unterschriftenlisten gesammelt werden!

Die ausgefüllten Unterschriftenlisten bitte an die folgende Adresse senden: ACM, Am Mildenweg 6, 59602 Rüthen.

Hier geht es zur Petitionsseite: petition.cannabis-med.org

Die Petition:

Der Bundestag möge beschließen, dass Patientinnen und Patienten, bei denen aus ärztlicher Sicht eine Behandlung mit Cannabis oder Cannabinoiden medizinisch indiziert ist, nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden dürfen. Durch eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes soll verhindert werden, dass Patientinnen und Patienten, die Cannabis auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes verwenden, kriminalisiert werden können.

Die Begründung kann auf der oben genannten Petitionsseite nachgelesen werden.

Berliner Petition zur Modifizierung der Praxispflicht für Diamorphinabgabe

Bitte unterstützt die Petition Nr. 426/18 im Abgeordnetenhaus von Berlin zur Lockerung der Praxispflicht für die Diamorphinabgabe bei Opiatabhängigkeit! Leider ist noch immer kein „normales Leben“ mit einer Abhängigkeit von Heroin möglich. Deswegen ist das Ziel der Petition: das „normalere“ Leben hinsichtlich des täglichen Aufsuchens der Arztpraxis durch eine sinnvollere Take-Home Regelung fördern.

Die Petition schlägt vor, mindestens drei Tage „Take-Home“, also die Mitgabe nach Hause, zum Standard zu machen, sowie Mitgabe in den Urlaub über mindestens 14 Tage.

Nicht nur für meine Freunde ist es extrem anstrengend, jeden Tag zum Arzt zu müssen; auch die behandelnden Ärzte sind über alle Stränge belastet sowie Freundes- und Familienkreis und der Arbeitgeber durch „medizinische Extrapausen“.

Grafik zur Petition

Berlin Petition zur Lockerung der Praxispflicht bei Diamorphinabgabe

Berlin Petition zur Lockerung der Praxispflicht bei Diamorphinabgabe

Update

Die Petition wurde leider abgelehnt.

Petition zur Neubesetzung des Ministerialdirektors Abteilung 1 im Bundesgesundheitsministerium

Ich habe eine neue Petition gestartet und ich würde mich freuen, wenn du dabei mitmachst! Kurz zusammengefasst: Der Ministerialdirektor des BMG hatte 2010 das Bfarm angewiesen, einer Anbauerlaubnis für das medizinsch notwendige Cannabis „unverzüglich“ zu Widersprechen. Nun hat das höchste Gericht geurteilt, dass dies völlig falsch war. Wir benötigen keine Ministerialdirektoren, die Scheuklappenartig Gesetze über die Patientengesundheit stellen!

An der dieser Stelle geht es weiter zur Petition bei change.org.

Warum 1000 Cannabispetitionen nichts bringen

Grafik zu den Petitionen im BundestagIn letzter Zeit spriessen die „Petitionen für die Legalisierung von Cannabis“ wieder vermehrt aus dem Boden. Die jüngste auf der Plattform Avaaz brachte mich dazu, diesen kurzen Text zu verfassen. Ich möchte gerne etwas Kritik an der Petitionswut loswerden. Abgesehen davon, dass Petitionen nicht bindend sind, stelle ich meine Kritik Petitionstechnisch, zum anderen Inhaltlich.

Zum Petitionstechnischen. Die meisten Petitionsersteller lesen die „Regeln“ für Petitionen beim Bundestag nicht. Diese finden sich auf den Webseiten des Petitionsausschuss. Da steht drin, dass thematisch zusammenpassende Petitionen zusammengelegt werden.

Das Problem ist jetzt, dass andauerd Leute Petitionen für Cannabis erstellen und es somit nahezu unmöglich gemacht wird, ernsthaft mit diesem Instrument zu arbeiten. Da gibt es zur Zeit eine Petition mit über 30.000 Personen auf change.org.

Wenn jetzt mehrere Petition zusammen in den Bundestag eingereicht werden, werden diese vom Petitionsausschuss zusammengelegt und damit der eigentliche Sinn verwässert. Ausserdem bekommen die einzelnen Petitionen damit nicht die Bedeutung, die wichtig wäre. Interessanter Nebeneffekt: Versuch dann aus der Berichterstattung her, mal auf Google die „richtige“ Petition zu finden. Über welche Petition wird eher berichtet, welche wird eher zu finden sein. Eine Petition mit 300 Teilnehmern oder 30.000?
Der DHV hatte übrigens auch schon das Problem, als die damals ihre Petition im Umlauf hatten.

Zum Inhalt: Viele verbreiten in den Petitionen die Verschwörungstheorie, dass die Industrie an dem Hanfverbot schuld war. Ich empfehle an dieser Stelle dringend, den Wikipediaartikel zu Harry Anslinger zu lesen. Dieser wurde nicht von der Industrie geschickt, sondern folgte laut eigenen Worten „immer den Interessen der äussersten Rechten“.

Der Gedanke, dass Pharma, Petrol und Holz/Papierindustrie Hanf verboten hätte, fehlt insofern zu kurz, als dass Hanf auch für diese Industriezweige Gold und Geld wert wäre.

Die Theorie mit der Industrie kommt aus dem Buch von Jack Herer, die aber keine Basis hat. Es gab dazu eine Untersuchung von NORML, hier übrigens auch als Ausstellung im Hanf Museum verarbeitet: Die Hanf Verschwörung entschwört.

Sowas wie systemimmanente Fremdenfeindlichkeit ist ja nichts neues, aber das zuzugeben, ist eine hohe Hürde.
Fazit: Es gibt deutlich sinnvollere Wege zu Argumentieren, als mit Verschwörungstheorien.

Zum Stil: Wenn man ein Problem mit der Rechtschreibung hat, sollte man vielleicht auch andere Leute den Petitionstext schreiben lassen, oder zumindest nochmal überprüfen lassen. So etwas wie !!! gibt es im deutschen Zeichensatz auch nicht.

Frank Tempel (Die Linke) unterstützt die Petition im Fall Weiglein!

Foto von Frank Tempel, aus der Wikipedia

Foto von Frank Tempel, aus der Wikipedia

Günther Weiglein bekommt prominente Unterstützung für die Petition in seinem Gerichtsverfahren. Das BfArM* hatte zuletzt eine „stillschweigende Fristverlängerung um 3 Monate“ bei dem Gericht beantragt. Diese Fristverlängerung ist eine Farce für Günther. Die Behörde weiss um die Leiden und spielt hier auf Zeit. Dagegen habe ich eine Petition gestartet. Diese wird dem VG Köln und dem BfArM bei jeder Teilnahme per eMail zugestellt. Zur Zeit unterstützen schon 371 Personen die Petition, darunter seit neuestem Frank Tempel von der Partei Die Linke. Frank Tempel ist Politiker und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit Mai 2010 ist er Drogenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion. Weitere Unterstützung kommt aus den USA, Kanada, der Türkei, Schweiz, Österreich, Frankreich, Schweden sowie Spanien.

Vor seiner Zeit als Abgeordneter wurde Herr Tempel 1999 zum Kriminalbeamten im gehobenen Dienst ernannt. Von 1995 bis 2002 war Tempel in der Gewerkschaft der Polizei aktiv tätig, darunter zwei Jahre Landesvorsitzender der Jungen Gruppe der GdP in Thüringen.

Unterstütze auch du die Petition mit deiner Stimme und protestiere gegen diese unmenschliche und unwürdige Vorgehensweise!

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*Das BfArM ist das „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“, in dem die Opiumbehörde angesiedelt ist, die Genehmigungen für den Verkehr mit „Betäubungsmitteln“ zuständig ist.

USA: Marihuana-Frage Nummer Eins im Weissen Haus

Und wieder ist es soweit: Auf der neu eingerichteten Petitionsseite des Weissen Hauses ist die Marihuana-Frage als eine der populärsten gelistet, mit etwa 72.000 Mitzeichnern. Zeitgleich hat die letzte Gallup-Umfrage eine Mehrheit für die Legalisierung von Marihuana in den USA erbracht. Nun schliessen sich auch die Ärzte in Kalifornien der Forderung nach der Legalisierung an. Die sogenannte „Trustees of the California Medical Assn.“ repräsentiert mehr als 35.000 Ärzte im Bundesstaat.

„Legalize und Regulate Marihuana in a Manner Similar to Alcohol“

Ich bin gespannt, ob die Petition wieder mit einem mitfühlenden Lächeln abgeschlagen wird…

Petition: Kostenübernahme alternativer Krebstherapien

Alternative Krebstherapien - m.E. auch Cannabis als Medizin - Petition im Deutschen BundestagUnter der Nr. 18906 läuft zur Zeit eine Petition im Deutschen Bundestag, welche die Kostenübernahme von alternativen Krebstherapien in den Leistungskatalog der Krankenkrassen sehen möchte. Ich empfehle diese Petition mitzuzeichnen, da auch Cannabis als Medizin ein gutes Mittel bei der Krebstherapie zu sein scheint, aber auch weder von der KK übernommen wird, noch einen einfachen Weg dorthin gibt. Drücken wir unseren Willen, Cannabis als Medizin – auch – als alternative Krebstherapie nutzen zu können!

Zur Mitzeichnung der Petition: Gesetzliche Krankenversicherung – Leistungen – – Übernahme von Kosten einer alternativen Krebstherapie vom 18.07.2011

Der Volltext der Petition:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …dass in Zukunft auch Kosten für Alternative Behandlungen bei Brustkrebs von der GKV übernommen werden.

Jeder Mensch darf frei entscheiden, wie er sich in diesem Falle behandeln lassen möchte. Ob radikal, oder schonend. Diejenigen, die schonendere Methoden vorziehen, ohne vorher die Schulmedizin ausgereizt zu haben, sollten auch von den Krankenkassen unterstützt und nicht allein gelassen werden.

Begründung

Jährlich erkranken Tausende Frauen an Brustkrebs. Die meisten von ihnen lassen sich in Brustzentren mit Chemotherapie, Bestrahlung, Operation und Antihormontherapie behandeln, setzen sich aber gleichzeitig extrem schädigenden Stoffen aus. Meist werden sie nie wieder richtig gesund, weil z.B. die Wegnahme der Lymphknoten aus der Achselhöhle einen Lymphstau verursacht – dicker Arm, Schmerzen.

Auch die chemotherapeutischen Gifte, die verwendet werden, können in den Folgejahren Krebs hervorrufen.

Viele Patienten – wie ich – haben einfach Angst davor sich vergiften, verstrahlen und verstümmeln zu lassen. Aus diesem Grund suchen wir nach Alternativen, die es auch gibt.

Alternativen, die schonender sind, die nicht das Immunsystem schwächen oder das Rückenmark schädigen o.ä.. Alternativen, die Erfolge zeigen, aber trotzdem nicht von der Schulmedizin oder der Politik als Therapie anerkannt werden, weil angeblich keine wissenschaftlichen Beweise für deren Wirksamkeit vorlägen. Wie sieht es aber aus mit wissenschaftlichen Beweisen für die Wirksamkeit der Schulmedizin. Heilt diese den Krebs? In einem Urteil des SG Heilbronn – AZ.:3 Kr 1129/86 steht zum Beispiel ein Satz, der gut zutrifft:

„Handelt es sich um ein noch nicht geklärtes oder ganz geklärtes Krankheitsgeschehen und bietet die Schulmedizin zwar anerkannte, aber nicht erfolgssichere Behandlungsmethoden an (Krebs, multiple Sklerose), so muss im Hinblick darauf, dass auch die schulmedizinischen Methoden nicht erfolgssicher sind, prinzipiell der Einsatz der alternativen Mittel möglich sein, wenn der Nachweis der Zweckmäßigkeit im Einzelfall geführt wird oder ein entsprechender Erfahrungssatz besteht. Soweit die beklagte Kasse wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse fordert, verkennt sie, dass jegliche Krebstherapie Versuchstherapie ist.“

Auch aus diesem Grund sollten die Kosten einer alternativen Krebstherapie von den Kassen getragen werden, zumal diese viel kostengünstiger sind als die teuren Chemotherapeutika und alles was dazu gehört, um die Tortur durchzustehen.
Wenn nicht zu Beginn der Behandlung, dann doch wenigstens bei Erfolg nacherstattet werden.

Desweiteren müssen auch Leistungen von Heilpraktikern, die diese Therapien oft anbieten, getragen werden. Denn oft gibt es keine zugelassenen Ärzte, die solche Therapien anbieten. Und so bleibt man weiterhin auf seinen Kosten sitzen.

Die Krankenkassen dürfen ohne nachzudenken, die horrenden Kosten der schulmedizinischen Therapie übernehmen. Also wäre es an der Zeit, endlich die viel geringeren Kosten einer Alternativbehandlung zu erstatten oder zu übernehmen?

Petition zur Offenlegung des Drogen- und Suchtrates

Der Petitionsausschuss hat die Petition zur Offenlegung des Drogen- und Suchtrates der Drogenbeauftragten von Max Plenert am heutigen Tag veröffentlicht. Zur Zeit zeichnen 24 Personen mit. Wir wollen keine geheimen Gremien – also macht alle mit!
Zum Offline und etwas Anonymer unterschreiben gibt es auch eine Unterschriftenliste zur Petition als PDF.

Aus der Begründung:

Grundsätzlich sollten alle Gremien der Regierung in einem modernen demokratischen Staat öffentlich tagen und ihre Sitzungen in öffentlich zugänglichen Protokollen dokumentieren. Ausnahmen vom Öffentlichkeitsprinzip sind zu begründen und nur zum Schutz von Persönlichkeitsrechten und ähnlichen Gründen zulässig. Es ist nicht erkennbar warum der Drogen- und Suchtrat und der Sachverständigenausschuss für Betäubungsmittel prinzipiell nichtöffentlich arbeiten.

Ich bin natürlich dafür, dass der Drogen- und Suchtrat prinzipiell offen gelegt wird, da geheime Gremien wie dieses ein eklatanter Verstoß gegen die Prinzipien eines transparenten Staates sind und keine Zukunft haben sollten.

Vorraussichtlich am 16.5. werde ich das Bundesministerium für Gesundheit besuchen und mir Akteneinsicht zum Drogen- und Suchtrat geben lassen. Mal sehen, was die so Dokumentiert haben. Warum ist das ganze Geheim? Welchen tiefergehenden Zweck hat das?

Weiteres aktuelles dazu auf der Facebook-Seite von Maximilian Plenert und dem Facebook Cause zur Petition für mehr Transparenz der Gremien zur Drogenproblematik.

Nutzhanf-Petition für den freien Anbau und Handel, §24a BtMG

Folgende Bitte erreichte unsere Mailbox, der wir doch gerne nachgehen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bitte um Unterstützung für die Online-Petition ID: 16782 des deutschen Bundestages zum Anbau und Handel von/mit Nutzhanf. Ziel der Petition ist, dass der Anbau und Handel mit Nutzhanf für die Landwirte in Deutschland ohne Beschränkungen und Bürokratie möglich ist. Dazu muss der §24a des Betäubungsmittelgesetzes (Anzeige des Anbaus von Nutzhanf) komplett gestrichen werden.

Mitzeichnungsmöglichkeiten

Es gibt mehrere Wege, um an der Petition teilzunehmen:

Hinweis: Zum Mitzeichnen einer Onlinepetition ist eine Registrierung notwendig. Bei der ausgedruckten Unterschriftenliste entfällt dies. Ab 50.000 Mitzeichnern wird es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des deutschen Bundestages geben. Mitmachen kann jede Person, egal welchen Alters oder Nationalität.

Begründung der Petition

Das Erdöl wird immer knapper. Demnächst braucht die Menschheit Ersatz für die fossilen Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle. Vermehrt werden Heizungen auf Holzfeuerung umgestellt. Viele Dinge müssen zukünftig wieder aus Holz oder Hanf hergestellt werden. Der nachwachsende Rohstoff Hanf kann mit seinen Fasern z. B. die Kunststofffasern vor allem bei der Kleidung/ Stoffe ersetzen. Wird der Rohstoff Holz knapp, kann auch Papier wieder aus Hanf produziert werden. Die Vielzahl der weiteren Hanfprodukte wie Hanföl, Seile usw. brauche ich wohl nicht erwähnen. Hanf wächst außerdem ohne jeglichen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Das macht den Anbau kostengünstig und zudem ökologisch unbedenklich. Übrigens wird die Hälfte der jährlichen Pflanzenschutzmittelproduktion nur für den Anbau der Baumwolle gebraucht! Hanf würde uns diesen immensen Einsatz von Giftmitteln ersparen.

Bitte leiten Sie diese Info an alle Interessierten weiter.
Mit freundlichen Grüßen Johannes Hofmann

Cannabispetition in der taz (Zeitung)

Die Cannabis-Petition ist jetzt auch in mindestens einer Zeitung angekommen: Der DHV hat Werbung auf der ersten Seite der taz geschaltet: taz – zeitung, als pdf hier. Passende dazu auch der Kommentar auf Seite 1 Italiens Mafia ist auch ein deutsches Problem und der Schwerpunkt auf Seite 4&5

Das Geld aus dem Drogenhandel untergräbt auch bei uns die Demokratie

aber:

Geld aus legalem Drogenhandel bestärkt sie. (Axxxl)

Das große Ziel bis zum 26.1.2011 sind 20.114 Mitzeichner und damit Platz 15 aller jemals eingereichten Online-Petitionen. Es wird sicher eng, aber es ist auf jeden Fall erreichbar!

Update

Ein Radiosender im Süden von Deutschland, egoFM, macht jetzt wohl auch Werbung für die Petition. Wenn jemand das als Aufzeichnung hat – wir freuen uns über ein MP3 davon :-)

DHV im Video: Halbzeitbilanz der Cannabis-Petitition in Deutschland

Die Petition “Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten” läuft jetzt bereit (mehr) seit 3 Wochen und hat mehr als 9000 Unterstützer. Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband zieht Bilanz und diskutiert die Frage ob die Petition ein Erfolg ist. Zudem stellt er klar: Wir sind viele und das Mitzeichnen an der Petition birgt kein Risiko der Strafverfolgung. Zudem beschreibt er wie jeder weitere Unterschriften sammeln kann und wie ihr euch vernetzen könnt.

Video vom DHV

Der DHV hat dazu ein Video online gestellt:
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Vorschlag zur Verbreitung der Cannabis Petition

Scheinbar wissen immer noch viel zu weniger von dieser Petition. Wie lässt sich sonst erklären, dass wir erst kurz vor der 5000 er Hürde sind.
Es gibt immerhin ca. 130 000 Strafverfahren wegen Cannabis jährlich!

Lasst uns zusammenhelfen, auch die Leute zu erreichen, die noch nichts von dieser Petition wissen, jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit für eine Entkriminalisierung eintreten.

Was könnt IHR tun?
Geht zu den Headshops in EURER Stadt, sprecht den Headshopbetreiber auf die Petition an und bittet ihn ein kleines Poster an die Eingangstür zu hängen.

Dazu druckt ihr folgendes Pic zwei mal auf eine Din A4 Seite (einmal auf dem Kopf herum), dann das Blatt in der Mitte zusammenfalten und dem Shopbetreiber bitten es an die Tür zu hängen. Hat den Vorteil, dass man es von beiden Seiten einer Glastür sieht.

UPDATE: es gibt inzwischen vom DHV einen Muster-Aushang

Cannabispetition Mitzeichnen!

Ich habe gerade die neue Cannabis-Petition mitgezeichnet und mit dort als Mitzeichner Nr. 2102 eingeschrieben! Mach auch du mit – und sag deinen Freunden bescheid!

Text der Petition: Cannabiskonsumenten entkriminalisieren.
Der deutsche Bundestag möge Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes beschließen, durch die konsumbezogene Cannabisdelikte (Besitz, Erwerb und Anbau geringer Mengen) in Deutschland konsequent entkriminalisiert werden.

Die Begründung kann man auf der Übersichtsseite zur Petition weiterlesen..

Vier Fakten zur Cannabis-Petition

  1. Die Petition ist heute schon gemessen an der Zahl der Teilnehmer erfolgreicher als jeder Protestmailer des Deutschen Hanfverband und das trotz der relativ hohen Hemmschwelle sich extra registrieren zu müssen. Wenn die Petition auf diesem Niveau noch 10 Tage weiterläuft, wird sie mehr Teilnehmer haben als alle Protestmailer des DHV zusammen!
  2. Das Risiko der Strafverfolgung oder Repression aufgrund der Teilnahme an der Petition ist gleich 0. Der Petitionsausschuß ist ein seriöser und nicht-kommerzieller Anbieter und nimmt Datenschutz ernst. Google und andere Suchmaschinen erfassen die Teilnehmer an den Petitionen nicht – ihr brauchst also auch keine Angst zu haben dass euer Chef euch dort findet – außer er zeichnet selbst mit ;-) Außerdem kann aus der Teilnahme an einer Petition in keinster Weise ein Anfangsverdacht auf Besitz oder Konsum illegalisierter Drogen konstruiert werden.
  3. Die Petition ist aktuell auch die laufende Petition mit den meisten Forenbeiträge. Das ist eine gute Sache, denn ein Hauptziel der Petition ist es Diskussionen anzuregen und damit nachhaltig die Stimmung in diesem Land zu verändern.
  4. Wir haben unser Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft – 20% der Deutschen sind für eine sofortige und vollständige Legalisierung von Cannabis, die Mehrheit ist für eine Entkriminalisierung – Auf gehts, lasst uns auch sie noch mobilisieren!
  5. Schicke E-Mails an Freunde, veröffentliche die Info in den Netzwerken (StudiVZ, Facebook ..)

Cannabispetition erneut abgewiesen!

tbe hat schlechte Nachrichten für uns: Der Petitionsausschuss hat mal wieder unsere Petition zur Legalisierung von Cannabis abgelehnt (- nicht die andere!). Und wieder mit der selben Begründung, wie sie fast jeder bisher erhalten hat.

Natürlich will der Petent tbe nicht so einfach aufgeben und hat der Vorsitzenden des Petitionsausschusses einige Fragen auf abgeordnetenwatch.de gestellt.

Weitere Hintergründe gibt es Cannabis-Petition.de.

(updated 7.4.2010)

Petition für freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen

Die Petition fordert, aus öffentlichen Geldern geförderte wissenschaftliche Ergebnisse allen Bürgern frei zugänglich zu machen. Bund und Länder geben jedes Jahr gut 12 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. Die Ergebnisse dieser Förderungen erscheinen jedoch zu einem überwiegenden Teil nur in teuren Fachzeitschriften.

»Der Bürger zahlt somit doppelt, erst für die Forschung selbst und danach noch einmal für den Zugriff auf die Ergebnisse«, sagt Bastian Greshake, Koordinator der Arbeitsgruppe Open Access der Piratenpartei. Er klagt weiter: »Allein die Universitäts- und Landesbibliotheken haben 2008 fast 220 Millionen Euro nur für den Erwerb von Fachzeitschriften ausgegeben. Das ist Geld, das in Forschung und Lehre sicher besser angelegt wäre.«

Zur Petition Nr. 7922 für freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen – hat am 1. Dezember 2009 16982 Mitzeichner/innen

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Mitmachen! Petition für Grundeinkommen

Ich bin ja begeisterter Anhänger der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens.

Aktuell läuft eine Petition für das Grundeinkommen beim Bundestag – Es werden 50.000 Stimmen benötigt – aktuell steht der Ticker bei 35175, die bereits mitgemacht haben. (in den wenigen Minuten, in denen ich den Beitrag geschrieben habe, gab es fast 100 neue Stimmen!)

WICHTIG! Bitte Mitmachen und unbedingt weitersagen – die Abstimmung läuft nur noch bis 17.2.09!

Jede Stimme zählt und es ist echt simpel Deine Stimme einzubringen. Folge einfach diesem Link und in wenigen Minuten gibst Du dieser genialen Idee eine weitere Stimme:

Zur Petition bei epetitionen.bundestag.de

via: karmakonsum